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Sonntag, 11.02.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Schriftstellerinnen aus Argentinien im Aufwind
    Mikrokosmen und Computerviren
    Von Peter B. Schumann

    Argentinien erlebt einen zweiten Literaturboom - diesmal boomen nicht die Schriftsteller, sondern die Schriftstellerinnen.

    In Lateinamerika schicken sich Schriftstellerinnen an, die Schriftsteller zu überflügeln. Sie erobern einen immer größeren Anteil am Buchmarkt. Man spricht bereits von einem zweiten Literaturboom. Im ersten in den 60er- und 70er-Jahren spielten Frauen keine Rolle - weltberühmt wurden damals Gabriel García Márquez, Mario Vargas Llosa, Carlos Fuentes, Julio Cortázar und andere Männer. Inzwischen hat die Emanzipation auch den Literaturbetrieb erreicht, hat Hemmschwellen und Vorurteile beseitigt und eine Fülle von Talenten hervorgebracht. Die meisten Schriftstellerinnen scheinen aus Argentinien zu kommen: Selva Almada, Esther Andradi, Samanta Schweblin und Pola Oloixarac. Zumindest deutet die Zahl der hierzulande publizierten Bücher darauf hin. Sie unterscheiden sich thematisch und stilistisch auffallend stark. Maria Cecilia Barbetta hat ihren ersten Roman gar auf Deutsch geschrieben.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Uwe Golz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Mathias Mauersberger

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Vedanta-Gesellschaft

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • 07:05 Uhr

    Feiertag

    Chassidismus
    Zum 140. Geburtstag von Martin Buber
    Von Dietrich Heyde
    Evangelische Kirche

    Martin Buber hat die chassidischen Geschichten gesammelt, sprachlich geformt und philosophisch durchleuchtet. Zum 140. Jahrestag des Philosophen wird an diese Welt gelebter Weisheit erinnert. Hier zeigt sich, wie bedeutsam für jüdisches Leben das Erzählen ist und das Erinnern an Vergangenes. Es ist die Voraussetzung für Geistesgegenwart

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Ein halbes Gespenst
    Von Anna-Luise Böhm
    Gelesen von Tonio Arango
    Ab 6 Jahren
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010
    Moderation: Tim Wiese

    Tini und Suse haben sich ein Faschingskostüm für zwei gebastelt und nun kommt Suse nicht mit.

    Tini kann es kaum erwarten, mit ihrer besten Freundin Suse zum Fasching zu gehen. Die beiden haben sich ein ganzes Wochenende lang ein gemeinsames Kostüm gebastelt. Tini freut sich sehr auf die Party. Da erfährt Tini, dass Ann-Zoe sich auch mit Suse zum Fasching verabredet hat. Nun steht sie allein mit ihrem tollen Kostüm im Flur und weiß nicht, was sie machen soll. Suse ist so gemein. Tini schmiedet Rachepläne und schließt sich dadurch leider selbst aus. Am Ende muss sie sich mit einem halben Gespenst herumärgern.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag für Kinder
    Prinzessin Sara
    Von Mario Göpfert
    Nach einem Roman von Frances Hodgson Burnett
    Ab 7 Jahren
    Regie: Christine Nagel
    Komposition: Peter Ehwald
    Mit: Anne Marlene Meister, Verena von Behr, Anna Böttcher, Aglaia Rogacey, Alexander Khuon, Jürgen Holtz, Ingo Hülsmann
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2012
    Länge: 52'15
    (Wdh. v. 01.01.2014)
    Moderation: Tim Wiese

    Mit viel Fantasie wehrt sich das Waisenkind Sara gegen die Schikanen im Mädcheninternat.

    Sara ist bei ihrem Papa in Indien aufgewachsen. An einem trüben Wintertag bringt der Papa sie nach London. Sara soll hier zur Schule gehen. Der Papa hat ihr herrliche Kleider und Spiele gekauft und sie bekommt das schönste Zimmer im Internat. Dann fährt der Papa zurück nach Indien und Sara muss allein zurechtkommen. Alle halten sie für eine kleine Prinzessin. Sara ist ein kluges Mädchen. Sie setzt sich selbstbewusst über die Verbote der Internatsleiterin hinweg. Sie befreundet sich, mit wem sie möchte, und kann nicht verstehen, warum Becky, das Dienstmädchen, nur arbeiten soll und nichts lernen darf. Als ihr Vater plötzlich stirbt und ihr kein Geld hinterlässt, muss Sara in eine kleine Dachkammer ziehen und sehr viel arbeiten. Gut, dass sie Freunde gefunden hat und ihre Fantasie ausreicht, sich auch jetzt schöne Spiele auszudenken.

