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Sonntag, 03.06.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    „Das Gedicht ist, was es tut“
    Berliner Rede zur Poesie 2018
    Von Elke Erb

    Sie ist so unprätentiös wie avanciert: Elke Erb sieht Tagebuchnotizen durch und erzählt, wie man so dichtet, wie "man denkt bei sich".

    Elke Erb, die so humorvolle wie scharfsinnige ‚Königin des poetischen Eigensinns‘ (Die Zeit), hält die Berliner Rede zur Poesie 2018 im Rahmen des 19. poesiefestival berlin. Unter dem Titel ‚Das Gedicht ist, was es tut‘ wird die in Berlin lebende Lyrikerin Einblicke in ihre tägliche Schreibpraxis geben. Sie mustert die Tagebücher der letzten Jahre und berichtet von dem Versuch, so zu dichten, wie man bei sich denkt - und wie sich ihre augenblicksnahe Sprache entzündet an dem, was sich in sinnreichen Netzen verfangen hat. Die Rede wird von Deutschlandfunk Kultur am 27. Mai aufgezeichnet und als Buch im Wallstein Verlag erscheinen. Das poesie­festival berlin findet vom 24. bis 31. Mai unter dem Motto ‚Werte Vers Kunst‘ statt, veranstaltet vom Haus für Poesie in Kooperation mit der Akademie der Künste, beide Berlin.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Martin Böttcher

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Moschee-Gemeinde (Ahmadiyya Lahore)

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Heimat auf Zeit
    Die deutsche evangelische Gemeinde in Moskau
    Von Pfarrer Markus Bräuer
    Evangelische Kirche

    Deutsche Botschaftsangehörige und Mitarbeiter internationaler Firmen leben für einige Jahre in der Stadt. Manche finden ein schönes Stück Zuhause im Gottesdienst und in der Begegnung mit anderen. Wo zur Sprache kommt, was sie beschäftigt.

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Jonathan als Vogelfänger
    Von Anna Arnoldi
    Gelesen von Max von Pufendorf
    Ab 6 Jahren
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
    Moderation: Ulrike Jährling

    In der Theater-AG probt Jonathan die Rolle des Vogelfängers und wird dafür sehr gehänselt.

    Jonathan und seine Freunde, die Klottmänner, sind in der Theater-AG. Seit einigen Wochen studieren sie die ‚Zauberflöte’ ein. Jonathan spielt Papageno, den Vogelfänger. Kurz vor der Premiere wird das Mädchen, das die Freundin des Vogelfängers spielen soll, krank. Da springt kurzentschlossen Laura ein. Laura ist das schönste Mädchen in der ganzen Schule und Jonathan soll nun am Wochenende den Text mit ihr üben. Vor Schreck bekommt er selbst kein Wort heraus. Und es setzt sich ihm auch noch ein entflogener Papagei auf den Kopf und schreit immerzu: „Gib Küsschen! Gib Küsschen!”.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Die Feuerprinzessin
    Von Annelies Schulz
    Ab 7 Jahren
    Regie: Manfred Täubert
    Komposition: Reiner Bredemeyer
    Darsteller: Daniela Hoffmann, Dietmar Durand, Barbara Dittus, Hans-Jürgen Hürrig, Jutta Wachowiak, Ruth Glöss u.a.
    Produktion: Rundfunk der DDR 1989
    Länge: 43'30
    Moderation: Ulrike Jährling

    Die Feuerprinzessin will das Herz des Marmorprinzen erwärmen.

    Die kleine Feuerprinzessin hat sich die schwierigste Aufgabe der Welt vorgenommen: Sie will ein marmornes Herz erwärmen. Sie gibt all ihre Wärme dem Marmorprinzen und gerät dabei in große Gefahr. Um ein Haar hätte sie Feuer und Leben verloren. Aber die Liebe kann Wunder vollbringen, und so wird aus dem Marmorprinzen und der Feuerprinzessin doch noch ein Paar.

    Annelies Schulz, geboren 1934 in der Oberlausitz, Jurastudium, lebt heute freischaffend in Taubenheim, schreibt Prosa, Fernsehspiele und Hörspiele.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Moderation: Oliver Schwesig
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Renate Schönfelder unterwegs mit Ex-Außenminister Joschka Fischer durch seine Heimatstadt Langenburg
    (Wdh. v. 02.07.2017)

    Welche Schuhe er als Kind in seiner württembergischen Heimatstadt Langenburg getragen hat, ist nicht genau überliefert. Besser bekannt ist dagegen, welches Schuhwerk Joschka Fischer bei seiner Vereidigung als hessischer Umweltminister im Dezember 1985 wählte: Weiße Turnschuhe, die mittlerweile einen Platz im Museum gefunden haben. Den heute 70-Jährigen identifizieren viele mit Frankfurt/Main, denn hier machte der spätere Außenminister auch Karriere als Straßenkämpfer und Hausbesetzer. Seine Kindheit verbrachte Fischer aber in Langenburg, im Hohenloher Land. Hier war er immer am Rennen und Laufen. Ein früher Hinweis auf den Marathon-Läufer Joschka Fischer? Mit seinen Freunden spielte Joschkale, wie er überall gerufen wurde, in den Gassen des Städtchens und am Ufer der Jagst, oder er wurde mit einem Pferdewagen durch den Langenburger Schlosspark gefahren. Sein Redetalent fiel damals schon auf. Mit sieben Jahren verließ die Familie Fischer die Stadt. Der heutige Unternehmensberater Fischer kommt aber immer wieder hierher zurück. Er veranstaltet in seiner Heimatstadt seit 2011 das Langenburg-Forum. Eine Veranstaltung, die sich mit Fragen der Nachhaltigkeit beschäftigt. Prinz Charles, Madeleine Albright und Kofi Annan waren hier schon zu Gast.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • "Frau Toni, mir geht es gut"
    Abgeschoben nach Algerien
    Von Philipp Lemmerich und Jonas Weyrosta

    Mohamed gehört zu den Asylbewerbern, die abgeschoben wurden. Aber nicht heute, sondern vor 17 Jahren. Er kommt in den 90er-Jahren aus Algerien nach Italien, dann über Umwege in ein kleines Dorf nach Baden-Württemberg, wo er sich eng mit einer deutschen Familie befreundet. Acht Jahre bleibt er teils illegal in Deutschland, dann ist Schluss. Was nach der Abschiebung aus Mohamed geworden ist, möchte Jonas in Erfahrung bringen. Er gehört zur damaligen deutschen Unterstützerfamilie und war noch ein Kind, als Mohamed im Garten mit ihm Fangen gespielt hat. Jonas macht sich auf den Weg nach Algerien.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Catherine Newmark

    Der philosophische Wochenkommentar:
    Experten,Technokraten, Präsidenten: Gibt es guten Paternalismus?
    Prof. Andreas Urs Sommer, Philosophisches Seminar Uni Freiburg

    KI Sophia - Lässt sich Liebe programmieren?

    Sprechende Maschinen & fühlende Algorithmen: Wie klingt die virtuelle Liebe?

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Das Zusammenspiel von Musik und Glauben
    Moderation: Ralf Bei der Kellen

    Wenn wir gemeinsam singen, stehen wir immer mit einem Fuß im Neandertal
    Gespräch mit dem Neurologen und Musiker Eckart Altenmüller

    Selbstfindung im Silben-Singen
    Ein neuer Film zeigt die internationale Verbreitung der auf Mantren beruhenden Kirtan-Musik
    Von Bernd Sobolla

    Damit die Klänge nicht verloren gehen
    Die Amar-Stiftung im Libanon sammelt und bewahrt die Musik religiöser Minderheiten
    Von Dieter Wulf

    Singen ist wie zweimal beten
    Der Chor der syrisch-katholischen Gemeinde Köln bietet seinen Mitgliedern eine Art zweite Heimat
    Von Cornelia Wegerhoff

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • "...als Kleinigkeiten zu schwer"
    Franz Schuberts "Impromptus" op. posth. 142
    Gast: Mathias Hansen, Musikwissenschaftler
    Moderation: Michael Dasche

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Kraulen will gelernt sein
    Immer weniger Menschen in Deutschland können schwimmen
    Von Fritz Schütte

    Auch Schwimmen zu lernen gehört zu den Bildungszielen der Grundschule. In Großstädten erreichen es alarmierend viele Kinder nicht. Die Zahl der Nichtschwimmer steigt an, warnt die Deutsche Lebens-Rettungsgesellschaft DLRG. Gleichzeitig ertrinken wieder mehr Menschen. Wie kann hier umgesteuert werden, wenn auf der anderen Seite öffentliche Bäder schließen oder die Eintrittspreise als zu teuer empfunden werden? Viele Kinder sind mit ihren Eltern nie an einen Badesee gefahren. In Berlin bietet der Verein Neuköllner Schwimmbär fünftägige Wassergewöhnungskurse an. Zum Schwimmenlernen ist es nie zu spät. Erwachsene können übrigens das in der Kindheit Versäumte in Anfänger-Schwimmkursen nachholen.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    "Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke"
    Frei nach Motiven aus Mary Shelleys biografischen Notizen
    Von Cristin König
    Regie: die Autorin
    Mit: Julika Jenkins, Patrick Güldenberg, Veronika Bachfischer, Trystan Pütter, Sebastian Schwarz, Steven Scharf, Max Urlacher
    Komposition: Friederike Bernhardt
    Ton: Andreas Stoffels
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
    Länge: 69'23
    (Ursendung)

    In einer wetterdüsteren Woche am Genfer See wird das Monster "Frankenstein" zum Leben erweckt.

    Anschließend:
    Rede zum Entwurf eines Gesetzes gegen die Maschinenstürmerei
    Von George Gordon Byron
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2007
    Länge: 16'53

    1816. Am Genfer See trifft sich eine besondere Gesellschaft: Lord Byron, Percy Shelley, Mary Shelley, ihre Stiefschwester und ein befreundeter Arzt. Alle gerade mal um die 20, unverheiratet. Gewitter und Dauerregen halten die Fünf im Haus. Sie vertreiben sich die Zeit mit Vorlesen, Politisieren und Fantasieren - die Idee zu ‚Frankenstein‘ entsteht. Jahre später sterben die drei Männer durch Drogen, Selbstmord, Ertrinken. Die einsame Mary Shelley erinnert sich an jene Nacht, in der das Monster geboren wurde.

    Cristin König, geboren 1965 in Trier, Schauspielerin, Theater-, Drehbuch- und Hörspielautorin, Regisseurin. Als Schauspielerin mit festen und freien Engagements an großen deutschsprachigen Bühnen; 2011 Regiedebüt mit ihrem Stück "Die Wohngemeinschaft" am Maxim Gorki Theater Berlin. Nach "Lila und Fred" (DKultur 2016, Hörspiel des Monats August 2016) ist "Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke" ihr zweites Hörspiel als Autorin und Regisseurin.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 02.06.2018

    Antonín Dvořák
    "Othello", Konzertouvertüre op. 93

    Dmitrij Schostakowitsch
    Violoncellokonzert Nr. 1 Es-Dur op. 107

    Leoš Janáček
    Sinfonietta op. 60

    Alisa Weilerstein, Violoncello
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Tomáš Hanuš

  • Der Hass auf das Fremde
    Die Ausstellung "Entartete Musik“, 80 Jahre nach der Eröffnung
    Von Albrecht Dümling

    Deutsche Musik galt den Nazis als Inbegriff deutscher Kultur, die sie deshalb gegen fremde Einflüsse verteidigten. Sie wollten nicht zur Kenntnis nehmen, wie sehr das angeblich Fremde das Musikleben bereichert hatte. Die vor 80 Jahren in Düsseldorf eröffnete Ausstellung „Entartete Musik“ sollte zur „Säuberung“ der deutschen Tonkunst beitragen, war jedoch ein entscheidender Schritt zu ihrer Provinzialisierung.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    "Im Herzen der Gewalt"
    Thomas Ostermeier inszeniert Bestseller an der Schaubühne
    Von Barbara Behrendt

    Philosoph 'Benjamin' als Opernsujet
    Ruzickas neues Werk in Hamburg
    Von Uwe Friedrich

    Autark statt immer nur hübsch
    Geschlechtergleichheit beim Comic Salon Erlangen
    Von Jennifer Rieger

    Das Ende der Ewigkeit. In Riga findet die 1. Biennale statt
    Von Werner Bloch

    Literaturfestival im norwegischen Lillehammer
    Das Gastland bereitet sich vor
    Von Andrea Gerk