Programm

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Sonntag, 14.02.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Jugend in der Pandemie
    Versinkt eine Generation in Depression?

    Darüber diskutieren:
    - Julia Asbrand, Professorin für Klinische Kinder- und Jugendlichenpsychologie und -psychotherapie an der Humboldt-Universität Berlin, Mitinitiatorin des "Offenen Briefes" an die Bundesregierung
    - Gottfried Maria Barth, stellvertretender klinischer Direktor der Abteilung Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter des Universitätsklinikums Tübingen, Leiter der Akut- und Notfallstation
    - Melanie Eckert, M.A. in Psychologie, Mitbegründerin und psychologische Leiterin des Start-ups "krisenchat"
    - Luisa Regel, Sprecherin des Landesschüler*innenausschusses Berlin und Abiturientin
    Moderation: Annette Riedel
    (Wdh. vom 12.02.2021 - Wortwechsel)

    Ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie zeigt jedes dritte Kind psychische Auffälligkeiten. Die Folgen der Kontaktbeschränkungen für die Persönlichkeitsentwicklung von jungen Menschen beginnen sich zu zeigen. Experten sind alarmiert.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Dirk Schneider

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Christoph Reimann

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Der Valentinstag und die Liebe
    Vom "Mehrwert" einer Tradition
    Von Pfarrer Jean-Félix Belinga-Belinga, Frankfurt am Main
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Die tun ja eigentlich gar nichts
    (Keine) Angst vor Spinnen
    Von Stephanie Menge
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020
    Moderation: Tim Wiese

    Spinnen sind vielerorts nicht willkommen und dennoch anwesend.

    Ob mit kurzen oder langen Beinen, braun, schwarz oder gepunktet, behaart oder unbehaart, Spinnen stehen auf der Rangliste beliebter Tiere in Deutschland ziemlich weit untern. Viele Menschen fürchten sich, wenn eine Spinne plötzlich unter dem Sofa hervorkommt. Bei manchen sorgt schon das Wort Spinne für eine Gänsehaut. Das ist sonderbar, denn hierzulande gibt es wohl kaum jemand, dem eine Spinne jemals ernsthaft geschadet hätte. Und doch ist die Angst vor diesen Tieren weit verbreitet. Wieso eigentlich? Und lässt sich gegen diese Angst etwas unternehmen?

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Entzauberung unmöglich
    Von Lia Pirskawetz
    Nach einem Märchen von Johann Karl August Musäus
    Ab 7Jahre
    Regie: Walter Niklaus
    Musik: Steffen Schleiermacher
    Mit: Walter Niklaus, Ruth Friemel, Udo Prucha, Subeer Saleh, Hannelore Schubert, Ulrike Kunze, Joachim Nimtz, Axel Wandtke, Lars Jung, Wolfgang Fleischmann, Martina Schumann u. a.
    Produktion: Rundfunk der DDR 1986
    Länge: 45'52
    Moderation: Tim Wiese

    Drei verzauberte Prinzen werden durch ihren jüngsten Bruder erlöst.

    Ein Graf hat seine drei Töchter mit wilden Tieren verheiratet, mit einem Bären, mit einem Adler und mit einem Fisch. Die drei sind verzauberte Prinzen, die nur jeden siebten Tag, jede siebte Woche, jedes siebte Jahr ihre menschliche Gestalt annehmen dürfen. Die Töchter haben sich damit abgefunden, aber nicht ihr jüngerer Bruder Reinhald. Er macht sich auf den Weg, um seine Schwestern zu erlösen.

    Johann Karl August Musäus lebte von 1735 bis 1787. Er gilt als einer der bedeutendsten Volksmärchen- und Sagensammler des 18. Jahrhunderts. Zusammengetragen hat er sie in der Sammlung „Volksmärchen der Deutschen“. Darin enthalten sind u. a. auch die Rübezahl-Legenden.
    Lia Pirskawetz, geboren 1938, studierte Slawistik und Anglistik, lebt als freischaffende Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin, hat zahlreiche Romane, Erzählungen und Dramen aus dem Russischen übersetzt und u.a. Hörspiele für Kinder und Erwachsene geschrieben.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Tim Wiese
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

  • Mein Nachbar, der Mörder
    Hanaus Kampf gegen Rassismus
    Von Ludger Fittkau

    Ajla und Armin Kurtovic - Schwester und Vater des am 19. Februar 2020 ermordeten Hamza Kenan Kurtovic. Der 22-Jährige war einer von neun Menschen, die in dieser Nacht in nicht einmal einer Viertelstunde von einem Rassisten ermordet wurden, der anschließend seine Mutter und sich selbst tötete. Ein Nachbar begeht ein Massaker. Ein Angriff auf eine Stadt, die seit Jahrhunderten Einwanderung kennt. Ein Schock - auch für Selma Yilmaz-Ilkhan und ihren Mann Ferdi Ilkhan. Ein Ehepaar, das sich kommunalpolitisch in Hanau engagiert. Nach dem 19. Februar 2020 saßen die beiden plötzlich in einem Krisenstab. Wir haben vier Hanauerinnen und Hanauer getroffen, für die sich das Leben nach dem rassistischen Attentat vor einem Jahr wohl für immer geändert hat. Die nun auf ihre Weise versuchen, den Kampf gegen Rassismus zu führen - tagtäglich. Damit Hamza Kenan Kurtovic und die anderen Opfer von Hanau nicht sinnlos gestorben sind.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    Wochenkommentar
    Von Sybille Anderl

    Buchkritik:
    "Geschlecht und Familie bei Marx" von Heather Brown
    Rezension von Andrea Roedig

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Christopher Ricke

    Warum Muslime nicht Moslems oder gar Mohammedaner heißen wollen
    Von Nabila Abdel Aziz

    Warum nicht jeder evangelische Christ ein Lutheraner ist
    Von Ralf Bei der Kellen

    Warum Namen spirituelle Kraft haben
    Von Kirsten Dietrich

    Wie der eigene Name auf das Leben wirkt
    Gespräch mit Joachim Schaffer-Suchomel, Pädagoge, Coach und Autor

    Warum nicht-jüdische Eltern jüdische Vornamen so lieben
    Von Christian Röther

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Frischluft für die Fantasie
    Die Hamburger Sinfonien von Carl Philipp Emanuel Bach
    Moderation: Ulrike Timm

    In Hamburg bekam Carl Philipp Emanuel Bach endlich wieder Luft. 1768 hatte er das Leben eines Lakaien am Hofe Friedrichs II. in Berlin eingetauscht gegen das eines Bürgers der Freien und Hansestadt Hamburg und den Posten eines preußischen Kammercembalisten gegen den des städtischen Musikdirektors der fünf Hauptkirchen von Hamburg. Die Musik des ehemals kunstbegeisterten Preußenkönigs in Berlin war längst zur netten Abendunterhaltung verflacht, der Kunstgeschmack dort hieß „modest, deutlich und nett”. Ein musikalischer Feuerkopf wie Carl Philipp Emanuel Bach, der es liebte, der allgemeinen Ordnung die Geistesblitze des Einzelnen entgegen zu schleudern, stand hier zunehmend auf verlorenem Posten. In Hamburg gibt der Sohn Johann Sebastian Bachs die auferlegte Zurückhaltung auf, kraftvoll, impulsiv und bisweilen exzentrisch stürmen seine neuen Sinfonien voran. Musik soll das Herz rühren, und den Sturm und Drang, der die Extreme der Stimmungen zum Ideal erhebt, widerspiegeln. „Jeder handle nur ganz aus sich, nach seinem innersten Charakter, sei sich treu, das ist die ganze Moral”, schreibt Johann Gottfried Herder 1773, im Entstehungsjahr von Bachs sechs Streichersinfonien Wq 182, den „Hamburger Sinfonien”.

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Jaedicke

    Hürden der Integration
    Spielberechtigung für Fußballer aus Verfolgungsländern
    Von Thomas Wheeler

    Starke Mädchen
    Mit Sport gegen das indische Patriarchat
    Von Antje Stiebitz

    Der Kung Fu Meister aus Neustrelitz
    Andreas Kühne und seine Thammavong-Schule
    Von Anja Röbekamp

    Wenn der Rücken wegen Homeoffice leidet: Steh' auf und mach' was!
    Von Elmar Krämer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Die Pudelmütze von Lake Placid
    Frank Scheffka und sein Sportlermuseum in Delmenhorst
    Von Alexa Hennings

    Frank Scheffka war 15, als er sein erstes Autogramm ergatterte: von Gerd Wessig, der als Hochsprung-Olympiasieger heimgekehrt war und auf einem Pressefest der Schweriner Volkszeitung seinen Verehrern begegnete. Das war 1980. 40 Jahre später bekommt Frank Scheffka, mittlerweile in Delmenhorst ansässig, den gesamten sportgeschichtlichen Nachlass einstiger Weltklassesportler. Längst hat es sich herumgesprochen, dass die Erinnerungen bei ihm gut aufgehoben sind. In seinem Haus hat der Mediziner ein Museum eingerichtet. Er legt Wert darauf, dass es kein Sport- sondern ein Sportlermuseum sei: Für ihn sind die Lebensläufe hinter den Autogrammen, Medaillen und Trikots wichtig. Die älteste Sportlerin, mit der er im Briefwechsel stand, war die US-Amerikanerin Aileen Riggin, die 1920 Gold im Kunstspringen gewann. Den olympischen Geist, den Zusammenhalt der Sportler, den vermisst der Delmenhorster Sammler. Mit dem Kommerz der heutigen Spiele hadert er. Und so ist die Sportgeschichte bis zu den 90er-Jahren für ihn das Wichtigste. Von einer Zeit erzählen, die längst vergangen ist. Geschichten zwischen Fackeln und Fahnen und Karin Enkes Pudelmütze, die die dreifache Olympiasiegerin im Eisschnelllaufen auf dem Weg nach Lake Placid strickte, ist auch dabei.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Ravenna Record
    Von Thomas Köck und Andreas Spechtl
    Komposition und Regie: die Autoren
    Mit: Ilse Ritter, Lilith Stangenberg, Annina Walt, Mateja Meded, Hieu Pham und Armin Wolf
    Ton und Technik: Martin Eichberg, Philipp Adelmann
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021                    
    Länge: 82'31
    (Ursendung)

    Eine Krankheit greift um sich. Sie ist der Grund für das rätselhafte Verschwinden - von Erinnerungen und schließlich von Menschen selbst. Ein poetisches und musikalisches Hörspiel über die Reise einer Wissenschaftlerin.

    Auf einem im Süden Italiens entdeckten Laptop wurde die Datei RAVENNA.DOC gefunden. Es sind Auszüge dieses Dokuments, die die Grundlage für dieses Hörspiel bilden. Das Stück erzählt von der Reise einer Forscherin durch Italien, während in Europa eine von ihr als „das Verschwinden“ bezeichnete Krankheit um sich greift. Die Zeit ist nicht klar auszumachen, lässt aber auf die nähere oder nur leicht entfernte Gegenwart schließen. In den Unterlagen einer ihrer Patientinnen, die vom Verschwinden infiziert wurde, stolpert sie über die exakt gleichen Schriftzeichen, wie in den Tagebüchern einer Ethnologin, die im frühen 20. Jahrhundert nach Italien gereist ist, um den Tarantismus und dessen heilende Kraft durch Musik zu erforschen, dabei aber langsam festgestellt hat, dass der Gegenstand ihrer Untersuchungen sie selbst zum Forschungsobjekt gemacht hat.

