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Mittwoch, 17.05.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Spiel und Ernst
    Inferno Livestream
    Ein Bericht
    Von Iris Nindl und Elisabeth Putz
    Übersetzung: Ramond Ngaiza und Elisabeth Putz
    Regie: Elisabeth Putz
    Mit: Birgit Minichmayr, Gerti Drassl, Siegfried Terpoorten, Francis Okpata, Iris Nindl
    Produktion: Deutschlandradio Kultur/ORF 2009
    Länge: 49'35
    (Wdh. v. 24.03.2010)

    Arusha, Tansania: Der Dreck stört den Tourismus. Die Lösung: Operation Make the City Clean!

    Arusha, Tansania, Afrika: ein Ort, an dem Tourismusbauten und Luxushotels sprießen wie die Fliegenpilze. Daneben: Dreck, Müllhaufen, Lehmhütten, Slums. Der Osten ist reich, der Westen ist arm. In Arusha legt man großen Wert auf ein sauberes Stadtbild. Man beschließt, alles, was dieses Bild stört, von Zeit zu Zeit zu beseitigen: Straßenkinder, Obdachlose, Leprakranke - Operation: Make the City Clean. Die Autorin Iris Nindl hat diese Aktion mehrmals erlebt.

    Iris Nindl, geboren 1979 in Zell am See, ist ausgebildete Überlebenstrainerin.

    Elisabeth Putz, geboren 1982 in St. Pölten, lebt als Autorin, Regisseurin und Journalistin in Wien.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Christian Graf

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    u.a. Thementag "Stimmung machen" - Straßenumfrage

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Reichtum verpflichtet - Die Fugger heute
    Britta Bürger im Gespräch mit Maria Elisabeth Gräfin Thun-Fugger, seit 2004 Senioratsvorsitzende der Fuggerschen Stiftung

    Auf diese Ahnenreihe kann nicht jeder zurückblicken: Maria Elisabeth Gräfin Thun-Fugger ist in der 18. Generation Nachfahrin des wohl bekanntesten Kaufmannes der deutschen Geschichte: von Jakob Fugger. Er galt zu seiner Zeit als der reichste Unternehmer Europas, wenn nicht gar der Welt. Die Fugger selbst sind seit 1367 in Augsburg ansässig - also seit 650 Jahren. Seinerzeit ein echter Wirtschaftsclan, weltweit vernetzt, politisch höchst einflussreich - Jakob galt als der "Kaisermacher“. Und Jakob Fugger schuf etwas Wegweisendes: 1521 gründete er die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung der Welt, in der die Bewohner noch heute für eine Jahresmiete von 88 Cent und drei tägliche Gebete für den Stifter wohnen können.

    Die Fuggerei ist eine der insgesamt neun Stiftungen, für die Maria Elisabeth Gräfin Thun-Fugger - Jahrgang 1948 - seit fast fünf Jahrzehnten verantwortlich ist. Sie ist die Vorsitzende des "Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Familienseniorats“, also eine Art Aufsichtsratsvorsitzende der Stiftungen. Nach dem Tod ihres Vaters musste die damals 20-jährige Jurastudentin ihr Studium abbrechen und seine Nachfolge antreten - als erste Frau in der Familiengeschichte! Den Spruch "Adel verpflichtet“ nimmt sie sehr ernst: "Das Bewusstsein, wenn es mir sehr gut geht im Leben, muss ich auch etwas zurückgeben.“

    Was heißt es, Nachfahrin von Jakob Fugger zu sein? Wer darf in der Fuggerei wohnen? Und wie vermittelt sie ihren Enkeln diese Familiengeschichte? Das möchte Britta Bürger von Maria Elisabeth Gräfin Thun-Fugger erfahren.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Populisten aller Länder, vereinigt euch!
    Gespräch mi Heribert Prantl, Leiter Ressort Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung

    Und jetzt?! Stimmung machen mit Poetry Slam
    Gespräch mit den Slammern Julian Heun, Tanasgol Sabbagh, Dominik Erhard

