Programm

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Dienstag, 01.05.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Mundgerechte Mundgefechte
    Der niederländische Vokalist und Lautpoet Jaap Blonk
    Von Hubert Steins

    Anfang der 1980er-Jahre entdeckte Jaap Blonk sein Talent als Lautpoet und erweitert seitdem systematisch die Grenzen des Ausdrucks.  

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Jazz
    Moderation: Andreas Müller

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Stefan Lang

    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Thomas Lazar
    Katholische Kirche

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Autismus. Eine Herausforderung für Schulen
    Von Susanne Lohse
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    1. Mai und Kakadus Geburtstag

    "Wer etwas Zeit und Mittel hat ..."
    Von Robert Gernhardt
    Gelesen von Harry Rowohlt
    Moderation: Tim Wiese

    Wie schön, dass Du geboren bist,
    wir hätten dich sonst sehr vermisst ...
    Für die einen ist heute 1. Mai, die anderen feiern Kakadus Geburtstag

    Lieber Gott, nimm es hin,
    dass ich was Besond'res bin.
    Und gib ruhig einmal zu,
    dass ich klüger bin als du.
    Preise künftig meinen Namen, denn sonst setzt es etwas.
    Amen.

    Mit diesem kleinen Gedicht von dem großen deutschen Dichter Robert Gernhardt lädt Kakadu zu seiner 1. Mai-Geburtstags-Einflugssendung ein. Denn der 1. Mai ist für ihn immer ein dreifach besonderer Tag. Der normale 1. Mai Feiertag, sein Geburtstag und zudem sein Einflugstag. Denn es war ein 1. Mai, als Kakadu hier im Deutschlandfunk Kultur einflog und blieb. Grund für uns, unseren Vogel an diesem Tag hochleben zu lassen. Wie es sich für ein Geburtstagskind gehört: mit Ständchen und Geburtstagstorte.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kakadus Reisen
    Das Gutenberg-Museum Mainz
    Museum für Druck-, Buch- und Schriftgeschichte aller Kulturen
    Moderation: Tim Wiese
    (Wdh. v. 31.03.2013)

    Er war ein Jahrtausendmann, so sagt man, dieser Johannes Gensfleich, der Gutenberg genannt wurde. Vor gut 600 Jahren hat er gelebt - und wenn auch viele Details zu seinem Wirken unbekannt sind: seine größten Erfindungen haben Weltbedeutung und seinen Namen unsterblich gemacht. Johannes Gutenberg ist es zu verdanken, dass Bücher überall und in großen Mengen verbreitet und nicht mehr als geheime Handschriften hinter dicken Mauern versteckt werden konnten. Damit waren auch nicht mehr nur auserwählte Menschen in der Lage zu lesen und sich Wissen anzueignen. Durch das von Gutenberg erfundene Verfahren mit sogenannten beweglichen Lettern konnte man plötzlich in großer Auflage Druckerzeugnisse jeder Art herstellen. In Mainz, wo Gutenberg gelebt hat, erinnerte man an den Erfinder der Druckkunst schon vor über 100 Jahren mit einem ganzen Museum: mit alter Druckerstube, mit Druckpressen und Setzmaschinen, mit Handschriften und historischen Drucken.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Moderation: Oliver Schwesig
    feiertagsmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Axel Flemming

  • Dallas revisited - Besuch auf der Southfork Ranch
    Von Tom Noga 

    'Game of Thrones', 'Breaking Bad', 'Stranger Things'. Die wohl populärste Serie aller Zeiten ist und bleibt: 'Dallas'. Gestartet vor 40 Jahren als schnell gedrehter Fünfteiler, bricht sie danach alle Rekorde. 
    14 Staffeln, 352 Episoden. 'Dallas' wird weltweit ein Quotenhit. Die Serie schafft es, dass sich ganze Familien am Abend vor dem Fernseher versammeln und macht acht „arbeitslose Schauspieler“, wie Linda Grey, die Darstellerin der Sue Ellen, es ausdrückt, zu Superstars. 40 Jahre danach begibt sich Tom Noga, 'Dallas'-Fan der ersten Stunde, auf Spurensuche. In Dallas. Bei einem Fan-Treffen auf der Southfork-Ranch. 

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Zeitfragen

    Blicke auf ein beunruhigtes Land
    Deutschland 2018: Ein Frühlingsausflug mit Stimmen zur Gemütslage der Nation
    Von Sieglinde Geisel und Johannes Nichelmann

    Herfried Münkler, Michael Wolfsohn, Christiana Udeogu-Gözalan, Heribert Prantl, Falk Richter ... Die Stimmen aus Deutschland, die Sieglinde Geisel eingefangen hat, sind vielfältig und nicht immer wohlklingend. Der Auftrag der Schweizer Autorin: ein Land zu porträtieren, das dabei ist, sich zu verändern, herauszutreten aus der Komfortzone, wie manche sagen. Zusammen mit ihrem Co-Autor Johannes Nichelmann besteigt die Autorin den gesamtdeutschesten aller Berge und macht sich Gedanken über ein beunruhigtes Land.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • Familienbande
    Musikalische Familienverhältnisse, Musikerfamilien und andere Kreativballungen
    Moderation: Eckhard Roelcke

    15:00 Uhr
    Nachrichten
    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Axel Flemming

  • Sergej Prokofjew
    "Iwan Grosny"
    Ausschnitte aus der rekonstruierten Originalmusik zu Sergej Eisensteins Film für Soli, Chor und Orchester op. 116

    Marina Prudenskaya, Alt
    Alexander Vinogradov, Bass
    Rundfunkchor Berlin
    Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
    Leitung: Frank Strobel

    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Kunststücke
    Insekten und Einhörner
    Der Künstlerbriefwechsel zwischen Jean Dubuffet und Valère Novarina
    Übersetzung, Bearbeitung und Regie: Leopold von Verschuer
    Mit: Jens Harzer, Jürgen Holtz, Marina Galic, Hanns Zischler
    Ton: Thomas Monnerjahn
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018
    Länge: 88'
    (Ursendung)

    Der eine auf dem Zenit seines Schaffens, der andere am Anfang einer ungewissen Karriere.

    Der 77-jährige berühmte Art-brut-Meister Jean Dubuffet pflegte mit dem noch unbekannten Autor Valère Novarina bis kurz vor seinem Tod einen regen Briefwechsel. Es ist ein berührendes Dokument der Hellsicht des Altmeisters gegenüber einem noch zu entdeckenden Künstler, dessen sprachliche Radikalität und Kühnheit er leidenschaftlich würdigt. Dabei entstand ein 24-teiliger Fragenkatalog des jungen Kollegen: "Können Sie malen?" - "Zerstören Sie?" - "Sind Sie verrückt?"

    Der Briefwechsel zwischen Jean Dubuffet und Valère Novarina erschien 2014 unter dem Titel "Personne n’est à l’intérieur de rien" (Niemand ist im Inneren von nichts) im Verlag L’ Atelier contemporain.

    Jean Dubuffet, geboren 1901 in Le Havre, war französischer Maler, Bildhauer, Collage- und Aktionskünstler. Hauptvertreter einer anti-intellektuellen Kunst, die er als ’Art brut’ bezeichnete und kunsttheoretisch in Texten und Vorträgen verteidigte. Seine Gemälde sind vom Bildvokabular von Kindern, Naiven, Außenseitern und psychisch Erkrankten inspiriert, in ihnen erkannte er ein besonderes künstlerisches Potential. Dubuffets Werke und Sammlungen sind in zahlreichen internationalen Museen vertreten. Der Künstler starb 1985 in Paris.

    Valère Novarina, geboren 1947 bei Genf, ist ein französisch-schweizerischer Schriftsteller, Theaterregisseur und Maler, der erstmals 1974 aufgeführt wurde und seine exzessive Sprachkunstwerke zunächst nur in Avantgarde-Zeitschriften und ab 1984 im renommierten Verlag P.O.L Paris veröffentlichte. Seit 1986 inszenierte er regelmäßig selbst seine Uraufführungen beim Festival d’ Avignon in den von ihm bemalten Bühnenbildern. 2006 wurde er zu Lebzeiten ins offizielle Repertoire der Pariser Comédie Française aufgenommen. 1980 begann Novarina als gestische Fortführung des Schreibens öffentlich zu zeichnen und in der Folge auszustellen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus der Philharmonie Berlin

    Wolfgang Amadeus Mozart
    Sinfonie D-Dur KV 250

    ca. 20.45 Konzertpause

    Bohuslav Martinů
    Sinfonie Nr. 1

    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Roger Norrington

  • Neue Pracht im barocken Haus
    Die Sanierung des Markgräflichen Opernhauses in Bayreuth
    Von Cornelia de Reese

    Vor gut 270 Jahren wurden die ersten Häuser abgebrochen, um Platz für ein neues Opernhaus in Bayreuth zu schaffen. Initiatorin war Wilhelmine von Bayreuth, die Schwester Friedrich II., die einen Musenhof um sich scharte und der Stadt zu neuem Glanz verhalf, auch architektonisch. Verpflichtet wurde für den Innenausbau der führende Theaterarchitekt Giuseppe Galli Bibiena, der von 1746 bis 1750 ein Haus schuf, das in Europa zur obersten Riege zählte. Die Restaurierungsversuche im 19. Jahrhundert verursachten erhebliche Schäden, die seit 2012 beseitigt wurden. Viele Details wurden wieder hergestellt, Malereien sichtbar gemacht und das Bühnenportal historisch korrekt zurück gebaut. Dabei wurde auch die ursprüngliche Akustik wiederhergestellt.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Kirsten Lemke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Game Changers. Drei Monate Performance in München
    Von Moritz Gaudlitz

    "Am Leben bleiben"
    Michel Houellebecq und Iggy Pop machen einen Film
    Gespräch mit Dirk Fuhrig

    Durch Film ausdrücken worüber andere schweigen:
    Filmemacherinnen in Ägypten
    Von Cornelia Wegerhoff

    Das Beste vom Besten:
    Die Rockefeller Sammlung wird bei Christies versteigert
    Von Carsten Probst

    Musik als Protest: Südafrikas Jazz-Szene
    Von Andreas Herrler

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel