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Sonntag, 07.02.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Diskurs

    Proteste in Russland - Anfang vom Ende des Systems Putin?

    Es diskutieren:
    - Sabine Adler, Osteuropaexpertin bei Deutschlandfunk Kultur
    - Martin Hoffmann, Geschäftsführender Vorstand des Deutsch-Russischen Forums
    - Manuel Sarrazin, Sprecher für Osteuropapolitik von Bündnis 90/Die Grünen
    - Daria Sukharchuk, Journalistin, OstWest TV
    Moderation: Birgit Kolkmann
    (Wdh. vom 05.02.2021 - Wortwechsel)

    Russland kommt nicht zur Ruhe: Auch dreieinhalb Jahre Haft für Kreml-Kritiker Alexej Nawalny und Massenverhaftungen seiner Anhänger können die Proteste nicht stoppen. Verliert Putin an Macht? Wie soll Europa reagieren?

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Wolfgang Meyering

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Oliver Schwesig

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Kirche - Moschee - Museum - Moschee:
    Die Hagia Sophia zwischen Religion und Politik
    Von Marion Sendker, Köln
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Geschwisterkrach, Coronafrust und Meditation
    Warum streiten wir uns?
    Von Heidi Mottl
    Moderation: Fabian Schmitz und Selma
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020

    Niemand streitet gern. Aber manchmal ist ein Streit unvermeidlich.

    Mal ehrlich. Egal wie sehr man sich auch bemüht, sich nicht zu streiten, irgendwann fliegen dennoch die Fetzten. Dazu können Geschwister, einerlei ob älter oder jünger, die Eltern oder Freund oder Freundin manchmal einfach zu nervend sein. Daher sind Tricks und Tipps so wichtig, wie man aus der Streitsituation wieder herauskommt, einen Streit beendet. Noch besser wäre es aber vermutlich, wenn sich der Streit umgehen ließe.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Herr der Lügen
    Ab 7 Jahre
    Von Thilo Reffert
    Regie: Cordula Dickmeiß
    Komposition: Michael Rodach
    Mit: Jeremias Matschke, Lasse Pantel, Antonia Zschiedrich, Toni Lorentz, Felix von Manteuffel, Anna Grisebach, Markus Gerken, Axel Wandtke u.a.
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021
    (Ursendung)
    Moderation: Fabian Schmitz

    Eine übertrieben wahre Lügengeschichte

    Ronny ist mit seiner Familie umgezogen. Neue Wohnung, neue Stadt, neue Schule - aber auch neue Freunde? Seine Mitschüler interessieren sich jedenfalls kein Stück für ihn. Und dass er, um auf sich aufmerksam zu machen, behauptet, sein Fahrrad sei schneller als ein Auto und sein Kopf empfange Signale aus dem Weltall, macht ihn nicht gerade beliebter. Aber dann klaut er - mehr aus Versehen - bei einem Antiquar Gottfried August Bürgers Münchhausengeschichten. Und wenn er jetzt von seinem Opa erzählt, der sein Pferd an einer Kirchturmspitze festgebunden und es geschafft hat, sich an den eigenen Haaren aus einem Sumpf zu ziehen, hören ihm Marek, Wedat, Kalida und sogar die oberschlaue Tessa zu. Nach und nach wird aus Ronny, dem Lügner, Ronny, der Geschichtenerzähler. Aber dann fliegt, dem Internet sei Dank, der Schwindel auf. Und Ronny steht vor der Frage: Wieder die Schule wechseln? Oder darauf vertrauen, dass seine neuen Freunde trotzdem zu ihm halten?

    Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, arbeitete als Lehrer und an verschiedenen Theatern als Dramaturg und Theaterpädagoge, lebt heute als freischaffender Autor am Stadtrand von Berlin, schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa für Kinder und Erwachsene. „Commander Jannis“ wurde mit dem Kinderhörspielpreis des MDR-Rundfunkrates 2012 ausgezeichnet.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Fabian Schmitz
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Axel Flemming

  • Ausgetanzt
    Kein Karneval in Rio
    Von Tom Noga

    Rio de Janeiro, die brasilianische Küstenmetropole am Zuckerhut, steht für Strandleben, Karneval, Gemeinschaft, Leichtigkeit. Was passiert mit einer Stadt, die durch die Corona-Krise in ihrem Wesenskern getroffen wird? Erfindet sie sich neu? Für Tom Noga ist Rio so etwas wie seine zweite Heimat. Er war unzählige Male dort, aber als er Ende vergangenen Jahres in die Stadt kam, da war alles anders.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Simone Rosa Miller

    Philosophie des Abolitionismus
    Gewalt nicht mit Gewalt beantworten
    Gespräch mit Daniel Loick und Vanessa-Eileen Thompson

    Anarchist Pjotr Kropotkin
    Visionär einer freien Gesellschaft
    Von Thielko Grieß

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Kirsten Dietrich

    Katholisch, Frau, zur Priesterin berufen
    Eröffnet die Reformdebatte Perspektiven?
    Gespräch mit Sr. Philippa Rath über Frauenamt und Synodalen Weg
     
    Wie der muslimische Gebetsruf migrierte
    Von Mohammeds Gefährten zum Blues
    Von Julia Tieke
     
    Pfarrersenkelin mit Kopftuch
    Iman Andrea Reimann
    Von Lea De Gregorio

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Für Kenner und Liebhaber - und alle, die es werden wollen
    Die Klaviersonaten von Carl Philipp Emanuel Bach
    Gast: Christine Schornsheim, Cembalistin
    Moderation: Ilona Hanning
    (Wdh. v. 02.03.2014)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Axel Flemming

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thorsten Jabs

    Entspannung
    Anerkennung der "Negro Leagues" könnte in USA Zeichen setzen
    Von Kerstin Zilm

    Erinnerungskultur
    Die Bedeutung der Rehabilitation von jüdischen Sportlern
    Gespräch mit Prof. Lorenz Peiffer

    Symbol der Trennung
    Der Hongkong-China-Konflikt im Fußballstadion
    Von Ronny Blaschke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Die Langhantel
    Warum „Altes Eisen“ jeden Trend übersteht
    Von Elmar Krämer
    (Wdh. v. 09.02.2020)

    Eine Eisenstange und an den Enden Gewichte: Die Langhantel ist aus der Welt des Sports nicht wegzudenken. Obwohl sie längst so etwas wie die Großmutter aller Kraftsportgeräte ist. Schon in der Antike wurden Vorläufer der Langhantel, wie wir sie heute kennen, gerissen, gestoßen und gedrückt. Ende des 19. Jahrhunderts startete die Langhantel dann ihren Siegeszug vor allem im deutschsprachigen Raum. Bereits 1896 wurde sie bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit auf die Bühne gehoben. Das klassische Gewichtheben wurde zwar nie ein Trendsport, dennoch hat die Langhantel in Hinterhof-Boxclubs, Pumper-Buden, Athletik-Vereinen und Hochglanzfitnessstudios ihren Stammplatz. Aber warum? Was ist dran am "Alten Eisen"?

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Kunst
    Nach dem gleichnamigen Theaterstück
    Von Jasmina Reza
    Übersetzung aus dem Französischen: Eugen Helmlé
    Bearbeitung und Regie: Christiane Ohaus
    Mit: Ulrich Tukur, Christian Redl, Dominique Horwitz
    Ton und Technik: Peter Nielsen, Margitta Düver
    Produktion: RB 1996
    Länge: 82'39

    Die Geschichte der Freunde Marc, Serge und Yvan, deren Beziehung wegen der Auseinandersetzung über ein Kunstwerk zu zerbrechen droht. Jasmina Rezas erfolgreiches Stück als Hörspiel.

