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Freitag, 10.06.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    KLIMA | ANLAGE
    Von Werner Cee
    Konzeption: Kathi Vogt, Thomas Hermann, Werner Cee
    Programmierung: Hanns Holger Rutz, Sukandar Kartadinata
    Produktion: Deutschlandradio Kultur/ IEM Graz/ CITEC Bielefeld 2015-2016
    Länge: 54'30

    Der Klangkünstler Werner Cee macht wissenschaftliche Klimadaten in einer radiophonen Klanginstallation erfahrbar.

    Alle reden übers Wetter. Diese Binsenweisheit scheint im 21. Jahrhundert eine neue Wendung zu nehmen: Alle reden übers Klima. Die Interpretation von Temperatur, Niederschlag, Luftdruck und Co. ist zunehmend heiß umkämpft, denn sie berührt ökonomische, soziale und politische Interessen. In Zusammenarbeit mit Sonifikationsforschern der Universtitäten Bielefeld und Graz hat der Klangkünstler Werner Cee ein begehbares, interaktives Klangobjekt gestaltet. Es kann Klimawerte und Modellrechnungen über Zeiträume zwischen 1950 und 2100 ertönen lassen. So werden Muster und Entwicklungen wesentlich leichter erfassbar als in den herkömmlichen Schaubildern.

    Werner Cee, geboren 1953, ist Klangkünstler und Komponist. Für "Winterreise" (HR 2010) erhielt er den Prix Italia.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Carsten Beyer

    Sevdah- Musik oder Sevdalinka - so nennt man die jahrhundertealte traditionelle Volksmusik aus Bosnien-Herzegowina. Sevdah-Lieder behandeln Themen wie die Liebe, den Tod, oder einfach nur das alltägliche Leben der Menschen auf dem Balkan. In dieser Tonart - Nacht stellt Carsten Beyer im Interview einen der Stars der aktuellen Sevdah - Szene vor, den Sänger Damir Imamovic aus Sarajevo. Dabei erklingt Musik des Künstlers aus seinem aktuellen Album „Dvojka“ sowie aus einem Konzert- Mitschnitt vom tff Rudolstadt 2014, wo Damir Imamovic zusammen mit seiner Band Sevdah Takht zu erleben war.
    Außerdem gibt es aktuelle Neuvorstellungen, u.a. mit CDs aus Chile, aus Haiti, aus Irland, Rumänien und aus den USA.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Korbinian Frenzel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 25 Jahren: Der französische Schriftsteller Vercors gestorben

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Zum jüdischen Fest Schawuot spricht Rabbiner Jona Sievers

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Überschattet von Streiks und Terrorsorgen? Frankreich zum EM-Start
    Gespräch mit Alfred Grosser, Publizist und Politikwissenschaftler

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Enjoy your life. Der Fotograf Juergen Teller in der Kunsthalle Bonn
    Von Rudolf Schmitz

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Marathonfilmer der Heimat
    Ulrike Timm im Gespräch mit Edgar Reitz, Filmregisseur

    Anfang der 80er-Jahre hatte Edgar Reitz den Mut, den in Deutschland belasteten Begriff der „Heimat“ zu entkrampfen. Aus einer Midlife Crisis heraus begann er zunächst einen Roman über seine Herkunftsregion, den Hunsrück, zu schreiben. Es folgten 1981 zunächst ein zweistündiger Dokumentarfilm und schließlich ein fast 60-stündiger Filmzyklus „Heimat“ über den Hunsrück und seine Menschen.

    Reitz "Heimat"-Trilogie fand ein großes Zuschauerecho, bekam viele Auszeichnungen und verhalf dem deutschen Autorenfilm auch international großes Ansehen. Die Frage nach dem Bleiben oder Gehen, nach der Sesshaftigkeit und dem nomadischen Wesen der Menschheit beschäftigt den 83-jährigen bis heute.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Selbstzensur und Morddrohungen:
    Die Lage für türkische Autoren spitzt sich zu
    Gespräch mit Sascha Feuchert, Vize-Präsident des Deutschen PEN

    Straßenkritik: "Draußen wartet die Welt" von Nancy Grossman

    "Fußball" von Jean-Philippe Toussaint, Frankfurt 2016
    Rezensiert von Peter Urban-Halle

