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Freitag, 07.04.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Mycelium
    Von Antye Greie-Ripatti (AGF)
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017
    Länge: 42'56
    (Ursendung)

    Anschließend:
    Antye Greie-Ripatti über ihre Radiokomposition "Mycelium"
    Von Martin Böttcher
    Länge: 11'22

    Das Fadengeflecht der Pilze als Metapher für Vernetzung von Aktivistinnen und Aktivisten in Politik und Kunst.

    Sie wachsen im Verborgenen und bilden dennoch die größten Lebewesen der Welt: Mycelien, die unterirdischen Fadengeflechte der Pilze. Darin sieht die Klangkünstlerin Antye Greie-Ripatti eine Metapher für politischen Aktivismus im Zeitalter des Internet. Auch hier vernetzen sich im Untergrund kleine Zellen, um Großes zu bewirken.
    Für ihre Radiokomposition 'Mycelium' sonifiziert Greie-Ripatti deshalb die Lebensfunktionen der Waldgewächse und kontrapunktiert sie mit Stimmen von Aktivistinnen und Aktivisten aus der ganzen Welt. So entsteht ein vielsprachiges Klanggeflecht, das eine leise, aber nachhaltige Utopie transportiert: Gemeinsam sind wir stark.

    Antye Greie-Ripatti (AGF), geboren 1969 in Ostdeutschland, lebt als Klangkünstlerin, Vokalistin, Produzentin und Musik-Aktivistin in Hailuoto/Finnland.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Olga Hochweis

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastoralreferent Martin Wolf
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Neue Krimis

    "Geld ist nicht genug" von Wallace Stroby
    Vorgestellt von Sonja Hartl

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • „Meine positive Einstellung grenzt manchmal an Naivität“
    Katrin Heise im Gespräch mit Hassan Akkouch, Tänzer, Schauspieler, libanesischer Bürgerkriegsflüchtling

    Hätte es mit dem Schauspiel nicht geklappt, wäre er wohl Feuerwehrmann geworden, sagt Hassan Akkouch, denn er gehe gern dorthin, wo er gebraucht werde. Deshalb ist er nach seinem Studium an der renommierten Otto-Falckenberg-Schule auch in München geblieben: Es sei wichtig, dass nicht nur am Berliner Gorkitheater, sondern auch in Bayern Schauspieler mit Migrationshintergrund auf der Bühne stünden. Der heute 28-Jährige kam als Kleinkind mit seinen Eltern, libanesischen Bürgerkriegsflüchtlingen, nach Berlin. Als Jugendlicher wurde er mit seiner Mutter und den Geschwistern abgeschoben. Die Familie kehrte nach Deutschland zurück und war seitdem immer wieder von der Abschiebung bedroht. Heute ist Hassan Akkouch festes Ensemblemitglied an den Münchner Kammerspielen.

    Über Kartoffelpartys zur Einbürgerung, seine Leidenschaft für Breakdance und warum er doch kein Polizist geworden ist - darüber unterhält sich Katrin Heise mit dem Schauspieler und Tänzer Hassan Akkouch.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Bilder zum Tasten: Comicfestival Fumetto
    Von Jennifer Rieger

    Magier aus Barcelona über den Abschluss seiner Tetralogie
    Gespräch mit dem Schriststeller Carlos Ruiz Zafon

    Buchkritik - "Was alles war" von Annette Mingels
    Rezensiert von Manuela Reichart

    Straßenkritik: "Adler und Engel" von Juli Zeh
    Von Jule Hoffmann

    Ihr Buchhändler empfiehlt: Bukafski Buchhandlung und Café in Mainz
    Gespräch mit Matthias Dölger

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht
    Von Mathias Mauersberger

    Fläme mit europäischer Gesinnung
    Gespräch mit dem Musiker Norbert Leisegang

    11:35 Uhr
    Tonart

    Christine Karg und ihr Zugang zu französischen Liedern
    Von Philipp Quiring

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Korbinian Frenzel

    12:50 Uhr
    Mahlzeit

    Trecker-Hacker. Cybercrime auf dem Acker
    Von Udo Pollmer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Umkämpft und umstritten: Die Gebietsreform in Thüringen
    Von Henry Bernhard

    Funktioniert die Kreisgebietsreform in Mecklenburg-Vorpommern?
    Gespräch mit Daniel Trepsdorf, Politikwissenschaftler und Leiter RAA-Regionalzentren für demokratische Kultur

    Oberzent - die neue Stadt in Hessen nimmt Konturen an
    Von Ludger Fittkau

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Frage des Tages: Schwarze Brause, weiße Reinheit: Wann wird Werbung zum Politikum?
    Gespräch mit Mirko Derpmann

    Irtijal-Festvial: Avantgardemusik im arabischen Raum
    Gespräch mit Hartwig Vens

    Ausnahme-Comicheld:
    "Black Cyborg" in den Uferstudios
    Gespräch mit Enno Park, Publizist und Gründer von Cyborg Deutschland e.V.

    Der Performer Benny Claessens: Fee mit Bauch, Nilpferd mit Flügeln
    Von Gerd Brendel

    Kurzkritik: "Fleischsalat" in den Sophiensälen
    Von Azadê Peşmen

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Über Riesenkraken, blinkende Fische und geheime Städte
    Leben in der Tiefsee
    Von Dana Sindermann
    Moderation: Ulrike Jährling

    Die See ist ein anderes Wort für Meer. Und tief im Meer liegt die Tiefsee. Das sind die Gebiete, die so tief im Wasser liegen, dass kein Sonnenlicht mehr hinkommt. In der Tiefsee ist es deshalb ziemlich dunkel. Aber in dieser Finsternis wimmelt es von Leben! Blinkende Fische schwirren umher, Seeigel, Schnecken, leuchtende Krebse und Korallen leben am Meeresgrund, und Bakterien lassen sich durch das Wasser treiben. Die Menschen wissen noch nicht viel über die Tiefsee. Es gibt nämlich erst seit Kurzem Geräte, die so tief ins Meer eintauchen können, zum Beispiel spezielle Tiefsee-U-Boote oder Tauchroboter. Mit ihrer Hilfe haben Meeresforscher inzwischen spannende Entdeckungen über das Leben tief im Wasser gemacht. Der Kakadu taucht heute mit einem Mini-Tauchroboter zu den faszinierenden, lustigen aber auch gefährlichen Bewohnern der Tiefsee.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Carsten Rochow

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht
    Von Mathias Mauersberger

    Ist der Messias zurück? Kendrick Lamar und sein neues Album
    Gespräch mit Fabian Wolff

    Instrumentale Botschaften: Wie Kreidler die Schieflage der Welt spiegeln
    Von Bernd Lechler

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Stau, Stress, Zeitverschwendung - Pendlerrepublik Deutschland
    Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel:
    Prof. Dr. Christine Hannemann , Architektur- und Wohnsoziologin an der Universität Stuttgart
    Claas Tatje, ZEIT-Redakteur und Autor des Buchs "Fahrtenbuch des Wahnsinns. Unterwegs in der Pendlerrepublik"
    Prof. Dr. Helmut Holzapfel, Leiter des Zentrums für Mobilitätskultur in Kassel
    Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig

    Moderation: Axel Rahmlow

    Deutschland steht im Stau, denn Deutschland pendelt: 60 Prozent aller Arbeitnehmer pendelten 2016 zum Job, so viele wie nie zuvor. Am heftigsten betroffen - so eine aktuelle Studie - sind die Ballungsräume um München, Frankfurt am Main und Hamburg. Auf Platz vier folgt Berlin, dort ist die Zahl der Berufspendler seit 2000 um 53 Prozent gestiegen. Auch die Arbeitswege sind länger geworden - von 14,6 auf knapp 17 Kilometer. Mediziner warnen vor langfristigen gesundheitlichen Schäden, Umweltschützer beklagen die Schadstoffbelastung.

