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Samstag, 06.02.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Sound of the Cities
    Eine Lange Nacht über Provinzialität und Urbanität in der Popmusik
    Von Philipp Krohn und Ole Löding
    Regie: Claudia Mützelfeldt

    "Kneipen, Clubs, Theater, Galerien, Kunsthochschulen, Mode, bis hin zu Stripteaseclubs auf St. Pauli" - das alles habe die Musikszene von Hamburg befruchtet, sagt der Szenekenner Alfred Hilsberg. So ist es auch in vielen anderen Städten der Welt: London, New York, Stockholm, Paris, Wien oder Antwerpen. Die 'Lange Nacht' führt an diese Orte und erforscht den Zusammenhang zwischen Städten, ihrer Subkultur, der Kulturindustrie, ihren Künstlern und ihrer Musiktradition. Der New Yorker Songschreiber John Sebastian erklärt, welche Wirkung die Rootsmusiker auf dem Washington Square Park in Greenwich Village auf junge Rockmusiker hatten. Die Antwerpener Avantgarderocker Stef Kamil Carlens und Rudy Trouvé erzählen von den lebendigen Tagen in der Subkultur Antwerpens in den 80er- und 90er-Jahren. Viele andere bekannte Musiker - von Irma Thomas und Billy Bragg bis zu Wolfgang Niedecken und Bertrand Burgalat - sprechen über den Einfluss von Stadt und Land auf ihre Musik. Doch am Ende stellt sich die Frage: Wenn Mieten immer teurer werden, wenn Rückzugsräume für Künstler schwinden, was bleibt dann noch von den kreativen Anstößen lokaler Szenen für die globale Popmusik?

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Edmund Meisel
    Battleship Potemkin (Panzerkreuzer Potemkin)
    Leitung: Mark Andreas

    The Holy Mountain (Der heilige Berg)
    Leitung: Helmut Imig
    Orchestra della Svizzera Italiana
    Moderation: Birgit Kahle

    Sergei Eisensteins Stummfilm-Drama „Panzerkreuzer Potemkin“ war konzipiert als Propagandafilm, der das politische Denken durch eine möglichst starke Emotion beeinflussen wollte. Die Spielhandlung lehnt sich frei an die historischen Ereignisse des Jahres 1905 an, in dem die Besatzung eines russischen Kriegsschiffes gegen die zaristischen Offiziere meuterte. Eisenstein hatte seine Montage-Technik zur Meisterschaft gebracht - und Edmund Meisels leitmotivisch geprägte Partitur, geschrieben für ein Salonorchester, kam mit ihren lärmenden Rhythmen diesem Konzept sehr nahe und lieferte eine bildsynchrone Illustrierung und vollkommene Verzahnung von Bild- und Musikrhythmen. Mark-Andreas Schlingensiepen schuf sehr verantwortungsbewusst eine erweiterte Fassung der Potemkin-Musik. - Ein Jahr später,1926, entstand Edmund Meisels Musik für Arnold Fancks melodramatische Stummfilmromanze „Der heilige Berg“, die handwerklich auf hohem Niveau und detailreich gearbeitet ist. Auch diese ausdrucksstarke Komposition, rekonstruiert von Helmut Imig, lehnt sich mit ihren verschiedenen Motiven eng an die Dramaturgie und den Handlungsgang dieser schlichten, aber herausragend fotografierten Story an.

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Elvis Presley: King (7/8)
    RIAS 1984
    Von Barry Graves

    Elvis Presley oder: Rebellion ohne Ziel
    RIAS 1973
    Vorgestellt von Michael Groth
    (Teil 8 am 05.03.2016)

    Elvis ist einsam und abhängig von Medikamenten. Die letzten Auftritte zeigen einen Mann, der nur noch mit Mühe hält, was sich die Fans von ihm versprechen. 'Elvis Presley - King' nannte Barry Graves seine zehnteilige Serie, die der RIAS 1984 ausstrahlte. Dem letzten Zusammenschnitt folgt eine Sendung von Graves, die sich am 12.01.1973 dem Lebensgefühl einer protestierenden Jugend widmete: 'Elvis Presley oder: Rebellion ohne Ziel'.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Kathrin Oxen
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    "Der Fall Barschel" als Polit-Thriller um 20:15 im Ersten
    Von Torsten Körner

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Live mit Hörern
    0 08 00.22 54 22 54
    gespraech@deutschlandradiokultur.de

    Die Chancen und Grenzen der Krebstherapie
    Gisela Steinhauer im Gespräch mit Prof. Dr. med. Christof von Kalle, Krebsforscher, Leiter der Abteilung Translationale Onkologie am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Ernst Rommeney

    Gespräch mit Matthias von Hellfeld
    über
    Das lange 19. Jahrhundert
    Zwischen Revolution und Krieg
    1776-1914
    Dietz Verlag Bonn

    Thankmar Freiherr von Münchhausen
    72 Tage
    Die Pariser Kommune 1871 -
    die erste "Diktatur des Proletariats"
    Deutsche Verlagsanstalt München DVA
    Rezensiert von Ernst Piper

    Wolfram Siemann
    Metternich
    Stratege und Visionär
    Eine Biographie
    C.H. Beck Verlag München
    rezensiert von Günter Müchler

    kurz und kritisch
    Thomas Brock
    Archäologie des Krieges
    Die Schlachtfelder der deutschen Geschichte
    Verlag Philipp von Zabern Mainz
    und
    Jürgen Luh
    Der kurze Traum der Freiheit
    Preußen nach Napoleon
    Siedler Verlag München
    und
    Michaela und Karl Vocelka
    Franz Joseph I.
    Kaiser von Österreich und
    König von Ungarn 1830-1916
    Eine Biographie
    C.H. Beck Verlag München
    Rezensiert von Jörg Himmelreich

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Axel Flemming

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Axel Rahmlow

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    "Nichts passiert" - Ein Familienvater sieht weg
    Von Devid Striesow

    Oscar-Nominierte im Kino: "Alles wird gut" von Patrick Vollrath
    Gespräch mit dem Regisseur

    Die Außerirdischen sind zurück: "Akte X" wieder im Fernsehen
    Von Thomas Klein

    Heimkino: Deutsche Filme von 1966 in Ost und West auf DVD
    Von Laf Überland

    Wie steht's um die Frauen im Film? Ein Jahr Pro Quote Regie bei der Berlinale
    Gespräch mit Bettina Schöller Bouju, Regisseurin und Autorin

    Top Five: Die Mainstream-Charts
    Von Hartiwg Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Das Leben mit der Zwei
    Moderation: Katja Bigalke

    Eröffnungskolumne "Die 2"
    Von David Tschöpe

    Das Schicksal der Zwei
    Von Christoph Reimann

    Das zweite Album
    Von Gesinde Kühne

    Das zweite Ich - Anwalt und Schamane in einer Person
    Gespräch mit Daniel Urban

    Lob auf die Zweisamkeit oder Duos pflastern unseren Weg
    Von Julius Stucke

    Die zweite Geige
    Von Nemanja Novkovic

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Axel Flemming

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Verfassungsschutzreform und steigende rechtsextreme Gewalt
    Stephan J. Kramer, Verfassungsschutzpräsident in Thüringen, stellt sich den Fragen von Panajotis Gavrilis

    Das Thüringer Amt für Verfassungsschutz gilt spätestens seit dem Auffliegen des selbsternannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) als Inbegriff für staatliches Wegschauen und Versagen. „Auf dem rechten Auge blind“, hieß nur einer der Vorwürfe gegenüber der Behörde, die mit V-Leuten den Aufbau des „Thüringer Heimatschutzes“ indirekt mitfinanzierte.

    Lange war der Thüringer Verfassungsschutz ohne Präsident, die Landesregierung in Thüringen beschloss erstmalig in Deutschland, auf den Einsatz von V-Leuten zu verzichten. Und nun soll nach drei Jahren ohne Chef der langjährige Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorreiter im Kampf gegen Antisemitismus den Laden aufräumen: Stephan J. Kramer.

    Er möchte den Verfassungsschutz reformieren, aber wie soll das gehen? Wird der Verfassungsschutz die AfD beobachten und wie gefährlich ist „PEGIDA“? Was unternimmt er gegen die hohe Anzahl an Übergriffen gegen Flüchtlingsunterkünfte und warum kann Stephan J. Kramer nicht auf Twitter verzichten?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Weil ich Luft zum Atmen brauche
    Arabische Filmemacherinnen als Spiegel ihrer Gesellschaften
    Von: Rebecca Hillauer
    Regie: Maria Ohmer
    Mit: Katja Bürkle, Elisabeth Findeis, Chris Nonnast u.a.
    Ton: Mathias Illner
    Produktion: SWR 2015
    Länge: 55’01

    Filmemacherinnen als Vorreiterinnen für Frauen- und Menschenrechte in der arabischen Welt.

    Filmemacherinnen gehören seit jeher zu den Vorreiterinnen für Frauen- und Menschenrechte in der arabischen Welt. Sie sind auch Dokumentaristen des Arabischen Frühlings und seiner Nachwirkungen. In Ägypten, wo inzwischen wieder das Militär regiert, hat die koptische Regisseurin Amal Ramsis ein Internationales Frauenfilmfestival initiiert. Ihre franko-tunesische Kollegin Nadia El Fani lebt offen lesbisch - nicht nur in Paris. Seitdem sie sich in einem ihrer Filme zudem als Atheistin outete, steht sie auf der Todesliste von Islamisten.

    Rebecca Hillauer, geboren 1957 in der Nähe von Augsburg, studierte Sozialpädagogik und war mehrere Jahre in Ägypten tätig, wo sie u.a. eine Frauenorganisation aufbaute. Seit 1992 lebt sie in Berlin und ist als Journalistin für den Hörfunk tätig. 2001 erschien ihr Buch ›Freiräume - Lebensträume‹, dem 2005 die englischsprachige ›Encyclopedia of Arab Women Filmmakers‹ folgte, außerdem kuratierte sie eine Filmreihe zum Thema.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Auditorium Maximum Bochum
    Aufzeichnung vom 18.10.2015

    Siegfried Wagner
    "An allem ist Hütchen schuld"
    Märchenspiel in drei Aufzügen op. 11
    Libretto: Siegfried Wagner

    Hütchen, ein Kobold - Laura Lietzmann
    Der Frieder - Hans-Georg Priese, Tenor
    Das Katherlieschen - Rebecca Broberg, Sopran
    Frieders Mutter - Julia Ostertag, Mezzosopran
    Trude - Maarja Purga, Alt
    Ein Hexenweibchen - Annamaria Kaszoni, Sopran
    Der Dorfrichter - Lucas Vanzelli, Tenor
    Der Tod - Ralf Sauerbrey, Bariton
    Der Teufel - Axel Wolloscheck, Bass
    Des Teufels Ellermutter - Julia Ostertag, Mezzosopran
    Der Königsohn - Martin Schmidt, Bariton
    Ein Wirt - Axel Wolloscheck, Bariton
    Sein Eheweib - Maarja Purga, Alt
    Der Müller - Martin Schmidt, Bass
    Die Müllerin - Annamaria Kaszoni, Sopran
    Der Sakristan - Kieran Carrel, Tenor
    Die Märchenfrau - Maarja Purga, Sopran
    Der Menschenfresser - Ralf Sauerbrey, Bass
    Bochumer Symphoniker
    Sonderchor der Ruhr-Universität Bochum
    Leitung: Lionel Friend

  • Haus des Rundfunks Berlin, Großer Sendesaal
    Produktion vom Oktober 2015

    Christian Mason
    "Isolarion: Rituals of Resonance" für Orchester
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Gergely Madaras

    Koproduktion Deutschlandradio Kultur / Ernst von Siemens Musikstiftung

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    Über die (Un)möglichkeit ein Snowden Archiv aufzubauen. Transmediale Panel
    Von Florian Fricke

    "Der obdachlose Mond" - Christoph Klimkes Farce zur Asyl-Diskussion in Zittau
    Von Hartmut Krug

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Klaus Pokatzky