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Samstag, 12.03.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Vom Konflikt zum Dialog
    Eine Lange Nacht über Mediation und Migration
    Von Blanka Weber
    Regie: Rita Höhne

    Mediation ist ein Mittel und eine Chance, Konflikte zwischen Menschen jenseits von Rechtsanwälten und Gerichten zu klären. Mediation ist ein altes Geschäft. Schon der attische Grieche Solon (um 600) beschäftigte sich mit der Frage, wie in der Gesellschaft zwischen „oben“ und „unten“ Gerechtigkeit geschaffen werden kann, wie Güter fair verteilt und eine Balance zwischen dem Volk und denen „da oben“ funktionieren kann. Es ist das ewige Bemühen um Recht haben und Recht geben, um ideellen oder materiellen Ausgleich. Wenn heute Mediatoren um Rat gefragt werden, geht es um Streit wegen Firmenanteilen, familiäre Unternehmensnachfolge, frustrierte Mitarbeiter, Mobbing, Probleme zwischen Angehörigen verschiedener Kulturen. Ohne Mediation könnte alles dies zu endlosen Streitigkeiten führen. Der Markt der Mediatoren boomt: Es gibt Schulmediatoren, Konfliktlotsen, Mediatoren, die spezialisiert sind auf Arbeitsrecht, auf Familienrecht, Wirtschaft oder Verwaltung. Inzwischen werden Vermittlungen zwischen verschiedenen Kulturen, nicht nur in Flüchtlingsunterkünften, immer wichtiger. Eine Lange Nacht über Wege vom Konflikt zum Dialog.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Vincent Neumann

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Augenschein in Südafrika
    Feature von Hans Dieter Kley und Helgo Prollius
    RIAS 1980/1981
    Vorgestellt von Michael Groth

    Südafrika Anfang der achtziger Jahre: Land voller Hoffnungen und Befürchtungen. Wohin werden die Umbrüche führen?

    Das zweiteilige RIAS-Feature ›Augenschein in Südafrika‹ entstand Anfang der achtziger Jahre, in einer Zeit, da Veränderungen sich ankündigten, der Vollzug - also Freiheit und Gleichberechtigung aller Bewohner des Landes - indes ausblieb. Die RIAS-Autoren Hans Dieter Kley und Helga Prollius machten sich ein Bild der Lage. Ihre Sendungen beschreiben die Zerrissenheit, vor der die Bewohner des Landes damals ebenso standen wie die internationale Öffentlickeit.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Katrin Heise

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche

    Schließung der Balkanroute - Folgen für Griechenland und Europa
    Von Wolfgang Landmesser

    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Lebende Bilder - "Krieg" an der Volksbühne
    Von André Mumot

    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Werke" von Marie von Ebner-Eschenbach
    Rezensiert von Edelgard Abenstein

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    0 08 00.22 54 22 54
    gespraech@deutschlandradiokultur.de

    Beziehungsgeschichten - Die Liebe im und zum Buch
    Klaus Pokatzky im Gespräch mit Prof. Dr. Rainer Moritz, Leiter des Hamburger Literaturhauses, Autor und Kritiker

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Sonja Gerth

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Andre Zantow

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: André Mumot

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    Teenager mit Ödipuskomplex: "Lolo - Drei ist einer zu viel"
    Gespräch mit der Regisseurin Julie Delpy

    Vorgespult: "Raum", "Der Wert des Menschen" und "Auferstanden"
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Verfall eines Box-Champions: "Herbert"
    Gespräch mit dem Regisseur Thomas Stuber

    Felix Austria: Warum Österreicher besseres Kino machen
    Von Patrick Wellinski

    Heimkino: "Miss Fishers mysteriöse Mordfälle" - TV-Serie auf EinsFestival
    Vorgestellt von Laf Überland

    "Zusammen sammeln": das Filmmuseum Frankfurt zeigt persönliche Erinnerungsstücke
    Gespräch mit Wolfger Stumpfe, Kurator am Deutschen Filmmuseum, Frankfurt/M.

    Top Five - Die Arthouse-Charts
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Fotos - das große Klicken
    Moderation: Katja Bigalke

    Friedhof der Zombie-Fotos - was die Müllberge in der Cloud über unser Verhältnis
    Von Julia Macher

    Paparazzi-Fotos für alle - unterwegs mit dem Klatschportal TMZ
    Von Wolfgang Stuflesser

    Selfie Trends: Duckface ist tot, Fish Gape ist in
    Von Matthias Finger

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Sonja Gerth

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Europäische Investitionsbank:
    "Wir können bei der Flüchtlingsfrage mit Investitionen helfen."
    Werner Hoyer, Präsident der Europäischen Investitionsbank, stellt sich den Fragen von Ulrich Ziegler

    Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist bereit sich bei der Versorgung von Flüchtlingen finanziell zu engagieren. "Wir können mit Investitionen helfen", sagte EIB-Präsident Werner Hoyer im Deutschlandradio Kultur. Das setzte jedoch voraus, dass die Länder diese Investitionsunterstützung auch haben wollen. Wichtige Aufgabe der Europäischen Investitionsbank sei es zukunftsträchtige Projekte zu fördern. Die Europäische Investitionsbank sei im Grunde "der letzte ungehobene Schatz der europäischen Integration." Mit dem Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI), dem sogenannten Juncker-Plan, sei man gut im Plan. "Wir hätten nie gedacht, dass wir so schnell, so rasant anfangen", so Hoyer.

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Wenn Kinder nur noch weg wollen
    Der mittelamerikanische Exodus
    Von: Erika Harzer
    Regie: Ron Schickler
    Mit: Katja Bürkle, Sebastian Weber, Claus Brockmeyer u.a.
    Ton: Miriam Böhm
    Produktion: BR/Deutschlandfunk/WDR 2015
    Länge: 53’02

    Sie sind Kinder oder Jugendliche und sie durchqueren Mexiko. Eine mörderische Route. Ihr Ziel: die USA.

    Sie kommen aus Guatemala, El Salvador und Honduras. Sie sind Kinder oder Jugendliche und durchqueren Mexiko. Eine mörderische Route, bei der sie viel Glück brauchen, um nicht in die Hände von Drogenkartellen, Entführern, Menschenhändlern oder der Migrationspolizei zu fallen. Zu Hunderten sitzen sie dicht gedrängt auf Dächern von Güterzügen und hoffen, ihr Ziel zu erreichen: die USA. Doch Präsident Obama erwägt angesichts des Ansturms Minderjähriger eine Gesetzesänderung, um diese Kinder schneller abschieben zu können. Die Geschichte einer humanitären Katastrophe.

    Erika Harzer, geboren 1953 in Süddeutschland, Kaufmännische Ausbildung und Diplom-Sozialpädagogin. Autorin und Regisseurin zahlreicher Radiofeatures, Dokumentarfilme und Printreportagen. Längere Auslandsaufenthalte in Nicaragua und Honduras. Zuletzt für Deutschlandradio: 'Die Frau des Präsidenten' (Deutschlandradio Kultur 2011). Lebt in Berlin.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Komische Oper Berlin
    Aufzeichnung vom 13.02.2016

    Jacques Offenbach
    "Fantasio"
    Opéra comique in drei Akten
    Libretto: Paul de Musset nach der Komödie von Alfred de Musset

    Fantasio, ein Student - Tansel Akzeybek, Tenor
    Der König von Bayern - Carsten Sabrowski, Bass
    Elsbeth, seine Tochter - Adela Zaharia, Sopran
    Der Prinz von Mantua - Dominik Köninger, Bariton
    Marinoni, sein Adjutant - Adrian Strooper, Tenor
    Flamel, Elsbeths Page - Zoe Kissa, Sopran
    Moderator - Dominique Horwitz
    Chor und Orchester der Komischen Oper Berlin
    Leitung: Titus Engel

    Uraufführung nach 125 Jahren - zum ersten Mal erklingt Offenbachs "Fantasio" so, wie es der Komponist ursprünglich gedacht hatte: mit einem Tenor in der Titelpartie. Dominique Horwitz, Schauspieler und Chansonnier mit französischen Wurzeln, führt durch die Handlung um eine unglückliche Prinzessin und ihren studentischen Verehrer.

  • Streichquartette der Wiener Schule (1/3)
    Werke von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern

    Quatuor Diotima:
    YunPeng Zhao, Violine
    Constance Ronzatti, Violine
    Franck Chevalier, Viola
    Pierre Morlet, Violoncello

    Koproduktion Deutschlandradio Kultur / Naive Classique 2013-2015
    (Teil 2 am 19.03.2016)

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Wahlprogramm AfD ohne Presse- und Kunstfreiheit
    Von Arno Orzessek

    Das Recht auf Öffentlichen Raum. Diskussion in der Akademie der Künste
    Von Marietta Schwarz

    Waldheim Jahre: Großes Thema beim österreichischen Filmfestival Diagonale
    Von Patrick Wellinski

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Tobias Wenzel