    Ihr Buchhändler empfiehlt:
    Gespräch mit Matthias Mayer,
    Buchhandlung Borchers Langenselbold

    Als wir gegen die Deutschen verloren haben:
    Guido van Driels Erinnerung an 1974

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Musik und Fußball in Frankreich - heute beginnt die EM
    Von Martina Zimmermann

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht

    Muhammad Ali
    Nicht nur Herr im Ring, sondern auch ein Pop-Champion
    Von Klaus Walter

    Fußball und Musik
    "Jeder für jeden" von Herbert Grönemeyer und Felix Jaehn
    Gespräch mit dem Musiker Felix Jaehn

    11:35 Uhr
    Tonart

    Geschichte, Mythos, Aufklärung - Highlights der Händelfestspiele Halle 2016
    Gespräch mit Claus Fischer

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

    12:50 Uhr
    Mahlzeit

    Unbedachte Umweltpolitik. Sprit vom Acker
    Von Udo Pollmer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Leipzig - Musikstadt von Weltruhm gestern und heute
    Von Arne Reul

    Leipzig - Musikstadt jenseits der Klassik
    Von Ronny Arnold

    Moderation: Katja Bigalke

    Leipzig ist bekannt als Musikstadt - und gemeint sind damit vor allem Bach und Mendelssohn Bartholdy, das Gewandhausorchester und der Thomanerchor, dessen Knaben seit dem 13. Jahrhundert in Gottesdiensten singen. Auch weil der Thomanerchor im Laufe seiner Geschichte so berühmte Leiter hatte wie Johann Sebastian Bach gilt er bis heute als Keimzelle des musikalischen Lebens der Stadt. Neben etlichen herausragenden Künstlern beflügelten aber auch die Musikverlage vor Ort die Entwicklung Leipzigs zur weltweit führenden Metropole für Notenhandel und Notendruck. Dass Leipzig mittlerweile auch über eine vielschichtige Popmusikszene verfügt ist ein anderes Kapitel. Eines, dass ihr mittlerweile den Stempel Hypzig beschert hat.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Christine Watty

    Manifesta 11 - Kunst entdeckt Arbeitsweilt
    Gespräch mit Ingo Arend

    Manifesta 11 - Method Acting mit der Zürcher Kantonspolizei
    Gespräch mit dem Künstler Marco Schmitt

    Festival der Unlesbarkeit in Erfurt
    Gespräch mit Max Walter

    Frage des Tages:
    Kann Sakro-Pop die Kirche retten?
    Gespräch mit dem Musikwissenschaftler Thomas Krettenauer

    Enjoy Your Life!
    Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn
    Gespräch mit dem Fotografen Juergen Teller

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Papa ist doof, aber nur manchmal
    Über Stärken und Schwächen von Vätern
    Von Karin Hahn
    Moderation: Tim Wiese

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht
    Von Carsten Rochow

    Muhammed Ali geht:
    Nicht nur Herr im Ring, sondern auch ein Pop-Champion
    Von Klaus Walter

    Fußball und Musik - eine unschlagbare Kombination
    Gespräch mit dem Musiker und Produzenten Felix Jaehn

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Bunte Republik Deutschland - wie schwierig sind Mehrheiten zu organisieren?
    Darüber diskutieren:
    Jürgen Trittin, außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/die Grünen
    Uwe Karsten Heye, Chefredakteur des 'vorwärts', Vorstandsvorsitzender 'Gesicht Zeigen'
    Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte, Direktor NRW School of Governance
    Stephan Detjen, Leiter Hauptstadtbüro Deutschlandradio

    Moderation: Monika van Bebber

    Bundespräsident Gauck will nicht für eine zweite Amtszeit antreten - wer folgt? Schon zeichnet sich ab, dass eine Mehrheit in der Bundesversammlung nicht leicht zu finden sein dürfte. Auf Bundesebene regiert die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD. In den Ländern gibt es die Modelle Schwarz-Grün, Grün-Schwarz, Rot-Grün, Schwarz-Rot, Rot-Schwarz und mittlerweile auch drei 3er-Koalitionen; aber nur noch eine einzige Alleinregierung einer Partei. Koalitionen sind keine Liebesheiraten, Demokraten müssen grundsätzlich koalitionsfähig sein. Daher fragen wir: Ist in Zeiten großer Koalitionen die Opposition noch die potentielle Alternative zur Regierung? Haben Volksparteien ihre große Zeit hinter sich? Wie begegnet man Wahlmüdigkeit? Wie vermittelt man Effizienz von Politik gegen populistische Vorwürfe? Haben die Parteien noch einen öffentlich wahrnehmbaren Markenkern?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Zum jüdischen Fest Schawuot
    Das doppelt verwurzelte Wochenfest
    Von Miron Tenenberg

    'Atomic Falafel'
    Israelische Filmsatire im Rahmen des Jüdischen Filmfestivals Berlin und Brandenburg
    Von Jochanan Shelliem

    Schabbat: Kantor Hans  Bloemendaal, Amsterdam und Musik zu Schawuot

    Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

    Schawuot beendet die Reihe der jüdischen Frühlingsfeste. Es ist ein klassisches Erntedankfest, in dessen Zeit die Ernte des Weizens und der ersten Früchte fällt. Nicht umsonst werden Synagogen und Wohnungen mit Blumen und Blattwerk geschmückt. Doch in Deutschland gibt es fast keine jüdischen Bauern; die Bedeutung des landwirtschaftlichen Festes ist auch angesichts des übersaisonalen Lebensmittelangebots nicht mehr ohne Weiteres greifbar. Doch am Wochenfest wird noch etwas anderes gefeiert: Der Überlieferung nach gab G'tt zu Schawuot am Berg Sinai die Zehn Gebote an das jüdische Volk, das ihm dafür die Treue versprach. Es ist somit auch das Fest der Toragebung. Schawuot besteht genau genommen aus zwei Festtagen, die oberflächlich betrachtet nichts gemein haben. Letztlich bringt dieser hohe Feiertag jedoch die Themen von Aufbruch und gestärkter Bindung zusammen und widmet sich sowohl der leiblichen als auch der geistigen Zuwendung.

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    "Ein Bömbchen hätten sie alle verdient"
    Terrorismus in der Literatur
    Von Ralph Gerstenberg

    Die Terroranschläge des vergangenen Jahres in Paris, Tunesien und anderswo haben die westliche Welt tief erschüttert. Wie reagiert die Literatur auf die Bedrohung durch gewaltbereite Islamisten? Gibt es Autoren, die das Erstarken der IS-Miliz in ihren Romanen bereits vorhergesehen haben? Wie denkt ein Mensch, der bereit ist, für seine Überzeugungen zu töten und zu sterben? Innenansichten eines Attentäters bietet Boris Sawinkow in seinem erstmals 1908 erschienenen und nun wiederentdeckten autobiografischen Roman 'Das fahle Pferd'. Ferdinand von Schirach setzt sich in seinem Theaterstück 'Terror' mit den Möglichkeiten und Grenzen der Terrorabwehr einer demokratischen Gesellschaft auseinander. Und Sherko Fatah beschreibt in seinem Roman 'Der letzte Ort' die Erschütterbarkeit moralischer Grundwerte von Opfern, die überzeugten Dschihadisten hilflos ausgeliefert sind.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Händel-Festspiele Halle
    UIrichskirche
    Aufzeichnung vom 28.05.2016

    Georg Friedrich Händel / Leonardo Leo
    Pasticcio “Catone”

    Catone - Sonia Prina, Alt
    Marzia - Lucia Cirillo, Sopran
    Cesare - Riccardo Novaro, Bariton
    Arbace - Kristina Hammerström, Mezzosopran
    Emilia - Roberta Invernizzi, Sopran
    Ensemble "Auser Musici"
    Leitung: Carlo Ipata

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Oliver Thoma

    u.a. UEFA Fußball Europameisterschaft™ 2016

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Triennale der Kleinplastik in Fellbach
    Gespräch mit der Kuratorin Susanne Gaensheimer

    Katharina Grosse im Museum Frieder Burda
    Von Johannes Halder

    Auf anderem Stern:
    Andriy Zholdak beschert Wien "Соларис"/"Solaris"
    Gespräch mit Reinhard Kager

    Deutsch-Pakistanische Geschichte:
    Das "Halbmondlager" als Ausstellung in Karachi
    Von Julia Tieke