    Thomas Köck, geb. 1986 in Wolfern/Österreich, Autor und Dramatiker. Andreas Spechtl, geb. 1984 in Oberpullendorf, Österreich, Musiker und Autor. Unter dem Label „ghostdance“ entwickeln die beiden Künstler seit 2017 multimediale Hybride, in denen sie Text, Musik, Performance und Theater vermengen. Die Arbeiten, die oft als Readymades entstehen, wurden u.a. am mumok Wien oder am Theater Basel gezeigt, bei Impulstanz Wien oder zuletzt als 5h Video-Opern-Durational zur Eröffnung des Kunstfestes Weimar. „Ravenna Record“ ist ihre erste Arbeit für den Rundfunk.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus der Jesus-Christus-Kirche Berlin

    "Mit 'nem Kuss vor der Haustür fing's an"

    Ein musikalisches Programm zum Valentinstag
    Werke von Otis Blackwell, Friedrich Hollaender, Billy Joel, Walter Jurmann, Henry Mancini, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann u.a.

    ca. 20.35 Konzertpause
    "Von Renaissance bis Barbershop"
    Ruth Jarre im Gespräch mit Armin Horn und Raphael Zinser

    Vokalensemble German Gents:
    Thoma Wutz, Tenor
    Armin Horn, Tenor
    Raphael Zinser, Bariton
    Lukas Schulze, Bass

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Schlag nach bei Shakespeare
    Wie der literarische Kanon entsteht - und wieder vergeht
    Von Katharina Teutsch

    An Lederrücken und Goldprägung konnte man früher die ewigen Werte des literarischen Kanons erkennen. Heute ist er unscheinbarer, auch flüchtiger geworden.

    Der literarische Kanon fordert im Rhythmus runder Geburts- oder Todestage sein Recht. Er bestimmt die Leselisten an den Schulen und Universitäten und gehört zum bildungsbürgerlichen Rüstzeug. Kurz: Der Kanon ist der kulturelle Fußabdruck einer Epoche. Doch wer bestimmt eigentlich, was zu ihm gehört? Was sind die Kriterien dafür, dass ein Werk die Zeiten überlebt? Und welche Mechanismen bewirken, dass das, was eine Zeit für die Ewigkeit bestimmt hat, zuweilen bald darauf dem Vergessen überantwortet wird? Katharina Teutsch geht in ihrem Feature der Entstehung eines nationalen Kulturbewusstseins in der Mitte des 18. Jahrhunderts nach und folgt den Vorstellungen vom literarischen Kanon bis ins 21. Jahrhundert. Welche Funktion hat der Kanon für die literarische Produktion von heute? Welche Funktion hat er in einer Gesellschaft, die mit Auflösungsprozessen zu kämpfen hat? Schon bei Baudelaire heißt es, die Modernität, das sei das Flüchtige. Gehört der Kanon also aufs Altenteil? Kritiker, Literaturhistoriker und Schriftsteller erklären, welche Bedeutung der Kanon für sie hat.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    Das Grauen erzählen
    Hinterbliebene berichten in einer Radio-Dokumentation über Hanau
    Gespräch mit Sebastian Friedrich

    Nach der WDR-Debatte: Diversität fängt in den Redaktionen an
    Gespräch mit Hadija Haruna-Oelker

    Opfer des Klimawandels
    Kunst wird auf Eisscholle im Meer ausgesetzt
    Von Gerd Brendel

    Goodbye, Kapitalismus?
    Tagung über neue Weltordnungen, u. a. mit dem kamerunischen Philosophen Achille Mbembe
    Von Constantin Hühn

    Von Zürich in die Internet-Welt
    Christoph Marthaler inszeniert Christoph Willibald Glucks "Orphée et Euridice"
    Gespräch mit André Mumot