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Montag, 04.07.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Rashomon Hilti
    Hörspiel von Edgar Lipki feat. fs:Kollektiv
    Mit: Kathi Angerer, Bernhard Schütz, Astrid Meyerfeldt, Fabian Hinrichs
    Komposition: Silas Bieri, Joker Nies
    Ton: Jean Szymczak
    Produktion: WDR 2014
    Länge: 53'22

    Eine chaotische Komödie zum NSU-Prozess.

    Der Rashomon-Effekt: Jeder erzählt etwas anderes. Alle haben gelogen. Das Hörspiel ist ein chaotisches Hearing zum Phänomen Wahrheit und zum NSU-Prozess, eine "Nationale Komödie" über die Stelle ganz rechts, wo die Optik beschlägt. Zwei Männer, eine Frau. Und die neue Tatort-Kommissarin, die als Gleichstellungsbeauftragte nach der Wahrheit bohrt. Zehn Jahre, zehn Morde. Wir wollen endlich wissen, was wir nicht hören wollen.

    "Rashomon Hilti" wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert.

    fs:Kollektiv - fugitive sound: Kollektiv - Künstlerkollektiv. Edgar Lipki, geboren 1957 in Westfalen, Autor, Regisseur, Producer, lebt in Köln. Silas Bieri, 1982 in Biel/Schweiz geboren, Musiker und Soundkünstler, lebt in Schweden. Joker Nies, Musiker, Toningenieur, Fotograf, Journalist. Lebt in Köln.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Mascha Drost

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Melitta Müller-Hansen
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Idil Baydar - Stand-Up Comedienne
    Von Kai Adler

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Warum ist für Sie Spenden ein Beruf?
    Susanne Führer im Gespräch mit Ise Bosch, Firmenerbin und Mäzenin
    (Wdh. v. 26.05.2015)

    In diesem Jahrzehnt werden allein in Deutschland 2,6 Billionen Euro vererbt, das heißt 260 Milliarden Euro im Jahr. Dieses enorme Vermögen wird sich nicht gleich verteilen, meist erben diejenigen, die schon wohlhabend sind. "Erben ist ungerecht", sagt die Stifterin Ise Bosch, "wie Talent oder Schönheit". Die Enkelin des Unternehmers Robert Bosch setzt ihr Vermögen für andere ein; sie engagiert sich bei der Frauenstiftung Filia und betreibt die Dreilinden gGmbH, die sich um die Rechte von Schwulen, Lesben und Transsexuellen kümmert. Sie folge damit der guten Tradition der Familie Bosch: der Gesellschaft etwas zurückgeben.
    Warum ist Spenden für sie ein Beruf? Wie geht sie als Millionärin mit Bettelbriefen und Neid um? Und was bedeutet ihr Luxus?

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    "Dichter am Meer" (1): Zu Besuch bei der flämischen Lyrikerin Els Moors auf Sylt
    Von Marten Hahn

    Die richtige Entscheidung? - Der Bachmann-Wettbewerb 2016
    Gespräch mit der Literaturkritikerin Wiekbe Porombka

    Straßenkritik: "Transmetropolitan" von Warren Ellis und Darick Robertson
    Von Norbert Zeeb

    "Blut, Boden & Geld" von Richard Swartz
    Rezensiert von Ursula März

    Hörbuch: "...liner Roma..." von Joachim Ringelnatz
    Vorgestellt von Tobias Lehmkuhl

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Olga Hochweis

    Serie Straßenmusik: heute Straßenmusiker in Rom
    Von Jan-Christoph Kitzler

    11:35 Uhr
    Tonart

    Jacob Collier - The new kid on the Jazz Block
    Von Jan Tengeler

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Marianne Allweiss und André Hatting

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Gegen den Ruf. Integration in alle Richtungen
    Von Cara Wuchold

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Frage des Tages: Ist das Frühstücksei ein Verlierer der Postmoderne?
    Gespräch mit dem Kulturwissenschaftler Dr. Gunther Hirschfelder von der Uni Regensburg

    100 Jahre Leuna
    Das Industriezeitalter in Filmen
    Gespräch mit Florian Wüst

    Jüdische Allgemeine wird 70 Jahre alt. Sonderausgabe
    Gespräch mit dem Chefredakteur Detlev David Kauschke

    Top 5 - Die Arthouse-Charts
    Von Hartwig Tegeler

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Paulus Müller

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Straßenmusik in Rom: Lässige Sounds am schönsten Ort der Welt
    Von Jan-Christoph Kitzler

    Letztmalig "Songs an einem Sommerabend": Liedermacherfestival in Oberfranken
    Gespräch mit Bernhard Jugel, Bayerischer Rundfunk

    Ab in den Himmel? - Portrait der französischen Sky-Wave-Band Camp Claude
    Von Karoline Knappe

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Über der Straße liegt der Park - Eine Autobahnüberbauung in Madrid
    Von Daniel Sulzmann

    Vom Industrieviertel zum Trendquartier - Ein Besuch in  Zürich-West
    Von Susanne von Schenck