    Buchkritik:
    "Die elf Gehirne der Seidenspinnerraupe" von Uwe Kopf
    Rezensiert von Gerrit Bartels

    Straßenkritik:
    "21.0 - Eine kurze Geschichte der Gegenwart" von A. Rödder

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Pigor und Eichhorn im Gespräch zu neuem Programm

    11:35 Uhr
    Tonart

    Amerikas neuer Country-Star: Debüt von Jade Jackson

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer

    Gast: Politikwissenschaftler Dr. Albrecht von Lucke, Blätter für deutsche und internationale Politik

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Berlin in leichter Sprache
    Von Annette Bäßler

    "Nachrichtenleicht" - ein Angebot des Deutschlandfunks
    Gespräch mit Mario Bertolaso, Nachrichtenchef des Deutschlandfunk

    Millionen sind betroffen: Funktionaler Analphabetismus in Deutschland
    Von Ludger Fittkau

    Leipzig baut neue Schulen
    Von Bastian Brandau

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Stephan Karkowsky

    Frage des Tages:
    Gute Zeiten, Schlechte Zeiten feiert 25 Jahre Jubiläum
    Soap-Oper an der progressiven Front?
    Gespräch mit der Medienkritikerin Klaudia Wick

    Eröffnung 70. Filmfestspiele Cannes mit "Ismaels Geister"
    Gespräch mit Patrick Wellinski

    Art Washing oder Bürger-Aufbruch
    Wirkung der Kunst im Dresdner Stadtraum
    Gespräch mit Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatliche Kunstsammlung Dresden

    Soaps im Twitter-Format:
    Webserien der Oberhausener Kurzfilmtage
    Von Bernd Sobolla

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    Musik liegt in der Natur
    Von Corinna Thaon
    Moderation: Fabian Schmitz

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Unwahrscheinliche Duettpartner in der Popmusik
    Von Juliane Reil

    Ist Musikstreaming Überwachung?
    Von Christoph Möller

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Das politische Lied erwacht - Folkmusiker machen Stimmung gegen Trump
    Von Michael Groth

    Moderation: Andre Zantow

    Der Blick auf die Protestbewegung der 60er-Jahre in den Vereinigten Staaten ist ohne den dazu gehörenden Soundtrack kaum möglich. "Blowin‘ in the Wind", "Eve of Destruction“ und "The Times They Are-A-Changin" waren buchstäblich in aller Munde. Seit Mitte der 70er-Jahre versickerte die Kultur des politischen Liedes in den USA. Spätestens seit der Wahl des neuen US-Präsidenten erinnern sich US-Musiker nun wieder an die alten Vorbilder und lassen sich von ihnen inspirieren. Als Lady Gaga in der Halbzeitpause des American-Football-Endspiels einige Zeilen aus Woody Guthries Hymne "This Land is your Land” anstimmte, hatte die Protestkultur das größte Spektakel der US-Unterhaltungsindustrie erreicht. Und auch beim Treffen der "Folk Alliance“ in Kansas City sind neue Töne zu hören.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    Verkehrte Welt, Gaukelei - Feste im Mittelalter
    Von Gerd Brendel

    "Runter mit der Hose!" - Virtual Reality in der Gedenkstätte Hohenschönhausen
    Von Claudia van Laak

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Nachklang
    Stiftskirche Tübingen
    Aufzeichnung vom 30.04.2017

    In Bearbeitung - Re-Formationen bei Johann Sebastian Bach

    Marco Giuseppe Peranda / Johann Sebastian Bach
    Kyrie-Gloria aus Missa in a

    Francesco Bartolomeo Conti / Johann Sebastian Bach
    "Languet anima mea", Kantate

    Johann Kuhnau / Johann Sebastian Bach
    "Der Gerechte kommt um"

    Alessandro Marcello
    Concerto in d für Oboe, Streicher und Basso continuo

    Johann Sebastian Bach
    "Lobet den Herrn, alle Heiden", Motette BWV 230

    Giovanni Perluigi Palestrina / Johann Sebastian Bach
    Kyrie-Gloria aus "Missa sine nomine"

    Johann Sebastian Bach
    Konzert d-Moll für Cembalo oder Orgel solo BWV 974
    (Bearbeitung von Marcellos Oboenkonzert)

    Johann Sebastian Bach
    "O Jesu Christ, mein Lebens Licht", Kantate BWV 118

    Johann Sebastian Bach
    Sonate für Violine und Cembalo G-Dur BWV 1019

    Francesco Durante / Johann Sebastian Bach
    Kyrie-Gloria aus Missa in c

    La Folia Barockorchester
    ensemble polyharmonique

    Bach ist keineswegs so voraussetzungslos, wie es uns Max Regers Spruch, er sei "Anfang und Ende aller Musik" suggerieren möchte. Auch seine Musik ist mehr Evolution denn Revolution. Das ensemble polyharmonique und La Folia Barockorchester begeben sich auf eine Spurensuche zu Fundamenten, Keimzellen und Urszenen von Bachs Schaffen. Immer wieder hat er sich mit italienischer Musik beschäftigt, diese studiert und auch bearbeitet. Mit dem Programm 'In Bearbeitung' bekommen wir einen faszinierenden Einblick in die Arbeitsstube Bachs und können ihm gewissermaßen über die Schulter schauen. Dabei erblicken und hören wir italienisch-katholische Werke, in die sich unverkennbar ein mitteldeutsch-protestantischer Zungenschlag mischt. Besonders im Jubiläumsjahr der Reformation 2017 kann der faszinierende kulturgeschichtliche Vorgang der Re-Formation mit den Mitteln der Barockmusik hörbar gemacht werden: Bachs Formen der Aneignung, Umformung und Neuausrichtung stehen exemplarisch für jenen Prozess kultureller Veränderung, der als Nachgeschichte der Reformation bis heute prägend ist. Bachs Bearbeitungen sind so etwas wie der Soundtrack der Reformation.

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Weiter in die Nacht. Terminkalender 1937-1939
    Von Hannah Höch
    Textcollage: Herbert Kapfer
    Regie: Helga Pogatschar
    Mit: Judith Adlhoch, Katharina Franck
    Interpreten: Pelaar-Quartett
    Joe Rappaport, 1. Violine
    Luciana Beleaeva, 2. Violine
    Gunter Pretzel, Viola
    Graham Waterhouse, Violoncello
    Technik: Adele Kurdziel
    Komposition: Helga Pogatschar
    Produktion: BR 2014
    Länge: 58'47

    Mit dem Auto durch Nazideutschland.

    "14. Mai 1937. Weg von Berlin. Auf nach Dresden." In den späten 1930er-Jahren ist die Künstlerin Hannah Höch mit ihrem damaligen Ehemann Kurt Heinz Matthies, der als Vertreter Maschinenbau- und Rüstungsunternehmen aufsucht, oft monatelang im Auto unterwegs. Sie durchkreuzen das von den Nationalsozialisten beherrschte Deutschland. Hannah Höch hält in ihren Kalendern die Stationen und Erlebnisse stichpunktartig fest. Vieles bleibt Andeutung - Privates, Politisches, die Schicksale verfolgter Freunde.

    Hannah Höch (1889-1978), deutsche Künstlerin der klassischen Moderne, einzige Frau der Künstlergruppe Dada Berlin. Mit Raoul Hausmann erfindet sie die Fotomontage. Umfangreiches Werk an Collagen, Gemälden, Zeichnungen. Entsetzt über die Nazi-Diktatur spielen ihre Gemälde auf Repression und Judenverfolgung an, in NS-Kampfschriften wird sie als "Kulturbolschewistin" bezeichnet. Seit Mitte der 1950er-Jahre erfährt sie Anerkennung durch internationale Ausstellungen.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigtrid Brinkmann

    70. Filmfestspiele in Cannes beginnen
    Gespräch mit Anke Leweke

    Filme der Woche (aus Cannes): "Jahrhundertfrauen" und "Nocturama"
    Vorgestellt von Patrick Wellinski

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek