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Montag, 23.04.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Welcome to Nay Pyi Taw
    Von Amandine Casadamont und Alexandre Plank
    Ton: Bruno Mourlan
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur / France Culture 2018
    Länge: ca. 54'30
    (Wdh. v. 13.04.2018)

    Die neue Hauptstadt Myanmars ist perfekt geplant, doch menschenleer.

    Wo früher nur Gras- und Reisfelder waren, steht heute eine moderne Planstadt: Naypyidaw, die neue Hauptstadt von Myanmar, bis 2005 in aller Heimlichkeit von der Militärjunta erbaut. Hier sollte nichts fehlen: künstliche Seen, farbcodierte Wohnviertel, 20-spurige Autobahnen, separierte Regierungs- und Hotelzonen. Doch vor allem beherbergt die Hauptstadt Leere. Der öffentliche Raum ist menschenverlassen, auch nach dem Regierungswechsel 2011. Amandine Casadamont und Alexandre Plank haben die postapokalyptisch anmutende Hauptstadt bereist. Ihre Komposition ist Klangdokument und Projektionsfläche einer Welt, die weder Vergangenheit noch Zukunft hat.

    Amandine Casadamont, geboren 1980, ist Klangkünstlerin. Ihre Radioarbeiten und Kompositionen handeln häufig von menschenverlassenen Gebieten: Von der Sperrzone Fukushima bis hin zur mexikanischen Wüste. Zahlreiche Nominierungen und Preise, unter anderem Prix Phonurgia Nova 2015 und Bronze Radio Winner des New York Festival 2016.

    Alexandre Plank, geboren 1979, ist Radiomacher und Übersetzer. Er studierte Philosophie an der Bauhaus-Universität Weimar und Dramaturgie an der Hochschule des Nationaltheaters Straßburg. Für die Radioserie "Le Chagrin (Julie et Vincent)" erhielt er 2016 den Prix Italia (Kategorie Radio Drama). Für den deutschen Merve Verlag übertrug er unter anderem Werke von Michel Serres, Jacques Derrida und Paul Virilio.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Ulrike Klobes

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 125 Jahren: Das Restaurant "Maxim's" wird in Paris eröffnet

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Thomas Jeutner
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Mehr Schutz für Whistleblower?
    EU-Kommission präsentiert Gesetzentwurf
    Gespräch mit Annegret Falter, Vorsitzende des Whistleblower-Netzwerks

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Ich bin ein Grenzgänger"
    Katrin Heise im Gespräch mit Pater Klaus Mertes

    Der Katholizismus ist die Leitplanke seines Lebens. Dem ehemaligen Leiter des Berliner Canisius Kolleg, Klaus Mertes, der 2010 den Missbrauchskandal an seiner Schule öffentlich machte und damit eine deutschlandweite Debatte auslöste, ist die Auseinandersetzung mit seiner Kirche in die Wiege gelegt. Die Eltern hatten sich in einer katholischen Studentengemeinde kennen gelernt. Als Sohn eines Diplomaten wuchs Mertes zunächst in Frankreich und Russland auf. Auch diese Erfahrung hat ihn tief geprägt. "Ich bin ein Grenzgänger" sagt er.
    Mit 23 Jahren trat Klaus Mertes in den Orden der Jesuiten ein. Auch wenn er auf Familie verzichtete, so hatte er doch bald viel mit Kindern und Jugendlichen zu tun. Der studierte Theologe und Altphilologe wurde ein begeisterter Lehrer und Pädagoge. Heute unterrichtet er an einem katholischen Internat im Schwarzwald. Das Thema Gewalt und Loyalität innerhalb bündischer Organisationen beschäftigt ihn weiter.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    "Verlagebesuchen"
    Zum Welttag des Buches legen Büchermacher ihr Inneres offen
    Von Ludger Fittkau

    Österreichische Zustände
    Der hochaktuelle Nachkriegs-Roman "Schwere Knochen"
    Gespräch mit David Schalko, Autor und Regisseur

    Cervantes-Preis für Sergio Ramírez
    Von Peter B. Schumann

    Buchkritik:
    "Boy Erased" von Garrard Conley
    Rezensiert von Dirk Fuhrig

    Straßenkritik:
    "Metro 2033" von Dmitri Alexejewitsch Gluchowski
    Von Jule Hoffmann

    Hörbuch: "100 Gedichte" von Bertolt Brecht
    Vorgestellt von Eva Hepper

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Das war die Jazzahead 2018
    Eine Nachlese von Andreas Müller

    Das muss man gehört haben... oder auch nicht
    Von Uwe Wohlmacher

    11:45 Uhr
    Rubrik: Jazz

    Lichtgestalt der "Post-Paco“-Szene: Antonio Lizana
    Von Katrin Wilke

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Alan Posener, Publizist und Buchautor
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Berlin/Brandenburg:
    Der Speckgürtel rund um die Hauptstadt boomt
    Von Vanja Budde

    Antisemitismus in Deutschland
    Kippa-Test in der Hauptstadt
    Von Manfred Götzke

    Kerosinbelastung:
    Folgen des zunehmenden Flugverkehrs nerven die Saarländer
    Von Tonia Koch

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Shanli Anwar

    Not my Prime Minister
    Warum Natalie Portmans Boykott Israel so aufwühlt
    Gespräch mit Benjamin Hammer

    Die Frage nach dem Warum beantwortet die Zeit:
    35. Internationales Frauenfilmfestival in Köln
    Gespräch mit der Leiterin Silke Räbiger

    Grell und analog: Die Fotografin Parker Day in L.A.
    Von Kerstin Zilm

    Top Five: Weizenbilder
    Von Hartwig Tegeler

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Patricia Pantel

    Ausstellung- Der Berg ruft
    Von Gabriela Grunwald

    THEO- Preisverleihung Live
    Von Regina Voss

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    "Leise Bilder"-Tour 2018
    Christina Lux mit neuem Album unterwegs

    The Paris Tapes - Ein persönlicher Rückblich auf die Gruppe DAF
    Gespräch mit Robert Görl

    Das muss man gehört haben: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

    Soundscout: Some Sprouts aus Regensburg
    Von Martin Risel

    Wochenvorschau: Die Highlights in der Tonart
    Von Christoph Reimann

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Endstation Kyangwali - Konflikte im Kongo treiben Menschen zur Flucht nach Uganda
    Von Simone Schlindwein

    Moderation: Katja Bigalke

    Es sind mit Abstand Rekordwerte in einem Land, das die Jahrzehnte des Krieges eigentlich hinter sich hat. 13 Millionen Hilfsbedürftige. 670.000 Flüchtlinge in Nach-barländern, 4,5 Millionen Binnenflüchtlinge. 7,7 Millionen akut hungernde Menschen. In der Demokratischen Republik Kongo spielt sich derzeit eine der schlimmsten humanitären Katastrophen des afrikanischen Kontinents ab.
    Seit dem Wiederausbruch der ethnischen Konflikte in der Provinz Ituri Anfang des Jahres sind noch einmal 55.000 Kongolesen nach Uganda geflohen. Die meisten landen dort im Flüchtlingslager Kyangwali

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin

    "Danke Mama, dass ich leben darf“
    Der Aktivismus der Lebensschützer in Frankfurt/Main
    Von Ludger Fittkau

    Maskulisten: Frauenhasser und Rechte?
    Von Laura Lucas

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    jazzahead!
    Konzerthaus Die Glocke, Bremen
    Aufzeichnung vom 20.04.2018

    Anna Maria Jopek & Leszek Możdżer:
    Anna Maria Jopek, Gesang
    Leszek Możdżer, Piano
    Piotr Nazaruk, Flöte, Zither
    Robert Kubiszyn, Bass
    Paweł Dobrowolski, Schlagzeug

    Moderation: Matthias Wegner

  • Sangre Kosher
    Von María Inés Krimer
    Übersetzung: Peter Kultzen
    Bearbeitung: Edina Picco
    Regie: Giuseppe Maio
    Mit: Adriana Altaras, Inga Busch, Rudolf Krause, Michael Evers, Katja Teichmann, Udo Kroschwald, Hansa Czypionka, Karla Sengteller, Karim Cherif, Thomas Wodianka, Katharina Burowa, Shorty Scheumann, Gerd Grasse
    Ton: Martin Eichberg
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 58'48
    (Wdh. v. 20.02.2017)

    The past is never dead. Déjà-vu einer Archivarin.

    Die Archivarin Ruth Epelbaum stößt bei Recherchen auf eine jüdische Zuhälterorganisation aus den 30er-Jahren: Zwi Migdal. Das Thema beschäftigt sie auch noch über ihre Pensionierung hinaus. In Buenos Aires betreibt sie mit Haushälterin Gladys ein Detektivbüro. Der Auftrag von Chiquito Gold, seine Tochter zu suchen, führt die beiden Frauen auf eine Insel im Paraná-Delta. Im Wasser treibt die Leiche eines jungen Mädchens. Existiert Zwi Migdal noch?

    María Inés Krimer, geboren 1951 in der argentinischen Provinz Paraná (Entre Rios), war Anwältin, bevor sie mit ihren Romanen bekannt wurde. Sie hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den Premio del Fondo Nacional de las Artes sowie dem Premio Emece. "Sangre Kosher" ist ihr erstes ins Deutsche übersetzte Werk. Der zweite Roman um Detektivin Ruth Epelbaum erschien 2013 unter dem Titel "Siliconas express". María Inés Krimer lebt und arbeitet in Buenos Aires.

    Edina Picco, geboren 1969 in Frankfurt a. M., studierte Neuere Fremdsprachen, arbeitet seit 2005 als Autorin, lebt in Berlin.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Marianne Allweiss

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Modderation: Gabi Wuttke

    Der Anti-Orban:
    Daniel Kehlmann auf dem Budapester Buchfestival gefeiert
    Gespräch mit Wilhelm Droste, Journalist und Literaturwissenschaftler

    Abtrünnige Heldin?
    Die Netanjahu-Kritik von Natalie Portman trifft Israels Nerv
    Von Benjamin Hammer

    Memorial für Opfer der Lynchjustiz in den USA
    Vorab-Bericht aus Alabama
    Von Thomas Reintjes

    Zeitzeugenarchiv:
    "Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland"
    Von Jochen Stöckmann

    Kulturpresseschau
    Von Burkhard Müller-Ullrich