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Freitag, 04.05.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    The Speaker
    Von Pan Daijing, Valerio Tricoli und Werner Dafeldecker
    Stimme und Performance: Pan Daijing
    Tonbandmaschine und Echtzeit-Sampling: Valerio Tricoli
    Diffusion, Funktionsgeneratoren: Werner Dafeldecker
    Produktion: Autorenproduktion 2018
    Länge: 57'03
    (Ursendung)

    Innenansicht einer Sprecherin: Improvisationen für Stimme, Bandmaschine und Lautsprecher.

    Woher weiß ich, dass neben mir noch andere Menschen existieren? Das fragt sich die Sprecherin in ‚The Speaker‘. Gedanken zu Solipsismus, Paranoia und Identität gehen über in Improvisationen für Stimme, Bandmaschine und sechs mobile Lautsprecher. Elektronische und vokale Klänge werden in Echtzeit gesampelt, verschoben, modifiziert und transformiert. Eine sich ständig verändernde, psychoakustische Klangumgebung entsteht.

    Pan Daijing, geboren im Südwesten Chinas, lebt in Berlin. Sie ist Musikerin und Vokalperformerin. 2015 veröffentlichte sie auf dem Label "Noisekölln" ihr erstes Album: "Sex and Disease". 2016 folgte "Lack" auf PAN Records.

    Werner Dafeldecker, geboren 1964 in Wien, lebt als Musiker, Komponist und Klangkünstler in Berlin. Zahlreiche Kompositionen für Radio, Film und CD.

    Valerio Tricoli, geboren 1977 in Palermo, ist Komponist und Klangkünstler. Sein Instrument ist die Bandmaschine.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Olga Hochweis

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 65 Jahren: Hemingway erhält für seine Novelle "Der alte Mann und das Meer" den Pulitzer-Preis

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    #MeToo-Streitschrift:
    Mündig oder nicht mündig - ist das hier die Frage?
    Gespräch mit Catherine Newmark

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Neue Krimis

    "Blut Salz Wasser" von Denise Mina
    Von Sonja Hartl

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Ich muss von dem vergessenen Holocaust erzählen"
    Britta Bürger im Gespräch mit Zoni Weisz, Florist am niederländischen Königshof

    Für das größte Blumengesteck der Welt wurde er mit einem Eintrag ins Guinessbuch der Rekorde belohnt. Zoni Weisz machte als Florist eine glanzvolle Karriere bei der niederländischen Königsfamilie. Er hatte als einziger seiner Familie die Ermordung von Sinti und Roma während des Nationalsozialismus überlebt. Sieben Jahre war er alt, als er ohne Eltern und Geschwister auf einem Bahnsteig in den Niederlanden um sein Leben rannte. Heute sagt er von sich, er sei ein glücklicher Mensch, denn das Leben gehe in seinen Kindern und seinen Enkelkindern weiter. Zoni Weisz ist stolz Sinto zu sein und setzt seine ganze Energie daran, an den vergessenen Holocaust der Sinti und Roma zu erinnern und die reichen kulturellen Traditionen seines Volkes bekannter zu machen.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Entscheidung über den Literaturnobelpreis 2018
    Gespräch mit Kolja Mensing

    "Signalstörung"
    Gespräch mit der Lesebühnenautorin Kirsten Fuchs

    "Die Unheimlichen" - Graphic Novels mit Gruselfaktor
    Von Irene Binal

    Straßenkritik:
    "Alles über Heather" von Matthew Weiner
    Von Norbert Zeeb

    Buchkritik:
    "Mutterland" von Paul Theroux
    Gespräch mit Hans von Trotha

    Writing in Migration 3: Porträt über die nigerianische Schriftstellerin Ayobami Adebayo
    Von Julia Eikmann

    Buchhändlergespräch:
    Schleichers - Die Buchhandlung an der Freien Universität Berlin
    Gespräch mit Silke Grundmann-Schleicher

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    200 Jahre Karl Marx - Gespräch über eine neue Box von "karlrecords"
    Gespräch mit Thomas Herbst

    Wilde Lieder - Die Grenzgänger vertonen Gedichte des jungen Karl Marx

    Das muss man gehört haben...oder auch nicht
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Laf Überland

    Die neue Spielzeit des Rundfunkchors Berlin
    Gespräch mit Ruth Jarre

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Mathias Greffrath, Journalist und Schriftsteller
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Vor dem Bürgerentscheid - Wird der Kieler Flughafen dichtgemacht?
    Von Johannes Kulms

    Die „Pflegetiger“ kommen - Ein Startup mischt den Markt der ambulanten Pflege auf
    Von Dieter Nürnberger

    Rettet den deutschen Wald - Mit Mautgebühren und Drohnenkontrollen
    Glosse von Klaus Nothnagel

    Der FC. Die Stadt. Der Abstieg - Köln und sein Fußballclub
    Von Annika Witzel

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Was bewirkt der Scully-Effekt? Über Fernsehserien und Berufswahl
    Gespräch mit Maya Götz, Medienwissenschaftlerin, Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI)

    "Überlebende dieser schrecklichen Sache" - 40 Jahre "Eis am Stiel"
    Gespräch mit Regisseur Eric Friedler

    Das Lesen der Anderen: SZ Magazin
    Gespräch mit den Chefredakteuren Timm Klotzek und Michael Ebert

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Ein Gespenst geht um...
    Wer war Karl Marx?
    Von Regina Voss
    Moderation: Tim Wiese

    Viele Plätze und Straßen tragen nicht nur in deutschen Städten seinen Namen: Karl Marx. Doch wenn man dort eine Umfrage macht, fallen den meisten Leuten nur äußere oder vage Dinge ein: „Einen riesigen Vollbart hatte der Marx! War der nicht früher auf einem Geldschein abgedruckt? Sogar auf dem Hunderter? Der unterstützte die armen Arbeiter! …” Karl Marx erlebte die industrielle Revolution, also die Zeit, in der das Handwerk von Fabriken verdrängt wurde, hautnah mit. Er sah mit eigenen Augen, wie die Fabrikbesitzer immer reicher wurden, die Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken aber kaum von ihrem Lohn leben konnten.

    Diese Ungerechtigkeit wurde das Lebensthema von Karl Marx: Er kritisierte diese Verhältnisse und überlegte gemeinsam mit seinem besten Freund Friedrich Engels, wie eine gerechte Welt aussehen könnte. Aus ihren Ideen wurden wichtige Bücher, ihre Ideen führten zu Aufständen der Arbeiter. Dass sie 1917 auch zur Russischen Revolution führten, haben Marx und Engels nicht mehr erlebt. Am 5. Mai 2018 wäre Karl Marx 200 Jahre alt geworden. Wie hätte er wohl seinen Geburtstag mit Frau, dem Hund und Whiskey gefeiert? Gab es Torte? Eher nicht, denn reich ist das Geburtstagskind mit seinen Ideen selbst nie geworden.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Studiogäste: Die Schweizer Frauenband 'Les Reines Prochaines'
    u.a. Gespräch mit Sus Zwick

    Frank Turner: "Make America great again" (Auf politischer Mission)
    Von Kerstin Poppendieck

    Das muss man gehört haben...oder auch nicht
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - Die Woche in der Musik
    Von Laf Überland

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Lebensmittel Nr. 1: Wem gehört das Wasser?
    Wie kann der Zugang zu Wasser geregelt werden?
    Welche Verantwortung haben Firmen, Politik und Verbraucher?

    Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel:
    Benjamin Adrion / Gründer der Initiative "Viva con Agua“
    Dr. Wilfried Bommert / Sprecher des Instituts für Welternährung Berlin
    Achim Drewes / Leiter Public Affairs bei Nestlé Deutschland
    Martin Häusling / Agrarpolitischer Sprecher Die Grünen / EFA im Europäischen Parlament

    Moderation: Axel Rahmlow

    Es ist unser wichtigstes Lebensmittel: Wasser. Seit 2010 gibt es das Menschenrecht auf den Zugang zu sauberem Trinkwasser. Doch noch immer sind weltweit über 840 Millionen Menschen davon ausgeschlossen. Die Vereinten Nationen befürchten, dass bereits 2025 nur noch die Hälfte der Weltbevölkerung ausreichend mit der Ressource versorgt werden kann. Zudem ist Wasser zum großen Geschäft geworden - auch für die Lebensmittelkonzerne. Marktführer für Flaschenwasser ist Nestlé; das Schweizer Unternehmen betreibt 95 Produktionsstandorte in 34 Ländern, darunter Südafrika, Pakistan und Äthiopien. Immer mehr Menschen protestieren dagegen, dass ausgerechnet in wasserarmen Regionen Quellen angezapft werden, um sie kommerziell zu nutzen. Gleichzeitig beklagen Umweltorganisationen die steigende Wasserverschwendung in den Industriestaaten und durch die globale Landwirtschaft.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Miron Tenenberg

    Kooperation TSV Maccabi Nürnberg und 1. FC Nürnberg
    Von Thomas Senne

    1. Jahrzeit / Todestag von Daliah Lavi
    Von Luigi Lauer

    Zum klingenden Schabbat
    Anlässlich seines 100. Geburtstags hören Sie Estrongo Nachama in Begleitung des RIAS Kammerchors

    Kooperation TSV Maccabi Nürnberg und 1. FC Nürnberg
    Immer wieder sorgen rechte Fußballfans in den Stadien der Republik für Aufmerksamkeit. Umso interessanter, dass es jetzt in Nürnberg eine Kooperation des 1. FC Nürnberg mit dem TSV Maccabi Nürnberg gibt, also dem Verein, in dem vor allem jüdische Sportler zusammenkommen. Im Juli veranstalten der 1. FCN und der TSV Maccabi Nürnberg den neu ausgerichteten Jenö-Konrad-Cup. Dazu gehört neben dem obligatorischen Fußballturnier auch eine Projektwoche gegen „Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit im Sport“.

    1. Jahrzeit / Todestag von Daliah Lavi
    Vor einem Jahr ist die Schauspielerin und Sängerin Daliah Lavi im Alter von 74 Jahren gestorben. Tanzen war ihr Traum, singen der Kompromiss, hat sie einmal gesagt. Und der mündete in immerhin 25 Schallplatten. Ihren größten Erfolg hatte die israelische Sängerin ausgerechnet in Deutschland.

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Wortreiches Erbe
    Nachgelassenes und Unvollendetes der Dichterin Sarah Kirsch
    Ein Besuch in Tielenhemme
    Von Noemi Schneider

    Am 5. Mai 2013 starb Sarah Kirsch. Den Nachlass verwaltet ihr Sohn, der noch immer in dem alten Schulhaus in Dithmarschen lebt.

    Betritt man das alte Schulhaus in Tielenhemme hinter dem Eiderdeich, scheint es so, als sei die Hausherrin nur kurz spazieren gegangen. Auf ihrem Schreibtisch liegen Blätter mit unvollendeten Sätzen, in den Schubladen Manuskripte, auf dem Dachboden Aquarelle und Gedichte. Fünf Jahre nach dem Tod der Dichterin Sarah Kirsch lässt sich Noemi Schneider von Kirsch’s Sohn und Nachlassverwalter Moritz Kirsch durch das alte Haus führen, in dem jeder Winkel eine Sarah-Geschichte erzählt. Aus den anekdotenreichen Erinnerungen des Sohnes entsteht ein sehr persönliches und lebendiges Bild der Dichterin, ihrer Arbeits- und Lebensweise. Der radiophone Rundgang wird durch Auszüge aus Kirschs posthum veröffentlichten Werken (Tagebüchern, Gedichten und Originalaufnahmen aus der Frankfurter Poetik-Vorlesung) ergänzt. Die Reise endet im Garten am Grab der Dichterin, mit Ausblicken in die Zukunft.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus dem Staatstheater Mainz

    Heinz Holliger
    "Elis“, Drei Nachtstücke (Orchesterfassung)
    "Dämmerlicht“, Fünf Haiku für Sopran und großes Orchester

    Claude Debussy
    "Prélude à l‘après-midi d‘un faune" für Orchester
    Trois poèmes de Stéphane Malarmé für Singstimme und Orchester, bearbeitet von Heinz Holliger

    Robert Schumann
    Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

    Alexandra Samouilidou, Sopran
    Staatsorchester Mainz
    Leitung: Hermann Bäumer

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    "Il bel songo"
    Das Debüt der Sopranistin Caroline López Moreno

    Opern- und Operettenarien von Gustave Charpentier bis Robert Stolz

    Was wäre die Oper ohne Liebe? Ohne Träume? Carolina López Moreno stammt aus einer albanisch-bolivianischen Familie. Mit ihren fünf Geschwistern wuchs sie in Baden-Württemberg auf. Das Musical war ihre Welt. Die Bayerische Theaterakademie hatte das passende Studienangebot. Doch in München riet man der jungen Sängerin, sich unbedingt klassisch ausbilden zu lassen. Die Sopranistin folgte diesem Rat. Derzeit studiert sie im Masterstudiengang der Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Ihrem Traum, die Menschen mit ihrer Stimme zu verzaubern und zu berühren, ist sie jetzt etwas näher gekommen. Mit vielen Unterstützern konnte die Sopranistin ihre erste CD aufnehmen: ‚Il bel songo‘. Ein schöner Traum.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Miriam Rossius

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Elena Gorgis

    "Faust"-Auftakt mit Überlänge - Bericht vom Eröffnungsabend des Theatertreffens
    Von Susanne Burkhardt

    Rekonstruktion eines Mordes - Milo Raus "The repetition" beim Brüsseler Festival
    Gespräch mit Eberhard Spreng

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm