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Sonntag, 24.03.2019

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • Prominente Autoren mit neuen Büchern nehmen Platz
    Aufzeichnungen von der Leipziger Buchmesse

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Johannische Kirche

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    "Lasst alles wachsen bis zur Ernte"
    Ist Geduld noch zeitgemäß?
    Von Stefan Förner
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Der Schmetterling ist in die Rose verliebt
    Gedichte
    Ab 8 Jahre
    Von Karin Hahn
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008
    Moderation: Ulrike Jährling

    Gedichte über die Liebe, das Schlaraffenland und über unerlaubtes Essen im Unterricht.

    Lass mich bloß mit Gedichten in Ruhe, ich verstehe immer nur Bahnhof, sagen viele. Das kann vorkommen. Vielleicht steht mancher wirklich wie der Ochs vorm Berge, wenn es um Lyrik geht, aber das muss ja nicht sein. Für die Entschlüsselung von Versen benötigt man auf keinen Fall einen Spezialisten. Jeder liest aus einem Gedicht das heraus, was ihm wichtig ist. Und wenn viele ein Gedicht hören, kann es auch ganz unterschiedliche Meinungen geben. Ada, Cornelius, Hannah, Johann, Niklas und Karin Hahn haben sich Gedichte deutscher Dichter vom Mittelalter bis heute angehört und erzählen euch, was ihnen dazu eingefallen ist.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Die Seiltänzerin
    Von Mike Kenny
    Ab 7 Jahre
    Regie: Ulrike Brinkmann
    Komposition: Michael Rodach
    Mit: Lili Zahawi, Klaus Herm, Cristin König
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2003
    Länge: 35'13
    Moderation: Ulrike Jährling

    Esme will Urlaub bei den Großeltern machen, aber die Großmutter ist nicht mehr zu Hause, Esme sucht sie vergebens.

    Esme ist sieben Jahre alt. In jedem Sommer besucht sie ihre Großeltern. In diesem Jahr fährt sie ganz allein zu ihnen. Der Großvater erwartet sie am Bahnhof. Doch wo ist Großmutter? Esme sucht sie, im Haus, im Garten, am Strand. Sie ist weggegangen und kommt nie zurück, sagt Großvater. Esme will wissen, wohin sie gegangen ist. Großvater erzählt, dass sie immer davon geträumt hat, über ein Seil zu laufen. Vielleicht ist sie zum Zirkus gegangen. Esme will die Großmutter wiedersehen. Sie geht mit dem Großvater in den Zirkus, sie sehen eine Seiltänzerin, sie winkt ihnen zu, doch es ist nicht die Großmutter. Esme kann die Großmutter nicht wiedersehen.

    Mike Kenny ist einer der bekanntesten Kinder- und Jugendtheaterautor in England. Seit 1988 wird er jährlich von mehreren Bühnen beauftragt, Theaterstücke für ein junges Publikum zu schreiben. Mittlerweile liegen über 50 Werke vor, darunter auch eine Kinderoper.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Moderation: Olga Hochweis
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Korbinian Frenzel unterwegs mit dem Kabarettisten Horst Evers in Berlin

    Friedhof, Hinterhof, U-Bahnhof- das klingt nach einer düsteren Tour. Hat sich aber Horst Evers beim Spaziergang durch Berlin-Kreuzberg so ausgesucht. Der Kabarettist, Markenzeichen rotes Hemd und Glatze, erzählt gern aus dem Alltag, macht vermeintliche Nebensächlichkeiten zur großen Nummer. Dazu sein subtiler Sprachwitz, das hat Evers Vergleiche mit Loriot und Heinz Erhardt eingebracht. „Ich bin nicht wählerisch“, sagt der selbst ernannte Geschichtenerzähler über sich. Für seine Beobachtungen die er seinem Publikum präsentiert, reichen dem 52-Jährigen Schilder wie: Veganfreie Wurst, entdeckt bei einem fränkischen Metzger. Evers macht daraus eine abendfüllende Nummer. Es zahlt sich aus, dass er seine Auftrittsorte, die ihn quer durch die Republik führen, möglichst zu Fuß durchstreift.

    Geboren wurde Horst Evers als Gerd Winter in der niedersächsischen Provinz. Ende der 80er-Jahre ging er für das Studium nach Berlin. Bis heute ist der Kabarettist geblieben. Viele Bücher wie „Für Eile fehlt mir die Zeit“ oder „Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex“ sind seitdem entstanden, unzählige Bühnenauftritte hat er absolviert.

    Ach ja, warum wollte Horst Evers eigentlich in einen Hinterhof, auf einen Friedhof und einen U-Bahnhof?

