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Mittwoch, 11.05.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Feature

    Maikäfer flieg
    Das deutsche Lied vom Krieg
    Von: Lotta Wieden
    Regie: Cordula Dickmeiß
    Komponist: Helmut Mittermaier
    Mit: Friederike Kempter
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 54’30
    (Wdh. v. 17.05.2014)

    Pommern, Krieg, verlassen werden - warum ist gerade dieses Lied so verankert im Gedächtnis der Deutschen?

    Seltsames Lied. Nichts passt zusammen: Hier die liebliche Wiegenlied-Melodie, da das nüchtern erzählte Grauen: Vater im Krieg. Mutter wer weiß wo. Nur das Kind ist da - und singt. Um sich selbst zu trösten?
    Laut einer Umfrage des Allensbacher-Instituts kennen zwei von drei Deutschen das 'Maikäfer-Lied'. Der letzte Krieg auf deutschem Boden ist 71 Jahre her. So viele Kinderlieder geraten in Vergessenheit. Dieses nicht. Warum?

    Lotta Wieden, geboren 1970, arbeitet für die FAS, Die Zeit und den Hörfunk, zuletzt 'Über die Bedeutung von Freundschaft in der modernen Gesellschaft' (Deutschlandradio Kultur 2015).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Christian Graf

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Nana Brink

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Stars im Ruhrgebiet - "Das Leben ein Traum"
    Von Christiane Enkeler

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Biohacking. Gentechnologie für alle" von Rüdiger Trojok
    Rezensiert von Michael Lange

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Der Dompteur des Staunens
    Matthias Hanselmann im Gespräch mit André Heller, Multimediakünstler

    "Als manischen Verwirklicher" beschreibt André Heller sich selbst. Mit schier unerschöpflicher Energie erschloss sich der 69jährige Heller im Laufe seines Lebens immer neue Welten: Er war Chansonnier, Meister des Variétés und der Zirkus-Inszenierung, Schauspieler, Filmemacher, Gartenartist und Dichter. Als Fragender hat er es vermocht, Menschen aufzuschließen - fürs Radio, das Fernsehen, den Film: die Burg-Schauspielerin Paula Wessely zum Beispiel, John Lennon oder Hitlers Sekretärin Traudl Junge. Jetzt hat er seinen ersten Roman veröffentlicht: "Das Buch vom Süden". Nach vielen Jahren der Konfrontation sehnt sich der Sohn einer großbürgerlichen Wiener Fabrikantenfamilie heutzutage nach Verfeinerung, die er als begeisterter Erzähler umzusetzen versucht - mit gewissen Erfolg bescheinigen ihm Kritiker.
    Von seiner Begegnung mit John Lennon, seiner Sehnsucht nach Wärme und seinen Gedanken zum Aufstieg der FPÖ in Österreich erzählt er Matthias Hanselmann in der Sendung "Im Gespräch".

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Was liest Du?
    Die Europa-Reihe im Deutschlandradio Kultur
    Gespräch mit Anne Kohlick

    Was liest Du? Tschechien
    Von Stefan Heinlein

    "GrenzenNiederSchreiben"
    Europäische Schriftsteller trafen sich
    Von Tobias Wenzel

    "Allesfresser" von Christine Lehmann
    Rezensiert von Thomas Wörtche

    Der Fall Ann Leckie:
    Warum hat es Science Fiction von Frauen so schwer?
    Von Stefan Mesch

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Regers Rollen - über das konservierte Klavierspiel Max Regers
    Von Claus Fischer

    11:35 Uhr
    Tonart

    Black Oak - Zwei Männer und das Gleichgewicht von Licht und Dunkelheit
    Von Kerstin Poppendieck

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Marianne Allweiss und André Hatting

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Kampf um Ghettorenten
    Wie ein Richter seine Karriere ruinierte
    Von Julia Smilga

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Christine Watty

    Bald W-Lan für alle? Zum Wegfall der Störerhaftung
    Gespräch mit Christian Heise, Förderverein Freie Netzwerke

    "Kellerkinder"
    Tanzender Jugendslang oder warum dissen manchmal sein muss
    Gespräch mit Kadir "Amifo" Memis, Tänzer und Choreograf

    Fundstück 44:
    Erich Karkoschka - Descent with Bells and Whistles
    Von Paul Paulun

    Der Mythos Eternauta - Argentiniens berühmteste Comicfigur
    Von Wolfgang-Martin Hamdorf

    Vorgespult: "
    Die Poesie des Unendlichen", "Junges Licht" & "Mängelexemplar"
    Vorgestellt von Christian Berndt

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Musiktag

    u.a. Musikminuten mit Stefan Malzew
    Moderation: Paulus Müller

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Die große Jazz-Komponistin Carla Bely wird 80
    Von Johannes Kaiser

    30 Jahre C86: Wie ein Kassettensampler die Popmusik veränderte
    Von Isabelle Klein

    Leyla McCalla - amerikanischer Blues und haitianische Folklore

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Unterwegs auf Kolumbiens Kokain-Route - Der Golf von Urabá
    Von Viktor Coco

    Moderation: Andre Zantow

    Während ein Friedensabkommen in Kolumbien mit den FARC-Rebellen immer näher rückt, wächst laut den Vereinten Nationen vor Ort erneut die Koka-Anbaufläche und die Kokain-Produktion. Einen Großteil kontrolliert eine kriminelle Vereinigung namens "Clan Úsaga". Sie zahlt für jeden ermordeten Polizisten Kopfgeld. Ihr Hauptaktionsgebiet für den Schmuggel des Kokains in die ganze Welt liegt im Nordwesten Kolumbiens - am Golf von Urabá.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Zeitfragen

    Miteinander leben - Perspektiven durch Einwanderung in Deutschland und Österreich
    Friede durch Kreuz und Koran?
    Das Spannungsverhältnis zwischen Religion und Politik heute
    Podium:
    Hatice Akyün, Autorin, Berlin
    Dr. Michael Spindelegger, Generaldirektor des International Centre for Migration Policy Development, Vizekanzler und Außenminister a.D., Wien
    Dr. Michael Ludwig, (SPÖ) Wiener Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung
    Dr. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
     
    Moderation:
    Dr. Anne Françoise Weber, Redakteurin, Deutschlandradio Kultur
    Christoph Takacs, Chefredakteur, ORF III

    Aufzeichnung einer Diskussion vom 09.05.2016 im RadioKulturhaus, Wien

    Die Gesellschaften verändern sich - sowohl in Deutschland als auch in Österreich. Beide Länder haben eine große Zahl Flüchtlinge aufgenommen - längst sind sie Einwanderungsgesellschaften geworden. Die damit verbundenen Herausforderungen thematisiert eine Veranstaltungsreihe von Deutschlandradio, Bertelsmann-Stiftung und ORF. Im Zentrum der zweiten Veranstaltung am 9. Mai im Radiokulturhaus in Wien steht die Frage nach der Rolle der Religionen. Europa hat das kriegerische Potenzial der Religionen in den Konfessionskriegen der Frühen Neuzeit erlebt. Im Nahen und Mittleren Osten sind religiös aufgeladene Kriege blutige Phänomene der Gegenwart. Zugleich haben die Religionen friedensstiftende Potenziale, die ein Gegengewicht zu Nationalismus, Rassismus und schrankenlosem Machtstreben der Politik bilden können. In Europa sind diese Potenziale wirksam geworden, seitdem die politische Macht der christlichen Kirchen gebrochen wurde und die Distanz zwischen Staat und Kirchen durchgesetzt wurde.

    Was bedeuten diese Erfahrungen für die gesellschaftlichen Veränderungen in Deutschland und Österreich im Zeitalter der Einwanderung? Drohen die Religionen bei der Integration der Einwanderer eine destruktive, trennende Rolle zu spielen - oder kann Religion verbinden und befrieden? Welche Rolle spielt die Zivilgesellschaft? Kann interreligiöser Dialog auf dem gesellschaftlichen und politischen Feld Brücken bauen für sozialen Frieden - sowohl innerhalb von Österreich, Deutschland und Europa als auch für den Frieden zwischen Europa und den muslimisch geprägten Staaten?

    Zum Thema "Friede durch Kreuz und Koran?" stellt Stephanie Oswalt eine Studie der Bertelsmann-Stiftung vor, anschließend folgt die Aufzeichnung einer Diskussion vom 9. Mai im RadioKulturhaus in Wien.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Staatsoper Berlin
    Aufzeichnung vom 06.03.2016

    Claude Debussy
    Sonate für Violine und Klavier g-Moll

    Henri Dutilleux
    "Ainsi la nuit" für Streichquartett

    César Franck
    Sonate für Violine und Klavier A-Dur

    Lisa Batiashvili, Violine
    Wolfram Brandl, Violine
    Felix Schwartz, Viola
    Claudius Popp, Violoncello
    Daniel Barenboim, Klavier

  • 21:30 Uhr

    Hörspiel

    Über uns die Lichter
    Von: Sarah Trilsch
    Regie: Anouschka Trocker
    Mit: Michael Hanemann, Petra Kelling, Horst Westphal u.a.
    Ton: Martin Seelig und Monika Steffens
    Produktion: RBB 2014
    Länge: 53'34

    Entscheidende Momente im Leben von Frank, Angelika, Anne, Petra und dem alten Vater.

    Sich verändern schafft Verunsicherung: Frank geht in Rente und muss sein Eheleben mit Angelika neu sortieren. Angelika traktiert Frank mit Vorschlägen. Der alte Vater zieht ins Altersheim. Anne beginnt ihr Studium und bricht auf in eine andere Stadt. Petra ist mit Thomas in eine gemeinsame Wohnung gezogen.

    Sarah Trilsch, geboren 1986 in Dresden, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der uniT Graz. Seit 2011 viele Auszeichnungen.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Was liest Du? Belgien
    Von Katharina Borchardt

    Filmfestspiele Cannes - Auftakt
    Gespräch mit Anke Leweke

    Filme der Woche: "Junges Licht" und "Mr. Gaga"
    Vorgestellt von Jörg Taszmann

    Heidelberger Professoren rufen gegen Hochschul-Akkreditierung auf
    Gespräch mit Dr. Dr. h.c. Jens Halfwassen, Ordinarius für Philosophie an der Uni Heidelberg und Initiator des Heidelberger Aufrufs

    Kulturpressesschau
    Von Ulrike Timm