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Mittwoch, 23.07.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Bis die Hunde uns finden
    Reiseberichte von illegalen Grenzüberschreitungen
    Von Eberhard Petschinka und Herbert Lauermann
    Mit: Gerti Drassl
    Produktion: Autorenprod. für DKultur 2007
    Länge: 50‘45

    Drei Migranten aus Afrika erzählen von ihrer Flucht nach Europa. Eine Odyssee quer durch Kontinente, Bürokratien-Dschungel und Warteräume.

    Auch im Februar 2014 stürmten wieder 200 Afrikaner den Zaun bei spanischen Exklave Melilla, der Europa von Afrika trennt. Sie erreichten das gelobte Land, Tausende andere bezahlen für ihren Traum mit dem Leben. Die meisten aber werden gefasst und zurückgeschickt. Dramatische Geschichten ereignen sich auch an der österreichisch-tschechischen Grenze, an den französischen und italienischen Küsten. Viele Menschen riskieren ihr Leben, meist haben sie alles verkauft, um die Schlepper bezahlen zu können. Drei Migranten erzählen drei ›Reisegeschichten‹, die einer Odyssee quer durch Kontinente, Bürokratien-Dschungel und Warteräume gleichen.

    Eberhard Petschinka, 1953 geboren, schreibt Hörspiele und Theaterstücke, ist außerdem bildender Künstler. Prix Futura 1995, Hörspielpreis der Kriegsblinden 1999, Prix Europa 2007, Prix Italia 2008 und 2010. Für sein Lebenswerk erhielt er 2009 den Günter-Eich-Preis.

    Herbert Lauermann, geboren 1955 in Wien, Komponist. Uraufführungen u.a. in Paris, New York, Rom, Singapur.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Veronika Schreiegg

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    u.a.
    Sehnsuchtsort Meer
    Mauro Morandi bewacht die Insel Budelli im Mittelmeer
    Von Ulf Lüdeke

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Pia Baumann
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Sehnsuchtsort Meer
    Heute auf arte "Wir wollten aufs Meer" von Toke Constantin Hebbeln, mit August Diehl
    Von Peter Claus

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    George Packer, Die Abwicklung. Eine innere Geschichte des neuen Amerika. Aus dem Amerikanischen von Gregor Hens, S. Fischer, Frankfurt/Main 2014

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wie schreibt man sich sein Leben von der Seele?
    Peter Wawerzinek, Schriftsteller

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    u.a.
    Die Abwicklung. Eine innere Geschichte des neuen Amerika, S. Fischer, Frankfurt/Main 2014
    Gespräch mit dem Autor George Packer

    Buchkritik:
    Angelika Reitzer, Wir Erben, Verlag Jung und Jung, Salzburg 2014, rezensiert von Jörg Plath

    Straßenkritik:
    C.S. Lewis, Pardon, ich bin Christ - Argumente für den Glauben, Brunnen Verlag, 208 Seiten

    Lyriksommer:
    Christine Lavant, Zu Lebzeiten veröffentlichte Gedichte, Wallenstein Verlag 2014
    Gespräch mit Doris Moser, Herausgeberin

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Axel Rahmlow

    u.a.
    Die Hipster- und Technostadt Berlin ist die europäische Hauptstadt des Tango
    Gespräch mit Fernando Miceli, Tangosänger

    11:35 Uhr
    Tonart

    John Hiatt "Terms Of My Surrender"

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Ute Welty und Dieter Kassel

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Hamburg. Das Magazin. Alles Hafen, oder was?
    Von Axel Schröder
    Moderation: Julius Stucke

    Wer Hamburg verstehen will, muss sich mit dem Hafen auseinandersetzen. Der alles prägte und prägt: von der Stadtentwicklung in frühen Jahren bis zum Flächenfraß durch den Hafen in jüngeren Jahren. Vom Hafenrotlicht bis zum Hafenbasar. Ein Hafen, der die Menschen prägte durch Arbeit oder Arbeitsverlust. Der sich verändert und damit die Stadt. Vergangene Seefahrerromantik trifft auf industriellen Containercharme. Ein Magazin über Hamburg ist ein Magazin am Hafen.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    u.a.
    Wut und Hoffnungslosigkeit:
    Die politische Ästhetik aktueller griechischer Kunst
    Gespräch mit Ingo Arend

    Kurzkritik DVD: "Peaches Does Herself" - Feminismus oder wohlfeile Provokation
    Von Catherine Newmark

    Der Cypherpunk - Unser Freund und Helfer?
    Gespräch mit Stephan Urbach, Netzaktivist und Hacker

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    Vom Tuten und Blasen
    Euphonium, Posaune und Tuba
    Von Kristina Dumas
    Moderation: Johannes Nichelmann

    Mit Instrumentenkoffern bepackt trudeln Jungen und Mädchen in der Musikschule ein. Heute wird fleißig in die Blasinstrumente gepustet. Benedikt spielt auf seinem Lieblingsinstrument, der Trompete. Wäre Benedikt vor 500 Jahren geboren worden, dann hätte er nicht so einfach Trompete spielen dürfen, denn lange Zeit war die Trompete den höfischen und kirchlichen Musikern vorbehalten. Aber wie spielt man eigentlich auf der Trompete und was hat das Spielen mit der Kinnspannung zu tun? Wie hört sich eine Posaune an und wann übt man am besten auf der Tuba, ohne dabei die Nachbarn zu stören? Kristina Dumas hat die Bläserkinder in der Musikschule in Wertingen besucht und sich deren Lieblingsinstrumente zeigen lassen.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    u.a.
    Gespräch mit Kobito, Rapper

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: André Hatting und Marianne Allweiss

    u.a.
    "Verdammtes Land": Unterwegs in Palästina
    Gespräch mit Andreas Altmann, Reisereporter

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Preise und Beamtengehälter steigen
    Krim nach Annexion
    Von Stephan Laack

    Geflüchtet aus dem Osten
    Krieg in der Ukraine
    Von Sabine Adler

    Moderation: Andre Zantow

    Geflüchtet aus dem Osten - Krieg in der Ukraine
    Der Krieg ist im Osten, das Grab im Westen. So lautet ein Sprichwort in der Ukraine. Es spiegelt das Schicksal vieler westukrainischer Soldaten wieder, die gegen die Separatisten kämpfen. Gleichzeitig nimmt die Region Tausende Flüchtlinge auf.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Die Renaissance des Binsenbummlers
    Faltboote und ihre Geschichte
    Von Tobias Barth und Lorenz Hoffmann

    Uwe Johnson auf Mecklenburgischen Seen, Abenteurer auf dem Atlantik und in der Magellanstraße - das Faltboot wird in diesem Sommer 90.

    Wie so oft bei smarten Dingen, die das Leben schöner machen, ist auch beim Faltboot der Erfinder umstritten. War es der Architekt Heurich 1905, oder schon 1894 ein deutscher Infanterie-Ingenieur oder der Brite Baden-Powell? Auf jeden Fall geben Segeltuch und Gummihaut über dem dürren Stabskelett seit Jahrzehnten den Stoff ab für viele abenteuerliche Geschichten: von der Atlantiküberquerung des Arztes Hannes Lindemann in den 50er Jahren bis zur Flucht über die Ostsee. Der Schriftsteller Uwe Johnson verewigte das Faltbootgefühl in der Literatur. Das Faltboot ist ein Kulturphänomen und es erfreut sich wieder zunehmender Beliebtheit. In einer Welt der Beschleunigung führt es zurück zum menschlichen Maß. Und dieses Maß heißt fünfundachtzig. Genauer: RZ 85. Das ist die Bezeichnung des legendären Reisezweiers aus Pouch, eines Faltbootes, das Generationen von Paddlern beglückte, von Spreewald bis Mecklenburg, vom Donaudelta bis auf die Gletscherflüsse Islands. Die Zahl 85 steht für die Breite des Bootes, und diese 85 Zentimeter gewähren selbst einem breit gesessenen Hinterteil genügend Raum für Proviant oder wasserdichte Packsäcke oder einige Feierabend-Biere. Auf Seen, Flüssen und zwischen Binsen erlebt das stille Gleiten auf dem Wasser eine Renaissance.
     
