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Sonntag, 16.03.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lesart

    Von der Leipziger Buchmesse
    Mit Friedrich Ani, Margaret Atwood, Lukas Bärfuss, Margriet de Moor, Uwe Kolbe, Matthias Nawrat, Ingrid Noll, Katja Petrowskaja und Saša Stanišić
    Moderation: Barbara Wahlster, Sigried Wesener, Dorothea Westphal
    (Aufzeichnung der öffentlichen Veranstaltung vom 15.03.2014 am Messestand von Deutschlandradio Kultur)

    9 Autorinnen und Autoren mit ihren Neuerscheinungen in Lesung und Gespräch

    Der Bücherfrühling wird in diesem Jahr erstmals am Messesamstag auf dem neu gestalteten Deutschlandradio-Stand auf der Empore in der Glashalle zwischen 12.00 und 15.00 Uhr live zu erleben sein. Neun AutorInnen werden mit ihren druckfrischen Büchern literarische Ausrufezeichen setzen. Die international gefeierte Margaret Atwood, die in diesem Jahr 75 wird, und in ihren Büchern von starken, geheimnisumwitterten Charakteren erzählt, hat ihre apokalyptische „Geschichte von Zeb“ im Gepäck und die Niederländerin Margriet de Moor wird mit ihren ungewöhnlichen Liebesgeschichten, die sie in „Mélodie d’amour“ feiert, wiederum große Aufmerksamkeit erhalten. Mit Katja Petrowskaja und Saša Stanišiæ präsentieren sich gleich zwei für den Preis der Leipziger Buchmesse nominierte Autoren. Saša Stanišiæ taucht in „Vor dem Fest“ in die Geschichten und Legenden eines Dorfes in der Uckermark ein, Katja Petrowskaja rekapituliert in ihrem Roman „Vielleicht Esther“ ihre osteuropäisch-jüdische Familiengeschichte. DDR-Vergangenheit scheint in dem Roman „Die Lüge“ von Uwe Kolbe auf, der bekannte Lyriker liefert sein Romandebüt über ein vertracktes Sohn-Vater-Verhältnis. Die erfahrene Crime-Lady Ingrid Noll und der Träger des diesjährigen Krimipreises Friedrich Ani stellen ihre neuen Bücher vor, Matthias Nawrat erzählt eine düstere Familiengeschichte aus dem Schwarzwald und Lukas Bärfuß beschreibt in seinem Roman „Koala“ eine Spurensuche. Ausgelöst durch den Suizid seines Halbbruders, sucht der Erzähler Motive, die ihn bis zu den Eroberern Australiens führen und zur Entdeckung jenes Säugetiers, das später zum Nationalsymbol Australiens wird.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Lounge
    Moderation: Oliver Schwesig

    Wissen Sie was Future Disco ist? Das ist ein Amalgam aus allen Dance-Klängen der letzten Jahrzehnte von Disco, über 80er-Jahre-Elektro-Funk bis zu Chicago House oder New Age. Und um diese spannende, neue Musik geht es in dieser Sendung. Darüber hinaus gibt es noch reihenweise neue Platten, z. B. von Nick Pride & The Pimptones, Dena, Joan As Police Woman, Neneh Cherry, St. Vincent, den New Mastersounds und einem tollen Remix-Album von Fab Samperi.

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Tonart

    Lounge
    Moderation: Jürgen Liebing

    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Buddhistische Gesellschaft

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Mut ist, zu geben, wenn alle nehmen
    Von Joachim Opahle
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Wochenrückblick
    Moderation: Tim Wiese

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • Licht, Luft und Langeweile
    Der RIAS-Architekturkritiker Ulrich Conrads und die Großsiedlungen der 60er- und 70er-Jahre
    Vorgestellt von Adolf Stock

    Ulrich Conrads, Architekturkritiker und Herausgeber der Zeitschrift Bauwelt, war neben Friedrich Luft einer der wichtigsten Kulturkritiker des RIAS. In seiner Sendung „Neues Bauen in unserer Zeit“ berichtete er regelmäßig über Architektur und Stadtplanung in Westberlin und anderen Städten in West und Ost. “Aus den Archiven“ lässt die Diskussion um die berühmten und teilweise berüchtigten Großsiedlungen wie Gropiusstadt oder das Märkische Viertel noch einmal lebendig werden, schließlich feiern viele von ihnen gerade ihren 50. Geburtstag. Damals wurden dringend neue Wohnungen gebraucht. Ulrich Conrads kommentierte ihr Werden und ihr Sein kritisch mit einer klaren Position, er wollte eine Baukultur, die den Menschen dient und nicht nur dem Zeitgeist und den Investoren.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Blaues Sofa: Leipziger Buchpreisträger Belletristik Sasa Stanisic, Vor dem Fest, Luchterhand Verlag, München 2014
    Moderation: Barbara Wahlster

    09:33 Uhr
    Buchkritik

    Belletristik: Margriet de Moor
    Mélodie d'amour, übersetzt von Helga van Beuningen, Hanser Verlag, München 2014

    09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 100 Jahren: Die Frau des französischen Finanzministers Joseph Caillaux erschießt den Chefredakteur des "Figaro"

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Bühne: "Leben ohne Illusionen": Wie aktuelle künstlerische Arbeiten aus Ungarn die Situation im Land spiegeln
    Gespräch mit Péter Kárpáti, Theaterregisseur

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    "Die Frau des Polizisten"
    Gespräch mit dem Regisseur Philip Gröning

    11:20 Uhr
    Tonart

    John Williams: "Die Bücherdiebin"

    11:40 Uhr
    Tonart

    "Saving Mr. Banks" - Musik von Thonas Newman

    11:53 Uhr
    Buchkritik

    Grausame Nähe: Familie und Gewalt im deutschen Film
    Von Wolfgang Hamdorf

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 12:30 Uhr

    Lesart

    Das politische Buchmagazin
    Von der Leipziger Buchmesse
    Mit Marianne Birthler ("Halbes Land. Ganzes Land. Ganzes Leben", Hanser) und Ines Geipel ("Generation Mauer", Klett-Cotta)
    Moderation: Maike Albath
    (Mitschnitt vom 15.03.2014, Deutschlandradio-Bühne, Glashalle)

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:30 Uhr

    Neonlicht

    Das Großstadtmagazin
    Moderation: Martin Böttcher

    Um die schönen und die weniger schönen Seiten des Großstadtlebens geht es in diesem Neonlicht. So begegnen wir einem Telefondienst, der etwas gegen nächtliche Paranoia tut, treffen eine Gruppe Griechen, die das beste aus der schlimmen Situation in Athen machen, lernen einen australischen Sandwichlieferdienst kennen, der auf Fallschirme setzt. Und dann feiern wir auch noch die Rückkehr der Rollkoffer, Teil 27. Das alles im Neonlicht, dem Großstadtmagazin vom Deutschlandradio Kultur.

    Nach Hause telefonieren!
    Wer nachts ganz alleine durch dunkle Straßen gehen muss, der kennt dieses mulmige, ungute Gefühl kurz vor der Angst. Nicht umsonst ist das der Stoff, aus dem Gruselfilme gemacht werden! Den Weg kann einem niemand abnehmen, aber die Angst schon. Das jedenfalls ist die Idee hinter dem Heimwegtelefon.
    Von Alexandra Friedrich

    Stadt der Fehler
    Vier Jahre Wirtschaftskrise haben in Griechenlands Hauptstadt Athen tiefe Spuren hinterlassen: Häuser stehen leer, es gibt viele Obdachlose und man sieht selbst in Athens Zentrum Müll und streunende Tiere. Eine Gruppe von jungen Kreativen will diese Zustände nicht länger hinnehmen und sich auch die Bevormundung durch EU, IWF, Angela Merkel und Co. nicht mehr bieten lassen. Unter dem Titel „City of Errors“ macht ihre Initiative auf die Missstände aufmerksam, gleichzeitig wirbt man für mehr Zusammenhalt.
    Von Holger Lühmann

    Fallende Sandwiches
    Minutengag oder nachhaltiges Konzept? So genannte Jafflechutes erfreuen gerade die Menschen in Melbourne - jedenfalls die, die von den fliegenden Sandwiches Wind bekommen haben . Das Konzept ist simpel: online sein Käse- oder Schinken-Toast bestellen und bezahlen, zu einer ganz bestimmten Uhrzeit zu einer ganz bestimmte Adresse kommen. Und dann darauf hoffen, dass aus den oberen Stockwerken wirklich ein kleines Toastpaket am Fallschirm herabgesegelt kommt.
    Von Gesine Kühne

    Geliebter, verhasster Rollkoffer!
    Im Winter haben sie sich ein wenig rar gemacht, die ratternden Rollkoffer der Großstädte. Aber jetzt, wo das schöne Wetter da ist, melden auch sie sich wieder zurück und künden zu jeder Tages- und Nachtzeit vom aktiven Leben ihrer meist touristischen Besitzer. Unser Kolumnist weiß noch nicht genau, ob er das toll oder furchtbar finden soll. Aber kalt lässt ihn der erwartete Ansturm der Rollkoffer in Berlin nicht.
    Von Gerd Brendel

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag für Kinder
    Rasmus und der Landstreicher
    Von Andrea Czesienski
    Nach dem Kinderbuch
    von Astrid Lindgren
    Ab 7 Jahren
    Regie: Barbara Plensat
    Komposition: Lutz Glandien
    Mit: David Czesienski, Martin Semmelrogge, Simone von Zglinicki u. a.
    Produktion: DLR Berlin 1996
    Länge: 52'
    (Wdh. v. 28.03.2010)
    Moderation: Tim Wiese

    Rasmus läuft aus dem Kinderheim weg und sucht sich Eltern.

    Rasmus ist in einem Kinderheim aufgewachsen, er hat keine Eltern. Eines Tages läuft er davon und will sich Eltern suchen. Die erste Nacht schläft er in einer Scheune im Stroh und am Morgen entdeckt er neben sich Oskar. Oskar ist ein Landstreicher. Zuerst hat Rasmus Angst vor ihm, aber schon bald merkt er, dass Oskar ein prächtiger Mensch ist. Gemeinsam suchen sie Eltern für Rasmus. Doch als sie endlich prima Eltern gefunden haben, da wollen die beiden sich nicht mehr trennen.

    Astrid Lindgren (1907-2002), weltberühmte schwedische Kinder- und Jugendbuchautorin.

    Andrea Czesienski, geboren 1956 in Berlin, Dramaturgin bei henschel schauspiel, schreibt Hörspiele für Kinder und Erwachsene.

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Abbild der ganzen Tonwelt
    Ludwig van Beethovens Diabelli-Variationen op.120
    Gast: András Schiff
    Moderation: Jürgen Liebing

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Die Lautsprecher
    Stimmungsmacher in Stadien und Sporthallen
    Von Wolf-Sören Treusch

    Die Halle ist dunkel. Hunderte orangefarbener Leuchtstäbchen fliegen aufs Spielfeld. Noch wenige Minuten bis zum Anpfiff. Karsten Holland schnappt sich das Mikrofon. Mit lauter Stimme macht er die Fans heiß. Seine Mannschaft, die BR Volleys, treffen im Champions-League-Achtelfinale auf den großen Favoriten Zenit Kasan. Karsten Holland ist der Ansager. Es ist ein schmaler Grat, den er beschreitet: Er ist neutraler Moderator und Fan in einem. Menschen wie er geben dem Profisport in Deutschland ihre Stimme. Ohne Stadion- oder Hallensprecher wären Sportveranstaltungen nur halb so spannend. Sie sind die Lautsprecher der Liga. Die Zuschauer mögen es, von ihnen in Stimmung gebracht zu werden.

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Fundstücke

    Das Nachtgespenst, es heult und lacht
    Spuk-Schellacks zur Geisterstunde
    Moderation: Claus Fischer

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Krieg und Traumata
    Was sie trugen
    Von Tim O‘Brien
    Aus dem amerikanischen Englisch: Regina Rawlinson
    Bearbeitung: Marion Czogalla, Gaby Hartel
    Komposition: Alexander Hoetzinger
    Regie: Harald Krewer
    Mit: Christian Redl, Tino Mewes, Alexander Radzun, Hanno Kofler, Gabriele Blum, Nicolai Despot, Trystan Pütter, Janusz Kocjai, Florian Anderer, Moritz Vierboom, Sebastian Becker, David Reibel, Janus Torp, Lisa Hrdina, Uwe Müller u.a.
    Ton: Thomas Monnerjahn
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2014
    Länge: 70‘01
    (Ursendung)

    Jeder Soldat trug in seinem Kampfgepäck auch einen Talisman, eine Erinnerung an Zuhause, einen Glücksbringer, der überlebenswichtig war.

    Anschließend:
    Vietnam-Kongress 1968
    Von Stephanie Rapp und Käthe Jowanowitsch
    DLF 2008
    Länge: 18'21

    Sie waren jung, sie hatten das Leben vor sich, und es war Krieg in Vietnam. Sie hatten die Pflicht zum „rechtmäßigen Töten“ und sollten zugleich hohe ethische Werte verteidigen. Die Dinge, die sie bei sich trugen wie einen Talisman, ein zärtlicher Brief, eine Bibel, ein Damenstrumpf, die für sie mehr Gewicht hatten als ihr Kampfgepäck, konnten sie nicht retten. Wer aus den Einsätzen zurückkehrte, den bedrängten oftmals lebenslange Traumata. Mittendrin in diesem Chaos: Tim O’Brien, der Jahrzehnte später versucht, das Erlebte zu verarbeiten. In seinen Erzählungen geht es nicht mehr “nur“ um Vietnam - sondern um die universale Zumutung des Krieges.

    Tim O’Brien, geboren 1946 in Austin, Minnesota, Schriftsteller, schreibt besonders über seine Erlebnisse im Vietnamkrieg. Lehrt "Kreatives Schreiben" an der Texas-State-University. Zuletzt erschien der Roman: "July, July" (2002).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Heidelberger Frühling
    Live aus der Stadthalle Heidelberg

    Wolfgang Amadeus Mozart
    Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219

    David Fulmer
    Violinkonzert "Jauchzende Bögen"
    (Uraufführung)

    ca. 21.00 Konzertpause mit Nachrichten

    Ludwig van Beethoven
    Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

    Stefan Jackiw, Violine
    Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
    Leitung: Matthias Pintscher

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages mit Sport

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Kreidekreis Krim - Sprengstoff für die politische Architektur Europas - Podiumsdiskussion am 16.3.

    Abschlußbericht Leipziger Buchmesse

    Der neue Venedig-Biennale-Chef kuratiert für das Münchner Haus der Kunst "Matthew Barney, River of Fundament" (16.3.-17.8.)

    Bleiben oder gehen? "Leaving is not an Option" - Das HAU in Berlin versammelt ungewöhnliche Stimmen und Produktionen aus Ungarn (9. - 16.3.)

    Wendeverlierer? In Radebeul wird Volker Brauns neues Stück "14. Provinz" uraufgeführt, Regie: Gisela Kahl

    Zwischen Drohnenangriffen und Gebein-Identifizierung: Die Ausstellung "Forensis" im Haus der Kulturen der Welt in Berlin (15.3.-5.5.)

    Aus den Feuilletons