    Seine Stammbühne, das Mehringhof-Theater, befindet sich im zweiten Hinterhof. Über den Friedhof in der Kreuzberger Bergmannstraße läuft er gern. Und die U-Bahn? Evers ist passionierter Bahnfahrer. Und als er noch versuchte zu studieren, entstanden nicht wenige Referate auf dem U-Bahnhof. Auch ein Grund, warum er sich irgendwann gegen die Uni und für die Bühne entschieden hat.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • „Frau Toni, mir geht es gut“‘
    Abgeschoben nach Algerien
    Von Philipp Lemmerich
    (Whd. v. 03.06.2018)

    Mohamed gehört zu den Asylbewerbern, die abgeschoben wurden. Aber nicht heute, sondern vor 17 Jahren. Er kommt in den 90er-Jahren aus Algerien nach Italien, dann über Umwege in ein kleines Dorf nach Baden-Württemberg, wo er sich eng mit einer deutschen Familie befreundet. Acht Jahre bleibt er teils illegal in Deutschland, dann ist Schluss. Was nach der Abschiebung aus Mohamed geworden ist, möchte Jonas in Erfahrung bringen. Er gehört zur damaligen deutschen Unterstützerfamilie und war noch ein Kind, als Mohamed im Garten mit ihm Fangen gespielt hat. Jonas macht sich auf den Weg nach Algerien.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Live von der Leipziger Buchmesse
    Moderation: Simone Miller

    Die aufgeregte Gesellschaft
    Bestimmen Gefühle unsere Weltanschauung?
    Gespräch mit Prof. Dr. Philipp Hübl, Juniorprofessor für Theoretische Philosophie

    Warum wird auf der Messe fiebrig über "Identitätspolitik" diskutiert?
    Gespräch mit René Aguigah

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Live von der Leipziger Buchmesse
    Moderation: Anne Françoise Weber

    Spiritueller Missbrauch in der katholischen Kirche
    Gespräch mit Doris Reisinger

    Christentum aus buddhistischer Sicht
    Gespräch mit Sylvia Wetzel

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Erste Aufführungen und letzte Nächte
    Die Proms-Konzerte in London
    Moderation: Uwe Friedrich

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Jörg Degenhardt

    Umfrage: Wer ist für und wer gegen Löw als Bundestrainer?
    Von Josephine Schulz

    Löw
    Die Biographie
    Gespräch mit Stefan Osterhaus

    Vorurteile abbauen, Grenzen überwinden 1
    Eishockey-Mädchen des Königsborner JEC
    Von Heinz Schindler

    Vorurteile abbauen, Grenzen überwinden 2
    Wenn Russen + Letten Eishockey spielen
    Von Gesine Dornblüth

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Raus aus dem Abseits
    Der Kampf um Gleichberechtigung im Sport
    Von Jutta Heeß

    Dass Frauen und Mädchen Sport treiben, ist heutzutage selbstverständlich. Das Ringen um Akzeptanz und Anerkennung aber bis heute mühsam. Viele Disziplinen wurden erst in den letzten Jahrzehnten für Athletinnen olympisch - zum Beispiel Skispringen im Jahr 2014. Die nordischen Kombiniererinnen warten immer noch darauf. Die Vorstellung, dass „der Kampf dem Manne gebührt“, wie Pierre de Coubertin meinte, ist zum Glück von vorgestern. Dennoch sind Frauen im Sport immer noch benachteiligt. Sie bekommen geringere Preisgelder und spielen eine deutlich kleinere Rolle in der Berichterstattung. Dadurch sind Sportlerinnen auch für Sponsoren weniger attraktiv - es sei denn, diese können sexistische Sprüche auf den Sporthosen von Volleyballerinnen platzieren. Und: Sportjournalisten, Kommentatoren, Trainer und Manager sind überwiegend Männer. Wieso hinkt in einer Zeit, in der Gleichberechtigung und Equal Pay in vielen gesellschaftlichen Sparten gefordert und umgesetzt werden, der Sport immer noch hinterher?

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Unterwerfung (2/2)
    Teil 2: Das römische Reich
    Hörspiel nach dem Roman von Michel Houellebecq
    Übersetzung: Bernd Wilczek, Norma Cassau
    Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
    Mit: Samuel Weis, Johann von Bülow, Julia Riedler, Christian Redl, Martin Rentzsch, Tina Wilhelm, Anne Leßmeister, Doris Wolters, Manuel Harder, Rosi Knoden, Thomas Stephan, Michael Mattig, Christian Susanka, Moritz Brendel und Wolfram Koch
    Ton: Andreas Völzing
    Produktion: SWR 2015
    Länge: 84'30

    Literaturprofessor François kehrt aus dem Kloster zurück und scheint sich mit der neuen islamischen Regierung anzufreunden.

    Das Heilige Römische Reich unter islamischer Führung im Jahr 2022 ist nichts weniger als der Untergang unserer libertär-kapitalistischen Konsumgesellschaft. François, Literaturprofessor an der Sorbonne, Mitte 40 und nach seinen libertären Ausschweifungen gezeichnet vom Ennui beginnt sich nach seiner Rückkehr aus dem Kloster Rocamadour mit den Annehmlichkeiten der neuen, demokratisch gewählten islamischen Regierung anzufreunden. Es ist eine freiwillige Unterwerfung - Kollaboration oder Kooperation, je nach Perspektive.

    "Wie jeder gute Genreroman ist auch Houellebecqs Roman voll drastischer Effekte, ironischer Wendungen und beißender Kritik am Zeitgeist. Und wie es sich für gute (Social) Science Fiction gehört, ist die Zukunft auch hier eigentlich nur eine entrückte Gegenwart: Meine Hörspielfassung soll das Gegenwärtige in Houellebecqs Dystopie oder Utopie, je nach Standpunkt! mit dokumentarischen Mitteln erzählen. Konterkariert wird dieser Fake-Dokumentarismus von François’ Auseinandersetzung mit Leben und Werk des dekadenten Schriftstellers Huysmans, der Ende des 20. Jahrhunderts lebte." (Leonard Koppelmann)

    Michel Houellebecq, geboren am 26.2.1958 auf der Insel La Réunion, wuchs bei seiner Großmutter in Frankreich auf. Mit 18 Morphinsucht. Nach 1980 angestellt als Landwirtschaftsingenieur, Heirat und Vater eines Sohns. 1985 Scheidung und Bruch mit seinem früheren Leben. Depressionen, Klinikaufenthalte. Erste Gedichte erscheinen in der Nouvelle Revue de Paris. 1991 Arbeit als Computertechniker und Veröffentlichung der ersten Bücher bei den Éditions de la Différence, wo 1992 der mit dem Tristan-Tzara-Preis ausgezeichnete Gedichtband "Suche nach Glück" herauskommt. Schriftstellerische Arbeit sowie Anstellung im service informatique der Verwaltung der Assemblée Nationale. International bekannt wurde er mit seinem Roman "Elementarteilchen" (1998). 1999 übersiedelte er von Paris nach Irland.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Debüt im Deutschlandfunk Kultur
    Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 21.03.2019

    Johann Sebastian Bach
    Menuett I & II aus Suite für Violoncello solo Nr. 1 G-Dur BWV 1007
    (bearbeitet für Marimba solo)

    Alexej Gerassimez
    “Asventuras” für Kleine Trommel solo

    Oriol Cruixent
    “Suite Iniciàtica” für Schlagzeugquartett

    ca. 20.45 Konzertpause
    Mascha Drost im Gespräch mit den Debütanten

    Iannis Xenakis
    „Rebonds B“ für Drums und Setup

    Viviane Vassileva
    „Kalino Mome“ für Marimba, Vibrafon, Glockenspiel und Setup

    John Cage
    “Third Construction” für vier Perkussionisten

    Minoru Miki
    2. Satz aus: “Marimba Spiritual” für Marimba und drei Perkussionisten

    Vivi Vassileva Percussion Quartett:
    Vivi Vassileva
    Alexander Georgiev
    Maria Chlebus
    Thomas Sporrer

    Die Perkussionistin Vivi Vassilieva, Tochter bulgarischer Musiker, ausgebildet an der Musikhochschule in München von Peter Sadlo, knackt auch die vertracktesten Rhythmen. Bei der Suche nach Klängen offenbart ihr das Schlagzeug ein unendliches Spektrum an Möglichkeiten. Im Herbst 2017 bekam Vivi Vassileva den Bayerischen Kunstförderpreis. Nach Berlin kommt sie mit drei Freunden als Quartett. In ihrem Programm findet sich neben Klassikern des Schlagwerk-Repertoires des 20. Jahrhunderts auch eine eigene Komposition.

  • Das Programmheft
    Ein Radioessay über eine Übung am Rand der Kunst
    Von Georg Beck

    Manche bekommen einen Ehrenplatz, andere landen umstandslos im Papierkorb. Was darüber entscheidet, scheint klar. Das herausragende Theaterereignis, das uns mitreißt, das uns jubeln, wahlweise leiden lässt - das soll bleiben. Flugs rutscht das dazugehörige Programmheft in die Klassikerausgabe, steht neben der Komponistenbiografie, kommt im Klavierauszug zu liegen. Jahre später aufgeschlagen, staunen wir über Tiefe und Weite, die ein Thema oder ein Theaterabend einmal hatten. Was wiederum abhängt von den ominösen Zeiten. Eine ‚Antigone‘ aus dem Geist von 1968 kam tief aus Gesellschaftlichem, wollte deshalb, wie das neuere Entdecken alternativer Spielstätten, mehr sein als nur ein Theateraufbruch. Die Folge: Das Programmheft wird Dokument von Zeitgeschichte. Andere wiederum, weil mit Liebe gemacht, sind einfach schön anzuschauen, haben Stil, Handschrift, Charakter. - Eine radiophone Hommage für eine Kunst am Rande der Kunst.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    The music is present
    Ein Musikprojekt von Marina Abramovic in der Alten Oper in Frankfurt am Main
    Gespräch mit Sylvia Systermans

    Annie Ernaux
    Frankreichs Grande Dame der Literatur die Gelbwesten
    Von Dirk Fuhrig

    Abschlussbericht Leipziger Buchmesse
    Gespräch mit René Aguigah

    Tobias Kratzer
    Debüt an Deutscher Oper Berlin mit Zemlinskys "Der Zwerg"
    Gespräch mit Uwe Friedrich

    Fontane-Jahr
    Die heutige Bedeutung Theodor Fontanes in Brandenburg
    Von Vanja Budde

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm