Programm

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Montag, 13.04.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Elisabeth Hahn

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Musik von
    Theodore Dubois
    Arthur Honegger
    Nikos Skalkottas
    Iannis Xenakis
    Carl Philipp Emanuel Bach

    Noah Bendix-Balgley, Violine
    Knut Weber, Violoncello
    Michèle Gurdal, Klavier
    Jonian Ilias Kadesha, Violine
    Vashti Hunter, Violoncello
    Michael Rische, Klavier
    Berliner Barocksolisten

    Moderation: Stefan Lang

    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    "Wo liegt denn Emmaus?"
    Gedanken zum Ostermontag
    Von Juliane Bittner, Berlin
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzählung
    Esterhazy (2/2)
    Von Hans Magnus Enzensberger
    Gelesen vom Autor
    Produktion: Deutschlandradio Berlin 1994
    Moderation: Ulrike Jährling

    Der jüngste Hase aus dem Geschlecht der österreichischen Esterhazys wird von seinem fürstlichen Großvater zwecks Brautschau nach Berlin geschickt.

    Die Esterhazys sind ein sehr altes und edles Hasengeschlecht, doch es gibt ein Problem: Die Nachkommen sind von Generation zu Generation immer kleiner geworden. Als der jüngste Enkel in den Papierkorb fällt und allein nicht mehr herauskommt, beschließt Fürst Esterhazy zu handeln: Er schickt seine Enkel in die weite Welt. Sie sollen sich Frauen suchen, nicht unbedingt edle - Hauptsache groß. Der Jüngste soll ausgerechnet in Berlin sein Glück suchen, denn dort soll es besonders viele Hasen geben. Wie der Hase dort (noch hinter der Berliner Mauer) die Häsin Mimi findet und die beiden (nach dem Mauerfall) das Glück, davon erzählt dieser ebenso komische wie kluge Kinderbuch-Klassiker.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Nebenan das Meer
    Von Frauke Angel
    Regie: Friederike Wigger
    Musik: Andreas Weiser
    Mit: Jördis Triebel, Rubi Lorentz, Wilma Wieden, Lasse Panthel, Timo Weisschnur, Inga Busch, Markus Hoffmann, Moses Leo u.a,
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
    Moderation: Ulrike Jährling
    (Ursendung)

    Mit einer Kleinanzeige im Nachbarschaftsportal suchen die Merkel-Kinder einen neuen Papa, der sie an ihr Ziel bringt: das Meer.

    Draußen scheint die Sonne, doch drinnen bei Familie Merkel herrscht trübe Stimmung. Wie jedes Jahr haben sie auch diesen Sommer weder Zeit noch Geld für einen Urlaub. Doch dann hat Tochter Miriam plötzlich eine Idee, wie der Traumurlaub zu retten ist: Familie Merkel braucht eindeutig einen Papa! Einen mit Zeit, Geld, Wohnwagen und Hund. Aber wo soll dieser Traumtyp herkommen? Ausgerechnet die Kleinste der Merkel-Geschwister weiß die Antwort: dort, wo Mama sich jeden Abend herumtreibt natürlich!

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Ulrike Jährling
    08 00 22 54 22 54

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • Künstler Jonathan Meese im Gespräch mit Susanne Führer

    Der Künstler Jonathan Meese spaltet. Die einen verehren ihn, die anderen halten ihn für einen Scharlatan oder - schlimmer - für einen Nazi. Zugegeben: Die Kunstfigur Meese kann furchteinflößend sein. Bei seinen Performances propagiert Meese in aggressivem Ton die "Diktatur der Kunst" und reckt auch gern den rechten Arm in die Höhe. - Wir haben Jonathan Meese in seinem Atelier in Berlin besucht. Ein überaus freundlicher Künstler führte uns begeistert durch die Hallen eines alten Pumpwerks. Zum Interview gab es Wasser und Kekse, und Jonathan Meese erzählte von seiner Kindheit als Außenseiter und seinem überraschenden Weg in die Kunst. Immer dabei: Mutter Brigitte Meese, 90.

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Axel Flemming

  • Es ist Liebe!
    Vier Brüder und ihre Leidenschaft für den Tennissport 
    Von Philipp Lemmerich
    (Wdh. v. 21.04.2019)

    Samstagvormittag in Sennfeld in Unterfranken. Auf einem verwitterten Tennisplatz treffen sich vier Senioren zum Tennisspielen. Trotz neuer Hüften und künstlicher Kniegelenke wird gerannt, geflucht, geschmettert - und das seit 44 Jahren. 1974 bauten die Wenzel-Brüder und ihre Freunde in einem Hinterhof ihren eigenen Tennisplatz. Was über die Jahrzehnte auch passierte, am Samstag war Tennismatch. Heute sind sie alle um die 80 Jahre alt und spielen noch immer. Zwischen Doppelfehlern, fulminanten Ballwechseln und viel Humor lugt hier und da die Melancholie hervor. Wie lange wird es noch gehen?

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Zeitfragen

    Heimat gibt es nur zweimal
    Die Geschichte eines Umzuges nach Israel
    Von Ofer Waldman
    (Wdh. v. 09./10.09.2019)

    Die Waldmans, eine junge israelische Familie - Mutter, Vater, drei kleine Kinder - ziehen nach vier Jahren in Berlin 2018 zurück nach Israel, aufs Land. Nicht alle sind begeistert, aber: „Beschlossen ist beschlossen!“ Im Gepäck: zwei Umgangssprachen, zwei Staatsbürgerschaften, eine Sehnsucht, eine Angst. Die Mutter sehnte sich nach zuhause. Den Kindern war Israel immer eine fernbekannte Heimat gewesen, Berlin hingegen wohlvertraut. Ofer Waldman, der Vater, steht dem Umzug skeptisch gegenüber. Er macht das Beste aus der Situation und - schließlich ist er Autor und Journalist - begleitet alles mit seinem Aufnahmegerät: Den Umzug und das erste Jahr in der alt-neuen Heimat: Vom Packen des Containers in Berlin über die Ankunft in Israel, Einschulung, Familienfeste und jüdische Feiertage, politische Demonstrationen, Gedenktage und die Konfrontation mit der angespannten nahöstlichen Realität. Die großen Fragen der israelischen Existenz und des deutsch-israelischen Verhältnisses werden in diesem Feature verhandelt. Zugleich zeichnen Tagebucheinträge, Gespräche in der Familie und Momentaufnahmen ein anderes, intimeres Bild.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • Undecided
    Das Suchen und Experimentieren der Jazzgeneration 1920
    Gäste: Stephan Wuthe, Swing-Experte und Malte Tönißen, Musiker
    Moderation: Matthias Wegner

    15:00 Uhr
    Nachrichten
    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

  • The Cunning Little Foxtrots
    Quick-Fox, Rag Caprice und Kleiner Shimmy von
    Eduard Erdmann
    Kurt Weill
    Walter Goehr
    Eduard Künneke
    und anderen

    Gottlieb Wallisch, Klavier

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Die Welpen (3/3)
    Nach dem Roman von Pawel Salzman
    Übersetzung: Christiane Körner
    Bearbeitung, Komposition, Regie: Klaus Buhlert
    Mit: Bibiana Beglau, Felix Goeser, Franz Pätzold (als Erzählerin und Erzähler) sowie in weiteren Rollen: Hendrik Arnst, Anton Andreew, Mareike Beykirch, Moritz Ceste, Martin Engler, Moritz Grove, Manuel Harder, Corinna Harfouch, Christopher Heisler, Josephine Hock, Tilda Jenkins, Roman Kanonik, Wolfram Koch, Cristin König, Astrid Meyerfeldt, Vidina Popov, Lars Rudolph, Thomas Thieme u.a.
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018 
    Länge: 80’57

    Im Hörspiel streunen zwei Welpen durch eine fragmentierte, orientierungslose Welt - im Wachzustand nur schwer zu ertragen. Ständige Bedrohung, Angst, Erschöpfung. Tiere wie Menschen flüchten in ihre Träume.

    Mit seinen formal wie inhaltlich drastischen Darstellungen rührt „Die Welpen“ von Pawel Salzman, wenn auch nie explizit oder gar moralisierend, an existenzielle Fragen nach dem Verhältnis von körperlichen Bedürfnissen, Gewalt, Moral und Zivilisation. Auf ihrem Weg aus den Wäldern über Land in die Stadt erleben die zwei Welpen Brutalität und Rohheit in allen Facetten, beobachtend oder dem Geschehen ausgeliefert. Realität und Traum vermischen sich. Der Mensch, ein Tier und umgekehrt. Der fast zu Tode geprügelte Welpe kämpft sich ins Leben zurück.

    Pawel Salzman, geboren 1912 in Kischinjow (Moldawien). Der Vater, ein Oberst, war deutscher, die Mutter jüdischer Herkunft. Die Eltern ziehen 1925 nach Leningrad. Nach dem Schulabschluss wird Salzman Illustrator, assistiert beim Film. Er lernt den Maler Pawel Filonow kennen, ist beeinflusst von der russischen Avantgarde, schreibt Lyrik und Erzählungen, malt, zeichnet und findet letztlich eine Anstellung als Szenenbildner beim Film. Mit Filmteams reist er quer durch die Sowjetunion: nach Karelien, Sibirien, Tadschikistan. 1941, während der Belagerung Leningrads, verhungern die Eltern. Salzman wird 1942, inzwischen mit Frau und Tochter, nach Kasachstan evakuiert. In Alma Ata arbeitet er bis zu seinem Tod 1985 als leitender Szenenbildner bei Kasachfilm. Der Roman „Die Welpen“ entsteht mit Schreibpausen von 1932-1982 und erscheint 2012 erstmals auf Russisch.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Konzerthalle Bamberg
    Aufzeichnung vom 06.02.2020

    Antonín Dvořák
    Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53

    Johannes Brahms
    Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

    Julia Fischer, Violine
    Bamberger Symphoniker
    Leitung: Jakub Hrůša

  • Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie
    Aufzeichnung vom 12.01.2020

    Josef Suk
    Meditation über den altböhmischen St. Wenzels-Choral für Streichquartett op. 35a

    "Erlebtes und Erträumtes", Klavierstücke op. 30 (Auszüge)

    Streichquartett Nr. 2 op. 31

    Philharmonisches Streichquartett
    Tamara Stefanovich, Klavier
    Dominik Maringer, Sprecher

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Nach Absage der Buchmesse Buenos Aires
    Argentiniens Kultur in der Krise
    Gespräch mit Gabriela Adamo

    Kunst im Augenblick:
    "Plight" von Joseph Beuys
    Von Rudoplh Schmitz

    "Fenster auf! Musik herein!"
    Berliner Hinterhof- und Balkon-Konzerte
    Von Gerd Brendel

    Juris Kunststücke:
    Anja Rützels Buch über Hunde und Herrchen
    Von Andrea Gerk

    "Gegen uns"
    Eine Webdoku über Rechte Gewalt seit 1990
    Gespräch mit Julia Oelkers

    Kultrpresseschau
    Von Burkhard Müller-Ullrich