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Samstag, 17.03.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Der Erfinder des modernen Romans
    Eine Lange Nacht über Laurence Sterne
    Von Michael Langer
    Regie: der Autor

    Laurence Sterne (1713-1768) zählt zu den ganz Großen der Weltliteratur. Seine Werke sind Klassiker für die Ewigkeit. Doch nicht erst nach seinem Tod am 18. März 1768 wurde ihm viel Ruhm zuteil, sondern bereits zu Lebzeiten genoss er die Ehre und feierte rauschende Erfolge mit seinem ‚Tristram Shandy‘. Und auch seine ‚Empfindsame Reise‘ verschaffte ihm höchste Popularität. Noch immer gilt er als einer der kühnsten Experimentatoren des Romans. Henry James, Marcel Proust und James Joyce bezogen und beriefen sich auf ihn. Virginia Woolf bezeichnete ihn ausdrücklich als ihren Lehrmeister. Als Jean Paul seinerzeit den Briten für sich entdeckte, jubelte er aus ganzem Herzen: „Auf daß die Trommel gerühret sei - uns ist ein Sterne geboren!“. Am 24. November 1713 kam Laurence Sterne in Irland als Sohn eines englischen Offiziers zur Welt. Ein Onkel ermöglichte ihm das Theologiestudium in Cambridge. Als Landpfarrer wirkte er in der Nähe von York, und schon bei seinen Predigten führte er die spitze Feder. Mit seinem ‚Tristram Shandy‘ schnitt er schließlich alte Bärte ab, was zwar manchen gegen ihn aufbrachte, aber die meisten dann doch zum Lachen gebracht hat. Für Sterne war Humor das köstlichste Lebenselixier - eine ‚Lange Nacht’ zu seinem 250. Todestag.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Hugo Montenegro
    Hurry Sundown (Morgen ist ein neuer Tag)

    Jerry Goldsmith
    Legend
    The National Philharmonic Orchestra
    Moderation: Birgit Kahle

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Unterwegs nach Utopia - Amerikanische Jugend zwischen Pop und Protest
    RIAS Berlin 1977
    Vorgestellt von Michael Groth

    Jugendkultur im Aufbruch: Musik, alternative Lebensweisen, gesellschaftliches Engagement.

    Die Entwicklung der amerikanischen Jugendkultur hat Mitte des vergangenen Jahrhunderts nicht nur die Geschichte der USA geprägt. Mit leichter Zeitverzögerung gelangte die Musik, der Lebensstil sowie die politischen Proteste, die diese Entwicklung prägten, auch nach Europa.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Katrin Heise

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Marianne Ludwig
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche

    Russland und der Giftanschlag in London
    Von Sabine Adler

    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Putin ist nicht für die Menschen da
    Gespräch mit dem Schriftsteller Wladimir Kaminer

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Wer schreibt, der bleibt - Biographien
    Dr. Stefan Kappner, Biograph
    Kolja Mensing, Literaturredakteur, Deutschlandfunk Kultur
    Moderation: Matthias Hanselmann


    Tel: 0800 2254 2254, E-Mail unter gespraech@deutschlandfunkkultur.de
    sowie auf Facebook und Twitter

    Sie gehören zu den beliebtesten Büchern: Biographien.
    Karl Ove Knausgårds Mammutwerk "Kämpfen", Joachim Meyerhoffs Romanzyklus "Alle Toten fliegen hoch", Wibke Bruhns Familiengeschichte "Meines Vaters Land“ oder Bruce Springsteens Erinnerungen "Born to Run“ - allesamt Bestseller, in denen die Autorinnen und Autoren entweder ihr eigenes Leben literarisch verarbeiten oder das ihrer Familie. Bei Im Gespräch diskutieren wir, was die Faszination dieser Lebenserinnerungen ausmacht - und wir geben Tipps, wie man seine eigene Biographie schreiben kann.

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Live von der Leipziger Buchmesse
    Moderation: Maike Albath

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: André Hatting

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Lesart

    Live von der Leipziger Buchmesse
    Moderation: Dorothea Westphal, Kolja Mensing und Jörg Plath

    Schriftstellerinnen und Schriftsteller lesen aus ihren neuen Büchern und sprechen darüber.

    14:00 Uhr
    Nachrichten
    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Ich und Du - eine Beziehungsausgabe
    Moderation: Marietta Schwarz

    Live on Tape: Geliebtes fremdes Kind!
    Von Tim Thaler

    Die Wiederaufnahme: Teil 1 - Freundschaft
    Die Wiederaufnahme: Teil 2 - Liebe
    Die Wiederaufnahme: Teil 3 - Mutter-Tochter
    Von Ruth Rach

    Ich+Du+Du - das Beziehungsmodell Polyamorie
    Von Sonja Beeker

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: André Hatting

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Von der Leipziger Buchmesse
    Zeitalter der Wut: Wie Islamisten und Rechtsextreme einander benutzen
    Die Extremismus-Forscherin Julia Ebner im Gespräch mit Christian Rabhansl

    Unvereinbar stehen sich Rechtsextreme und Islamisten gegenüber. Und sind sich doch ganz ähnlich, sagt die Extremismusforscherin Julia Ebner. Sie analysiert die Gemeinsamkeiten von Islamisten und Rechtsextremen und stellt fest: Die Rhetorik, die Strategien und auch die Ziele sind oft deckungsgleich. Beide Seiten sehen sich selbst in einer Opferrolle und dämonisieren die jeweils anderen. Beide Seiten wollen die Gesellschaft spalten. Und beide Seiten forcieren einen "Kampf der Kulturen“. Im Gespräch mit Christian Rabhansl sucht Julia Ebner nach Antworten: Wie lässt sich verhindern, dass sich die Prophezeiung eines "Endkampfes“ selbst erfüllt? Welche Rollen spielen Politik und Medien in diesem Wechselspiel der Radikalisierung? Und wie lässt sich das "Zeitalter der Wut“ überwinden?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    My Lai
    Das Massaker in Vietnam
    Von Michael Marek
    Regie: Hartwig Tegeler
    Mit: Werner Wölbern, Stephan Schad, Peter Weis, Wolf Frass, Gerhart Hinze, Fritz Lichtenhahn
    Ton: Eva-Maria Polter
    Produktion: NDR/SWR 2008
    Länge: 54'25

    Moralische Abgründe der USA.

    Am 16. März 1968 ermordeten US-amerikanische Soldaten 504 vietnamesische Dorfbewohner. Dem US-Militär gelang es 18 Monate, die Tat zu verheimlichen. Es war der US-Journalist Seymour Hersh, der das Verbrechen und seine Hintergründe aufdeckte. Das Kriegsverbrechen belegte den moralischen Zusammenbruch der Vereinigten Staaten in Südostasien. Die Veröffentlichung der Reportage wurde zu einem Wendepunkt in der öffentlichen Zustimmung zum Vietnamkrieg. Für seinen Artikel über My Lai erhielt Hersh den renommierten Pulitzer Preis.

    Michael Marek, geboren 1960, lebt als Journalist und freier Autor in Hamburg; Arbeiten vor allem für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland, Österreich und der Schweiz; zahlreiche Reportagen, politische Reiseberichte und Features zur Zeit- und Umweltgeschichte. Zuletzt: "Die dunkle Seite des Paradieses - Auf den Malediven wird die Demokratie mit der Verhaftung von Mohamed Nashed begraben" (Dlf 2016, Koautorin Saskia Guntermann), "Das Gold, der Raubbau und die Hoffnung auf Reichtum - Australien und der Goldrausch" (rbb 2017, Koautor Sven Weniger) und "Mythos Beatles - Eine Spurensuche in Liverpool" (hr 2017).

  • 19:00 Uhr

    Konzert

    Live aus der Metropolitan Opera New York

    Richard Strauss
    "Elektra", Tragödie in einem Aufzug op.58
    Libretto: Hugo von Hofmannsthal

    Christine Goerke, Sopran - Elektra
    Elza van den Heever, Sopran - Chrysothemis
    Michaela Schuster, Mezzsopran - Klytämnestra
    Jan Hunter Morris, Tenor - Aegisth
    Mikhail Petrenko, Bariton - Orest
    Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York
    Leitung: Yannik Nézet-Séguin

  • Dmitri Kabalevsky
    Ouverture pathétique h-Moll op. 64
    Rhapsodie für Klavier und Orchester op. 75
    Violinkonzert C-Dur op. 48
    Orchestersuite aus der Oper “Colas Breugnon” op. 24a
    “Poem des Kampfes” für Chor und Orchester op. 12

    Yuri Revich, Violine
    Magda Amara, Klavier
    Bethoven-Chor
    Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
    Leitung: Karl-Heinz Steffens

    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Berichte von der Leipziger Buchmesse

    Disappearing Acts. Bruce Naumann im Schaulager Basel
    Von Carsten Probst

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Arno von Orzessek