    Für 200.000 Francs hat sich Serge einen „Antrios“ gekauft: ein vollkommen weißes Ölgemälde. Doch Marc wittert hinter diesem Ankauf nicht Kunstleidenschaft, sondern snobistische Geltungssucht. Yvan, den Kopf voller Hochzeitspläne, gerät mit seinen pragmatischen Vermittlungsversuchen zwischen die Fronten der beiden. Das Originelle dieser Kunst-Komödie: Der ungemein knappe und wie mit leichter Feder gesetzte Text über die Wirkung des Kaufs ausgerechnet eines abstrakten Gemäldes liefert jedem der drei Charaktere auch einen vielschichtigen Subtext. Jasmina Reza geht es hier nicht primär um die Darstellung der Mechanismen des Kunstmarktes, es geht ihr vielmehr um die Menschen selbst.
    „Man erfährt hier, wie Freundschaft oder Liebe fast nie durch offenkundige Wichtigkeiten, sondern durch scheinbar Nebensächliches bestimmt werden, wie ein unbedachter Satz zum Treibsatz, eine Bagatelle zur Affäre, zum Torpedo wird, wie Dreierkonstellationen in Familie, Gesellschaft, Beruf ihre eigentümliche unausweichliche Brisanz haben, wie Frauen durch ihre Abwesenheit in einem Männerstück allgegenwärtig werden, wie Hahnenkämpfe funktionieren und Bürgerkriege entstehen. So wird das weiße Bild im Stück zum Abbild des Stückes selbst; als Projektionsfläche der komischsten, absurdesten, intrigantesten Einfälle. Kein blinder, eher ein sehender Spiegel.“ (Peter von Becker in „Theater heute“)

    Jasmina Reza, 1959 in Paris geboren, Autorin von Theaterstücken, Prosa und Drehbüchern, arbeitete zunächst als Schauspielerin. 2011 wurde ihr Stück „Der Gott des Gemetzels“ von Roman Polanski verfilmt. „Kunst“, ihr viertes Stück, wurde 1995 als bestes der Saison mit dem Prix Molière ausgezeichnet und avancierte zum weltweit meist gespielten Theatertext des Jahres.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Jesus-Christus-Kirche Berlin
    Aufzeichnung vom 21.01.2021

    Dmitrij Schostakowitsch
    Klaviertrio Nr. 1 c-Moll op. 8

    Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67

    Spectrum Concerts Berlin:
    Clara-Jumi Kang, Violine
    Jens Peter Maintz, Violoncello
    Eldar Nebolsin, Klavier

    Anschließend:
    Produktionen mit Ensembles der Spectrum Concerts Berlin in Kooperation mit Deutschlandfunk Kultur - Kompositionen von Erwin Schulhoff und Erich Wolfgang Korngold

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Die stärkste Droge überhaupt
    Literarische Sichten auf Krieg, von Remarque bis Babtschenko
    Von Raimund Petschner
    (Wdh. v. 03.05.2009)

    Kriege zu führen scheint einfacher, als sie zu begreifen.

    "Einem Menschen, der nie im Krieg gewesen ist, kann man den Krieg nicht erzählen", schreibt der Russe Arkadi Babtschenko, der in Tschetschenien kämpfte und seinen Remarque gelesen hat. Dessen Roman "Im Westen nichts Neues" ist ebenso wie Ludwig Renns „Nachkrieg“ vor gut 90 Jahren erschienen, in der Mitte zwischen den Weltkriegen. Beide Werke fragen eindrücklich: Was macht der Krieg mit den Menschen? Mit welchen Menschen ist er zu machen? Wie geht der Krieg aus jener Gesellschaft hervor, in die er scheinbar als das ganz Andere einbricht? Und nicht zuletzt: Ist der Krieg in Sprache zu fassen? Gegenüber einem Geschehen wie in Stalingrad 1942/43, bemerkte Alexander Kluge, sei die Position eines Dichters einfach Unsinn. Allerdings liefert auch die Tatsachengeschichte von Kriegen, die die Medien täglich in Bild und Ton liefern, keine gültige Aussage über den Charakter dieses menschlichen Tuns. Daher versuchen ihn dann doch Autoren darzustellen, oft aus eigenem Erleben heraus.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    "Flüstern in stehenden Zügen"
    Uraufführung von Clemens J. Setz
    Gespäch mit Barbara Behrendt

    Schrille Farben und Muster
    40 Jahre Memphis Design
    Gespräch mit Mateo Kries

    Erst Inauguration - jetzt Superbowl
    Die Lyrikerin Amanda Gorman
    Von Katharina Wilhelm

    MeToo in Griechenland: Erst der Sport - jetzt die Kultur
    Gespräch mit Karakostaki Charitini

    Animal Crossing
    Mit der Switch die Fondation Beyeler im Lockdown besuchen
    Von Dennis Kogel