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Mittwoch, 03.05.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Geschlechter
    Gute Liebhaber werden keine Attentäter
    Willkommen im Bootcamp Sexueller Aktivismus
    Von Mithu Sanyal
    Regie: Walter Filz
    Mit: Svenja Liesau, Franziska Junge, Claude de Demo, Katharina Knap, Mithu Sanyal
    Ton: Norbert Vossen
    Produktion: SWR 2016
    Länge: 54'20

    Sex ist politisch - aber anders als noch in den 1970er-Jahren.

    Sex als politische Bewegung. Das gab es schon einmal. Und der Slogan dazu lautete ‚Make Love Not War‘. Der Frieden ist seitdem nicht sehr vorangekommen. Aber in Sachen Sex hat es erhebliche Fortschritte gegeben. Sexuelle Aktivisten entfachen Debatten und veranstalten Workshops über sexuelle Identität und Selbstbestimmung, über erotische Präferenzen und Prostitution. Die Autorin besucht sie alle in einem Bootcamp und fragt: kann Sex die politischen und gesellschaftlichen Systeme, in denen er verortet ist, auch verändern?

    Mithu Melanie Sanyal, geboren 1971 in Düsseldorf, studierte deutsche und englische Literatur und promovierte über die Kulturgeschichte des weiblichen Genitals. Aus ihrer Doktorarbeit entstand das Buch "Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts". Seit 1996 ist sie als Autorin für den Hörfunk tätig, ihre Radiobeiträge wurden mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt: "Gott ist tot. Wirklich!" (WDR 2015). 2016 veröffentlichte sie in der Edition Nautilius "Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens".

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Uwe Golz

    Pünktlich zu seinem 84. Geburtstag hat Countrylegende Willie Nelson mit "God's Problem Child" ein Album veröffentlicht - ein augenzwinkernder Blick zurück auf sein Leben als Outlaw. Jason Eady beweist einmal mehr, er gehört zu den Solitären der Singer/Songwriter des Americana und Brad Paisley holt sich mit Mick Jagger, Timbaland und John Fogerty Verstärkung ins Studio.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Kein türkisches Referendum zur Todesstrafe in Deutschland?
    Gespräch mit Christian Tomuschat, emer. Professor für öffentliches Recht, Völker- und Europarecht an der Humboldt-Universität zu Berlin

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Tom Schilling & The Jazz Kids, Tourstart in Hannover
    Von Eric Leimann

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Erinnerungen sind "ortlos"
    Ulrike Timm im Gespräch mit Annekatrin Hendel, Autorin, Regisseurin und Produzentin

    Als es die DDR noch gab, war sie im legendären Prenzlauer Berg kaum mehr als ein Zaungast. Die Kunst- und Kulturszene war verschlossener, als sie heute scheint - dennoch war es für die in Ostberlin geborene Regisseurin Annekatrin Hendel möglich, Zugang zu bekommen. Nach der Wende beschloss sie, ihre Erfahrungen als Dokumentarfilmerin zu verarbeiten. Zunächst half sie beim Film aus, dann schrieb sie Drehbücher und führte selbst Regie.
    Ihren Durchbruch als Filmemacherin hatte Annekatrin Hendel mit dem Film "Vaterlandsverräter" über den Schriftsteller und IM Peter, der sich Anfang der 80er-Jahre selbst enttarnte. Für diesen Film, der den Auftakt zu einer Trilogie über Verrat und Verräter bildet, hat Hendel 2013 den Grimme Preis bekommen. Der zweite Teil "Anderson" über Sascha "Arschloch" Anderson, den Fixstern und Kult-Autor des kreativen DDR Untergrunds, der erst 1991 als Stasispitzel geoutet wurde, kam 2014 in die Kinos und zeichnete ein ungewohnt vielschichtiges Bild von der Situation der Künstler in der DDR.
    In diesem Frühjahr kommt nun Annekatrin Hendels bisher persönlichster Film "Fünf Sterne" ins Kino - in ihm wird das Leben von Ines Rastig, Sängerin, Malerin, Schauspielerin und Fotografin erzählt. Auf der Berlinale bekam sie für diese Arbeit den Heiner-Carow-Preis. Der Film, den sie ohne Kamerateam drehte, erzählt eine Freundschaft, der die Zeit ausgeht. So nimmt sie von ihrer Freundin Rastig Abschied und setzt ihr gleichzeitig damit ein Denkmal.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Sieben Minuten nach Mitternacht" - eine Literaturverfilmung
    Gespräch mit Patrick Ness, Autor des Bestsellers und Drehbuchs

    Buchempfehlungen Mai
    Gespräch mit Svenja Flaßpöhler und Kim Kindermann

    Buchkritik: "Gotland" von Michael Stavaric
    Rezensiert von Sigrid Brinkmann

    Gesa Ufer ...liest Musik: "Pleasure" von Feist

    Straßenkritik: "Traumfänger" von Marlo Morgan

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Matthias Wegner

    Jazz ohne Scheuklappen: das Phänomen X-Jazz Berlin
    Gespräch mit dem Musiker Sebastian Studnitzky

    Zum ersten Mal auf Deutschland-Tour: Sarah McKenzie

    11:30 Uhr
    Chor der Woche

    Kindersingakademie der Stadt Halle

    Im Konzertchor der Stadt Halle singen chorerfahrene Kinder und Jugendliche zwischen neun und 18 Jahren. Ausgewählte Kinder singen zusätzlich im Kammerchor anspruchsvolle A-capella-Literatur verschiedener Epochen. Beide Chöre haben einen hohen künstlerischen Anspruch und vertreten die Stadt Halle bei nationalen und internationalen Festivals. Zur Zeit bereiten sie sich als Gastgeber für Kinderchöre aus Spanien, Weissrussland, Georgien und Südkorea vor, die gemeinsam mit ihnen im Mai beim Kinderchorfestival in Halle auftreten werden.

    11:35 Uhr
    Tonart

    "Best Troubadour"
    Bonnie "Prince" Billy interpretiert Merle Haggard
    Gespräch mit Kerstin Poppendieck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer

    Gast: Gesine Schwan, Politikwissenschaftlerin

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Tag der Pressefreiheit - mit Pegida in Dresden
    Von Thilo Schmidt

    Nach dem Ellbogencheck - die Staatsanwaltschaft ermittelt
    Gespräch mit Thilo Schmidt

    Nachrichten aus dem Exil: Özgürüz - deutsch-türkisches Portal
    Von Kemal Hür

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Frage des Tages: Wie funktioniert der Journalist als Filmheld?
    Gespräch mit Jörg Taszman

    Dokumentarfilm "Fighter": Die Zärtlichkeit der Blutboxer
    Gespräch mit der Regisseurin Susanne Binninger

    Kurzkritik: der Actionfilm 'Shin Godzilla'
    Gespräch mit Jörg Buttgereit

    Vorgespult: '7 Minuten nach Mitternacht', '5 Frauen', 'Regeln spielen keine Rolle'
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Fundstück 81: Raoul Hausmann - Poèmes Phonétiques (Oiseautal)
    Von Paul Paulun

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    Moderation: Tim Wiese

    Klangohr CD-Test
    Von Rüdiger Bischoff

    'Tür auf'
    Das 14. Frankfurter Kinderliedermacherfestival
    Von Antje Sieb

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Dirk Schneider

    Die britische Band Slowdive: Die Wiederbelebung des "Shoegaze Sounds"
    Von Uwe Wohlmacher

    Solidaritäts-Konzert für Denis Yücel am Tag der Pressefreiheit
    Gespräch mit Doris Akrap, Tageszeitung taz

    Die tragische Diva - vor 30 Jahren starb Dalida
    Von Jenni Zylka

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Katrin Heise

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Ellen Häring

    Papier ist geduldig
    Presse ohne Freiheit in Russland und Mexiko
    Von Thomas Franke und Ellen Häring

    Israel: Ist die Pressefreiheit bedroht?
    Von Tim Aßmann

    Am Welttag der Pressefreiheit stehen oft Länder wie China, Eritrea oder Nordkorea im Fokus. Aber auch in den Ländern, wo die Freiheit der Berichterstattung offiziell existiert, gibt es Missstände. In Russland ist es verboten positiv über Homosexualität zu berichten. Geheimdienste locken unliebsame Journalisten in Fallen, um sie zu diskreditieren. In Mexiko, wo die Pressefreiheit in der Verfassung verankert ist, leben Journalisten so gefährlich wie in den Kriegsgebieten Syrien oder Irak. Allein im vergangenen Monat wurden vier kritische Journalisten ermordet. Auf einem Bekennerschreiben stand: „wegen Geschwätzigkeit“. Eine Tageszeitung hat inzwischen aufgegeben, weil der Verleger um die Sicherheit seiner Mitarbeiter fürchtet.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Philipp Schnee

    Urmoment der Live-Reportage: Der Absturz der Hindenburg
    Von Philipp Eins

    Kleine Geschichte der Live-Reportage
    Von Mike Herbstreuth

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Begegnungen mit Michael Hirsch (1958 - 2017)
    Carolin Naujocks im Gespräch mit dem Komponisten

    Michael Hirsch
    "Das Konvolut" (2001-2011)

    dar.:
    "Volumen 1" (2001) für Singstimme, Große Trommel, Violine, Viola, Violoncello, Piccolo-Flöte und Klarinette (Ausschnitt)
    Claudia Herr, Mezzosopran
    Ensemble Courage
    (Festival Ultraschall Berlin 2009)

    "Volumen 2" (Ausschnitt)
    Michael Hirsch, Sprecher
    Ensemble Zwischentöne

    "La Didone abbandonata" (2003/04)
    Dramma per musica nach einem Text von Pietro Metastasio
    Claudia Neubert, Mezzosopran - Didone
    Daniel Ochoa, Bariton - Enea
    Ensemble Courage
    Leitung: Titus Engel

    "Volumen 2" (Ausschnitt)
    Michael Hirsch, Sprecher

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Irgendwann geht alles kaputt
    Von Karl-Heinz Bölling
    Regie: Stefanie Hoster
    Mit: Steffen Scheumann, Erika Skrotzki, Max von Pufendorf, Barbara Philipp, Peter Kurth, Bernhard Schütz, Bernd Stempel, Martin Engler, Christian Schmidt, Elisabeth R. Hager
    Komposition: Jean Szymczak und Tom Waits
    Ton: Jean Szymczak
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2015
    Länge: 52'04

    "Die Zeit macht die Liebe kaputt."

    Die Zeit macht die Liebe kaputt. Die Uhr soll das Geticke sein lassen. Das Auto streikt. Im Museum ist Scheiße von Dieter Roth in Schachteln ausgestellt. Ein Mann möchte Radiolärm aus der Nachbarwohnung anzeigen. Aber die Behörde ist schlimmer als das, was man anzeigen möchte. Hier hat alles mit allem zu tun und Gedanken verwandeln sich manchmal in Realität. Nur die Liebe dürfte nicht kaputt gehen. „Ich würde es gern reparieren wollen. Dass es neu beginnt, das ganze Leben.“

    Karl-Heinz Bölling, 1947 in Dortmund-Aplerbeck geboren, zählt zu den produktivsten deutschen Hörspielautoren. Deutschlandradio produzierte zahlreiche seiner absurd-fantastischen Stücke: "Das Messer" (Krimi, 1995), "Einmal Park" (1998), "Tschaikowsky oder Eine alleinstehende Frau in ihrer schönen Wohnung" (1999), "Rutscher" (2000), "Hände hoch oder Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand" (2001), "Das Zimmer" (2002), "Die Putzfrau" (2003), "Die Eichhörnchen" (2005), "Der Sitzplatz" (2006), "Die Wiese" (2009), "Irgendein Briefträger" (2011), "Der Verfassungsschutz" (2013).

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    Weltunter: Robert Wilson eröffnet die Ruhrfestspiele mit "Der Sandmann"
    Gespräch mit Stefan Keim

    "Stören!" - die Pariser Autorin Hélène Cixous über "politische Intervention"
    Gespräch mit Dirk Fuhrig

    Filme der Woche:
    "Regeln spielen keine Rolle" und "Victoria"
    Vorgestellt von Jörg Taszman

    Singen für Deniz Yücel. Solidaritätskonzert am Brandenburger Tor
    Gespräch mit Anja Nehls

    Türkei. Gratwanderung zwischen Selbstzensur und Vorsicht
    Von Reinhard Baumgarten

    Heiner Bastian zieht Schenkung zurück
    Stiftung Preußischer Kulturbesitz zeigt sich enttäuscht
    Gespräch mit Christiane Habermalz

    Kulturpresseschau
    Von Tobias Wenzel