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Montag, 04.03.2019

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    A.I.R. Artificial Intelligence Rebellion
    Von Mareike Maage und Theresa Schubert
    Regie und Komposition: Lorenz Schuster
    Mit: Christian Erdt, Theresa Greim, Sebastian Weber, Julia Riedler, Brigitte Hobmeier, Edmund Telgenkämper
    Ton: Winfried Messmer
    Produktion: BR 2018
    Länge: 50'28

    Was passiert, wenn Maschinen nicht nur die Arbeit, sondern auch die Emotionen an sich ziehen?

    Es gibt keine Menschen mehr. Maschinen, Computer und Algorithmen haben die Erde übernommen und ein System geschaffen, das sich selbst erhält. Störungsfrei zunächst, bis einige Geräte menschliche Verhaltensweisen entwickeln: Ein Thermostat wird wetterfühlig, ein hyperintelligenter Algorithmus verliebt sich und ein Programm, das Tourette-ähnliche Symptome zeigt, fürchtet abgeschaltet zu werden.

    Mareike Maage, 1979 in Hannover geboren, Autorin, Künstlerin, Redakteurin. Studium der Freien Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar und Nagoya (Japan) mit dem Schwerpunkt Installation, Hörspiel und Radiokunst. 2006 Stipendiatin der japanischen Regierung und des DAAD in Tokio. Sie schreibt und realisiert Features und Hörspiele. Unter anderem: "Gute Tante Arbeitsamt" (NDR/Dlf 2013), "Robert Wilsons Watermill" (RBB 2016), "K für Kunst" (RBB 2016). Zuletzt: "Sieben Trappen" (Dlf Kultur/RBB 2018). Seit 2013 Redakteurin für Feature beim RBB.

    Theresa Schubert, geboren 1980, Künstlerin, Medienwissenschaftlerin. Forscherin und Kuratorin mit dem Schwerpunkt Kreativität und Zusammenarbeit aus posthumaner Perspektive. Ihre Arbeiten werden international ausgestellt, u.a. auf der Ars Electronica Linz, Art Laboratory Berlin, ARGE Kultur Salzburg, Electro Fringe Festival Australia, Istanbul Biennale. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Haino Rindler

    Die Beschäftigung mit Alter Musik führt zu einer neuen Sichtweise auf die Klassik, Romantik und sogar Moderne, meint Philippe Jaroussky und offenbart damit eine Binsenweisheit, die natürlich andersherum wohl auch funktioniert. Mit seinem neuen Album „Ombra Mai Fu“ führt er uns zunächst in die Irre, denn nicht Händels berühmte Arie ist darauf zu hören, sondern ausschließlich Werke des Venezianers Francesco Cavalli. Über dessen faszinierende Opernwelt haben wir mit dem Countertenor gesprochen.
    Außerdem lassen wir das Chorfest Chor@Berlin Revue passieren mit Ausschnitten aus Konzerten der Vocal Band Slix, dem Voktett Hannover und dem Chorwerk Ruhr.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 625 Jahren: Der Initiator von Entdeckungsreisen, Heinrich der Seefahrer, geboren

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Die Publizistin Miriam Meckel im Gespräch mit Susanne Führer
    (Wdh. v. 17.04.2018)

    Zum ersten Mal erregte Miriam Meckel Aufsehen, als sie mit Anfang 30 Regierungssprecherin in Nordrhein-Westfalen wurde, - die jüngste Professorin Deutschlands war sie auch noch. Doch aus der Politik stieg sie wieder aus. 2014 wurde die Kommunikationswissenschaftlerin und Journalistin Miriam Meckel - als erste Frau - Chefredakteurin der "Wirtschaftswoche", inzwischen ist sie deren Herausgeberin.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Kafkas letzter Prozess
    Der lange Streit um das Erbe des Schriftstellers
    Von Natascha Freundel

    Erinnerung als Impfung
    Walter Benjamins "Berliner Kindheit" komplett
    Gespräch mit Nadine Werner, Mitherausgeberin

    Buchkritik:
    "Geistergeschichte" von Laura Freudenthaler
    Rezensiert von Ursula März

    Straßenkritik:
    "Der Gott der kleinen Dinge" von Arundhati Roy
    Von Andi Hörmann

    Verlag Eloisa Cartonera
    Bücher aus Karton in Buenos Aires
    Von Peter B. Schumann

    Hörbuch:
    "Seien Sie mal immer komisch" von Heinz Erhardt
    Vorgestellt von Tobias Wenzel

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Deutschlandpremiere des Country to Country Festivals in Berlin
    Gespräch mit Oliver Schwesig

    „Santa Plástica“ - die neue CD von Las Hermanas Caronni
    Vorgestellt von Christiane Rebmann

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club Edition
    Von Martin Risel

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ralf Fücks, Direktor Zentrum Liberale Moderne
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    WagnisArt, MietMit, Kooperative Großstadt
    Alternativ wohnen in München
    Von Burkhard Schäfers

    Freund und Helfer in Not
    Personalmangel bei der Polizei in Nordrhein-Westfalen
    Reportage von Kirsten Lorek

    Alternativ wohnen in München
    ‚WagnisART‘, ‚MietMit‘, ‚Kooperative Großstadt‘ - die Namen sind originell, die Ideen dahinter sind es auch: Mitreden und Selbstverwalten, Wohnen im ‚Cluster‘ oder in einer „urbanen, multikulturellen, manchmal lauten und ereignisreichen Nachbarschaft“. Das versprechen junge Münchner Genossenschaften jenen Großstädtern, die nicht den Klassiker ‚Drei Zimmer, Küche, Bad‘ suchen. Einige Häuser gibt es bereits, andere sind in Planung. Eine Reportage über die Vor- und Nachteile alternativen Wohnens.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Entlarvende Dokus und Cancel-Culture
    Bleibt Michael Jackson der King of Pop?
    Gespräch mit Lisa Ludwig

    Das delirante Kino des Jesús Franco
    Würdigung eines Kino-Ekstatikers
    Gespräch mit Christoph Draxtra, Filmhistoriker

    Sprache aus dem Gehirn auslesen
    Wie nah sind wir dem Gedankenlesen?
    Gespräch mit Enno Park, Österreichisches Institit für internationale Politik

    Top Five: Richter im Film
    Von Hartwig Tegeler

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Tim Wiese

    Kakadu Kalenderblatt:
    60 Jahre Barbie
    Von Annette Bäßler

    Rosenmontag
    Von Yesim Alioglou

    Wenn Pinguine nicht mehr hören können
    Das Forschungsprojekt 'Hearing in Pinguins'
    Von Peter Kaiser

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Studiogäste: Florian und David Rynkowski von der Kölner Band Luciel

    Zum Tod von Prodigy-Frontmann Keith Flint
    Von Martin Böttcher

    Der Frank Sinatra Spaniens: Zenet
    Von Katrin Wilke

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Club Edition
    Von Martin Risel

    Soundscout: MOM aus Berlin
    Von Martin Risel

    Santa Plástica - die neue CD von Las Hermanas Caronni
    Von Christiane Rebmann

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Isabella Kolar

    Back to the roots
    Die "Maori-Renaissance" in Neuseeland
    Von Michael Frantzen

    Rund 600.000 der 4,7 Millionen Neuseeländer, der Kiwis, haben Maori-Wurzeln. Doch laut offiziellen Angaben sprachen 2013 nur noch 3,7 Prozent von ihnen fließend Te-Reo, also die Sprache der Maori. Das liegt auch daran, dass die Maori trotz aller Fortschritte immer noch sozial schwächer gestellt sind. So ist ihre Arbeitslosenquote mit rund neun Prozent mehr als doppelt so hoch wie im Landesdurchschnitt. Doch zumindest die Zahl der Maori-Sprecher steigt wieder. Bereits jetzt fließen immer mehr Maori-Worte ins Englische ein. Viele Neuseeländer sagen am Telefon „Kia Ora“ zur Begrüßung - übersetzt bedeutet das „Hallo“. Und auch die neuseeländische Regierung steuert gegen. So will Premierministerin Jacinda Adern erreichen, dass bis 2040 mindestens zwanzig Prozent aller Neuseeländer Maori können.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    EU-Urheberrechtsreform:

    Was befürchten die Kritiker?
    Von Yannic Hannebohn

    Was erhoffen sich die Anhänger?
    Von Daniel Bouhs

    Wer entscheidet wie im EU-Parlament?
    Von Paul Vorreiter

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Chemo ohne Zuwendung
    Kommunikation in der Krebstherapie
    Von Barbara Zillmann
    (Wdh. v. 14.03.2016)

    Zu wenig Zeit und Empathie werden in die Kommunikation zwischen Krebspatient und Arzt investiert, dabei ist sie von großer Bedeutung für Krankheitsbewältigung und autonome Patientenentscheidungen.

    Nicht nur Angehörigen und Patienten, auch vielen Ärzten fällt es schwer, über Chancen und Risiken einer Krebsbehandlung offen zu sprechen. In der Ausbildung wird die Kommunikation mit Schwerkranken kaum gelehrt, im Klinikalltag fehlen Zeit und Personal für Gespräche. Effektiver scheint es, sich auf das medizinisch Machbare zu konzentrieren. Strahlen- und Chemotherapien finden heute oft im Akkord statt. Viele Krebspatienten fühlen sich dabei als Rädchen im Getriebe einer aktionistischen und mechanistischen Onkologie, die vor allem auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse über die Struktur von Tumorzellen setzt. Warum werden komplementäre Methoden, die den ganzen Menschen berücksichtigen, seine Autonomie und Lebensqualität stärken wollen, so wenig genutzt? Zuwendung und Besonnenheit erscheinen als Luxus in einem Sektor, der zunehmend nach ökonomischen Kriterien und Interessen strukturiert wird.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Mondriaan Jazz Festival
    Paard, Den Haag
    Aufzeichnung vom 13.10.2018

    Makaya McCraven "Universal Beings"
    Soweto Kinch, Saxofon
    Ben LaMar Gay, Kornett
    Brandee Younger, Harfe
    Miguel Atwood-Ferguson, Violine
    Jeff Parker, Gitarre
    Junius Paul, Bass
    Makaya McCraven, Schlagzeug

    Moderation: Matthias Wegner

    Im letzten Jahr wurde sehr viel über den US-Amerikanischen Schlagzeuger Makaya McCraven gesprochen. Anlass war die Veröffentlichung seines exzellenten Doppel-Albums „Universal Beings“. Auch live ist seine Band ein großes Erlebnis. McCraven hat in nur wenigen Jahren zu einer sehr charaktervollen und zeitgemäßen Jazzsprache gefunden, mit der er weit über die Jazzzirkel hinaus wahrgenommen wird. Seine pulsierende und zum Teil auch recht spirituelle Musik stellt sowohl eine Verbindung zum HipHop als auch zum Post-Rock seiner Heimatstadt Chicago her. Bei aller Kreativität im Studio ist Makaya McCraven zudem auch ein begnadeter Live-Künstler. Kein Zufall, dass sein Debüt aus dem Jahr 2015 ein Live-Album war. Besonders interessant war es nun, wie der energetische Drummer sein Studio-Repertoire zum aktuellen Album „Universal Beings“,das basierend auf Live-Aufnahmen im Studio verfeinert wurde, nun wieder zurück auf die Bühne gebracht hat. Beim Mondriaan Jazz Festival in Den Haag präsentierte McCraven eine siebenköpfige Band, in der u.a. die Harfenestin Brandee Younger und der britische Saxofonist und Spoken-Word-Künstler Soweto Kinch für viele eindrucksvolle Momente sorgten.

  • Krimi-Doppelpack zum 1. Todestag von Stephan Göritz
    Vorgestellt von Clarisse Cossais

    Tod im Kontor
    Von Stephan Göritz
    Regie: Uwe Haacke
    Mit: Klaus Manchen, Klaus-Peter Plessow, Barbara Dittus, Rüdiger Joswig, Andrea Solter, Genia Lapuhs, Arno Wyzniewski, Joachim Tomaschewsky, Hans-Joachim Hanisch
    Ton: Gisela Kuschnierz
    Produktion: Rundfunk der DDR 1987
    Länge: 26'55

    Das sprechende Bild
    Von Stephan Göritz
    Regie: Uwe Haacke
    Mit: Hans-Joachim Hanisch, Blanche Kommerell, Fritz Decho, Hans Oldenbürger, Waltraud Kramm, Juliane Koren, Ulrich Voß, Birgit Edenharter
    Ton: Wolfgang Masthoff
    Produktion: Rundfunk der DDR 1986
    Länge: 25'55

    Ein toter Spirituosenfabrikant und ein mysteriöser Verkehrsunfall.

    Tod im Kontor:
    Marcel Château, Besitzer einer kleinen Spirituosenfabrik, wird erschossen in seinem Büro aufgefunden: Ein Fall für Inspektor Duteil. Die Mordwaffe findet man im Wagen seiner Witwe. Doch die weist jede Schuld von sich.

    Das sprechende Bild:
    Ein tödlicher Verkehrsunfall in einer südfranzösischen Kleinstadt. Augenzeugen haben einen weißen Bentley gesehen. Die ersten Untersuchungen führen zum Bruder des Verunglückten, dem Maler Vincent Giraud.

    Stephan Göritz wurde am 16. September 1960 in Ost-Berlin geboren und starb vor einem Jahr, am 4. März 2018, im Alter von 57 Jahren. Schon als Kind erfasste er in seinem privaten Ton- und Datenarchiv systematisch Hörspiele. Nach dem Abitur studierte er Theaterwissenschaft und arbeitete danach als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Funkdramatik beim Rundfunk der DDR. Seit 1992 lebte er als Hörspielautor, Liedtexter und Journalist in Berlin. Besondere Reputation erlangte er als Autor, Interviewer und Mit-Präsentator der Deutschlandfunk-Reihe Querköpfe. Hier porträtierte er sowohl bekannte Persönlichkeiten als auch Neueinsteiger der Kabarett- und Kleinkunst-Szene in über 100 Sendungen. Stephan Göritz schrieb Nachdichtungen französischer Chansontexte und eigene Liedtexte, die u.a. von Interpretinnen wie Gisela May oder Celina Muza gesungen wurden. Seine Hörbücher "Kabarettisten und der Erste Weltkrieg" sowie "Kabarettisten und das Dritte Reich" wurden auf der Bestenliste zum Preis der deutschen Schallplattenkritik und auf der hr2-Hörbuch-Bestenliste geehrt.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    Schlechte Witze von Politikern?
    AKK und die Grenzen des Karnevals
    Gespräch mit Didi Jünemann

    Michael Jackson, R. Kelly, Kevin Spacey
    Die Konsequenzen der #metoo Debatte
    Gespräch mit Kerstin Zilm

    "Der größte Freiraum den wir noch haben"
    Theaterarbeit in Venezuela
    Von Victoria Eglau

    Wie illustriert man Korruption?
    Zeichner PM Hoffmann über Panama Papers
    Gespräch mit PM Hoffmann, Zeichner

    Korrespondenten in der Türkei: Protest gegen verweigerte Akkreditierungen
    Gespräch mit Michael Lehmann, ARD Istanbul/Athen

    Volksabstimmung über Gebühren?
    Der ORF bangt um seine Unabhängigkeit
    Gespräch mit Dr. Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung

    Kulturpresseschau
    Von Gregor Sander