Programm

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Sonntag, 25.02.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Gegenwart lesen
    Der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl im Gespräch mit René Aguigah

    Nicht nur Bücher lassen sich lesen, sondern auch Gesichter, Fußballspiele - oder eben die Gegenwart. In unregelmäßigen Abständen spricht René Aguigah mit belesenen Zeitgenossen darüber, was ihnen in unserem Heute auffällt. Hier mit dem Berliner Kulturwissenschaftler Joseph Vogl: über einen neuen Blick auf den französischen Philosophen Michel Foucault, über das vermeintliche Verschwinden der Finanzkrise, über die Geschichte des Amok.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jörg Adamczak

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Oliver Schwesig

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Unitarische Kirche in Berlin

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Die Verteidigung des Heiligen
    Auf der Suche nach Sinnbildern in einer pluralen Gesellschaft
    Von Pastor Diederich Lüken
    Evangelische Kirche

    Nach wie vor sagen viele Menschen den Satz: Das ist mir heilig. Doch oft ist nicht mehr die große Erzählung gemeint oder der Gegenstand, der einstmals einen ideellen Wert repräsentierte. Anderes ist an diese Stelle getreten, ist mit Emotion und mit Bedeutsamkeit aufgeladen. Heiligkeit für den zweiten, etwas längeren Blick.

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Reisefieber
    Von Hans Zimmer
    Gelesen von Axel Prahl
    Ab 6 Jahren
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017
    (Ursendung)
    Moderation: Tim Wiese

    Moritz hat Fieber. Daher entscheidet Opa, dass er im Bett bleiben muss. Die geplanten Ausflüge finden daher nur im Kopf statt.

    Moritz ist krank, hat Fieber und muss im Bett bleiben. Dabei wollte er doch eigentlich zu seiner Freundin Mimi an den See.
    Ich erzähl Dir was, versucht sein Opa ihn zu trösten. Obwohl Moritz weiß, das ist ein Trick, um ihn abzulenken, hört er zu. Und Opa beginnt zu erzählen, von einem Duell, das vor über 200 Jahren wirklich stattgefunden hat, von aufregenden Entdeckungsfahrten in die Südsee und von gefährlichen Piraten.
    Opa ist ein toller Geschichtenerzähler. Da Moritz hohes Fieber hat, gehen die Ausflüge, auch wenn Opa schon längst mit seinen Erzählungen aufgehört hat, in Moritz’ Kopf noch ausgiebig weiter.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Peterchens Mondfahrt
    Von Holger Teschke
    Nach dem Märchenspiel von Gerdt von Bassewitz
    Ab 7 Jahren
    Regie: Peter Groeger
    Komposition: Peter Gotthardt
    Mit: Walter Fister-Culjat, Anne Helm, Christian Gaul, Rainer Büttner u. a.
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 1998
    Länge: 52'
    Moderation: Fabian Schmitz

    Peter und seine Schwester Anne fliegen zum Mond, um dort ein Käferbein zu suchen.

    Peter und seine Schwester Anne liegen im Bett, haben das Fenster weit geöffnet und wollen gerade einschlafen. Da fliegt ein Käfer ins Zimmer, kreist um die Lampe und singt dabei ein merkwürdiges Lied über seinen Urgroßvater. Ein Holzdieb hat ihm mit der Axt ein Bein abgehackt. Die Nachtfee hat den Dieb zur Strafe auf den Mond verbannt. Leider hat er auch das Käferbein mitgenommen. Seitdem sind alle Käfer aus dieser Familie auf der Suche. Sie müssen zwei Kinder finden, die nie ein Tier gequält haben. Denn nur solche Kinder können zum Mond fliegen und das verlorene Bein zurückholen. Anne fliegt sofort los, Peter würde lieber schlafen, aber er kann seine kleine Schwester auf einer so gefährlichen Reise nicht allein lassen.

    Gerdt von Bassewitz (1878-1923) war Schauspieler und Schriftsteller. Durch das Märchenspiel „Peterchens Mondfahrt" wurde er berühmt.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Sprechen
    Moderation: Matthias Hanselmann
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Renate Schönfelder unterwegs mit dem ehemaligen SPD-Vorsitzenden Franz Müntefering in Sundern

    Für den TUS-Sundern schießt Franz Müntefering die ersten Tore. Er will Fußballer werden, wie die Idole von seinem FC Schalke. Die Mannschaft kommt damals regelmäßig ins Sauerland. Nach der Volksschule in Sundern, beginnt für den 14-Jährigen die Ausbildung zum Industriekaufmann, ebenfalls in Sundern. 1975 folgt der große Schnitt, für die SPD zieht Müntefering in den Bundestag, als Nachrücker. 2004 bekommt er das „schönste Amt neben dem Papst“, Müntefering wird Vorsitzender seiner Partei. Mit 73 zieht sich der Sauerländer aus der Bundespolitik zurück und hinterlässt auch diesen Satz: „Opposition ist Mist“. Und Sundern? In die Heimat kehrt der heute 78-Jährige regelmäßig zurück, gern mit dem Bus über die Dörfer, der alten Zeiten wegen. Demnächst kommt er auch mit Deutschlandfunk Kultur vorbei. Dann will der ehemalige Vizekanzler seinen alten Ausbildungsbetrieb zeigen. Und natürlich den Platz von seinem TUS-Sundern, auch wenn es mit der großen Fußballkarriere nicht geklappt hat.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    u.a. XXIII. Olympische Winterspiele Pyeongchang 2018
    Moderation: Axel Flemming

  • #nogroko
    Die Nein-Sagerinnen  
    Von Moritz Küpper, Alexander Moritz und Johannes Kulms

    Soll die SPD noch einmal mit der Union regieren oder ist das der sichere Weg in die Bedeutungslosigkeit? Die Partei ist in dieser Frage tief gespalten, die Umfragewerte sind auf einem neuen Tiefststand. Die Reportage begleitet drei Frauen, die sich gegen eine Fortführung der Großen Koalition ausgesprochen haben. Im SPD-Stammland Nordrhein-Westfalen, in Leipzig, wo die Partei nur drittstärkste Kraft ist, und in Flensburg, wo bei der SPD gerade dicke Luft ist, weil die Oberbürgermeisterin im Alleingang ihre Kandidatur für den Parteivorsitz angekündigt hat. 

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Simone Rosa Miller

    Der philosophische Wochenkommentar:
    Kramp Karrenbauer - Quotenfrau oder Quantensprung?
    Von Beate Roessler

    Schmerz - Leben wir in einer betäubten Gesellschaft?
    Gespräch mit dem Philosophen Dr. Christian Grüny

    Kann Philosophie Schmerzen lindern?
    Von Theo Roos

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation:  Kirsten Dietrich

    Schwerpunkt: Bilderbibeln / Religionstransfer

    Die ganze Bibel in 3333 Bildern:
    Die „Wiedmann-Bibel“ und andere Bilderbibeln
    Gespräch mit Mathias Jeschke, Lektor bei der Deutschen Bibelgesellschaft

    Buddhismus als Neuanfang:
    Immer mehr unterprivilegierte Dalit in Indien konvertieren
    Von Antje Stiebitz

    Japans umstrittenste Religion:
    Die älteste protestantische Gemeinde in Kobe
    Von Dorothea Brummerloh

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Fünf Finger ballen sich zur Faust
    Frederic Rzewskis Variationen über "The People United Will Never Be Defeated!"
    Gast: Igor Levit, Pianist
    Moderation: Jürgen Liebing

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    u.a. XXIII. Olympische Winterspiele Pyeongchang 2018
    Moderation: Axel Flemming

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Triumph und Teilhabe
    Paralympics stärken das Bewusstsein gegenüber Menschen mit Handicap
    Von Ronny Blaschke

    Die Paralympische Bewegung behauptet gern, dass ihre Weltspiele den Menschen mit Behinderung helfen. Aber wie haben sich die Gastgeber der vergangenen Paralympics tatsächlich verändert? Wie steht es um Barrierefreiheit und Teilhabe in London, Sotschi oder Rio? 1988 war das Interesse in Seoul an den Paralympics gering. Fast 30 Jahre später sind nun die Winterspiele in Südkorea, Pyeongchang, zu Gast. Das Land hofft auf einen Bewusstseinswandel durch die Spiele. Eine Chance, die Deutschland auf absehbare Zeit nicht haben wird.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Langholzfeld
    Von Andreas Jungwirth
    Regie: Harald Krewer
    Mit: Karl Markovics, Nikolaus Barton, Branko Samarovski, David Miesmer, Joseph Lorenz, Elfriede Irrall, Julia Gschnitzer, Murathan Muslu, Maria Hofstätter, Dessi Urumova
    Komposition: Peter Imig
    Ton: Elmar Peinelt
    Produktion: Deutschlandradio Kultur/ORF 2016
    Länge: 74'32
    (Wdh. v. 20.03.2016)

    Der Heimatort hat sich verändert. Türken und Mazedonier sind die neuen Nachbarn. Ein Besuch bei den Eltern.

    Langholzfeld, eine kleine Siedlung am Rand der österreichischen Stadt Linz, wurde in den 1960er-Jahren gebaut, größtenteils von Flüchtlingen aus Rumänien und Jugoslawien. Jahre nachdem der Erzähler seinen Heimatort verlassen hat, kehrt er für eine Recherche zurück. Viele Häuser stehen inzwischen leer, ihre Erbauer sind gestorben. Manche Häuser wurden verkauft, an Türken oder Mazedonier. Für sie ist Langholzfeld ihr neues Zuhause. Die Eltern des Erzählers reagieren zunächst skeptisch, als der Sohn die Veränderungen im Heimatort dokumentieren will.

    Andreas Jungwirth, geboren 1967 in Linz, Schauspieler, Theater- und Hörspielautor, Erzähler und Publizist. Schreibt neben Theaterstücken und Hörspielen auch Jugendromane, z.B. "Schwebezustand" (2017). Gründete Anfang der 1990er ein Duo für Dada und Neue Musik. 1997 entstand sein erstes Hörspiel "Madonnenterror" für den ORF. Weitere Stücke u.a.: "Korrektur No. 1" (ORF/DKultur 2001), "Outside Inn" (DKultur 2008), "Volksgarten" (DKultur/ORF 2009), "Alleine bin ich viel" (DKultur 2011) und Wurfsendungen. Zuletzt: Bearbeitung von Jocelyne Sauciers Roman "Ein Leben mehr" (DlfKultur 2017).

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Chor@Berlin
    Radialsystem V
    Aufzeichnung vom 18.02.2018

    Johannes Brahms
    "Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen" für Chor a cappella op. 74 Nr. 1

    Friedrich Cerha
    Vier Hölderlin-Fragmente für gemischten Chor a cappella

    György Kurtág
    "Esquisse pour Hölderlin" für Klavier zu vier Händen

    Johannes Brahms
    "Schicksalslied" für gemischten Chor und Klavier zu vier Händen op. 54
    Text: Friedrich Hölderlin

    Bruno Maderna
    "Schicksalslied" für gemischten Chor a cappella

    Johannes Brahms
    Drei weltliche Gesänge für Chor a cappella op. 42

    Johann Sebastian Bach / György Kurtág
    "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit" für Klavier zu vier Händen

    Daan Manneke
    Drei Liturgien für gemischten Chor a cappella
    Texte von Rilke, Trakl und Hölderlin

    Hendrik Heilmann, Klavier
    Gerhard Vielhaber, Klavier
    Rundfunkchor Berlin
    Leitung: Gijs Leenaars

  • Der Stimmenflüsterer
    Zum 250. Todestag des italienischen Gesangslehrers und Komponisten Nicola Antonio Porpora

    Farinelli, Caffarelli, Porporino - Italiens Kastratenstars des 18. Jahrhunderts lernten ihre Kunst vom selben Meister: Nicola Antonio Porpora.

    Porporas 53 Opern strotzen vor virtuosen Bravurarien, mit denen er seine Stimmzöglinge berühmt machte - und sie ihn. Gemeinsam legte man die Latte in der europäischen Opernwelt hoch: Als in Venedig sein erster großer Konkurrent Leonardo Vinci verstarb, zog Porpora weiter nach London, wo er Händel systematisch den Rang ablief. In Dresden untergrub er den ungeteilten Ruhm Johann Adolph Hasses. Wo immer der neapolitanische Überflieger seine Zelte aufschlug, herrschte sofort unerbittlicher Wettstreit. Alle Rivalen liefen zu Hochform auf und trugen zu einer einzigartigen Blütezeit italienischer Gesangskunst bei.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    u.a. XXIII. Olympische Winterspiele Pyeongchang 2018

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    Theater und Digitale Welt
    Konkurrenz oder Bereicherung? Konferenz in Dortmund
    Von Stefan Keim

    Kulturpresseschau
    Von Ulrike Timm