Programm

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Mittwoch, 21.04.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Ludwig van Beethoven
    Missa solemnis D-Dur op. 123 (Auszüge)

    Polina Pastirchak, Sopran
    Sophie Harmsen, Mezzosopran
    Steve Davislim, Tenor
    Johannes Weisser, Bass
    RIAS Kammerchor Berlin
    Freiburger Barockorchester
    Leitung: René Jacobs

    Gast: René Jacobs, Dirigent und Sänger
    Moderation: Ruth Jarre

    00:55 Uhr
    Chor der Woche

    Aurelius Sängerknaben Calw
    Von Nicolas Hansen

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Michael Groth

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Angelika Scholte-Reh, Kroppen
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Schriftsteller*in Else Buschheuer im Gespräch mit Katrin Heise

    Als „Theoretikerin des Konkreten“ wurde Else Buschheuer einmal bezeichnet: die Schriftsteller*in hat in einem Krishna-Tempel gelebt, war Hospizbegleiter*in, Wetterfee und Domina. Heute fragt sich Else Buschheuer, wie queeres Erzählen klingen kann.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    "Faust oder Mephisto"
    Gibt es noch den Typus des europäischen Intellektuellen?
    Gespräch mit Willi Jasper

    Porträt der 14jährigen Buch-Bloggerin Mirai Mens
    Von Nora Karches

    Buchkritik:
    Reise durch mein Zimmer von J. Biesheuvel
    Gespräch mit Katharina Borchardt

    Straßenkritik:
    "Kastanienjahre" von Anja Baumheier
    Von Claas Christophersen

    Hetze in Katalonien
    Kampagne gegen Autor Javier Cercas
    Von Julia Macher

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mathias Mauersberger

    Musikerin und Kriminalanwältin aus Kolumbien
    Gespräch mit Juliana Martinez

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Ulrich Habersetzer

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Jona Teichmann, Programmdirektorin Deutschlandradio
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    Bilanz Kenia-Koalition in Sachsen-Anhalt
    Letzte Landtagssitzung vor der Wahl
    Gespräch mit Niklas Ottersbach

    Widerstand im rheinischen Revier
    Letzter Lützerather klagt gegen Enteignung
    Von Felicitas Boeselager

    Ein Elektroauto für alle
    Carsharing macht ein Dorf wieder aktiv
    Von Eva Werler

    Sachorientiert
    So wollen Freie Wähler auch im Mainzer Landtag arbeiten
    Von Anke Petermann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    American Auteur
    Zum Tod des Filmemachers Monte Hellman
    Gespräch mit Patrick Wellinski

    Besserer Umgang mit Fehlern
    Wie die Anti-Rassismus-Klausel Theatern hilft
    Gespräch mit Sonja Laaser

    Fundstück 207:
    Woody Vasulka - The Commission (excerpt)
    Von Paul Paulun

    Corona-Ticker
    Von Christian Berndt

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Hit-Songwriter
    Zum Tod von Jim "Powerballade" Steinman
    Gespräch mit Jens Balzer

    Schnee im April: Vor 5 Jahren starb Prince
    Gespräch mit Martin Risel

    Newcomerin der Woche:
    Hannah Jadagu
    Von Nathalie Klinger

    Neue "Bundesstiftung LiveKultur"
    Die Rettung nach der Pandemie?
    Gespräch mit Helene Nikita Schreiner

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Margarete Wohlan

    Ausschreitungen in Nordirland
    Steckt der Brexit dahinter?
    Von Julia Smirnova

    Die Spannungen in der früheren Bürgerkriegsregion haben sich seit Anfang April wieder erhöht. Zwar scheint der Brexit der Auslöser zu sein - leere Regale in Supermärkten, Kontrollen für Waren aus Großbritannien - , aber ist er auch der Grund für die schwersten Ausschreitungen seit Jahren? Fakt ist: Pro-britische Loyalisten fühlen sich benachteiligt und fürchten eine Wiedervereinigung Irlands. Doch die Krawalle machen deutlich, was im Laufe des Friedensprozesses in Nordirland misslungen ist. Auch 23 Jahren nach der Unterzeichnung des Karfreitagsabkommens haben pro-irische Republikaner und pro-britische Unionisten ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie die politische Zukunft Nordirlands nach dem Brexit aussehen soll.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Philipp Schnee

    Liebesbriefarchiv in Darmstadt
    Von Leila Knüppel

    Mit Geschichte gegen Rechts?
    Aus der Geschichte lernen!
    Von Manfred Götzke

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Der rebellische Vier-Sterne-General
    Die Filmlegende George S. Patton
    Von Jürgen Kalwa

    Geschichten aus dem Zweiten Weltkrieg waren in Hollywood über Jahrzehnte vor allem eines: optische Spektakel mit schlichten Plots und Figuren, die das Soldatentum idealisierten. Kritische Stoffe über die Vernichtungsmaschine und deren Auswirkungen auf die Protagonisten bildeten die Ausnahme. Doch dann erschien - vor einem halben Jahrhundert - „Patton” im Kino, Biografie und zugleich Charakterstudie eines getriebenen, selbstverliebten Heerführers voller innerer Widersprüche. Sein Erfolg geht auf das Konto vieler Beteiligter, nicht nur auf das von Hauptdarsteller George C. Scott. Was in dem Film steckte, der auf dem Höhepunkt des Vietnamkriegs sogar Pazifisten ansprach, zeigte sich in den Jahren danach durch seinen Einfluss auf das Genre.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Sulmtalhalle in Erlenbach
    Aufzeichnungen vom 16.-19.03.2021

    Joseph Haydn
    Konzert für Orgel und Orchester C-Dur Hob. XVIII:1
    Konzert für Cembalo und Orchester F-Dur Hob. XVIII:3
    Konzert für Klavier und Orchester D-Dur Hob. XVIII:11

    Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
    Matthias Kirschnereit, Klavier und Leitung

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    Vater der Harmonielehre
    Jean-Philippe Rameau (1683-1764)
    Von Yvonne Petitpierre

    Zeitlebens steht er im regen Austausch mit prominenten Philosophen und Naturwissenschaftlern seiner Zeit. „Ihre Musik ist bewundernswert, aber sie macht Ihnen auch grausame Feinde”, schreibt Voltaire 1733 an Jean-Philippe Rameau, der als Komponist wie auch als Theoretiker die Musikgeschichte des „Ancien Régime” maßgeblich prägt. Schlagartige Berühmtheit erlangt er, als 1722 in Paris sein epochemachendes Werk der Musiktheorie „Traité de l’harmonie” erscheint. Damit legt Rameau das Fundament zum Verständnis der tonalen Musik. Mit hochvirtuoser und vielfältiger Cembalomusik reiht er sich unter die großen Meister der Tastenmusik ein, wenngleich sein Herz immer auch für die Oper schlägt. Als zentraler Vertreter der „Tragédie lyrique” sorgt er immer wieder für Aufsehen, auch wenn seine Werke für teilweise lebhafte Diskussionen zu ästhetischen Fragen sorgen.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    es gibt diese namen / es gibt diese wut
    Von Kollektiv HALM
    Mit: Rosalia Warnke, Lea Taake, Josefine Hochbruck, Leon Rüttinger
    Komposition: Dean Ruddock
    Ton: Samson Fischer
    Produktion: Autorinnen und Autoren 2020
    Länge: 22'29

    Sexismus im Literaturbetrieb, subtil oder klar sichtbar - Studierende des Studiengangs für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien zeichnen ihre Gedanken dazu auf.

    Anschließend:
    A Woman’s Work
    Von ongoing project
    Mit: Ebow, Leila A., Yaso G, Hengameh Yaghoobifarah, Tina K., dem Frauenbeirat Stadtplanung Mitte, Jumoke Adeyanju, Clara Wellner Bou, Sarah Awad, Frida und Olivia Peter, Faseeha Chughtai, Rachel Cooker
    Musik: René Flächsenhaar
    Ton: die Autor:innen
    Produktion: Autor:innenproduktion/RBB 2019
    Länge: 28‘24

    In einem Open-Air-Studio in Berlin Wedding werden Frauen, die schon im Berufsleben stehen, von Jüngeren interviewt. Gefragt sind ihre Erfahrungen mit Arbeitsverhältnissen, Diskriminierung und Aktivismus.

    Sexismus im Literaturbetrieb - begünstigt durch Networking, das hilfreich, sogar unerlässlich ist, wenn man dabei sein will. Viele junge Autorinnen und Autoren machen schmerzhafte Erfahrungen mit dem Thema. Studierende des Studiengangs für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien haben ihre Erfahrungen und Gedanken dazu aufgeschrieben. Entstanden ist eine Stimmen­collage über Victimblaming, Täterinnen und Täter, Angst und Scham. Über Seilschaften, Vernetzung und Ausgrenzung. Über das Sagen und das Nichtsagen. Über misogyne Aussagen. Über Verletzung. Über Wut. Das Stück wurde von den Studierenden während des Lockdowns im Frühjahr 2020 via Google Docs zusammen entwickelt und geschrieben.

    Kollektiv HALM: Maë Schwinghammer (*1993), Autorin, Lyrikerin; Anouk Doujak (*1998), Autorin, Grafikerin; Hannah Bründl (*1996), Autorin für Theater, Hörspiel und Multimediaprojekte; Laura Bärtle (*1999), Autorin, Lyrikerin. Sie alle studieren Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien.
    „es gibt diese Namen / es gibt diese Wut“ wurde von den Studierenden in Kooperation mit dem studio brut in Wien produziert.

    A Woman’s Work:
    „Bist du Feministin?“, fragt die junge Rapperin Ebow. Sie sitzt in einem Open-Air-Studio mitten im Wedding, gebaut von Mädchen und jungen Frauen mit Mitgliedern von Baufachfrauen e.V. aus der Nachbarschaft. Während eines Workshops interviewen die Teilnehmerinnen Frauen* aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen (Journalismus, Gastronomie, Stadtplanung) und fragen, was es bedeutet, heute eine Frau zu sein. Sie sprechen über prekäre Arbeitsverhältnisse, Diskriminierung, Aktivismus und darüber, warum Hip-Hop noch immer von Männern dominiert wird. Entstanden ist ein Potpourri aus Stimmen - und schließlich ein Rap, denn: „Wenn du ganz normal redest, gucken die dich an und gehen weiter, aber wenn du es rappst und eine Nachricht rausbringst, dann hören sie dir zu.“

    Das Kollektiv ongoing project, bestehend aus Lisa Schwalb, Alma Wellner Bou, Alexander Bauer, Chris Herzog, Ferdinand Klüsener, gründete sich 2009 am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Seit 2014 realisieren sie Projekte im Bereich Performance, Soziokultur und Interdisziplinären Kunst im In- und Ausland. Schwerpunkt all ihrer Arbeiten ist die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen und die Kritik an bestehenden Verhältnissen.
    „A Woman’s Work“ ist in Kooperation mit MÄDEA/Stiftung SPI entstanden, gefördert vom „Berliner Projektfonds kulturelle Bildung“ und dem Deutschen Kinderhilfswerk.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    "Baustelle Weltklima"
    Braucht es eine neue Architekturepoche?
    Gespräch mit Laura Weißmüller

    Bundesstiftung Livekultur
    Rettet sie die Kultur nach der "Notbremse"?
    Von Dirk Schneider

    Filme der Woche:
    Once Upon A Time in London / The Dissident
    Gespräch mit Jörg Taszman

    Rassismusverdacht
    Tänzerin klagt gegen Berliner Staatsballett
    Von Benjamin Dierks

    Weniger Zeitzeugen
    Neues Konzept für Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen
    Von Claudia van Laak

    Berlins Stern als hipper Kunststandort sinkt
    Galerien in der Krise
    Von Christiane Habermalz