Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Montag, 01.04.2019

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Zwei ohne Musik
    Von Frank Spilker
    Regie: Claudia Johanna Leist und der Autor
    Mit: Frank Spilker, Birgit Minichmayr, Martin Bross, Sibylle Berg, Torsten Peter Schnick, William Cohn, Peter Lohmeyer, Johann König, Achim Knorr, Janina Sachau
    Komposition: Frank Spilker
    Ton: Benedikt Bitzenhofer
    Produktion: WDR 2017
    Länge: 52'46

    Um ihre Liebe zu beleben, stolpern zwei durch virtuelle Katastrophen und haben Spaß dabei.

    Wolfgang und Claire, beruflich sehr eingespannt und schon lange ein Paar, unternehmen jetzt einmal pro Woche etwas Ungewöhnliches, um ihre Kommunikationsprobleme in den Griff zu kriegen. Sie meiden jedoch die Realität und erleben sich in verschiedenen Nervenkitzel-Szenarien: in simulierten Reisen und Gesprächen mit prominenten Avataren. Ein Hörspiel mit viel Musik über virtuelle Ausflüchte aus dem Alltag und die alltägliche Breitseite des Lebens.

    Frank Spilker, geboren 1966 in Herford, Sänger, Musiker, Liedtexter und Schriftsteller, lebt in Hamburg. Erste musikalische Aktivitäten in den deutschen Bands 'Discount' und 'Arthur Dent'. 1987 Mitbegründer der erfolgreichen 'Hamburger Schule'-Band "Die Sterne". 2004 wirkte Spilker in dem vom BR produzierten Hörspiel 'Der König des westlichen Schwungs' und 2005 in dem vom norwegischen Künstler Matias Faldbakken produzierten Hörbuch 'The Cocka Hola Company' mit. 2013 erschien sein Buch 'Es interessiert mich nicht, aber das kann ich nicht beweisen'. Außerdem moderiert er beim Webradio Byte.FM die Sendung 'Frank-A-Delic'. 'Zwei ohne Musik' ist sein Hörspieldebüt.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Haino Rindler

    Camille Saint-Saëns‘‚Schwan‘ auf dem Theremin, eine verjodelte Wilhelm Tell Ouvertüre, dazu das kürzeste und das längste Klavierstück der Musikgeschichte. Die Tonart Klassik gleicht diesmal einem Kabinett der Kuriositäten, was zum einem dem Datum geschuldet ist, zum anderen dem Spaß und der Herausforderung, mit klassischer Musik zu experimentieren. Wir feiern einen Maestro, dessen Wirken auf ein Orchester hypnotische Wirkung hat und der Rauschzustände durch Musik ermöglicht nach dem Motto: „Tristan ist gesünder als LSD“: Christian Thielemann wird 60. Und wir dingen in die faszinierend bunte Klangwelt von Francis Poulenc ein, der als Komponist für Holzbläser zur Höchstform auflief.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Stephan Karkowsky

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 100 Jahren: Walter Gropius wird Leiter des Bauhauses in Weimar

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Sr. Ancilla Röttger OSC
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Politische Biografie als Comic
    Gespräch mit Simon Schwartz

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Die Affäre Kießling" von Heiner Möllers
    Rezensiert von Klaus Pokatzky

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Kulturhistorikerin Andrea Wulf im Gespräch mit Katrin Heise

    Sie hat auf den Spuren Alexander von Humboldts den höchsten Berg Südamerikas erklommen und später über ihn geschrieben. Andrea Wulfs Buch wurde zum Bestseller. Jetzt ist auch noch eine Graphic Novel über das Universalgenie und dessen abenteuerliche Forschungsreisen erschienen.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    "Die Unscheinbaren"
    Spionage in der DDR
    Gespräch mit Dirk Brauns

    Buchkritik:
    "Little Boy" von Lawrence Ferlinghetti
    Rezensiert von André Hatting

    Hörbuchkritik:
    "Das Schloß" von Franz Kafka
    Von Tobias Wenzel

    Transatlantische Literaturbotschafterin.
    "Die Übersetzerin Susan Bernofsky" von Beatrice Faßbender
    Von Ulrich Rüdenauer

    Straßenkritik:
    "Schöne neue Welt" von Aldous Huxley
    Von David Siebert

    Der Buchpreis - Glück und Risiko für kleine Verlage?
    Gespräch mit Jörg Sundermeier

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Dirk Schneider / Mascha Drost

    Erstmals Verleihung des Aga Khan Music Award
    Gespräch mit Somar Ashkar

    Kontrovers und charismatisch
    Christian Thielemann zum 60.Geburtstag
    Von Uwe Friedrich

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

    "Open form for society"
    Der Schlagzeuger Christian Lillinger
    Gespräch mit Christian Lillinger

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Susanne Arlt

    Aus Braun mach Weiß
    Geschichte versus Rendite in Prora
    Von Alexa Hennings

    Berliner Polizei auf einem Auge blind?
    Rechter Terror in Berlin-Neukölln
    Von Sebastian Engelbrecht

    Erste Testfahrt mit Passagieren
    Autonomer Bus in Monheim
    Von Moritz Küpper

    Auferstanden aus Nazi- und NVA-Ruinen: Prora auf der Insel Rügen, einst die braune Schmuddel-Schwester des strahlend weißen Binz, darf sich seit kurzem „Staatlich anerkannter Erholungsort“ nennen. Wenn auch die Blocks jetzt cremeweiß sind statt braungrau - vom Traumziel „Seebad“ ist man noch weit entfernt. Promenaden, Läden, Cafés, Bars, Dienstleistungen, Arzt, Rettungstürme, ja, auch Toiletten - an allem fehlt es noch. Eigentlich kann man hier nur baden. Und schlafen. Das allerdings sehr luxuriös. Ferienwohnungen bis 7.000 Euro pro Quadratmeter gehen weg wie warme Semmeln.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Fake-Feen-Fotos von Cottingley werden versteigert
    Gespräch mit Miriam Szwast

    "Sie. Regisseurinnen der DEFA"
    Die Geschichte der Filmfrauen in der DDR
    Gespräch mit Ralf Schenk

    "Generation Wealth"
    Von Peter Helling

    Lesen der Anderen:
    "Theater der Zeit" mit Schwerpunkt:
    Das Theater und die AfD
    Gespräch mit Anja Nioduschewski, Redakteurin von Theater der Zeit

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Patricia Pantel

    Leben im Gefängnis (1/3)
    Von Annette Bäßler

    Zoo Tierärztin
    Von Kristona Hafer

    Kleiner Eisbär im Tierpark
    Von Nicole SIlbermann

    Bei Monopoly ist es ganz einfach: Man zieht die falsche Karte und landet für eine Runde im Gefängnis. Im wirklichen Leben verurteilt ein Gericht einen Straftäter und schickt ihn für eine gewisse Zeit hinter Gitter. Oder in den Strafvollzug, wie es richtig heißt.
    Wie lebt man im Gefängnis? Was darf man, was muss man, was ist verboten? Wer arbeitet dort, und ist es überhaupt sinnvoll, Menschen eine Zeitlang einzusperren, wenn sie etwas Verbotenes getan haben? Diesen und anderen Fragen geht der Kakadu in dieser Sendereihe nach - in einem (ehemaligen) Gefängnis, im Gespräch mit einem (ehemaligen) Strafgefangenen und mit Kindern, die sich viele Gedanken über das Thema gemacht haben.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Deutscher Chanson und die Schwierigkeit des Politischen
    Gespräch mit Pigor & Eichhorn

    Gil Scott-Heron wurde heute vor 70 Jahren geboren
    Von Laf Überland

    Buch "Sprengt die Charts"
    Wie wird man Popstar, und warum?
    Gespräch mit Linus Volkmann

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

    Wer war Nipsey Hussle?
    Zum Tod des amerikanischen Rappers
    Gespräch mit Dr. Marc Dietrich, Soziologe an der Hochschule Magdeburg-Stendal

    Soundscout:
    Darboux aus Bamberg
    Von Martin Risel

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Katja Bigalke

    Erschwinglich leben
    Wie Großstädte Mieten erfolgreich regulieren
    Von Suzanne Krause und Michael Frantzen

    Nicht nur Paris ist in den letzten Jahrzehnten zu einem überaus teuren Pflaster geworden mit durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von 7143 Euro pro Quadratmeter. Auch in Helsinki ist der Immobilienmarkt stark angespannt. Warum es sich Paris eine Metzger trotzdem noch leisten kann, einen Laden zu eröffnen und in Helsinki Menschen keine Angst haben müssen, dass neue Eigentümer sie aus ihren Mietwohnung vertreiben, liegt an besonderen Gesetzen und dem beherzten Eingreifen der Stadtverwaltung. Wie wird der Mietmarkt erfolgreich reguliert?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    "Ich dachte, wir wären frei"
    LGTB in Brasilien
    Von David Donschen

    Diagnose F64.0
    Aus dem Alltag einer Trans*Person
    Von Anastasija Roon

    Ordnung der Elemente (15/18)
    150 Jahre Periodensystem
    Lithium
    Von Frank Kaspar und Jennifer Rieger

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Funkstille
    Wenn Kinder ihre Eltern verlassen
    Von Catalina Schröder
    (Wdh. v. 03.09.2018)

    Wenn Eltern und ihre erwachsenen Kinder nicht gut miteinander klarkommen, dann ist das oft für beide Seiten eine schwierige Situation. Manchmal entscheiden sich dann die Kinder, den Kontakt zu ihren Eltern vollständig abzubrechen. Das übersteigt oft die Kräfte der Eltern. Nachdem sie sich jahrelang liebevoll gekümmert und ihren Kindern einen guten Start ins Leben ermöglicht haben, können sie nicht verstehen, wieso die sie mit einem Kontaktabbruch strafen, nicht ans Telefon gehen und auf Briefe und Pakete nicht reagieren. Es gibt keine Statistik darüber, wie viele solcher Fälle es in Deutschland gibt, aber in vielen größeren Städten haben sich inzwischen Selbsthilfegruppen für verlassene Eltern gegründet und diese Gruppen haben Zulauf. Die Eltern haben Gesprächsbedarf, ebenso wie ihre Kinder.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Silent Green, Berlin
    Aufzeichnung vom 01.02.2019

    Shai Maestro Trio:
    Shai Maestro, Klavier
    Jorge Roeder, Bass
    Ofri Nehemya, Schlagzeug

    Moderation: Matthias Wegner

    Der Pianist Shai Maestro hat sich in nur wenigen Jahren in die erste Liga des internationalen Jazz gespielt. Mit seiner hochemotionalen Musik trifft er die Menschen mitten im Herzen. Im Februar gastierte er im „Silent Green“ in Berlin. Shai Maestro wurde 1987 in Israel geboren und lebt seit 2009 in der Jazz-Metropole New York. Schon jetzt kann er einige beachtliche Projekte und Aufnahmen vorweisen. Seinen Platz in der Jazzwelt erspielte er sich zunächst in der Band des Bassisten Avishai Cohen, mit dem er weltweit unterwegs war. Mittlerweile liegt sein Fokus verstärkt auf dem eigenen Piano-Trio, mit dem er im Herbst 2018 das wunderbare Album „The Dream Thief“ veröffentlicht hat und das entsprechende Programm im Februar dieses Jahres bei einigen Konzerten in Deutschland vorstellte. An Piano-Trios mangelt es nicht gerade im aktuellen Jazz. Dennoch kann man diesem besonderen, wenn auch schon arg strapazierten Format, immer wieder etwas Neues hinzufügen und seinen eigenen Weg finden. Shai Maestro hat eine einfache, wenn auch manchmal nicht ganz einfach umzusetzende Lösung. „Wenn man auf sich selbst vertraut, dann erfindet man ja schon etwas Neues. Mir geht es ausschließlich darum, mich glaubwürdig auszudrücken“, sagt der Pianist. Shai Maestro erzeugt in seiner Musik eine große poetische Kraft und eine große Schönheit. Dabei vertraut er auf seinen langjährigen Bassisten Jorge Roeder, der eigentlich aus der Avantgarde-Ecke kommt, aber ebenfalls die Komplexität eher in der Einfachheit sucht und findet. Und auf den erst 24-jährigen Schlagzeuger Ofri Nehemya, der nicht nur die rhythmische, sondern auch die melodiöse Feinheit dieser Band auf beeindruckende Art und Weise unterstreicht.

  • Monis Männer
    Von Oliver Bukowski
    Regie: Joachim Staritz
    Mit: Rolf Ludwig, Jürgen Holtz, Horst Lebinsky, Margit Bendokat, Edgar Harter
    Ton: Bernd Friebel
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 1995
    Länge: 44'53
    (Wdh. v. 19.06.1995)

    Bademeister Horst und sein Freund Lothar wittern das große Geld und täuschen eine Entführung vor.

    „Grau vonne Sozialhilfe, gelb von die Leberzirrhose” - was haben Horst Paschke und sein Kohlen schippender Freund Lothar da schon zu verlieren? Paschke, Bademeister eines Kinderbades, muss angewidert feststellen, wie sein Bad allnächtlich von der Mittelstands-Schickeria missbraucht wird. Als aber einer der Yuppies rein zufällig im Sog der Absauganlage endet, wittern Horschti und Lothi ihre Chance. Es beginnt die skurrile Geschichte der Verwertung einer Leiche und die einer seltsamen Männerfreundschaft zwischen zwei Antihelden in einem Antikrimi.

    Oliver Bukowski, 1961 in Cottbus geboren, studierte Philosophie und Sozialwissenschaften und lebt als Autor in Berlin. Er schreibt Theaterstücke und Hörspiele. Für Deutschlandradio schrieb er die Krimi-Reihe 'Serjosha & Schultz' sowie u.a. 'Abseits der Route' (2012) und 'Primetime' (2013). Der degradierte Hauptkommissar Morten van de Jørgensen, genannt Snaps, ermittelte 2014 in 'Snaps' und 2016 in 'Schwenkfutter'.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marianne Allweiss

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    Schluss mit Aprilscherzen!
    Über Fake-News und die Rolle der Medien
    Gespräch mit Samira El Quassil, Journalistin, Schauspielerin

    Kopftuch als modisches Accessoire?
    Debatte um Contemporary Muslim Fashions
    Von Juliane Orth

    Gericht entscheidet langen Streit
    Kein Frei.Wild Konzert in Flensburg
    Gespräch mit Christian Wolf

    Internetzensur und Repressalien
    Venezuelas Regime und die Presse
    Von Burkhard Birke

    "Architekt des Lichts"
    Ein Dokumentarfilm über Renzo Piano
    Von Marietta Schwarz

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel