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Freitag, 31.03.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    CTM Radio Lab: Der Tod des Anthropozäns
    Von Julian Bonequi
    Aus dem Englischen von Matthias Karow
    Mit: Stefan Kaminski
    Klavier: Tamara Dauenhauer
    Textaufnahmen: Hermann Leppich
    Mischung: Santi Rodriguez und der Autor
    Textregie: Götz Naleppa
    Komposition und Realisation: Julian Bonequi
    Produktion: Deutschlandradio Kultur/CTM-Festival in Zusammenarbeit mit Goethe-Institut, SoCCoS, ORF musikprotokoll im steirischen herbst und Ö1 Kunstradio 2017
    Länge: 50'37
    (Ursendung)

    Außerirdische prophezeien den Weltuntergang.

    Es ist so weit: Die Welt geht unter. Während die letzten verbliebenen Menschen rasch noch ein paar Katastrophenvideos ins Internet laden, besuchen Außerirdische den Planeten. Sie erklären den Bewohnern was ihnen bevorsteht und wie sie es hätten verhindern können. Science Fiction wird Geschichte.

    Julian Bonequi, geboren 1974 in Mexico, ist Musiker und 3D-Animationskünstler. Er betreibt die Medienkunstplattform Audition Records.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Katrin Wilke

    Einen der Schwerpunkte Tonart Weltmusik bildet Kuba. Allerdings mit Musik abseits der bei uns hinlänglich bekannten Buena Vista & Co.-Kandidaten. Die Öffnung und Liberalisierung des Landes sieht von außen und in den Nachrichten hoffnungsvoller aus als vor Ort - zumindest für die kleinen Leute. Doch die Musiker, vor allem die jungen, sind sehr wohl mehr unterwegs und in internationalen Projekten integriert und leben zum Teil überall auf der Welt verstreut bzw. pendeln zwischen mehreren Lebensorten. Entsprechend weltgewandt und -offen sind auch die Sounds des jungen Kubas.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Liane von Billerbeck

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    05:50 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 100 Jahren: Der Bakteriologe Emil von Behring gestorben

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Christina-Maria Bammel
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Arabien auf der Leinwand - 8. ALFILM Festival in Berlin
    Gespräch mit Claudia Jubeh, Festivalmitbegründerin und Leiterin des ALFILM Programms

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Neue Krimis

    Die Krimibestenliste für den Monat April
    Vorgestellt von Tobias Gohlis

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • In 960 Tagen um die Welt
    Matthias Hanselmann im Gespräch mit Heidi Hetzer

    Mit ihrem Oldtimer "Hudo", Baujahr 1930, und damit noch ein paar Jahre älter als seine Besitzerin, ist Heidi Hetzer 960 Tage lang um die Welt gefahren - quer durch Europa, Asien, Australien, Neu-Seeland, Nord- und Südamerika und Afrika. Jetzt ist sie zurück in Berlin und würde am liebsten gleich wieder aufbrechen. Sie schwärmt von der Freundlichkeit der Menschen unterwegs. Als gelernte Kfz-Mechanikerin war sie, was ihr Auto betrifft, nur selten auf Hilfe angewiesen. Die meisten Reparaturen erledigte sie selber, auch wenn dabei einer ihrer Finger verloren ging. Und niemals würde sie sich chauffieren lassen. Als ehemalige Rallye-Fahrerin und Chefin eines Autohauses sitzt Heidi Hetzer auch mit 79 noch hochzufrieden selber hinter dem Lenkrad.

    Wie sie auf die Idee kam, die Welt ausgerechnet mit einem uralten Auto zu durchfahren, wie man mit Atemnot über die Anden kommt und wie sie als Frau im Kfz-Geschäft betrachtet wurde, das möchte Matthias Hanselmann von Heidi Hetzer erfahren.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    März: Der Mops des Monats
    Von Hans von Trotha

    Heimat-Boom im Buch: Deutsches Gefühl oder ferner Sehnsuchtsort?
    Von Jörg Magenau

    Money Blues: Wird Bob Dylan seine Nobelpreis-Rede halten?
    Von Florian Werner

    Buchkritik: "Jürgen" von Heinz Strunk
    Rezensiert von Wolfgang Schneider

    Straßenkritik: "Nussschale" von Ian McEwan
    Von Andi Hörmann

    Ihre Buchhändlerin empfiehlt: Buchhandlung Schloss Elmau
    Gespräch mit Ingeborg Prager

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    "Medien versus Kunst" - Das neue Album von China Moses
    Von Thorsten Bednarz

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht
    Von Carsten Rochow

    11:35 Uhr
    Tonart

    Oper: Geschichte einer Institutíon
    Von Holger Hettinger

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: André Hatting

    12:50 Uhr
    Mahlzeit

    Schlankheitswahn. Hungern bei vollen Tellern
    Von Udo Pollmer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Querfeldein
    Jedem Ende wohnt ein Anfang inne

    Alles hat ein Ende nur der Horst hat zwei. Seehofer, eine alte Bärin und die CSU
    Von Michael Watzke

    Am Anfang schon ans Ende sehnen. Warum der Hirsch die Sommerzeit nicht mag
    Von Klaus Nothnagel

    Ende. Interessanterweise hat das Ende erstmal kurz einen negativen Klang. Dabei ist es auf den zweiten Blick keinesfall etwas zwingend schlechtes. Denn wenn das Ende gut ist - ist auch alles gut. Und wer will schon Unendlichkeit - man soll aufhören wenn es am Schönsten ist. Ende gut gilt übrigens auch für den Literaturnobelpreisdylan - der zwar nie aufhören konnte, als es am schönsten war, aber nun doch wenigstens noch nach Schweden reist, um seinen Preis abzuholen. Daher schafft er es leider nicht in diese Sendung. Dafür treffen wir einen Problembayern, der auch nicht aufhört, und denken viel über das Ende nach dem immer auch ein Anfang innezaubert.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Von wegen Pflicht: Musikstudenten unterwandern die russische Staatskunde
    Gespräch mit dem Schriftsteller Wladimir Kaminer

    Trash TV
    "Genießbar wie ein Döner zwischendurch"
    Gespräch mit der Kulturjournalistin Leyla Yenirce

    Das Lesen der anderen: SZ-Magazin

    Sonár Festival Hongkong - feiern und diskutieren in der Sonderverwaltungszone
    Von Diana Frankovic

    Kurzkritik: Alan Turing
    Von Jule Hoffmann

    Marl statt Schalke:
    Yves Eigenrauch über neue Arbeit und alte Gewohnheiten

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Das Land, in dem ich fliegen kann
    Auf der Suche nach den Träumen
    Von Kati Obermann
    Moderation: Patricia Pantel

    Kennt Ihr das auch? Man wacht morgens auf, hängt gerade noch seinem Traum nach und keine fünf Minuten später ist alles wie ausgelöscht. Die Erinnerung: verschwunden. Ausradiert vom Tageslicht. Mit den Träumen ist es wirklich mysteriös. Obwohl wir uns Nacht für Nacht in die Welt der Träume begeben, bleibt dieses Reich für uns ein dunkles Geheimnis. Aber das wollen wir ändern. Wir werden Traumfänger. Wir werden versuchen unsere Träume zu überlisten, ihnen auf den Grund zu gehen - denen, die uns nachts begegnen, und denen, die wir am Tag träumen. Wie das geht - das Träume fangen? Beim Kakadu erfahrt Ihr es.
     

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Andreas Müller

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht
    Von Carsten Rochow

    Goldfrapp: Nach vier Jahren Pause wieder da
    Von Amy Zayed

    Serie 1967 - Schaltjahr des Pop (Teil 5):
    Love is not enough - Reflexion des Summer of Love
    Von Till Lorenzen

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Streiten statt Ausgrenzen - Diskurs in Zeiten der Filterblasen
    Darüber diskutieren:
    Katja Kipping, Vorsitzende Die Linke
    Oswald Metzger, Publizist und geschäftsführender Sekretär "Konvent für Deutschland!"
    Frank Richter, Theologe, Geschäftsführer der Stiftung Frauenkirche Dresden
    Stefan Niggemeier, Medienjournalist und Blogger

    Moderation: Monika van Bebber

    Die tägliche Selbstbestätigung unter Gleichgesinnten bringt uns nicht weiter, meint Bundespräsident Steinmeier und fordert das Dauergespräch unter Demokraten. Aber der Wettstreit der Meinungen scheint schwierig zu sein: Durcheinanderreden statt zuhören ist in Fernsehtalkshows die Regel, sich mit den Argumenten anderer auseinanderzusetzen, bleibt die Ausnahme. Das Internet verführt uns dazu, nur noch die Meinungen wahrzunehmen, die wir teilen. Und auch der parlamentarische Alltag ist von einer Debattenkultur meist weit entfernt.
    Warum gelingt der Diskurs nicht? Wie kommen wir ins Gespräch auch mit denen, deren Ansichten uns nicht passen?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Religiosität in der israelischen Pop-Musik
    Immer mehr israelische Pop-Musiker finden ihren Weg zurück zur Religion, privat und in ihren Texten.
    Von Igal Avidan

    Die unglaubliche Rettung der Blanka Alperowitz
    Im Rahmen einer Austauschaktion zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich gelangte Alperowitz Ende 1942 als eine von 70 Juden in das damalige Palästina.
    Von Otto Langels 

    Zum Schabbat: Musik v. US-Kanto Joshua Nelson mit einem Poem von Hannah Senesh: Eli, Eli  (Mein Gott..)