    Moderation: Angelika Windloff

    Vom Industrieviertel zum Trendquartier - Ein Besuch in  Zürich-West
    Zürich bietet beste Lebensqualität, behaupten jedenfalls die Züricher. Die Stadt ist schön gelegen, hat viel Grün und internationales Flair - allerdings lebt es sich in der heimlichen Schweizer Hauptstadt auch sehr teuer. Eines der Viertel aber, Zürich-West galt früher als Problemkiez. Jetzt ist Zürich-West ein Stadtteil im Aufbruch. Wie kein anderes Gebiet verändert sich das frühere Industriequartier. Wo einst Schiffe gebaut und Motoren zusammengeschraubt wurden, blüht heute die Kunst.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Schlepper, Schleuser, Menschenhändler - EU sucht nach neuen Strategien
    Von Klaus Martin Höfer

    Mit Tempo 140 auf der B12 - Schleierfahndung gegen Schleuser
    Von Michael Watzke

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Die Frage nach der Schuld
    Der Fall Duogynon - ein wenig beachteter Medikamentenskandal
    Von Adama Ulrich

    Das Hormonpräparat des Pharmaunternehmens Schering wurde jahrzehntelang als Schwangerschaftstest eingesetzt. Es steht im Verdacht, Missbildungen bei Kindern verursacht zu haben.

    Anfang der 60er-Jahre brachte das Pharmaunternehmen Schering, jetzt Bayer A.G., einen hormonellen Schwangerschaftstest in Deutschland und anderen europäischen Ländern auf den Markt. Es gab ihn in Form von Dragees und als Injektionen - dazu noch mit unterschiedlichen Namen. In Deutschland hieß der Test Duogynon, in Großbritannien Primodos. Bis 1978 verabreichten Ärzte ihren Patientinnen die Hormone, wenn deren Zyklus unregelmäßig war oder die Menstruation ausblieb, aber sie wurden auch als Schwangerschaftstest eingesetzt. Viele Frauen, die den Test benutzten, brachten Kinder mit schweren Missbildungen zur Welt: Offene Rücken, urologische Schäden, Herzschäden, Seh- und Hörschäden, fehlende Gliedmaßen - ähnlich wie bei den Contergan-Opfern.

    Wissenschaftlich-medizinische Quellen und vereinzelte Untersuchungen kamen immer wieder zu der Schlussfolgerung, dass die Missbildungen mit der Einnahme von Duogynon in Zusammenhang stehen. Um Klarheit zu gewinnen, wurde von einigen Geschädigten im Juni 2010 eine Auskunftsklage gegen Bayer eingereicht. Das Unternehmen verweigerte jedoch sämtliche Auskünfte mit der Behauptung, die Sache sei verjährt. Das Gericht gab dem Konzern recht. Doch seit kurzem gibt es für die Betroffenen wieder Grund zur Hoffnung. In Großbritannien wird der Fall neu aufgerollt, wie Premierminister David Cameron in London bekannt gab. Bereits im Oktober 2015 haben Repräsentanten der britischen Arzneimittelbehörde und Mitglieder des parlamentarischen Gesundheitsausschusses ihre Arbeit offiziell aufgenommen. Von den Ergebnissen der Untersuchung würden auch Betroffene in Deutschland profitieren.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    10. Jazzdor Strasbourg-Berlin
    Kesselhaus, Berlin
    Aufzeichnung vom 31.05.2016

    Dejan Terzic "Axiom"

    Chris Speed, Saxofon
    Bojan Z, Klavier und Fender Rhodes
    Matt Pennman, Bass
    Dejan Terzic, Schlagzeug

    Moderation: Matthias Wegner

  • Tod eines Fußballers
    Von Eva Lia Reinegger
    Regie: Thomas Leutzbach
    Mit: Susanne Uhlen, Jonas Baeck, Arved Birnbaum, Fabian Busch, Josef Tratnik, Jana Piechota, Mandana Mansouri, Sigrid Burgholder, Bruno Tendera u.a.
    Ton: Matthias Fischenich
    Produktion: WDR 2012
    Länge: 53'53

    Kevin kickt seine Mannschaft in die Bundesliga und stirbt. Doping, Allergieschock oder das Ende eines Versteckspiels?

    Der 19-jährige Kevin hat in der 89. Spielminute seine Mannschaft in die 1. Bundesliga gekickt. Noch im Stadion bricht er zusammen und stirbt. Es gibt einen Dopingverdacht, doch der pathologische Befund lautet Tod durch Allergieschock. In seiner Trinkflasche finden sich Spuren von Erdnussöl. Kevin wurde ermordet. Kommissarin Jeanette Degelow findet heraus, dass Kevin den Verein verlassen wollte.

    Eva Lia Reinegger hat 2008 die Drehbuchklasse an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin abgeschlossen. Sie schreibt Drehbücher und Hörspiele. "Tod eines Fußballers" ist ihr erstes Hörspiel.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Oliver Thoma

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Anke Schaefer

    Kompromiss: Kunstsammlung der Portigon wird in eine Stiftung überführt
    Gespräch mit Peter Grabowski, Kulruredeakteur WDR

    Die Kluft zwischen Jung und Alt in Europa
    Gespräch mit Prof. Dr. laus Hurrelmann, Sozialwissenschftler

    Kulturpresseschau
    Von Hans von Trotha