    Frances Burnett (1849-1924) wurde durch drei Kinderbücher weltberühmt: „Der kleine Lord“, „Der geheime Garten“ und „Sara, die kleine Prinzessin“.

    Mario Göpfert, geboren 1957, schreibt seit 1984 Hörspieltexte und Erzählungen für Kinder.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Ehe
    Moderation: Matthias Hanselmann
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Renate Schönfelder unterwegs mit dem Schriftsteller Friedrich Ani in München

    Schon in jungen Jahren stehen für Friedrich Ani zwei Dinge fest: Er muss weg aus dem Dorf seiner oberbayerischen Heimat, hinein in die Anonymität der Großstadt. Hier will er als Schriftsteller arbeiten. Die Sache mit der Stadt erfüllt sich schnell. Mit 18 zieht Ani nach München, dort lebt er bis heute. Auf den großen Durchbruch als Schriftsteller muss Ani viele Jahre warten, „einen Plan B hatte ich nicht“. Durch Tabor Süden, dem Kommissar aus seinen Krimis, ändert sich alles. Da ist Friedrich Ani fast 40. Seine Bücher werden zu Bestsellern, mehrfach gewinnt er den Deutschen Krimi Preis, schreibt Drehbücher für den ‚Tatort‘. Für seine Werke ist München die Bühne. So streift Anis Ermittler Tabor Süden gern über den Viktualienmarkt oder sitzt im Hofbräuhaus. Kein Zufall, auch Friedrich Ani zieht es immer wieder hierher. Und wenn der 59-Jährige dem Deutschlandfunk Kultur sein München zeigt, dürfen zwei Orte nicht fehlen. Der Münchner Hauptbahnhof, denn hier „schaue ich den Zügen zu, den Menschen wie sie hasten und rasten, hier bin ich sehr Zuhaus“. Dann will er noch die einzige Krimibuchhandlung in ganz Bayern besuchen, „mein zweites Wohnzimmer“. Denn hier, so Friedrich Ani, „bekomme ich einen Überblick über meine Welt, in der ich arbeite, schreibe und lese“.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    u.a. XXIII. Olympische Winterspiele Pyeongchang 2018
    Moderation: André Hatting

  • Totalverlust
    Mein Bitcoin und ich
    Von Gerhard Richter

    Mein Bitcoin ist weg. Das ist schon eine Weile her, ich habe ihn verloren, als er 5 € wert war. Heute hätte ich 20.000 € dafür bekommen. Das schmerzt. Ich mache mich auf die Suche nach dem verpassten Reichtum und entdecke eine Krypto-Welt der Extreme: Gelassenheit und Hyperaktivität.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    Der philosophische Wochenkommentar:
    Rettet die Akademie!
    Von Andrea Roedig

    Was ist Freundschaft?
    Von Nadja Baschek

    Die Philosophie der Freundschaft
    Gespräch mit Klaus Eichler, Prof. für antike Philosophie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

    „Figuren des Möglichen“
    Jacques Rancière über '68 und die Politik
    Von Constantin Hühn

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Schwerpunkt: Kirche, Kunst und Künstler

    Kirche und Karneval
    Der Aschermittwoch der Künstler
    Thorsten Jabs spricht mit Prälat Josef Sauerborn, Künstlerseelsorger Erzbistum Köln

    Gläsernes Kulturerbe
    Glaskonservierung für Kirchenfenster
    Von Thomas Senne
               
    Abbildungen im Altertum
    Siegelabdrücke der griechisch-römischen Götterwelt
    Von Simon Schomäcker

    Andachtsbilder
    Begleiter auf dem Weg des Glaubens
    Von Kirsten Serup-Bilfeldt

    Moderation: Thorsten Jabs

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Geniales Stückwerk
    Johann Sebastian Bachs Messe h-Moll BWV 232
    Gast: Ton Koopman, Dirigent und Organist
    Moderation: Ulrike Timm

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    u.a. XXIII. Olympische Winterspiele Pyeongchang 2018
    Moderation: André Hatting

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Kampfplatz Olympia
    Vor 50 Jahren treten erstmals zwei deutsche Mannschaften an
    Von Wolf-Sören Treusch

