Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Montag, 07.04.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Kids (1+2/8)
    "Kreuzberg ist kein Ghetto!"
    Berlin-Kreuzberg: 7 Mädchen, 365 Tage
    Radio-Doku-Soap in acht Folgen von Katrin Moll
    Regie: die Autorin
    Ton: Andreas Stoffels, Katrin Moll
    Produktion: SWR/Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 51'30
    (Ursendung)
    (Teile 3 und 4 am: 09.04.2014)

    Sieben Berliner Mädchen mit nichtdeutschen Wurzeln, 14 und 15 Jahre alt. Wir begleiten sie in der Schule und beim Chillen und hören, wie sie leben, sprechen und denken.

    Sieben Mädchen, zwischen 14 und 15 Jahre alt. Sie leben in Berlin-Kreuzberg und sie haben nichtdeutsche Wurzeln: Hanans Eltern sind Palästinenser, Jamilas Eltern stammen aus Palästina und Ägypten, Dalias und Adyans Eltern aus dem Irak, Manuelas aus Ghana, Sinem K.s Eltern sind Kurden aus der Türkei, die ihrer besten Freundin Sinem Y. Türken. Die Mädchen besuchen die 10. Klasse einer Kreuzberger Gesamtschule. Es ist ihr letztes gemeinsames Schuljahr. Werden alle den mittleren Schulabschluss schaffen? Zwischen Schulstunden, erstem Job, Praktikum und Theaterproben begleitet die Autorin die Kids über ein Jahr lang und hört ihnen beim Erwachsenwerden zu.

    Katrin Moll, geboren 1973 in Berlin, Autorin, Regisseurin, Dramaturgin. Projektleiterin von "Radioortung". Zuletzt für Deutschlandradio Kultur 2011: "Die Gaza-Monologe" (Hörspiel des Monats Januar 2012). Seit April 2014 Redakteurin für Feature bei Deutschlandradio Kultur.

    Weitere Infos auf www.kidsberlinkreuzberg.de

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    2254

    Nachtgespräche am Telefon
    0 08 00.22 54 22 54
    Zeitungen im digitalen Zeitalter -was erwarten Sie von Ihrer Lokalzeitung?
    Moderation: Kisten Lemke

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Eine Welt Musik
    Masenqo und Krar
    Fideln, Leiern und andere Instrumente aus dem Hochland von Äthiopien
    Moderation: Hans Rempel

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    05:50 Uhr
    Presseschau
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:10 Uhr
    Mediengespräch

    Nach "Wetten, dass...." - Was macht Shows heute erfolgreich?
    Gespräch mit Lutz Hachmeister

    08:20 Uhr
    Reportage

    Brücke zur Zivilgesellschaft
    "Adopt a Revolution" unterstützt Syrer von Berlin
    Von Benedikt Schulz

    Vor etwa drei Jahren reiste der junge deutsche Politikwissenschaftler Elias Perabo zum ersten Mal nach Syrien - und damit mitten in den beginnenden arabischen Frühling. Beeindruckt vom Mut des Widerstands - und verstört von der beginnenden militärischen Eskalation gründete er in Berlin die Initiative "Adopt a Revolution". Das Ziel: den unbewaffneten Widerstand, die Zivilgesellschaft stärken. In enger Zusammenarbeit mit Aktivisten vor Ort unterstützt die Initiative seitdem lokale Projekte, die am Aufbau einer freien syrischen Gesellschaft arbeiten. Drei Jahre - in denen Perabo und sein Team Kontakte geknüpft, Beziehungen aufgebaut, Netzwerke errichtet haben - mit Menschen, die permanent in Gefahr sind. Das hat Spuren hinterlassen.

    08:50 Uhr
    Kulturtipp

    Jazz-Sänger Gregory Porter auf Deutschlandtour
    Von Knut Benzner

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 400 Jahren: Der Maler und Bildhauer El Greco gestorben

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    10:07 Uhr
    Feuilletonpressegespräch

    Der Spiegel
    Lothar Gorris, Ressortleiter Kultur

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    12:50 Uhr
    Internationales Pressegespräch
  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Berlin swingt, heute und damals - ein Streifzug durch die Stadt
    Von Ulrike Hempel

    Der Swing ist wieder in Mode. Tanz, Musik, Fashion-Look - in Berlin erlebt der Swing ein unverkennbares Revival. Die Swingszene tummelt sich in Tanzschulen, Swingtanzclubs und auf Tanzveranstaltungen. Vom stilvoll gekleideten Fan im Retro-Look der 20ziger, 30ziger Jahre bis zum sportlichen Jeansträger trifft sich alles ab 20 Jahren aufwärts. Nirgendwo in Deutschland lässt sich das Kreative und Leidenschaftliche des Swings so feiern, wie in der Hauptstadt. Nicht immer ist dem heutigen Publikum präsent, was für die Berliner Jazzlegende Coco Schumann in seiner Jugend zum Alltag gehörte: Unter dem NS-Regime waren Jazz und Swing "Niggermusik" und galten als "entartet". In den Lokalen hingen Schilder: "Swing tanzen verboten". Trotz der massiven, politischen Unterdrückung, die Begeisterung ließ jedoch auch nach 1933 nicht nach. "Swing lässt sich nicht definieren", sagt Coco Schumann, "man hat's oder man hat's nicht."

  • 13:30 Uhr

    Kakadu

    Infotag für Kinder
    Moderation: Johannes Nichelmann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    20 Jahre Deutschlandradio
    "Ich mag ein wenig kranken Humor"
    Gespräch mit John Green, US-Bestsellerautor
    (Wdh. v. 11.09.2012)

    14:42 Uhr
    Radiofeuilleton

    Joe Brent & Alon Sariel "An Englishman in New York"

    15:00 Uhr
    Nachrichten
    15:07 Uhr

    "Wir sehen die Entwicklungen mit Sorge" - Kulturarbeit in Zeiten politischer Spannungen
    Dr. Rüdiger Bolz, Leiter Regionalbüro Goethe-Institut Moskau

    15:33 Uhr
    Buchkritik

    Sachbuch: Amy Chua/ Jed Rubenfeld, Alle Menschen sind gleich. Erfolgreiche nicht. Die verblüffenden kulturellen Ursachen von Erfolg, Campus, Frankfurt 2014

    16:00 Uhr
    Nachrichten
    16:20 Uhr
    Radiofeuilleton

    Vorschau In Concert: Albert Lee & Hogan's Heroes

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Ortszeit

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Weltzeit

    Die größte Wahl der Welt - Über 800 MillionenInder wählen ihr Parlament
    Von Sandra Petersmann und Jürgen Webermann
    Moderation: Angelika Windloff

    Mehr als vier Wochen lang zieht sich der Urnengang im bevölkerungsreichen Indien hin - eine organisatorische Herausforderung in einem Land, das High-Tech-Nation und Dritte-Welt-Staat gleichermaßen ist. Gewalt, Korruption, Wirtschaftskrise, ethnische Konflikte oder auch Staatsversagen - die Mängelliste ist lang und die Wünsche der Bevölkerung nach Veränderung sind groß. Deshalb stehen viele Zeichen auf Regierungswechsel.

  • 18:30 Uhr

    Da Capo

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Fazit

    Zwei Millionen tote Frauen pro Jahr - der massenhafte Geschlechtermord in Indien
    Christoph Hein, FAZ-Asien-Korrespondent, Buchautor

    Kulturnachrichten

    Kunst und Ideologie - Laibach sind für Osteuropa eines der wichtigsten Avantgarde-Projekte der letzten Jahrzehnte
    Jaroslaw Rudis, Schriftsteller

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Das politische Feature
    Aufgesattelt und ... ausgebremst
    Die Radlerrepublik
    Von Caroline Nokel

    Radfahren ist gesund und macht Spaß. Es verursacht keine Abgase, keinen Lärm, braucht weder Diesel noch Benzin und nur wenig Platz zum Parken. Auf Wegen bis zu fünf Kilometern ist das Fahrrad das flexibelste und schnellste Verkehrsmittel. Über 70 Millionen Fahrräder gibt es im Land, aber nur neun Prozent der Deutschen nutzen das Rad täglich als Hauptverkehrsmittel. Doch es könnten mehr sein. Innovationen wie Lastenräder und Pedelecs erleichtern den Umstieg vom Auto aufs Rad. Aber nicht überall wo ein Umsteiger-Wille ist, ist auch ein Weg fürs Rad. Die Bundeskanzlerin lobt das Fahrrad als “modernen Verkehrsträger des 21. Jahrhunderts“ und verweist auf den Nationalen Radverkehrsplan. Doch was wird getan, damit Deutschland zur fahrradfreundlichen Republik wird? Alltagsradler, die sich täglich durch den Großstadtverkehr kämpfen; eine „kritische Masse“ von 100 Radfahrern, die einmal im Monat auf sich aufmerksam macht; ein Fahrradbeauftragter und ein Mobilitätsforscher geben Auskunft.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Quasimodo, Berlin
    Aufzeichnung vom 15.03.2014

    Albert Lee & The Hogan's Heroes
    "Frettening Behaviour"-Tour 2014
    Moderation: Michael Groth

    Britischer Country-Rock der Superlative

    Albert Lee gehört zu den Erfindern des britischen Blues. Angeregt durch Jazz, Skiffle, Rock'n'Roll und beeinflusst von schwarzen Bluesmusikern, vor allem aus Chicago, traf der 1943 in einem kleinem Nest in Herefordshire geborene Gitarrist in den 60er-Jahren in den angesagten Londoner Clubs Kollegen, die später zu Legenden werden sollten: Eric Clapton, Keith Richards, Jon Lord und viele andere. Oft zieht es ihn in die Vereinigten Staaten. Er trifft Jerry Lee Lewis im Studio, begleitet die Band des verstorbenen Buddy Holly, The Crickets, und er spielt für die Everly Brothers. Neben Rock und Rhythm and Blues gilt Lees Leidenschaft der Countrymusic. Seit 1987 tourt er regelmäßig mit der Band Hogan’s Heroes, mit der er 1993 in Montreux ein Live-Album aufnahm. Mit Hogan’s Heroes ist Albert Lee auch jetzt wieder in Deutschland unterwegs. Neben Gerry Hogan, dem Bandleader (Gitarre) sind Peter Baron (Drums), Brian Hodgson (Bass) sowie Gavin Povey (Piano) dabei. Erfahrene britische Musiker, die u.a. mit Paul McCartney, Van Morrison oder Nanci Griffith gearbeitet haben.

  • 21:30 Uhr

    Nachrichten

  • Vernagelt
    Von Ulrich Land
    Regie: Sven Stricker
    Komponist: Frank Spilker
    Mit: Ulrike Hübschmann, Sonsee Neu, Stephan Szász, Maria Hartmann, Wilfried Hochholdinger u.a.
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
    Länge: 46‘41
    (Wdh.v. 26.05.2008)

    1981, in der Zeit der Kämpfe um die Startbahn West des Frankfurter Flughafens, verschwindet ein Forstarbeiter. 30 Jahre später wird seine Leiche gefunden.

    Im Wald beim Frankfurter Flughafen wird die Leiche des seit 1981 verschollenen Forstarbeiters Walter Bruckner gefunden. Kommissar Droemel und seine Chefin Hartmann stehen vor einem Rätsel. Jeder erinnert sich an die damaligen Kämpfe um die Startbahn West und an den Versuch der Startbahngegner, das Abholzen der Bäume zu verhindern. Mit Nägeln sollte der Kahlschlag durch die Motorsägen sabotiert werden. Aber der Tote wurde in einem ganz anderen Waldstück gefunden.
    Vor 30 Jahren, am 12. April 1984, wurde die Startbahn West eröffnet.

    Ulrich Land, geboren 1956 in Köln, schreibt Lyrik, Prosa und Essays. Er unterrichtet Creative Writing u.a. an der Universität Witten/Herdecke und ist der Verfasser von rund 100 Radiofeatures und Hörspielen. 2011 produzierte Deutschlandradio Kultur sein Kriminalhörspiel "Rheinsberger Restlaufzeit". Zuletzt: "Böhmische Wälder" (WDR 2013).

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage u.a.

    Das Von der Heydt-Museum in Wuppertal öffnet das "Menschenschlachthaus" -
    und thematisiert den Ersten Weltkrieg in der französischen und deutschen Kunst (08.04. - 27.07.14)

    Entscheidung für die Zukunft:
    Die Dokumentation "Schnee von gestern" erzählt von Deutschland als "Sehnsuchtsort für junge Juden aus Nahost"

    Moldawiens provokanteste Künstler auf dem Münchner Theaterfestival „Radikal jung“

    Der All American Teenager - zum Tod des Schauspielers Mickey Rooney