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Freitag, 25.05.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    When Elephants Fight, It Is the Frogs That Suffer
    A Sonic Graffiti (2016-2017)
    Von Benjamin Patterson
    Realisation: Bernd Schultheis
    Feldaufnahmen: Frogs & Friends e.V.
    Vokalperformer: Sabine Bode, Stephanie Busse, Valentina Dimitriadu-Karagiannis, Claudia Heidenreich, Christiane Henke, Gerold Hens, Martin Hütten, Keno Graumann, Elke Gruhn, Iannis Karanlik, Barbara Klinker, Joachim Kreimer de Fries, Johanna von Kuczkowski, Alfred Neugebauer, Luzie Nierle, Fanny Chrysostomos Papadimitriou, Marina Papoulia, Dr. Barbro Patterson, Elpiniki Reister, Theo Safaris Moschos, Pigi Mormouri, Irmela Splett-Neumann, Ann Nöel Williams
    O-Töne: Martin Luther King, Nelson Mandela, Barack Obama, Benjamin Patterson
    Produktion: Nassauischer Kunstverein Wiesbaden / documenta 14, 2017
    Länge: 56'55
    (Ursendung)

    Die "Symphonie quakender Frösche" ist das Vermächtnis eines humorvollen wie hochpolitischen Fluxus-Künstlers.

    Der Frosch war das Lieblingstier der Fluxus-Bewegung. Er stand für den mutigen Sprung ins kalte Wasser und für die unergründliche Weisheit der Natur. Kurz vor seinem Tod machte der Fluxuspionier Benjamin Patterson den Frosch noch einmal zur Hauptfigur seiner Arbeit. Er konzipierte eine Installation für Athen und Kassel mit einer "Symphonie der quakenden Frösche". Zu hören sind echtes und imitiertes Froschquaken, politische Statements, Zitate aus Aristophanes’ "Die Frösche" und dem Märchen vom Froschkönig.

    "Meine Stücke, wie sie auf dem Papier erscheinen, haben weder materiellen noch abstrakten Wert. Einen Wert können sie nur in der Aufführung erreichen, und auch dann nur den persönlichen Wert, den der Teilnehmende selber seinem eigenen Verhalten und/oder dem der Gemeinschaft während und/oder nach der Erfahrung zumisst. Tatsächlich ist jedes Stück nur dies: eine Person, die bewusst dies oder das tut. Jede/r kann das tun." (Benjamin Patterson)

    Für die documenta 14 ließ sich Ben Patterson vom Graffiti der Straßen Athens inspirieren. Doch noch vor der Festivaleröffnung verstarb der Fluxus-Wegbereiter. Der Nassauische Kunstverein Wiesbaden, mit dem Patterson seit Jahren eng verbunden war, hat in Kooperation mit seiner Tochter und dem Berliner Komponisten Bernd Schultheis die Umsetzung des Konzepts übernommen.

    Benjamin Patterson, geboren 1934 in Pittsburgh, gestorben 2016 in Wiesbaden. Er galt als "Godfather of Fluxus", nicht zuletzt weil er 1962 gemeinsam mit George Maciunas die legendären "Festspiele Neuester Musik" organisierte. 2012 Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "What happened on the 29th Day in this Merry Month of May" (2015).

    Nachruf auf Benjamin Patterson von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Curator at Large der documenta 14
    http://www.documenta14.de/de/notes-and-works/925/zum-gedenken-an-ben-patterson-1934-2016-

    Ausführlicher Werkkommentar von Elke Gruhn, künstlerische Leiterin des Nassauischen Kunstvereins Wiesbaden
    http://www.kunstverein-wiesbaden.de/das-stipendium/ben-patterson.html

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 300 Jahren: Die Wiener Porzellanmanufaktur wird gegründet

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Eberhard Hadem
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Der Datenschutz muss vergesellschaftet werden!
    Viktor Mayer-Schönberger, Professor für Innovation und Information, Universität Singapur

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Neue Krimis

    "Der Unfall auf der A35" von Graeme Macrae Burnet
    Vorgestellt von Kolja Mensing

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Überall Theater? Von einem der auszieht
    Annette Riedel im Gespräch mit Martin Woelffer, Intendant Komödie am Kurfürstendamm

    Er ist Theatermacher in dritter Generation - nach seinem Vater und Großvater führt Martin Woelffer die Komödie und das Theater am Kurfürstendamm. Nun wurde das Traditionshaus verkauft, die Bühne zieht erstmal ins Schiller-Theater, um irgendwann unterirdisch an die alte Spielstätte zurückzukehren. Woelffer blickt dennoch optimistisch in die Zukunft - das Theater geht weiter, egal wo, am liebsten mit neuen Stücken und aktuellen Themen. Schon lange steht das Ku‘Damm Theater für mehr als die Boulevard-Stoffe, für die es bekannt geworden ist.

    Wie es ist, im Theater groß zu werden, warum praktisches Lernen gerade im Theater dem theoretischen vorzuziehen ist und wie er dazu kam, nebenberuflich Familienaufstellungen zu machen, darüber spricht Martin Woelffer mit Annette Riedel.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk


    Spät gefunden: ein neuer "Räuber Hotzenplotz"
    Gespräch mit Thomas Fuchs

    Reise durch den Mittleren Westen:
    Blick einer Autorin auf Trumps Amerika
    Gespräch mit Tanja Dückers

    Florian Werner liest Musik: „Django Jane“ von Janelle Monae

    Buchkritik:
    "Das Mädchen, das in der Metro las" von Christine Féret-Fleury
    Rezensiert von Manuela Reichart

    Straßenkritik:
    "Diese Fremdheit in mir" von Orhan Pamuk
    Von David Siebert

    Die Lengfeld'sche Buchhandlung in Köln empfiehlt
    Gespräch mit Hildegund Laaf

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Das muss man gehört haben... oder auch nicht: Pop
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Ina Plodroch

    Nichts als Mozart (beim Rundfunk-Sinfonieorchester)
    Gespräch mit Andreas Staier, Cembalist und Pianist

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Falk Steiner, Journalist und Korrespondent
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Ein halbes Jahr nach der Messerattacke - wie geht es Altenas Bürgermeister?
    Von Michael Frantzen

    Hassmails, Morddrohungen gegen Bürgermeister nach Moscheebau in Pfaffenhofen
    Von Tobias Krone

    Nach Attacken auf Kommunalpolitiker - mehr Schutz für Amtsträger gefordert
    Gespräch mit Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer d. Deutschen Städte- und Gemeindebund

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Mauern abbauen! - Birthler und Graft und ihr Biennale-Pavillion
    Gespräch mit dem Architekten Lars Krückenberg vom Büro Graft

    Place Fantôme - Stück über Comt. di Castiglione, "schönste Frau des Jahrhunderts
    Gespräch mit Andreas Hofbauer, Philosoph und Schriftsteller

    Fundstück 121: People Like Us - Help Me To Help Myself
    Von Paul Paulun

    "Krieg auf Leinwand" Performance in Köln am 24.5.
    Von Cornelia Wegerhoff

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Schon einmal ein Schloss gebaut?
    Das Humboldt Forum in Berlin
    Von Peter Kaiser
    Moderation: Fabian Schmitz

    Schlösser gibt es überall auf der Welt. Oft wurden sie im 16. oder 17. Jahrhundert gebaut. Zum Beispiel das Schloss Versailles in Frankreich, der Kensington Palast in London, Schloss Schönbrunn in Wien, Schloss Sanssouci in Potsdam, und noch viele mehr. Dass heute ein Schloss gebaut wird, ist eher ungewöhnlich. Doch genau das passiert gerade in Berlins Mitte, dicht am Alexanderplatz. Früher war hier einmal das Stadtschloss des letzten deutschen Kaisers, Wilhelm II. Dann sprengte man das Schloss, und baute den „Palast der Republik“, in dem tagte die Volkskammer der DDR. Im Jahr 2006 wurde dieser Palast abgetragen, und jetzt entsteht dort das „Humboldt Forum“, die Berliner sagen: das Humboldt-Schloss. Doch wie baut man heute ein Schloss? Was macht man in einer Schlossbauhütte? Wie geht es auf einer so riesigen Schlossbaustelle zu, was wird einmal im „Humboldt-Forum“ sein, und wie finden die Berliner ihr neues Schloss? Die Kinder der Berliner „Charlie-Chaplin-Grundschule“ haben sich als Kinderreporter aufgemacht, um diese und viele andere Fragen zu beantworten.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Die 5. Philharmonika: Der Solist Matthias Matzke

    Mit Bassmusik gegen die AfD - Gegendemo am Sonntag in Berlin
    Gespräch mit Jakob Turtur, Verband der Berliner Club-, Party- und Kulturereignisveranstalter e.V.

    Das muss man gehört haben... oder auch nicht: Pop
    Von Oliver Schwesig

    Wut und Analyse: Parquet Courts
    Von Dirk Schneider

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Ina Plodroch

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Hans-Joachim Wiese

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Italien und die Populisten - welche Folgen hat die italienische Regierung für Europa?

    Darüber diskutieren:
    Laura Garavini, Senatorin für die Partito Democratico
    Sabina Magnani von Petersdorff, Kunsthistorikerin
    Prof. Alexander Grasse, Uni Gießen und Uni Padua
    Michael Georg Link, MdB FDP
    Jan-Christoph Kitzler, ARD-Hörfunkkorrespondent Rom

    Moderation: Birgit Kolkmann

    Vom Austritt aus dem Euro haben sowohl die linkspopulistische Fünf-Sterne-Bewegung als auch die rechtspopulistische Lega Abstand genommen. Dennoch: Die neuen italienischen Regierungsparteien wollen europäische Vereinbarungen neu verhandeln. Der Spitzenkandidat der Fünf-Sterne-Bewegung, Luigi di Maio meinte, Italien sei Nettozahler der EU, eine der größten Volkswirtschaften und stemme große Lasten bei der Flüchtlingsversorgung - also könne man mit jedem Recht europäische Vereinbarungen neu diskutieren.
    Die EU-Partner sind besorgt. Hinzu kommt, dass die italienische Wirtschaft seit zwei Jahrzehnten kaum noch wächst.
    Italien und die Populisten - welche Folgen hat die italienische Regierung für Europa?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Gerald Beyrodt

    Wie Frühsommertag in Tel Aviv: Die Band Lola Marsh.
    Von Lissy Kaufmann

    Herzklopfen online und offline. Jüdische Partnersuche.
    Von Jens Rosbach

    Zum Schabbat: Waltraud Rennebaum und das Ensemble Shoshan mit “Shalom Aleichem“, ein Lied, das die Shabbatengel begrüßt und "Lecha dodi"

    Wie Frühsommertag in Tel Aviv: Die Band Lola Marsh.
    An den Strand gehen und hinterher ins Café: das kann man fast nirgendwo so gut wie in Tel Aviv. Viele Bewohner der Stadt sehen so aus, als ob sie gerade vom Strand kommen - oder dort hingehen. Die Band Lola Marsh kommt aus Tel Aviv. Mit lebensfrohem Indie-Pop bringt sie das Gefühl der Stadt auf den Punkt.

    Herzklopfen online und offline. Jüdische Partnersuche.
    Soll mein künftiger Partner, meine künftige Partnerin dieselbe Religion haben wie ich? Die Frage treibt viele Juden in Deutschland um. Denn dieselbe Religion zu haben, heißt für viele auch:  Gemeinsamkeitenzu  haben. In eigenen Online-Plattformen können jüdische Menschen einander kennen lernen, oder auch traditionell beim Heiratsvermittler. 

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Gegenleben
    Der amerikanische Autor Philip Roth
    Ein Porträt von Thomas David
    (Wdhlg. v. 24.08.2010)

    Philip Roth gilt als einer der bedeutendsten Autoren unserer Zeit. Thomas David hat den Autor, der selten Interviews gibt, in New York getroffen.

    Philip Roth (1933 - 2018) war einer der bedeutendsten Autoren unserer Zeit. Seine fulminanten, seit Ende der 1990er Jahre erscheinenden Romane 'Amerikanisches Idyll', 'Mein Mann, der Kommunist' und 'Der menschliche Makel' ließen ihn Kritikern und Lesern lange als Anwärter auf den Literaturnobelpreis erscheinen. Roth hat ihn nicht erhalten, er ist am Dienstag dieser Woche gestorben. Roth debütierte 1959 mit dem Roman 'Goodbye, Columbus'. 'Portnoys Beschwerden' war einer der großen Skandalerfolge der amerikanischen Literatur. In seinen letzten Büchern, etwa in 'Jedermann', 'Exit Ghost' und 'Die Demütigung', spürte Roth auf verstörend eindringliche Weise der Ohnmacht und Verzweiflung der menschlichen Existenz nach, auch der Zerstörung durch Alter, Krankheit und Selbstentfremdung. Thomas David traf den eher zurückgezogen lebenden Philip Roth im Jahr 2010 in New York.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Pierre Boulez Saal Berlin
    Aufzeichnung vom 19.05.2018

    Joseph Haydn
    Klaviertrio E-Dur Hob. XV/28

    Bernd Alois Zimmermann
    "Présence. Ballet blanc en cinq scènes" für Violine, Violoncello und Klavier

    Franz Schubert
    Klaviertrio Es-Dur D929

    Trio Gaspard:
    Jonian Ilias Kadesha, Violine
    Vashti Hunter, Violoncello
    Nicholas Rimmer, Klavier

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    „Eine Sologeige hat ihre Grenzen...“
    Niklas Liepe und das Orchesterarrangement von Paganinis Capricen
    Von Haino Rindler

    Paganinis Capricen für Violine solo im Wiener Walzer? Für den Geiger Niklas Liepe passt das durchaus. Die 24 Capricen beschäftigen ihn, seit er zehn Jahre alt war. Sie haben ihn so sehr fasziniert, dass er mit dem Komponisten und Arrangeur Andreas N. Tarkmann gemeinsam überlegte, ob und welche Komponisten für ein Orchesterarrangement in Frage kämen. Ein Paganini-Projekt, das polarisiert. Am Ende aber war die Erkenntnis verblüffend: Paganinis Capricen funktionieren als Swing genauso wie als Wiener Walzer oder als Neue Musik. Im Einstand erzählt Niklas Liepe über sein musikalisches Abenteuer.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Kirsten Lemke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Zeichnungen statt Steine:
    Der palästinensische Karikaturist Sabaaneh in Belgien
    Von Cornelia Wegerhoff

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel