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Freitag, 29.04.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Broken Landscapes
    Von: Nicolas Bernier
    Mit Klängen von: Hervé Birolini, Barbara Ded, Luc Ferrari, Gilles Gobeil, Helena Gough, Francisco Meirino, Jérome Minière, Pauline Oliveros, Alexander Schubert, Zimoun
    Autorenproduktion 2011
    Länge: 37’27

    Zehn akustische Porträts von Klangkünstlern unserer Zeit.

    Anschließend:
    Dedicatorias
    Von José Iges

    Soundscapes dokumentieren, erforschen und interpretieren unsere Klangumgebungen auf künstlerische Weise. Dieser akustische 'Blick' auf die Welt ist einzigartig, bei jedem Klangkünstler fällt er anders aus. Für das Hörstück 'Broken Landscapes' bat Nicolas Bernier Freunde und Vorbilder um ihre privaten Tonaufnahmen. Die geliehenen Klangwelten überlagerte er mit eigenem Material. Jedem Freund widmete er eine 'gebrochene Landschaft'.

    Nicolas Bernier, geboren 1977 in Ottawa, lebt als Klangkünstler und Dozent in Montréal.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Hans Rempel

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Angelika Obert
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Immer noch der Hot Spot? Gallery Week End Berlin
    Von Barbara Wiegand

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Lachen erleichtert das Altern
    Klaus Pokatzky im Gespräch mit Sissi Perlinger, Entertainerin

    Sie trägt ausschließlich Leopardenmuster, singt, tanzt und erzählt Witze. Sissi Perlinger nennt sich selber Skurril-Entertainerin und ist mit ihren schrägen Bühnenshows äußerst erfolgreich. Nebenbei schreibt sie Ratgeber, spielt in Filmen mit und hat die gesammelten Werke von Prinzessin Lillifee eingesungen. Wenn sie nicht durch Deutschland tourt findet man sie auf Ibiza oder in Goa, wo sie inzwischen eine eigene Show auf Englisch präsentiert.
    Wie sie ihren Weg auf die Bühne gefunden hat, was das indische Publikum vom deutschen unterscheidet und wie man einen Tinnitus wieder loswird, das möchte Klaus Pokatzky in der Sendung "Im Gespräch" von Sissi Perlinger erfahren.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Sigrid Brinkmann

    Magie der Zeichen - 3000 Jahre chinesische Schriftkunst
    Gespräch mit Alexandra von Przychowski, Kuratorin, Museum Rietberg Zürich

    Europa, was liest Du? Finnland
    Von Christian Busse

    "Die Reputation" von Juan Gabriel Vásquez
    Rezensiert von Katharina Döbler

    Bücher statt Duty Free
    Notunterkunft in Tempelhof erhält Bibliothek
    Von Claudia van Laak

    Ihre Buchhändlerin empfiehlt:
    Georg Büchner Buchladen in Darmstadt

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Haino Rindler

    Udo Lindenberg mit neuen Songs für schwere Zeiten
    Von Tina Knop

    Das muss man gehört haben oder nicht
    Von Uwe Wohlmacher

    11:35 Uhr
    Tonart

    "Also sprach Zarathustra" - Zubin Mehta zum 80. Geburtstag
    Gespräch mit Claus Fischer

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer und Christopher Ricke

    12:50 Uhr
    Mahlzeit

    Saatgut: Verwirrspiel um Gebühren
    Von Udo Pollmer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Querfeldein
    Warum in die Ferne schweifen, wenn der Unsinn vor der Haustür liegt?
    Von Maximilian Klein, Johannes Kulms, Thilo Schmidt, Michael Watzke und Andre Zantow

    Natürlich ist das Gras immer grüner auf der anderen Seite: Die Türkei hat das beleidigste Staatsoberhaupt von allen - und nur in den USA strengt sich die Politikergewordene Beleidigung des guten Geschmacks an, republikanischer Präsidentschaftskandidat zu werden. Aber es lohnt auch mal, den Unsinn vor der eigenen Haustür aufzuwühlen: Wir blättern in den brisanten Paderborn-Papieren, begleiten Kühe bei einer Wattwanderung und gehen mit konzentriertem Blick bei Rot über eine Bompel, eine Smartphone-Zombie-Bodenampel in Augsburg.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Max Oppel

    Frage des Tages: Wer sind die "Identitären"?
    Gespräch mit Simone Rafael, Redakteurin "Netz gegen Nazis"

    "Improvise Now!" im Haus der Kunst
    Der Siegeszug vom Musik im Museum
    Gespräch mit dem Kurator Markus Müller

    Das Leben der Anderen:
    Erfahrungen mit "Asyldialogen"
    Gespräch mit dem Schauspieler Raschid Sidgi

    Uraufführung:
    Geisterbahn von Kommando Himmelfahrt mit Friedrich Liechtenstein und anderen
    Von Axel Schröder

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Das Spieleregal der Tiere
    Was Tiere spielen und warum
    Von Dana Sindermann
    Moderation: Tim Wiese

    Toben, wild rumrennen, Sachen finden und damit lustige Dinge machen - jedes Kind spielt gern. Und wenn wir sagen, jedes Kind, dann meinen wir nicht nur menschliche Kinder, sondern auch Tierkinder. Junge Papageien zum Beispiel. Sie sausen durch die Luft, jagen hintereinander her und versuchen einander zu fangen. Oder Delfine. Sie schnappen sich kurze Holzstämme, drücken sie tief unter Wasser, und lassen sie mit großem Karacho hochschnellen. Paviane wurden sogar dabei beobachtet, wie sie Kühe neckten, indem sie an ihren Schwänzen zogen. Und richtige Spielregeln müssen junge Hunde einhalten, wenn sie miteinander tollen und sich raufen. Ob Haus- oder Wildtiere, ob Tierkinder oder erwachsene Tiere. Wir erzählen, was Tiere spielen, welchen Spielregeln sie folgen und warum sie spielen. Forscher haben nämlich herausgefunden: Spielen ist für viele Tiere überlebenswichtig. Denn es macht sie stark für das Leben in freier Wildbahn.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Das muss man gehört haben oder nicht
    Von Uwe Wohlmacher

    Utopisch queere Popshow: Boiband auf Kampnagel
    Von Juliane Reil

    Udo Lindenberg mit neuen Songs für schwere Zeiten
    Von Tina Knop

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Kultur öffnet Welten
    (Inter-)kulturelle Teilhabe in der Einwanderungsgesellschaft
    Es diskutieren:
    Lydia Grün, Geschäftsführerin des Netzwerks Junge Ohren
    Patrizia Birkenberg, Leiterin von Labyrinth - Theater- und Musikprojekt für junge Flüchtlinge
    Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates
    Moderation: Rainer Pöllmann, Deutschlandradio Kultur
    Aufzeichnung vom 08.04.2016, Musikmesse Frankfurt/Main

    Kulturelle Bildung hat Hochkonjunktur - und durch den Flüchtlings-Zustrom der letzten Monate hat sie eine ausgesprochen interkulturelle Erweiterung erfahren. Bildung bedeutet kulturelle Teilhabe, sie bedeutet Partizipation am Kunst- und Kulturleben einer Gesellschaft. "Kultur öffnet Welten" heißt eine von der Bundesregierung angestoßene und unterstützte Initiative der öffentlichen Hand und zahlreicher Kulturinstitutionen, die kulturelle Bildungsprojekte miteinander verknüpft. In einer bundesweiten Aktionswoche ab dem 21. Mai soll die Vielfalt der kulturellen Bildungsangebote erlebbar gemacht werden.
    Was bedeutet kulturelle Bildung im Alltag? Welche Bedingungen muss der Staat schaffen, um Bildung unabhängig von finanziellen Möglichkeiten, körperlichen Beeinträchtigungen oder ethnischer Zugehörigkeit zu garantieren - gerade angesichts der Mammutaufgabe, hunderttausenden Flüchtlingen auch kulturelle Integrationsangebote zu machen? Wo gibt es gelungene Beispiele? Und wo stößt interkulturelle Bildung an ihre Grenzen?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Religiöse Gleichberechtigung an der Klagemauer
    The Woman on the wall: ihre Siege, ihre Niederlagen und persönliche Opfer
    Von Lissy Kaufmann

    Jüdische Zerreißprobe
    Innerjüdische Debatten um muslimische Flüchtlinge
    Von Jens Rosbach

    Musik zum Schabbat: Jigdal-Gebet aus Istanbul

    Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Wer hat Angst vor Shakespeares Shylock?
    Poesie und Antisemitismus in "Der Kaufmann von Venedig"
    Von Dagmar Just

    'Der Kaufmann von Venedig' ist Shakespeares berühmteste und berüchtigtste Komödie mit der schwierigsten Aufführungsgeschichte im deutschen Sprachraum. Von den Nationalsozialisten als antisemitisches Propagandastück missbraucht, gilt das Stück auch unter den Koryphäen des zeitgenössischen Theaters als antisemitisch und die Figur des Shylock als monströser jüdischer Schurke. Shakespeare als Vorreiter von Julius Streichers 'Der Stürmer'? Man kann den Text auch anders lesen. Bedingung ist eine Zeitreise ins London der Shakespeare-Zeit und das Venedig der Dogen und ersten Ghettos. Aber wie interessant ist das für die moderne Bühne? Und was reizt Regisseure heute überhaupt an der missratenen Figur des Shylock

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus dem Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin

    "A più voci" - Musik aus der päpstlichen Kapelle

    Alessandro Melani
    "Litanie per la beata Vergine" zu neun Stimmen in zwei Chören

    Pietro Bencini
    "Magnificat" zu acht Stimmen in zwei Chören

    Alessandro Melani
    Messe "La Cellesa" zu 16 Stimmen in vier Chören

    ca. 20.45 Konzertpause
    Rinaldo Alessandrini im Gespräch
    Justin Doyle, designierter Chefdirigent des RIAS Kammerchores, im Porträt

    Domenico Scarlatti
    "Stabat Mater" zu zehn Stimmen

    RIAS Kammerchor
    Concerto Italiano
    Leitung: Rinaldo Alessandrini

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    "Young Spirit of Serenades"
    Die Deutsche Streicherphilharmonie spielt Bruch, Kilar und Mozart

    „Hej!“ haben die Musiker am Ende von ‚Orawa‘ , einer wilden und berauschenden Wanderung durch die Bergwelt der Karpaten, zu rufen. Die 60 jungen Musiker der Deutschen Streicherphilharmonie tun dies voller Inbrunst. Hohe Gipfel und einsame Hütten haben sie bereits erklommen. Menschen getroffen. Schwindelerregende Passagen gemeistert. ‚Orawa‘ von Wojciech Kilar ist für die DSP ein ‚Herzens- und Paradestück‘ .
    Das Streicherensemble wurde 1973 als ‚Rundfunk-Musikschulorchester‘ von Helmut Koch gegründet. Dirigenten und Name des Ensembles haben sich im Lauf der Geschichte geändert, nicht aber die Gründungsidee, dass Mitglieder aus dem Rundfunk-Sinfonierochester Berlin die Arbeit der jungen Musiker intensiv begleiten und für eine Kontinuität im Streicherklang sorgen. Mit dem neuen künstlerischen Leiter Wolfgang Hentrich entstand die CD ‚Young Spirits of Serenades‘ mit Werken von Bruch, Mozart, Tschaikowsky und Kilar. Eine Reise voller Erlebnisse, an deren Ende man sich verwundert fragt: „Hej!“ Spielt hier etwa doch ein Profiorchester?

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Gabi Wuttke

    Große Hoffnung:
    Die sanierte Hamburger Kunsthalle wird wieder eröffnet
    Von Axel Schröder

    Was liest Du? Rumänien
    Von Annett Müller

    Heimkehr nach Kleve - "Joseph Beuys Werklinien"
    Gespräch mit Ulrike Gondorf

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek