Programm

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Mittwoch, 12.02.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Chormusik

    Joseph Haydn
    "Missa Cellensis in honorem Beatissimae Virginis Mariae" Hb. XXII:5

    Johann Winkel, Sopran
    Sophie Harmsen, Alt
    Benjamin Bruns, Tenor
    Wolf Matthias Friedrich, Bass
    RIAS Kammerchor
    Akademie für Alte Musik Berlin
    Leitung: Justin Doyle

    Produktion Deutschlandfunk Kultur / harmonia mundi 2019

    Als Joseph Haydn mit 29 Jahren in den Dienst des Fürsten Esterhazy trat, war er zunächst Vizekapellmeister, dann verlegte er sich auf Wunsch des Fürsten Nikolaus, der extra ein Opernhaus und Konzertsäle in der Sommerresidenz erbauen ließ, fast ganz aufs Komponieren. Nur für die Kirchenmusik war sein Vorgänger als Kapellmeister zuständig, erst nach dessen Tod schrieb Haydn auch geistliche Werke. Die Arbeit an der ‚Missa Cellensis‘ begann er gleich nach seiner Beförderung. Justin Doyle, der Chefdirigent des RIAS Kammerchores, hat viel recherchiert im Vorfeld der Aufnahme. Über die Besonderheiten des Werks und die verschiedenen Gründe, warum es bis heute nicht zum Standardrepertoire gehört, kann er ausführlich Auskunft geben. Ruth Jarre stellt die neue CD im Gespräch mit Justin Doyle vor.

    00:55 Uhr
    Chor der Woche

    Pro Musica Bremen

    Zum Studium von Musikerinnen und Musikern der bremischen Hochschule für Künste gehört auch das Dirigieren eines Chores. Zum Üben gründeten sie den Kammerchor Pro Musica und blieben auch nach dem Studium zusammen. Heute leben viele der Sängerinnen und Sänger in Oldenburg, Hannover, Hamburg und kleineren Städten dazwischen. Aber Bremen, der Heimat ihres Chores, sind sie alle verbunden geblieben und treffen sich einmal im Monat zu einem intensiven Probenwochenende. Der Chor singt klassische und weltliche Chorliteratur von der Renaissance bis zur Moderne und hat diese bei Konzerten in Norddeutschland aber auch bei Reisen nach Italien, Polen und Großbritannien aufgeführt.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Americana
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Florian Ihsen, München
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    "Unter den Stollen der Strand. Fußball und Politik - mein Leben"
    Gespräch mit Daniel Cohn-Bendit

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Autor und Journalist Johannes Groschupf im Gespräch mit Britta Bürger

    Seine Themen sind Identitätssuche und Grenzerfahrungen. In seinem Debütroman hat er den eigenen Hubschrauber-Absturz verarbeitet. Jetzt hat er einen rasanten Krimi geschrieben: die Geschichte eines Online-Redakteurs, der Hasskommentare löschen muss.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Mein Vater und Otto Mühl
    Eine Abrechnung aus dem Inneren der Künstler-Kommune
    Gespräch mit Wencke Mühleisen

    Straßenkritik:
    "Die Zweisamkeit der Einzelgänger" von Joachim Meyerhoff
    Von Norbert Zeeb

    Buchkritik
    "Dr. Weis' letzter Auftrag" von Lars Gustafsson
    Rezensiert von Jörg Magenau

    Seuchen
    Dystopischer Topos in der Literatur
    Gespräch mit Maike Albath

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Jakob Dobers und "Der Rest vom Licht"
    Gespräch mit dem Künstler

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Jan Tengeler

    Les Reines Prochaines
    "Zu unserer Verfassung"
    Von Eva Gutensohn

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Mathias Greffrath, Journalist
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Heidrun Wimmersberg

    Unterwegs mit dem dänischen OB von Rostock
    Claus Ruhe Madsen
    Von Silke Hasselmann

    Kieler Prototyp für umweltfreundliches Bauen
    Von Johannes Kulms

    Lerncafés
    Projekt gegen Analphabetismus in Bremerhaven
    Von Felicitas Boeselager

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Axel Rahmlow

    Tape-Label "Heimat der Katastrophe"
    Das uncoole Wissen schlägt zurück!
    Gespräch mit Thomas Groh

    Australische Comics
    Von Ramona Westhof

    Fundstück 170
    Arthur Køpcke - Was ist Das (Piece No. 2)
    Von Paul Paulun

    Vorgespult:
    Tommaso und der Tanz der Geister / Spuren / Bombshell
    Von Christian Berndt

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Bono startet Bildungsinitiative für Jugendliche bei UN
    Von Antje Passenheim

    Newcomer der Woche: HMLTD
    Von Bettina Brecke

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Jazz
    Von Jan Tengeler

    Les Reines Prochaines
    "Zu unserer Verfassung"
    Von Eva Gutensohn

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Margarete Wohlan

    Kinderarbeit in Indien
    Wie UNICEF bei der Vertuschung hilft
    Von Bhavya Dore, Ankush Kumar und Petra Sorge

    Kinderarbeit in Indien
    Vorzeigeprojekt Kalimpong
    Von Susanne Arlt

    UNICEF kämpft weltweit für Kinderrechte, muss dabei aber mit nationalen Regierungen zusammenarbeiten. In Indien wurde sie vom Staat und der Industrie zu drei Berichten hinzugezogen, die die Wahrheit über Kinderarbeit verschleiern sollten.

    In den vergangenen zehn Jahren konnten in der nordindischen Bergstadt Kalimpong 500 Kinder von Kinderarbeit befreit werden. Durch den beharrlichen Kampf von Nonnen des französisch-katholischen Cluny-Orden. Ein landesweiter Erfolg.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Philipp Schnee

    Mythos Dresden I
    Die Bombardierung Dresdens 1945
    Von Tobias Barth

    Mythos Dresden II
    Umkämpfte Erinnerung, Opfer und Täter
    Gespräch mit Bastian Brandau

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Besední Dům Brno (Vereinshaus Brünn)
    Aufzeichnung vom 07.02.2020

    Antonín Reicha
    "Lenora - Grand musical tableau" nach der Ballade von August Gottfried Bürger

    Lenora - Martina Janková, Sopran
    Mutter - Pavla Vykopalová, Sopran
    Erzähler - Wojciech Parchem, Tenor
    Vilém - Jiří Brückler, Bariton
    Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
    Philharmonisches Orchester Brünn
    Leitung: Dennis Russell Davies

    Eine große Kantate nach Bürgers Ballade vom tschechischen Komponisten Antonín Reicha, der, wie Beethoven, 1770 geboren wurde.

  • 21:30 Uhr

    Alte Musik

    Universum JSB
    "Widerspenstig", "incorrigibel" und "unfleißig" - Bach am Scheideweg
    Von Michael Maul

    Nach seiner atemberaubenden Kantatenserie der 1720er-Jahre steht Bach am Scheideweg. Den Leipziger Ratsherren gilt er inzwischen als unfleißig. Thomaskantor Bach seinerseits klagt in einem langen Memorial über die in seinen Augen völlig verkorkste Schul- und Kulturpolitik der Stadt - und protestiert auch mit musikalischen Mitteln. Entsetzt über die „wunderliche, der Music wenig ergebene Obrigkeit” ist er im Herbst 1730 wild entschlossen, Leipzig zu verlassen. Warum er dennoch blieb und wie es dazu kam, dass Bach von seinen Vorgesetzten plötzlich als incorrigibel und widerspenstig beschimpft wird, das erfährt man im 20. Teil der Reihe ‚Universum JSB‘ von Michael Maul.

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Hörspiel

    Heidi Hoh arbeitet hier nicht mehr
    Von René Pollesch
    Regie: der Autor
    Mit: Nina Kronjäger, Claudia Splitt, Christine Groß
    Ton: Johannes Koeniger
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin/WDR/NDR 2000
    Länge: 55'23

    Heidi Hoh kämpft sich durch. Ihr Zuhause ist kein freundlicher Ort mehr, sie lebt auch gar nicht mehr dort, sondern führt ein Partisanenleben als obdachlose Telearbeiterin, die ihr Notebook überall einstöpseln kann.

    Heidi Hoh ist die Heldin einer dreiteiligen Radikal-Soap. Im ersten Teil spielt Heidi Hoh die Vermischung der Bereiche Arbeit und Zuhause durch, wenn im Dienst eines Unternehmens der häusliche Bereich als Betrieb organisiert wird.
    In diesem zweiten Teil nun ist das Zuhause kein freundlicher Ort mehr, und Heidi Hoh lebt auch gar nicht mehr dort, sondern führt ein Partisanenleben als obdachlose Telearbeiterin, die ihr Notebook überall einstöpseln kann. „Heidi Hoh arbeitet hier nicht mehr.“ - „Sie arbeitet nicht mehr Zuhause.“ - „Aber du könntest Verhältnisse herstellen, Zuhause oder an deinem Arbeitsplatz, die dein Leben …“ - „… nicht zu der Wahnvorstellung werden lassen, es gäbe irgendwo anders ein lebenswerteres Leben.“ „Das gibt es nämlich nicht!!“

    René Pollesch, geboren 1962 in Friedberg bei Hessen, ist Autor und Regisseur. Er studierte Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen. Pollesch inszenierte seine eigenen Stücke an vielen deutschsprachigen Bühnen sowie in Warschau, Stockholm, Tokio, Sofia und São Paulo. Von 2001 bis 2007 Künstlerischer Leiter des Praters der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Dort entstand u.a. die „Prater-Trilogie“ („Stadt als Beute“, „Insourcing des Zuhause - Menschen in Scheiß-Hotels“ und „Sex nach Mae West“). An der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz auch Serien- und Filmformate, etwa „24 Stunden sind kein Tag“, und „Bad Decisions“. 2001 Mülheimer Dramatikerpreis, 2007 Nestroy-Theaterpreis, 2009 Publikumspreis der Mülheimer Theatertage, 2012 Else-Lasker-Schüler-Dramatikerpreis, 2018 Jürgen Bansemer & Ute Nyssen Dramatikerpreis. Seit 2012 ist René Pollesch Mitglied der Akademie der Künste Berlin.
    Hörspiele für Deutschlandfunk Kultur: „Heidi Hoh“ (DLR Berlin/WDR 1999), „Heidi Hoh arbeitet hier nicht mehr“ (DLR Berlin/WDR/NDR 2000), „Heidi Hoh 3 - Die Interessen der Firma können nicht die Interessen sein, die Heidi Hoh hat“ (NDR/DLR Berlin 2002), „Tod eines Praktikanten“ (DKultur 2007, Hörspiel des Monats April 2007). René Pollesch ist designierter Intendant der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Eckhard Roelcke

    Nachruf auf Joseph Vilsmaier

    Uneitler Selfmademan
    "Herbstmilch"-Regisseur Joseph Vilsmaier gestorben
    Gespräch mit Jo Baier, Filmemacher

    Fantastische Frauen
    Surreale Welten von Meret Oppenheim bis Frida Kahlo
    Gespräch mit Ingrid Pfeiffer

    Vor der Berlinale
    Internationale Chefs diskutieren Sinnhaftigkeit von Festivals
    Gespräch mit Jörg Taszman

    Alles Lüge
    Lars Eidinger und John Bock bringen "Peer Gynt" auf die Schaubühne
    Gespräch mit Barbara Behrendt

    Filme der Woche:
    Bombshell / La Gomera
    Von Anke Leweke

    Kulturpresseschau
    Von Arno Orzessek