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Sonntag, 02.07.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Im Angesicht der Gewalt
    Mexikos neue Autorengeneration
    Von Peter B. Schumann

    In Mexiko regiert seit Jahren die Gewalt und infiziert alle Bereiche der Gesellschaft, auch die Literatur. Wie ist ihr künstlerisch zu begegnen?

    Mexiko hat in der letzten Zeit vor allem durch Exzesse der Gewalt auf sich aufmerksam gemacht. Die außerordentliche Brutalität der Drogenkartelle stand Pate für Romane, die als Narco-Literatur bekannt wurden. Viele Autorinnen und Autoren der jüngeren Generation sind der ewigen Auseinandersetzung mit der allgegenwärtigen Gewalt müde. Sie schließen zwar nicht die Augen vor ihr, suchen aber nach neuen Zugängen, Erklärungen und Ausdrucksformen. Dabei sprengen sie literarische Konventionen oder begeben sich auf eine mitunter surrealistische Spurensuche nach Motiven und Ursachen für den Zustand ihres Landes. Peter B. Schumann stellt die bemerkenswertesten Vertreterinnen und Vertreter dieser Generation der Krise vor und beschreibt die politischen und kulturellen Bedingungen, unter denen sie arbeiten.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Martin Risel

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Sufi-Bewegung

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Gnade - Glaube - Freiheit
    Was Luther von Juden hätte lernen können
    Von Pfarrer Rainer Stuhlmann
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Das Papa-Zeugnis
    Von Thilo Reffert
    Gelesen von Olivia Gräser
    Ab 6 Jahren
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
    (Ursendung)
    Moderation: Tim Wiese

    Da Papa immer über Lillis Zeugnis meckert, dreht diese in den Sommerferien den Spieß um und gibt ihrem Papa Noten.

    Auch dieses Jahr war der Zeugnistag wieder der Tiefpunkt in Lillis Leben. Genauer gesagt war es diesmal noch schlimmer als in den Vorjahren. Lillis Papa hatte sich extra freigenommen, um direkt nach der Zeugnisausgabe ihre Noten zu begutachten. Und da sich die Noten seiner Tochter eher verschlechtert als verbessert hatten, musste Lilli sich anschließend einen langen Vortrag voller Vorwürfe anhören. Die Idee von ihrer Freundin Hanna, als Revanche für die volle Packung Gemeckere ihren Papa im Gegenzug auch einmal zu benoten, findet Lilli daher toll. Umso mehr, wenn Lilli die Fächer bestimmen darf, in denen sie ihrem Papa Noten gibt. Fächer wie: mir zuhören, Verständnis haben oder Spaß verstehen.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Eine unglaubliche Geschichte
    Von Gabriele Bigott
    Ab 8 Jahren
    Regie: Karlheinz Liefers
    Komposition: Trötsch
    Mit: Marcel Walther, Mira Partecke, Carmen-Maja Antoni, Udo Kroschwald, Cornelia Lippert, Boris Aljinovic u.a.
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001
    Länge: 49’05
    Moderation: Tim Wiese

    Oliver verlässt heimlich das Ferienhaus seiner Eltern und beschließt, allein Urlaub zu machen.

    Oliver ist elf Jahre alt und sitzt allein mit seinen Eltern in einem Ferienhaus. Draußen regnet es seit Tagen, mit dem Gameboy zu spielen macht längst keinen Spaß mehr. Als sich dann auch noch die Eltern streiten, läuft Oliver davon. Er steigt in den nächsten Zug und macht allein Urlaub. In der Gartenlaube seiner verstorbenen Tante taucht er unter. Mit eingeweckten Birnen und einem dicken Märchenbuch verbringt er die nächsten Tage. Da fährt unverhofft ein Bagger vor und schiebt die Laube zusammen. Oliver kann gerade noch abhauen. Und mit ihm rennen eine Hexe, ein Wolf und ein schwarz bekleckertes Mädchen davon. Das sind Figuren aus dem dicken Märchenbuch. Die alten Geschichten waren ihnen schon lange zu eng. Sie suchen neue und hoffen sehr auf Oliver.

    Gabriele Bigott, geboren 1944, war viele Jahre Hörspielleiterin beim RBB, lebt in Berlin, schreibt und inszeniert Texte für Theater und Rundfunk.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Jung
    Moderation: Oliver Schwesig
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Renate Schönfelder unterwegs mit dem ehemaligen Außenminister Joschka Fischer durch seine Heimatstadt Langenburg

    Welche Schuhe er als Kind in seiner württembergischen Heimatstadt Langenburg getragen hat, ist nicht genau überliefert. Besser bekannt ist dagegen, welches Schuhwerk Joschka Fischer bei seiner Vereidigung als hessischer Umweltminister im Dezember 1985 wählte: Weiße Sneaker, die mittlerweile einen Platz im Museum gefunden haben. Den heute 69-Jährigen identifizieren viele mit Frankfurt/Main, denn hier machte der spätere Außenminister auch „Karriere“ als Straßenkämpfer und Hausbesetzer. Seine Kindheit verbrachte Fischer aber in Langenburg, im Hohenloher Land. Hier war er immer „am Rennen und Laufen“. Ein früher Hinweis auf den Marathonläufer Joschka Fischer? Mit seinen Freunden spielte „Joschkale“, wie er überall gerufen wurde, in den Gassen des Städtchens und am Ufer der Jagst, oder wurde mit einem Pferdewagen durch den Langenburger Schlosspark gefahren. Sein Redetalent fiel damals schon auf.  Mit sieben Jahren verließ die Familie Fischer die Stadt. Der heutige Unternehmensberater Fischer kommt aber immer wieder hierher zurück. Er veranstaltet in seiner Heimatstadt seit 2011 das „Langenburg-Forum“. Eine Veranstaltung, die sich mit Fragen der Nachhaltigkeit beschäftigt. Prinz Charles und Klaus Töpfer waren schon zu Gast, in diesem Jahr wird Kofi Annan auf dem Forum sprechen. Und wenn Joschka Fischer in Langenburg ist, will er auch die Orte seiner Kindheit besuchen.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Elke Durak

  • Für eine Handvoll Euro   
    Flüchtlinge als Erntehelfer auf Sizilien   
    Von Philipp Eins   

    Mehr als 200 000 Flüchtlinge könnten dieses Jahr Italien über das Mittelmeer erreichen. Diejenigen, deren Antrag auf Asyl abgelehnt wird, müssen das Land theoretisch sofort verlassen - auf eigene Kosten. Das aber machen die wenigsten. Wer keine gültigen Dokumente hat, schlägt sich mit schlecht bezahlten Hilfsjobs oder als Erntehelfer durch. Die Stimmung ist angespannt. Während die Bewohner kleiner Küstenstädte von den Flüchtlingen oft nichts mehr wissen wollen, profitieren Landwirte, Obstbauern und illegale Arbeitsvermittler von ihnen.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Simone Rosa Miller

    Der philosophische Wochenkommentar
    Ehe für alle? Ehe für keinen!
    Von Catherine Newmark

    "Kraft" - ein philosophischer Roman
    Gespräch mit dem Schriftsteller Jonas Lüscher

    Das Ende der Utopie? Marcuse in Berlin 1967
    Von Rolf Wiggershaus

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Wort und Bild in der Verkündigung
    Moderation: Philipp Gessler

    „Die Konsequenzen der Ausbeutung durch den globalisierten Kapitalismus sind nicht zu akzeptieren“
    Gespräch mit Hanns Lessing, dem Koordinator der Generalversammlung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen, die nur alle sieben Jahre und derzeit in Leipzig stattfindet

    Gemalte Schrifttafeln gegen den Bildersturm
    Warum die üppigen Wandbilder der evangelischen Kirche in Lieberhausen bei Gummersbach die Reformation überstanden
    Von Simon Schomäcker

    Neuer Geist und neuer Glaube
    Eine Ausstellung in Nürnberg porträtiert das Malergenie Albrecht Dürer als Zeitzeugen der Reformation
    Von Thomas Senne

    Die Bibel abschreiben - die ganze
    Ein Projekt in der Mannheimer Christuskirche fasziniert und polarisiert
    Von Martina Senghas

    Unternehmer, Telekomvorstand, Weltreisender, Fotograf
    Der frühere Manager Bernd Kolb ist auf der Suche danach, was unsere Seele und unsere Welt retten könnte
    Von Anke Schaefer

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Gib jedem Instrument, was es leiden kann"
    Georg Philipp Telemann - Bläserkonzerte
    Gast: Michael Schneider, Blockflötist und Dirigent
    Moderation: Johannes Jansen
    (Wdh. v. 14.12.2014)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Elke Durak

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Wheeler

    Das Berliner Olympiastadion: Sportarena oder Fußballbühne?
    Von Wolf-Sören Treusch

    Zu den Umbauplänen des Olympiastadions
    Gespräch mit Gerhard Janetzky, Präsident des Berliner Leichtathletik-Verbands

    Sicherheit beim Confed Cup:
    Ist die Generalprobe für die WM gelungen?
    Von Ronny Blaschke

    Basketballspieler Dennis Rodman - Wie politisch dürfen US-Sportler sein?
    Von Jürgen Kalwa

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Comeback auf Bewährung
    Der deutsche Radsport als Gastgeber für den Tour-de-France-Start
    Von Holger Gerska

    Für die deutschen Radprofis ist der Tour-de-France-Start in Düsseldorf ein Zeichen für wiedergewonnenes Vertrauen. Mit dem Dopingbeben vor rund einem Jahrzehnt hatte der Radsport erheblich an Reputation in Deutschland verloren. Eine Generation später feiert sich die Szene für ihr Comeback. Aber ist die Party auch angemessen? Ist der bestkontrollierte Sport wirklich sauber(er) geworden? Einige Experten bezweifeln das. Verglichen mit anderen Sportarten musste sich der Radsport immerhin intensiv mit seinem Dopingproblem auseinandersetzen. Mit welchem Erfolg?

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Kunststücke / documenta
    "Der Drehung entgegen" - Wie Franz Erhard Walther aus dem Bild ausstieg
    Von Giuseppe Maio
    Regie: der Autor
    Mit: Franz Erhard Walther, Margarita Breitkreiz, Sebastian Schwarz, Tom Vogt
    Ton: Andreas Stoffels
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
    Länge: 79‘11
    (Ursendung)

    Ein Werk wird erst Werk durch den aktiven Betrachter. In "Sternenstaub", seiner Autobiografie, erzählt Franz Erhard Walther von der Abkehr vom traditionellen Kunstbegriff.

    Anschließend:
    Franz Erhard Walther - "Bildner" und "Bilderstürmer"
    Von Rita E. Täuber

    In den frühen 1960er-Jahren entdeckt der aus Fulda stammende Maler Franz Erhard Walther eine neue Form des Umgangs mit der Bildenden Kunst. Er wendet sich gegen das traditionelle Tafelbild und arbeitet an einer "Werkform der Handlung": Der Betrachter wird zum Akteur an Stoffbahnen, Schreitsockeln und Sehkanälen. "So erst kann Werk werden." Sowohl der traditionelle Werkbegriff als auch die Rolle des Kunstbetrachters waren damit neu definiert.

    Nach langen Aufenthalten in New York und 35 Jahren Professur an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, kehrte Franz Erhard Walther 2005 nach Fulda zurück. Hier entstand sein gezeichneter autobiografischer Roman "Sternenstaub", eine Grundlage des akustischen Porträts. Franz Erhard Walther war 1972, 1977, 1982 und 1987 zur documenta eingeladen. Im Mai 2017 wurde Franz Erhard Walther als bester Künstler mit dem 'Goldenen Löwen', dem Kunst-Preis der Biennale Venedig ausgezeichnet.

    Giuseppe Maio, geboren 1970 in Süd-Italien, lebt in Berlin. Autor und Regisseur zahlreicher Hörspiele und Features. Zusammen mit Klaudia Ruschkowski: "Im Bild versinken - Zigaina und Pasolini" (DKultur 2011). In der Deutschlandradio Kultur-Reihe "Kunststücke" führte er Regie bei: "Crossing Map" von Liliane Lijn (2015). Siehe auch die Ursendung "NACHT" von Etel Adnan am 6. August 2017.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Kissinger Sommer
    Max-Littmann-Saal im Regentbau
    Aufzeichnung vom 25.06.2017

    Detlev Glanert
    "Weites Land", Konzertouvertüre

    Frédéric Chopin
    Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21

    Robert Schumann
    Sinfonie Nr. 2 Es-Dur "Rheinische"

    Jan Lisiecki, Klavier
    BBC Symphony Orchestra
    Leitung: Sakari Oramo

  • Ein Wiener in Berlin und New York
    Der Geiger Fritz Kreisler
    Von Albrecht Dümling
    (Wdh. v. 29.01.2012)

    Auf den ersten Blick stellen sich Biografie und Laufbahn des Geigers Fritz Kreisler (1875-1962) als eine Erfolgskurve dar, der die Zeitläufte kaum im Weg standen. Ein differenzierteres Bild ergibt sich, wenn man die Orte betrachtet, an denen der gebürtige Wiener viele Jahre verbrachte. Berlin und New York spielten da eine große Rolle, als Hintergrund eines Wirkens, das von höchsten künstlerischen Ansprüchen und ethischen Maßstäben geleitet war.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Axel Flemming

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Neuer Fotochef am Centre Pompidou
    Gespräch mit dem neuen Amtsinhaber Florian Ebner

    Umstrittener Malerfürst
    Eine Ausstellung zum 90. Geburtstag von Wolfgang Mattheuer
    an der Kunsthalle Rostock
    Gespräch mit Carsten Probst

    Tom Stoppard wird morgen 80 - Ein Geburtstagsbesuch
    Von Noemi Schneider

    documenta-Echo
    Künstler im Kurzporträt: Guillermo Galindo
    Von Anna Kohn

    Victoria and Albert Museum in London feiert seinen Anbau
    Von Marten Hahn