    Wo liegen die Gründe für diesen Pendlerrekord?
    Müssen wir ihn in Kauf nehmen, als Preis der Mobilität?
    Welche Gegenmaßnahmen sollten ergriffen werden?
    Hat die Pendlerpauschale das Problem noch verschärft?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

    Ein Israeli in Ramallah
    Hillel Eflal lebt seit zwei Jahren in Ramallah
    Von Philipp Eins

    Erben des Holocaust
    Leben zwischen Schweigen und Erinnerung, das Buch von Andrea von Treuenfeld porträtiert prominente und weniger prominente Kinder von Holocaust-Überlebenden.
    Von Marie Wildermann

    "Gesegnet mit großer künstlerischer Freiheit": Michel Fingesten
    Ein Portrait von Thomas Senne, dem die Ausstellung in Kronach zugrunde liegt.

    Zum Schabbat: Wegen des bevorstehenden Pessach-Festes (Montag Abend) Pessachlieder

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Der Marathonmann
    Zum 85. Geburtstag des Schriftstellers Günter Herburger
    Von Tobias Lehmkuhl

    Ein Schriftsteller, der immer in Bewegung ist - Günter Herburger wird 85

    Man kann ihn sich kaum am Schreibtisch sitzend vorstellen: Günter Herburger lief nicht nur Vulkane hoch und trabte durch Eis- und Sandwüsten, er kletterte auch das Ulmer Münster hinauf und ist überhaupt ganz schwer zu verorten. Nach der Geburt im Allgäu lebte er mal in München, mal in Paris, mal in Berlin. Laufend und schreibend und nicht selten im Laufen schreibend durchquerte er mehr als ein halbes Jahrhundert, füllte es mit Romanen (zuletzt dem gefeierten 'Wildnis, singend'), Hörspielen, Gedichtbänden und auch mit einer fliegenden Glühbirne, die ein fast ebenso abenteuerliches Leben führt wie ihr Schöpfer. Manchmal fragt man sich, ob für ihn dasselbe gelten mag wie für seine rundlichste Heldin: "Birne kann alles." Bei anderen verspürt Günter Herburger durchaus Zweifel und grübelt noch mit 85 Jahren: "Können sich zwei Jagdbomber,/auf dem Rücken fliegend,/mit dem Leitwerk vergnügen?"

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Pierre Boulez Saal Berlin
    Aufzeichnung vom 06.04.2017

    Anton Webern
    Langsamer Satz für Streichquartett

    Dmitrij Schostakowitsch
    Streichquartett Nr.3 F-Dur op. 73

    ca. 20.50 Konzertpause

    Ludwig van Beethoven
    Streichquartett e-Moll op. 59 Nr. 2

    Belcea Quartet:
    Corina Belcea, Violine
    Axel Schacher, Violine
    Krzysztof Chorzelski, Viola
    Antoine Lederlin, Violoncello

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    Zwischen Mitmachboom und Pflichtprogramm
    Musikvermittlung in der Elbphilharmonie Hamburg
    Von Dagmar Penzlin

    Die Elbphilharmonie Hamburg soll mehr als ein architektonisch spektakuläres Konzerthaus sein. Der Auftrag an die Verantwortlichen ist klar, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat ihn formuliert: „Ich will, dass jedes Hamburger Kind ein Konzert in der Elbphilharmonie besuchen kann.”
    Entsprechend bietet die Abteilung Musikvermittlung rund 1500 Veranstaltungen pro Saison an. Dafür stehen mehrere Kai-Studios für Proben und Workshops im Sockel der neuen Philharmonie bereit - alle sehr weiß, modern und schallgedämpft! Neben vielen Angeboten für Schulen und Kindertagesstätten gibt es Mitmachprojekte und -ensembles: Ein Familienorchester, ein Publikumsorchester und ein Kreativorchester für alle, die kein Instrument spielen, werden regelmäßig proben. Das große Ziel: ein Auftritt in der Elbphilharmonie.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Moritz Behrendt

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Aus dem Nationalmuseum für zeitgenössische Kunst, Athen
    Vor der Eröffnung der documenta 14
    Gespräche mit Kuratoren, Künstlern und Kritikern
    Moderation: Vladimir Balzer