     

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Begegnungen mit Helmut Lachenmann (2/7)
    Begegnung mit Luigi Nono
    Rainer Pöllmann im Gespräch mit Helmut Lachenmann
    (Teil 3 am 30.07.2014)

    In sieben Folgen spricht Lachenmann über seine künstlerische Entwicklung, seine Ästhetik und seine Erlebnisse mit Musikern und Institutionen.

    Helmut Lachenmann, geboren 1935 in Stuttgart, ist einer der berühmtesten und wirkungsmächtigsten Komponisten der Gegenwart. Mit seiner differenzierten Klangwelt und mit einem konsequent die Gesellschaft herausfordernden Kunstbegriff wurde er zum Vorbild für eine ganze Generation von Komponisten und Kulturschaffenden. Seine Musik steht in der Tradition abendländischer Musikgeschichte und unterzieht diese zugleich einer kritischen Reflexion. Im Zentrum steht dabei die Freiheit der Kunst von inneren wie äußeren Zwängen. In den 1970er Jahren noch heftig angefeindet, ist Lachenmann langem schon ein weithin verehrter Komponist. In sieben Folgen spricht Lachenmann über seine künstlerische Entwicklung, seine Ästhetik und seine Erlebnisse mit Musikern und Institutionen.

  • 21:33 Uhr

    Hörspiel

    Die dunkle Seite der Liebe (Teil 3/4)
    Das Buch der Einsamkeit
    Von Rafik Schami
    Bearbeitung: Astrid Litfaß
    Regie: Claudia Johanna Leist
    Komposition: Henrik Albrecht
    Mit: Christian Brückner, Hansi Jochmann, Paul Herwig, Anna Thalbach, Rosemarie Fendel u.a.
    Ton: Gertrudt Melcher
    Produktion: WDR 2006
    Länge: 53’58
    (Teil 4 am 30.07.2014)

    Romeo und Julia im Syrien des 20. Jahrhunderts: Farid und Rana lieben sich, aber ihre Familien sind verfeindet. Farid wird Untergrundkämpfer, kommt in Haft und Lager. Wartet Rana auf ihn?

    Der junge Syrer Farid wird von seiner Mutter aus dem Kloster geholt, als sie bemerkt, dass er dort misshandelt wurde. Endlich zurück in Damaskus kann Farid seine geliebte Rana wiedersehen. Farid schließt sich der kommunistischen Untergrundbewegung an, wird verhaftet und in ein Gefangenenlager gebracht. Als er aufgrund eines politischen Machtwechsels nach 18 Monaten freigelassen wird, muss er feststellen, dass Rana in der Zwischenzeit mit ihrem Cousin verheiratet wurde. Er meldet sich dennoch bei ihr und sie treffen sich heimlich, bis Farid im Süden des Landes eine Stelle als Lehrer annimmt.

    Astrid Litfaß, 1944 in Berlin geboren, studierte Malerei, lebt und arbeitet als Autorin für Hörspiel und Theater in Berlin.
    Zuletzt für DKultur: ›Sie - Er‹ (Wurfsendungen 2013).

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    u.a.
    Bregenzer Festspiele
    Geschichten aus dem Wiener Wald, Uraufführung, Oper in 3 Akten von HK Gruber

    Kulturnachrichten

    Filme der Woche:
    "Viel Lärm um nichts" und "Feuerwerk am hellichten Tag"
    Gespräch mit Peter Claus

    Dreiergipfel: Jeff Wall, Neo Rauch, Andreas Gursky in der Kestnergesellschaft Hannover

    Kulturpresseschau