    Olympische Winterspiele 1968 in Grenoble: die Rennrodlerinnen aus der DDR haben Gold und Silber schon sicher, auf Initiative bundesdeutscher Funktionäre werden sie disqualifiziert. Begründung: sie hätten die Kufen ihrer Schlitten erwärmt. Das ist verboten. Wenige Wochen zuvor verhilft der westdeutsche Ski-Athlet Georg Thoma seinem ostdeutschen Konkurrenten Ralph Pöhland zur Flucht in den Westen. Die DDR Staatsführung tobt: Sie spricht von Verrat und Menschenraub. Die Spiele in Grenoble 1968 werden zum Kampfplatz zwischen Ost und West. Zum ersten Mal treten zwei getrennte deutsche Mannschaften bei Olympia an. Bis dahin hatte es immer ein gesamtdeutsches Team gegeben. Die sportpolitische Führung der DDR geht auf Nummer sicher: Nur linientreue Athleten dürfen teilnehmen. Der Kampf um Gold wird zu einem wichtigen Kapitel deutsch-deutscher Zeitgeschichte.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Hörspieljahrgang 1968
    Von Klaus Ramm
    Mit: Klaus Ramm, Siegfried Kernen
    Regie: Marianne Therstappen
    Ton: Johannes Kutzner
    Produktion: NDR 1988
    Länge: 85'32

    "Das Hörspiel begann jetzt, ästhetische Autonomie als gesellschaftlich produktive Kategorie begreifend, zur interessantesten und lebendigsten literarischen Gattung zu werden."

    "Das Hörspiel ist außerhalb des fertigen Tonbands nicht mehr manifest zu machen. Es lässt sich prinizipiell nicht mehr verschriften. Alle Manuskripte, Partituren, Anweisungen sind bestenfalls der schriftliche Bodensatz eines Kunstwerks, das sich selbst in ganz anderen Dimensionen realisiert.” So beschreibt Klaus Ramm u.a. die Hör-, Sprach- und akustischen Spiele von Ernst Jandl und Ferdinand Kriwet.

    Klaus Ramm, geboren 1939 in Hamburg, Literaturwissenschaftler, Herausgeber und Radiotheoretiker. Gründungsmitglied des Kolloqiums Neue Poesie der Freien Akademie der Künste Leipzig, Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg, langjährig engagiert in der Jury des Karl-Sczuka-Preises. Zahlreiche Sendungen zum Thema Hörspiel.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus der Philharmonie Berlin

    Magnus Lindberg
    "Chorale" für Orchester

    Alban Berg
    Sieben Frühe Lieder für hohe Stimme und Orchester

    ca. 20.40 Konzertpause

    Anton Bruckner
    Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106

    Karen Cargill, Mezzosopran
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Robin Ticciati

    Surround Sound - Dolby Digital 5.1

  • Der Klang der Wolga
    Die Musikstadt Kasan
    Von Julia Smilga

    Ein musikalischer Rundgang durch die traditionsreiche Millionenstadt.

    Kasan an der Wolga ist die Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan innerhalb der Russischen Föderation und liegt eine gute Flugstunde östlich von Moskau. Heute gilt Kasan als ein Musterbeispiel des friedlichen Nebeneinanders von Christen und Muslimen. Die Kulturpolitik fährt bewusst zweigleisig und fördert sowohl die westliche, akademisch genannte, Kultur als auch die tatarische Tradition. Das Nationale Sinfonieorchester Tatarstan wirkt außergewöhnlich jung besetzt, der Frauenanteil ist enorm hoch. Sein weicher, samtiger Klang begeistert die Kritiker. Was macht den musikalischen Geist der Stadt aus?

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    u.a. XXIII. Olympische Winterspiele Pyeongchang 2018
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Ulrich Rasche inszeniert in Dresden Ágota Kristófs Buch "Das große Heft"
    Von Bernhard Doppler

    Tcherniakov und Barenboim in der Berliner Staatsoper mit "Tristan und Isolde"
    Gespräch mit Jürgen Liebing

    Fröhliche Apokalypse:
    Yael Ronen und Ensemble inszenieren "Gutmenschen" in Wien
    Gespräch mit Reinhard Kager

    Debattenhunger
    Ein russisches Kulturportal nutzt die Meinungsarmut der Medien
    Von Gesine Dornblüth

    Kulturpresseschau
    Von Tobias Wenzel