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Montag, 14.07.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Entweigerung
    Wiedervorlage einer Gewissensfrage
    Feature von Florian Felix Weyh
    Regie: Günter Maurer
    Mit: Jürg Löw, Walter Renneisen u.a.
    Ton: Rolf Knapp
    Produktion: SWR 2013
    Länge: 53’45

    Der Autor hat 1983 den Kriegsdienst verweigert. Heute fragt er sich, aus welchen Motiven er gehandelt hat und stellt sich dem Verfahren der Wiedervorlage.

    Florian Felix Weyh ist Schriftsteller und Publizist. Inzwischen gehört er zur Generation 50+, da sieht man manches anders und gereifter. Zum Beispiel die Sache mit der Kriegsdienstverweigerung. Damals, im 'heißen Herbst' 1983, demonstrierten die Friedensbewegten gegen die Nachrüstung im Rahmen des NATO-Doppelbeschlusses. Auf Ostermärschen bekundete man aufrechten Pazifismus und natürlich ging man nicht zur Bundeswehr. Auch Florian Felix Weyh machte Zivildienst. Doch waren es wirklich Gewissensgründe, die ihn daran hinderten, 'zum Bund' zu gehen? Oder eher politische Motive? Oder hatte er einfach nur keine Lust auf den Kasernenton? Heute fragt sich der Autor, ob es richtig war, zu verweigern - und stellt sich dem Verfahren der Wiedervorlage.

    Florian Felix Weyh, geboren 1963, Autor, Moderator, Journalist, Redakteur für Print und Radio. Lebt in Berlin.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Philipp Quiring

    Der Pianist Joseph Moog gibt einen Einblick, wie er sich als Raritätenfuchs einsetzt und wahre (fast) vergessene Schätze der Klavierliteratur aufspürt. Er berichtet von den Herausforderungen und Erfahrungen, dies bei Konzertveranstaltern, Zuschauern und bei Plattenlabels durchzusetzen. Passend dazu spricht er über sein neues Album mit Klavierkompositionen von Tschaikowsky und Scharwenka.
    Die weiteren Stunden stehen ebenso im Zeichen der unbekannten Musik-Literatur - u.a. mit selten zu hörenden Liedern von Sergej Rachmaninoff, mit dem nahezu unbekannten Cello-Konzert von Ernst Toch, Musik der Gegenwart von Kalevi Aho, Heiner Goebbels oder Mario Wiegand.
    Außerdem wird die neue CD „Spanischen Impressionen“ der Münchener Pianistin Carolin Danner vorgestellt.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Nahost: Gibt es einen Weg aus der Gewaltspirale?
    Gespräch mit Mosche Zimmermann, Direktor des Instituts für Deutsche Geschichte an der Universität in Jerusalem

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Das WM-Finale als letzter Akt eines großen Schauspiels
    Gespräch mit Christoph Nußbaumeder, Dramatiker und Autor

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    Sachbuch: Stephan Müller-Doohm
    Jürgen Habermas - Eine Biographie, Suhrkamp Verlag
    Rezensiert von Arno Orzessek

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wie gestalten wir unser Leben?
    Gespräch mit dem Künstler Olaf Nicolai

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    u.a.
    Studiogast: Tom Hillenbrand, Autor von "Drohnenland"

    Sandro Veronesi: Die Berührten, aus dem Italienischen von Michael von Killisch-Horn, Verlag Klett-Cotta
    Rezensiert von Ursula März

    Sozialbetrug? Protokolle von Hartz IV empfangenden Künstlern und Kreativen
    Von Gerd Brendel

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    u.a.
    Wie leicht ist es für Jazz Sponsoren zu finden? Seit über 20 Jahren Jazzopen Stuttgart

    11:35 Uhr
    Tonart

    Neues Jazz-Buch - Nicholas Christopher: "Tiger Rag"

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Deutsche Rufe (2/8)
    "Wir sind ein Volk"
    Von Vanessa Fischer
    (Wdh. v. 17.09.2009)
    Teil 3 am 21.07.2014

    Die Wende in der DDR 1989. Wann und wo wurde zuerst aus dem Ruf "Wir sind das Volk" der Satz "Wir sind ein Volk"? Es war weit mehr als der Austausch eines Wortes. Der Ruf signalisierte den Abschied von der Vorstellung einer reformierten, eigenständigen DDR. Er machte den Beitritt zur Bundesrepublik denkbar.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    u.a.
    Frage des Tages: Warum wird NS-Raubkunst den Erben des Diebes gegeben?
    Gespräch mit Stephan Klingen, Zentralinstitut für Kunstgeschichte München

    Wie geht das Spiel des Jahres?
    Gespräch mit Änne Seidel

    Spiel des Jahres - Siegertest
    Gespräch mit Jochen Corts, Spielekritiker

    Toughe Girlies und japanische Mythologie -die Animationsfilme des Hayao Miyazaki
    Gespräch mit Anke Leweke

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Tim Wiese

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    u.a.
    Vorschau auf In Concert - Fei Scho - Alpine Weltmusik aus Oberbayern

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Vergessen, verdrängt, missbraucht - Chinas Umgang mit der Geschichte
    Von Ruth Kirchner

    Schwieriges Gedenken - Das Lager von Rivesaltes
    Von Ursula Welter

    Schräge Tour- Kalter Krieg als Touristenattraktionin Prag
    Von Stefan Heinlein

    Moderation: Angelika Windloff

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    u.a.
    Die erste Rede im Parlament
    Von Constanze Lehmann

    Trüffelernte: Der Blick in Politikblogs
    Von Ulrike Köppchen

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    "Wenn Mutti früh zur Arbeit geht"
    60 Jahre Merkel-Sprech
    Ein Geburtstagsgruß von Thomas Klug

    Sie muss viel reden. Aber was sagt sie? Zum Beispiel sehr gern: „alternativlos“, „marktkonform“ oder „zielführend“. Sie ist eine Meisterin des Ungefähren und kann doch knapp und präzise sein. So bringt sie mit dem Satz: „Er hat sich entschieden und mich vorher nicht gefragt“, den Fall Snowden für sich auf den Punkt. Seit 25 Jahren steht Angela Merkel in der Öffentlichkeit. Seit 25 Jahren spricht sie in Mikrofone, wohlwissend, dass ihre Worte gehört, gedeutet und bei Bedarf gegen sie verwendet werden. Aber wie spricht sie und wie hat sich ihre Sprache in dieser Zeit - von der Pressesprecherin zur Kanzlerin geändert?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    13. Möllner Folksfest
    Stadthauptmannshof, Mölln
    Aufzeichnung vom 13.06.2014

    Fei Scho
    Alpine Weltmusik aus Oberbayern
    Moderation: Holger Beythien

    'Heimat - überall und hier'. Das Motto des diesjährigen Möllner Folksfestes hat auch die bayerische Weltmusikband 'Fei scho' gereizt, in der Eulenspiegel-Stadt aufzutreten - und das gleich an zwei Tagen. Immerhin feilt das Münchener Quintett seit 2003 an seiner bayerisch-alpinen Weltmusik und hatte 2013 nach zwei CDs und einer umfassenden Umbesetzung mit dem Album 'WeltenSprung' einen bemerkenswerten Neuanfang hingelegt. Dabei orientieren sich 'Fei scho' weder am Alpinrock Hubert von Goiserns noch an der Polka getränkten Brassmusik ihrer Kollegen von La Brass Banda. Bei den neuen Stücken von 'Fei scho' geht vielmehr musikalisches Kolorit aus Afrika, Brasilien oder der Karibik mit bayerischer Volksmusik eine spannende und leidenschaftliche Verbindung ein. Eine Welten und Stile umspannende, moderne Weltmusik, deren Heimat unüberhörbar bayerisch bleibt.

  • Ein Schnappschuss für Carlotta
    Von Linda Barnes
    Aus dem amerikanischen Englisch: Erika Ifan
    Funkbearbeitung: Joy Markert
    Regie: Klaus-Michael Klingsporn
    Mit: Christiane von Poelnitz, Elena Uhlig, Mark Waschke u.a.
    Ton: Martin Eichberg
    Produktion: DLR Berlin 2002
    Länge: 47‘31
    (Wdh. v. 16.12.2002)

    Todesfälle auf der Kinderstation einer Bostoner Klinik. Auch eine Krankenschwester stirbt. Privatdetektivin Carlotta Carlyle vermutet, dass eine Panne vertuscht werden soll.

    Im Krankenhaus 'Jonas Hand Helping Institut' stirbt die kleine Rebecca an einer durchaus heilbaren Krankheit. Emily Woodrow, ihre Mutter, glaubt, dass die Behandlung nicht korrekt war. Der Verdacht wird durch vier weitere Todesopfer bestätigt. Rebeccas Mutter wendet sich an Privatdetektivin Carlotta Carlyle. Wenig später ist die Krankenschwester, die an dem Tag auf der Kinderstation Dienst hatte, tot. Zudem verschwindet Emily Woodrow. Carlotta muss herausfinden, was der Zettel mit der Aufschrift 'C CO' bedeutet, den Emily ihr noch zugesteckt hat.

    Linda Barnes, geboren 1949, war Lehrerin für dramatische Künste. 1985 erfand sie die Detektivin Carlotta Carlyle. Deutschlandradio Berlin produzierte auch 'Carlotta fängt Schlangen' (1998), 'Carlotta spielt den Blues' (1999), 'Carlotta jagt den Coyoten' (2000) und 'Carlotta steigt ein' (2001).

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    u.a.
    Zum Tod von Nadine Gordimer
    Gespräch mit Barbara Wahlster

    Zum Tod von Gert Voss
    Gespräch mit Hermann Beil, österreichischer Theaterdramaturg, Theaterregisseur und seit 2009 Präsident der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste

    "Razzle-Dazzle-Painting": Tobias Rehbergers Kriegsschiffprojekt auf der Themse
    Von Gabi Biesinger

    Lyriksommer: Künstliche Landschaften 4
    Von Marion Poschmann

    Kunst und Provokation: Ein Arte-Film über die Petersburger Manifesta 10
    Von Michael Köhler

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel