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Montag, 21.07.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Landschaften - Synchronisation der Fluchtwege
    Hörspiel von und mit Branko Šimić Vernesa Berbo und Jons Vokurep
    Regie: die Autoren
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: DKultur 2009
    Länge: 54’08
    (Wdh. v. 06.07.2009)

    Sie wuchsen in Jugoslawien auf und erlebten, wie das Land zerfiel. Jahre später erzählen sie: vom Krieg, von der Flucht, von den Anfängen in Deutschland.

    "Also ich komme in die Schule, als Tito stirbt und schließe das Gymnasium mit dem Abitur ab, gleichzeitig mit dem Zerfall Jugoslawiens - und der Krieg beginnt." Sie waren Anfang 20, als der Krieg begann. 2006 trafen sie sich zufällig wieder und beschlossen, ihre Geschichten gemeinsam zu erzählen: vom Krieg, von der Flucht, von den Anfängen in Deutschland und vom ersten Besuch in der früheren Heimat. Sie erzählen auf Bosnisch und synchronisieren einander auf Deutsch. 'Landschaften - Synchronisation der Fluchtwege' wurde konzipiert für das Theater Hebbel am Ufer in Berlin (2007).

    Branko Šimić geboren 1968 in Tuzla, Theaterregisseur, seit 1992 in Hamburg.

    Vernesa Berbo, geboren 1968 in Priboj, Schauspielerin, Sängerin. Seit 1993 in Berlin.

    Jons Vukorep, geboren 1972 in Sarajevo, Designer, Musiker, Regisseur und Autor. Seit 1991 in Deutschland, seit 2002 in Berlin.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Uwe Golz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:23 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Pia Baumann
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Wer verfolgt welche Interessen ? Politiker-Interessen in den palästinensischen Gebieten
    Gespräch mit Dr. Helga Baumgarten, Professorin an der Universität Bir Zaitbei Ramallah

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Melt! Festival in Sachsen-Anhalt
    Von Martin Risel

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Sachbuch: Volker Reinhardt, De Sade oder die Vermessung des Bösen, C.H. Beck Verlag, München 2014
    Rezensiert von Katharina Döbler

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wie graben Sie in Kriegsgebieten?
    Gespräch mit Margarete van Ess, Wissenschaftliche Direktorin der Orient-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts

    Moderation: Martin Hanselmann

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    u.a.
    Belletristik: Hubert Dreyfus, Sean Dorrance Kelley, Alles, was leuchtet. Wie große Literatur den Sinn des Lebens erklärt, aus dem Amerikanischen von Yvonne Badal, Ullstein Verlag, Berlin 2014
    Rezensiert von Jörg Magenau

    Porträt: Jonathan Lethem
    Von Tobi Müller

    Kleine Verlage am Großen Wannsee - Ein Fest
    Von Anne Berger

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    u.a.
    Zum Tourauftakt von Neil Young & Crazy Horse in Ulm
    Von Uli Zwerenz

    11:30 Uhr
    Musiktipps

    "Intimes Duo" - das neue Album von Uri Caine und Dave Douglas

    11:35 Uhr
    Tonart

    Vorschau In Concert: Marianne Trudel "Trifolia" & Marc Cary "Focus Trio"

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Ute Welty und Dieter Kassel

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Deutsche Rufe (3/8)
    Montagsdemo
    Von Thilo Schmidt
    (Teil 4 am 28.07.2014)

    Die erste Montagsdemonstration in Leipzig fand am 04. September 1989 statt, nach einem Friedensgebet in der Nikolaikirche. Dies gilt als gesichert. Doch woher kam die Bezeichnung? Wie entstand sie? Wurde sie bewusst gegen die montäglichen Parteiversammlungen der SED ausgerufen? Thilo Schmidt recherchierte für den Länderreport die Geschichte der Montagsdemonstrationen, die Geschichte schrieben.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Johannes Nichelmann

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: André Hatting und Marianne Allweiss

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Unterm Pflaster liegt das Geld
    Ein Gang durch Luxemburgs Unterwelt
    Von Malte Pieper

    Bargeld bevorzugt
    In Italien hat es die Kreditkarten schwer
    Von Tilman Kleinjung

    Bier, Fritten, Schokolade und ein König
    Was Belgien zusammenhält
    Von Jakob Mayr

    Moderation: Angelika Windloff

    Bier, Fritten, Schokolade und ein König
    Was Belgien zusammenhält
    Belgien ist ein zerrissenes Land und es gibt nur wenig, auf das Flamen und Wallonen gleichermaßen stolz sind - neben Fußball und dem Königshaus sind das Bier, Fritten und Schokolade. Also ausgerechnet die Klischees, die allen sofort einfallen, wenn sie an das kleine Land im Nordwesten Europas denken. Die drei belgischen Spezialitäten sind der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die meisten Belgier einigen können - nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    "Auf den Stundenlohn darf ich nicht schauen"
    Wie gut leben Selbstständige?
    Von Winfried Roth

    Etwa zwölf Prozent aller Berufstätigen in Deutschland zählen zu den Selbstständigen - Industrielle, Fachärzte und Filmstars ebenso wie Heizungstechniker, Imbissbesitzerinnen und Zeitungshändler. Unter dem Druck der Massenarbeitslosigkeit ist es geradezu zu einer Flucht in die Selbstständigkeit gekommen. Die Arbeitsbedingungen von Klein- und Kleinstunternehmern sind oft härter als die von Angestellten - die Arbeitszeiten sind länger, die soziale Absicherung ist schlechter. Manchen Selbstständigen gelingt der Aufstieg in die Einkommenselite. Andererseits lebt etwa ein Drittel am Rand des Existenzminimums, die Fluktuation ist außerordentlich hoch. Immer mehr an Bedeutung gewonnen hat auch Scheinselbstständigkeit.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Jazzahead! Bremen
    Aufzeichnung vom 25.04.2014

    Overseas Night

    Marianne Trudel "Trifolia":
    Marianne Trudel, Piano, Akkordeon & Gesang
    Étienne Lafrance, Bass
    Patrick Graham, Percussion

    Marc Cary's "Focus Trio":
    Marc Cary, Piano & Keyboards
    Rashaan Carter, Bass
    Sameer Gupta, Schlagzeug & Percussion

    Moderation: Matthias Wegner

    Zwei Konzert-Höhepunkte der "Overseas Night" bei der Jazzahead 2014!

    Wie in jedem Jahr gab es auch bei der Jazzahead! 2014 in Bremen am Eröffnungsabend wieder eine „Overseas Night“, diesmal überwiegend mit erstklassigen Musikern & Bands aus Kanada und den USA. Zwei Höhepunkte der langen Nacht stehen heute bei „In Concert“ im Mittelpunkt: Das Trio "Trifolia" der kanadischen Tastenspielerin und Sängerin Marianne Trudel und danach der New Yorker Pianist Marc Cary mit seinem „Focus Trio“. “Trifolia” ist eine Bezeichnung für eine Pflanze mit drei Blättern. In der Band von Marianne Trudel kreieren die drei Musiker einen organischen Sound mit brillanten Kompositionen, randvoll mit Gefühl, Leidenschaft und großer Spielkunst. Trudels treibende Energie überträgt sich direkt auf das Publikum, was Kritiker wie Musikliebhaber in höchsten Tönen von ihr schwärmen lässt. Nachdem der Pianist Marc Cary im letzten Jahr sein Solo-Tribut für die unvergessliche Sängerin Abbey Lincoln in Bremen vorgestellt hatte, konzertierte er in diesem Jahr mit seinem mitreißenden „Focus Trio“ im Bremer Schlachthof. Charakteristisch für diese rhythmisch unglaublich vielseitige Band ist die Fusion traditioneller, indigener Klänge und Klangmuster mit amerikanischem Jazz. Der Auftritt der Band wurde zu Recht frenetisch gefeiert.

  • Verdächtige Geliebte
    Von Keigo Higashino
    Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe
    Bearbeitung und Regie: Steffen Moratz
    Mit: Meriam Abbas, Sylvester Groth, Ingo Hülsmann, Ulrich Matthes, Axel Wandtke, Fine Belger, Johann von Bülow, Frauke Poolman
    Ton: Peter Kainz
    Produktion: WDR 2013
    Länge: 54’30

    Der Fall Hanaoka fordert zwei brillante Denker heraus. Ein Mathematiker und ein Physiker im Kampf um die Wahrheit.

    Yasuko Hanaoka hat nach einem Streit ihren gewalttätigen Ex-Mann getötet. Mathematiklehrer Ishigami, ihr Nachbar, ist in Yasuko verliebt. Er überredet sie, sich nicht zu stellen und hilft ihr, die Leiche zu entsorgen. Das Mathegenie konstruiert für sie und ihre 14-jährige Tochter ein Alibi. Womit Ishigami nicht gerechnet hat: Die Polizei erhält Hilfe von Physiker Dr. Yukawa, ebenfalls ein brillanter Denker. Die beiden Naturwissenschaftler führen einen erbitterten Kampf um Wahrheit und Lüge.

    Keigo Higashino, geboren 1958 in Osaka, arbeitete nach seinem Studium in Elektrotechnik bei einem großen japanischen Elektrokonzern. Nebenbei schreibt er Kriminalromane und ist inzwischen einer der erfolgreichsten Krimi-Autoren Japans.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    u.a.
    Festival d' Avignon: u.a. "Henry VI", 18-stündige Produktion von Thomas Jolly
    Von Eberhard Spreng

    Reflektion des Freiheitskampfes - Internationales Filmfestival Durban
    Von Leonie March

    Art everywhere: Großbritannien schmückt sich mit 30.000 Kunstplakaten
    Von Walter Bohnacker

    Kulturnachrichten