    Moderation: Mirjam Reusch-Helfrich

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Literatur im Gespräch
    Preis der Leipziger Buchmesse 2017 in der Kategorie Übersetzung
    China übersetzen: Eva Lüdi Kong "Die Reise in den Westen"
    Moderation: Kolja Mensing

    "Die beseelte Wurzel keimt, der Quell nimmt seinen Lauf": Mit diesen zarten Worten beginnt der über 1000 Seiten schwere Roman "Die Reise nach Westen", eines der vier klassischen Werke der chinesischen Literatur. Im Mittelpunkt steht eine seltsame Gruppe von Pilgern - ein Mönch, ein Affe, ein Dämon, ein Schwein und ein Drachenpferd -, die sich aus China aufmachen, um heilige Schriften des Buddhismus aus Indien in ihre Heimat zu bringen.
    Zahlreiche Gefahren begegnen den Pilgern auf ihrem Weg: "Die Reise nach Westen" - der Autor ist unbekannt - ist erst einmal eine ausgesprochen spannende Abenteuergeschichte. Aber es ist auch eine Reise tief in die chinesische Kultur: Es geht um die spirituellen und philosophischen Lehren des Buddhismus, des Daoismus und des Konfuzianismus - sie prägen China bis heute.
    "Die Reise nach Westen" stammt aus dem 16. Jahrhundert. Lange konnte man diesen Roman, der nicht nur eine, sondern gleich viele Welten enthält, auf Deutsch nur in Auszügen lesen - doch jetzt gibt es zum ersten Mal eine vollständige Übersetzung. Die Schweizer Sinologin Eva Lüdi Kong hat den wuchtigen Klassiker in jahrelanger Arbeit ins Deutsche übertragen - und ist dafür vor wenigen Tagen mit dem Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie "Übersetzung" ausgezeichnet worden.
    Kolja Mensing hat sich mit ihr über einen fünfhundert Jahre alten Roman unterhalten, der in China bis heute begeistert gelesen wird - und über die Frage, wie man nicht nur Wörter und Begriffe, sondern ganze Weltanschauungen von einer Sprache in die andere überträgt.

    "Die Reise nach Westen. Ein klassischer chinesischer Roman"
    Übersetzt und kommentiert von Eva Lüdi Kong
    Reclam, Stuttgart 2016

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Debüt im Deutschlandradio Kultur
    Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 29.03.2017

    Wolfgang Amadeus Mozart
    Sonate für Klavier zu vier Händen C-Dur KV 521

    Johannes Brahms
    Variationen über ein Thema von Joseph Haydn für zwei Klaviere B-Dur op. 56b

    ca. 20.50 Konzertpause
    Olga Hochweis im Gespräch mit dem Klavierduo Shalamov

    Franz Schubert
    Variationen über ein eigenes Thema für Klavier zu vier Händen As-Dur D 813

    Maurice Ravel
    "La Valse“, Poème choréographique für Orchester
    (Fassung für zwei Klaviere)

    Klavierduo Alina und Nikolai Shalamov

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    „Da geht einfach eine Gefühlswelt auf!“
    Die Taschenoper Lübeck
    Von Ulrike Henningsen

    Wenn die Taschenoper Lübeck Musiktheater macht, sitzen die Zuhörer gebannt auf den Plätzen und lassen sich fasziniert verführen. Von Knirpsen in Kitas bis zu Pubertierenden auf Opernbaustellen - viele der jugendlichen Fans machen begeistert mit. Intendantin Margrit Dürr und ihr Team geben seit mehr als zehn Jahren so ihre Liebe zu dieser Kunstform erfolgreich an die junge Generation weiter - damit die Oper eine Zukunft hat.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Elke Durak

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Andrea Gerk

    Architekt der Notkirchen. Die AdK würdigt Otto Bartning.
    Von Nikolaus Bernau

    Paris: Ausstellung "Der Prozess Klaus Barbie" zum 30. Jahrestag
    Von Jürgen König

    Money Blues - wird Bob Dylan seine Nobelpreis-Rede halten?
    Von Florian Werner

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm