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Mittwoch, 28.06.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Auf diesen Steinen wollen wir tanzen
    Der Club Alpha 60 in Schwäbisch Hall
    Von Anna Seibt
    Mit: Svenja Liesau
    Regie: Walter Filz
    Mit: Svenja Liesau und der Autorin
    Ton: Rudjard Hasel
    Produktion: SWR 2016
    Länge: 53'06

    Eine Neuerkundung des Clubs der Jugendtage.

    Dutschke war da. Ihre Mutter war da. Und dann war sie auch da: „Harte, elektronische Bässe. Ich öffne die Tür und mir schlägt eine Miefmischung aus Schweiß, Bier und Zigaretten entgegen. Im Dunkeln kann ich ein paar Leute auf der Tanzfläche erkennen. Künstlicher Nebel wabert durch den Raum. Ich bin 16. Die Party ist ab 18. Ich darf trotzdem rein.“ Seit 50 Jahren gibt es den Club Alpha 60 in Schwäbisch Hall. Ein Freiraum zwischen Bausparkasse und Maultaschen. Die Autorin erkundet eines der ältesten selbstverwalteten soziokulturellen Zentren Deutschlands.

    Anna Seibt, geboren 1988 im Süden Deutschlands, studierte Angewandte Literaturwissenschaft. Lebt in Berlin und arbeitet als Radiomacherin und Regieassistentin. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Making of Game" (2014).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Carsten Beyer

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    "Axolotl Overkill" - vom Kultbuch zum Film
    Gespräch mit Helene Hegemann, Autorin, Regisseurin und Schauspielerin

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Tourauftakt Elton John in Köln
    Von Fabian Elsäßer

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Sehnsuchtsorte sind aus Gedanken gewoben"
    Katrin Heise im Gespräch mit Nino Haratischwili, Schriftstellerin und Regisseurin aus Georgien

    Als sie begann, an ihrem epischen Werk zu schreiben, gab es vor allem eine Frage, die sie bewegte: Wie sind die postsowjetischen Staaten geworden wie sie sind? Am Ende ihrer schriftstellerischen Erforschung stand ein Roman von 1 300 Seiten, der mehr als einhundert Jahre osteuropäischer Geschichte umspannt und mehrere Generationen georgischer Familiengeschichte erzählt. Nino Haratischwili, die Autorin von "Das achte Leben (Für Brilka)" ist eine Wanderin zwischen den Kulturen. 1983 in Tiflis geboren, wuchs sie ein Georgien und Deutschland auf. Trotz ihrer georgischen Muttersprache schreibt sie auf deutsch. "Das ist notwendig, um Distanz zu halten zu meinem Stoff."
    Sie hat zahlreiche Theaterstücke verfasst und als Regisseurin inszeniert und ist für ihre dramatischen und literarischen Texte mehrfach ausgezeichnet worden.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Vom "Roadkill" zum "Overkill" - Helene Hegemanns "Axolotl"
    Gespräch mit Dr. Rainer Moritz, Leiter Literaturhaus Hamburg

    Blick hinter die Kulissen: 50 Jahre Comics im Carlsen-Verlag
    Gespräch mit Klaus Schikowski, Programmleiter Comic im Carlsen Verlag

    Oskar Maria Graf - Eine Ausstellung in Berg am Starnberger See
    Von Andi Hörmann

    Buchkritik: "Die Königin der Schatten - Verbannt" von Erika Johanson
    Rezensiert von Elena Gorgis

    Straßenkritik: "Faserland" von Christian Kracht
    Von Andi Hörmann

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Olga Hochweis

    Befreiung von klassischen Opernstrukturen: Das AGORA Musiktheaterkollektiv
    Gespräch mit dem Musiker und Künstler Benedikt Brachtel

    11:30 Uhr
    Chor der Woche

    Brot und Rosen

    Der Lübecker Gewerkschaftschor Brot und Rosen nimmt schon in seinem Namen Bezug auf die Arbeiterbewegung, wenn auch auf die amerikanische. Brot und Rosen für die amerikanischen Arbeiterinnen forderte einst Rose Scheidemann Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit Arbeiter- und Protestliedern treten die fast dreißig Sängerinnen und Sänger bei Gewerkschaftsveranstaltungen aber auch bei anderen Gelegenheiten in der Hansestadt Lübeck auf. Mit ihren politischen Liedern wollen sie nicht gegen etwas protestieren, sondern für etwas eintreten: ein besseres Leben für alle.

    11:35 Uhr
    Tonart

    Immer auf der Suche nach Neuem: Das Kronos Quartet interpretiert Folk-Songs
    Von Fanny Tanck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin und Publizistin
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Vom Umgang mit Wasser
    Moderation: Katja Bigalke

    Lübeck macht es vor - Abwassertrennung in der Flintenbreite
    Von Nora Bauer

    Baden in der Spree - Flussbadpokal in Berlin
    Gespräch mit Tim Edler, Autor des Flussbad Projekts und Gründungsmitglied

    Von der Köttelbecke zurück zum Fluss - die Renaturierung der Emscher
    Von Michael Frantzen

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Stephan Karkowsky

    Exzessiver als die Polizei erlaubt - Berliner Beamten feiern wie im Film
    Gespräch mit dem Autor Orkun Ertener

    Showringen mit Föhntolle - "GLOW" zeigt 80er Frauenwrestling in Las Vegas
    Von Jörg Taszman

    SAVVY: Künstler machen Radio (Medienpartnerschaft)
    Von Gerd Brendel

    Die Kunst des Scheiterns - mit Ural-Motorrädern von Halle nach New York
    Von Jasmin Golonski

    Vorgespult: "Der Tod von Ludwig XIV.", "Axolotl Overkill" und "Die Verführten"
    Vorgestellt von Christian Berndt

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    Moderation: Tim Wiese

    Musikgeschmack
    Von Felicitas Förster

    Klassik für Einsteiger
    250. Todestag von Georg Philipp Telemann
    Von Ulrike Timm

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Wie klingt die Mojave-Wüste? Das Multimedia Projekt von DJ Floating Points
    Von Martin Risel

    Homosexualität im Country und Folk - eine Randerscheinung?
    Von Kerstin Poppendieck

    Der "Rock'n'Roll Detective" und das verschollene Beatles-Cover
    Von Tobias Ruhland

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Der Kampf um Steuern in Europa 
    Was ist geschehen seit den Steuer-Skandalen um die "Panama Papers“ oder die "Luxemburg-Leaks“? Wir nehmen vier Länder und ihre Steuerpraxis in den Blick.

    Island - Steuern zahlen nach der Panama-Papers-Affäre
    Von Carsten Schmiester

    Luxemburg - Immer noch eine Steueroase?
    Von Sebastian Schöbel

    Polen - Falsche Regierung, gute Steuerpolitik?
    Von Florian Kellermann

    Tschechien - Effiziente Reformen und ein suspekter Finanzminister
    Von Peter Lange

    Moderation: Margarete Wohlan

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    "Heil Hitler" statt "Freundschaft" - Neue Forschungen zum DDR-Alltag 1989/90
    Von Jens Rosbach

    Über den schwierigen Umgang mit DDR-Alltagsgeschichte
    Gespräch mit der Autorin Jana Hensel

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Fakten frisieren
    Eine kleine Geschichte des freien Umgangs mit der Wirklichkeit
    Von Paul Stänner

    Postfaktisch ist ein Modewort. Das dahinter steckende Phänomen aber ist nicht neu.

    Als Konrad Adenauer in einem Fernsehinterview gefragt wurde, ob er sich als Politiker nie eine Lüge geleistet habe, antwortete er: nein, das habe er nicht. Auch keine Notlüge? Diese Nachfrage beantwortete Adenauer listig mit der Bemerkung: Als Politiker sei man ja immer in Not, deshalb müsste man ja immer lügen. Der Umgang mit der Wahrheit ist für Politiker oft eine Gratwanderung. Die Wahrheit bewusst zu ignorieren und mit gezielten Unwahrheiten Politik zu machen: das allerdings erscheint uns als neues Phänomen in Zeiten des Populismus. Doch neu sind höchstens die technischen Verbreitungsmöglichkeiten, nicht der gezielte Einsatz von Unwahrheiten, um politische Ziele zu erreichen. Die Nazi-Propaganda lebte von der Lüge, der SED-Propagandist Karl-Eduard von Schnitzler war ein Meister der Verdrehung von Wirklichkeiten, Kriege wurden oftmals auf der Grundlage von Lügen entfesselt - vom Zweiten Weltkrieg bis zum US-amerikanischen Irakkrieg. Vor allem für autoritäre und gewaltbereite Herrscher ist die Verführung, mit Lügen Politik zu machen, groß.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Schwetzinger Festspiele
    Dom zu Speyer
    Aufzeichnung vom 11.05.2017

    Alessandro Striggio
    "Congratulamini videte omnes"

    Claudio Monteverdi
    Motette "Adoramus te"
    "Stabat virgo Maria"
    "Pulchrae sunt"
    "Pianto della Madonna - Iam moriar mi fili"

    Andrea Gabrieli
    Drei Motetten

    Luca Marenzio
    "A te longe ne vivam"

    Carlo Gesualdo
    "Sparge la morte"

    Salvatore Sciarrino
    Sei Capricci per violino solo

    Carolin Widmann, Violine
    La Compagnia del Madrigale

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Morgan, Jaguar, Porsche und dann die Alpine
    Wolfram Siebeck testet Sportwagen
    Hörspielmontage von Ulrich Gerhardt
    Mit: Wolfram Siebeck
    Ton: Benjamin Entrup und Hermann Leppich
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 57'56
    (Ursendung)

    Am 7. Juli 2016 starb Wolfram Siebeck, der bekannte Restaurantkritiker. Ein Jahr zuvor hatte er Ulrich Gerhardt 36 Audio-Kassetten aus den Jahren 1980-85 übergeben, auf denen er seine Restaurantbesuche akustisch protokolliert hat - bisher unveröffentlicht. Aber auch Sportwagen fanden sein kritisches Interesse. Die Autokritiken aus dem Jahr 1982 bescheren uns den Spaß, Wolfram Siebeck gewissermaßen live mit einem fabrikneuen Testwagen zu erleben. Vier Sportwagen werden besprochen.

    Ulrich Gerhardt, geboren 1934, Radiokünstler, liebt Einkäufe von qualitätsvollen Lebensmitteln, ist ein begeisterter Koch und steuert mit Freude einen Sportwagen. Er lebt in Berlin, Mitglied der Akademie der Künste Berlin, der er im Jahr 2016 sein Archiv übergeben hat.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Moritz Behrendt

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Filme der Woche: "Axolotl Overkill" und "'Der Tod von Ludwig XIV.'"
    Vorgestellt von Anke Leweke

    Auktionsrekord: Verkauft sich Gegenwartskunst besser als die klassische Moderne?
    von Caryten Probst

    Reiner Fetischismus? Kafkas kompletter "Prozess" im Berliner Martin-Gropius-Bau
    Von Tobias Wenzel

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm