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Montag, 03.02.2014

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Heidi Heimat
    Hörspiel von Robert Schoen
    Regie: der Autor
    Ton: Roland Grosch
    Produktion: HR 2013
    Länge: 48’44

    Menschen, die aus Kriegsgebieten, vor politischer Verfolgung und staatlichem Terror geflohen sind, erzählen den Heidi-Film aus dem Jahr 1952 nach.

    Ein Kind muss seine Heimat verlassen, ist aus der ursprünglichen Bergwelt in eine unbekannte Großstadt geworfen und muss sich in der Fremde zurechtfinden - soweit der Plot der 'Heidi'-Romane, die die Schweizer Autorin Johanna Spyri 1880/81 veröffentlichte. In diesem Hörstück erzählen Menschen, die aus Kriegsgebieten und vor politischer Verfolgung und staatlichem Terror geflohen sind, den Schweizer 'Heidi'-Film aus dem Jahr 1952 nach. Mittlerweile leben sie zwischen zwei und 20 Jahren in Deutschland. Während sie erzählen, wird auch ihr eigener schmerzhafter Heimatverlust deutlich, und doch entsteht das nicht ganz hoffnungslose Bild einer multiethnischen Gesellschaft.

    Robert Schoen, 1966 in Berlin geboren, Hörspielregisseur und -autor. 2011 Hörspielpreis der Kriegsblinden für: "Schicksal. Hauptsache Schicksal". (Autorenproduktion für HR 2011). "Heidi Heimat" wurde von der Film und Medienstiftung NRW gefördert. Für dieses Hörspiel erhielt Schoen den Publikumspreis ARD Online Award 2013.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    2254

    Nachtgespräche am Telefon
    0 08 00.22 54 22 54
    100 Jahre Mensch-ärgere-dich-nicht - Spielen Sie noch Gesellschaftsspiele?
    Moderation: Joachim Scholl

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Eine Welt Musik
    Jim Europe’s „Castle House Rag“
    Frühe Dokumente von Blues, Rag und Jazz
    Moderation: Hans Rempel

    Man konnte das Jahr 1923 sowie die nachfolgenden Jahre und Jahrzehnte als eine Art Boom-Phase bezeichnen, da in diesem Zeitraum Blues und Jazzmusik in angemessener Quantität und Qualität auf Tonträgern dokumentiert wurden. Vorher aber war das keineswegs der Fall. Denn die Herkunft und die Frühentwicklung von Blues und Jazz sind - wenn überhaupt - dokumentarisch nur sehr mangelhaft erfasst worden. Auch war der Fokus der Angelegenheit zunächst einseitig auf die sogenannten weißen Musiker gerichtet, während die eigentlichen, die afro-amerikanischen Schöpfer von Blues und Jazz - aus rassistischen Gründen - mehr am Rande oder gänzlich abseits standen. Ein weiterer Mangel besteht darin, dass der auf dem Klavier gespielte Rag Time auf sogenannten Piano-Walzen festgehalten wurde. Und das sind keine selbstständigen Tonträger, sondern eine Art mechanischer Protokolle, die nicht den originalen Klavierklang selbst in sich tragen, sondern lediglich einen Schlüssel dazu.
    Allerdings würde ohne diese mechanischen Dokumente die musikhistorische Situation jener Jahre noch dunkler erscheinen. Der Castle House Rag von James Reese Europe - kurz Jim Europe genannt - wurde vor 100 Jahren, am 10.02.1914, aufgenommen. Das soll Anlass für ein Programm sein, das zahlreiche dieser vor 1923 entstandenen Dokumente umfasst.

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    05:50 Uhr
    Presseschau
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:50 Uhr
    Interview

    Keine Meinungsfreiheit, viel Korruption, Homophobie: Beschädigt Sotschi die olympische Idee?
    Prof. Wolfgang Maennig, 1988 Olympiasieger im Rudern, Prof. für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Hamburg

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:10 Uhr
    Mediengespräch
    08:20 Uhr
    Reportage

    Mit Händen und Füßen - deutsche und französische Azubis tauschen sich aus
    Von Johannes Kulms

    Wenn von der deutsch-französischen Zusammenarbeit im Bildungsbereich die Rede ist, geht es meist um Schüleraustausch oder Hochschulkooperation. Weniger bekannt ist dagegen die Zusammenarbeit im Azubibereich. Das Deutsch-Französische Austauschprogramm in der beruflichen Bildung bringt Auszubildende aus beiden Ländern zusammen - vor allem aus Handwerksberufen. Wie erleben die Jugendlichen die Betriebe in den Nachbarländern? Und welchen Blick haben sie auf das Ausbildungssystem? Johannes Kulms ist nach Düsseldorf gefahren wo sich derzeit angehende Konditoren, Bäcker und Fleischer austauschen.

    08:50 Uhr
    Kulturtipp

    Helsinki Philharmonic Orchestra auf Deutschland-Tournee
    Von Kirsten Liese

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 25 Jahren: Der Diktator Alfredo Stroessner wird in Paraguay durch einen Putsch entmachtet

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    10:07 Uhr
    Feuilletonpressegespräch

    Andreas Platthaus, Feuilletonredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    12:50 Uhr
    Internationales Pressegespräch
  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Kaputte Straßen, sanierungsbedürftige Brücken - Deutschlands marode Infrastruktur
    Von Wolf-Sören Treusch und Freya Reiß

    Deutschlands Verkehrswege verkommen: marode Brücken, löchrige Straßen, defekte Schleusen. Einst galt die deutsche Infrastruktur als leistungsfähig, aber das scheint Vergangenheit. Die Große Koalition will nun zusätzliche Milliarden in die Sanierung stecken. Aber reicht das - oder brauchen wir nicht auch eine andere Verkehrspolitik?

  • 13:30 Uhr

    Kakadu

    Infotag für Kinder
    Moderation: Johannes Nichelmann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:00 Uhr
    Nachrichten
    15:07 Uhr

    "Swing die Staatsfinanzen" - Kann eine Popgruppe die Verhältnisse zum Tanzen bringen? - Ja, Panik versuchen es!
    Gespräch mit der Popgruppe "Ja, Panik"

    16:00 Uhr
    Nachrichten
    16:33 Uhr
    Buchkritik

    Buchempfehlungen Februar
    Florian Werner: Verhalten bei Weltuntergang, Verlag Nagel & Kimche, München 2013

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Ortszeit

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Weltzeit

    "Vaterlandsverräter" - Angriffe auf Journalisten in Montenegro häufen sich
    Von Stephan Ozsváth

    Nach dem Referendum - Die Lage der Homosexuellen in Kroatien
    Von Ralf Borchard
    Moderation: Isabella Kolar

    Nach dem Referendum - Die Lage der Homosexuellen in Kroatien
    Seit dem 1. Juli ist Kroatien das jüngste Mitglied der Europäischen Union. Doch das Land tut sich schwer mit der EU-Integration. Statt dringend notwendige Wirtschaftsreformen voranzutreiben, hat Kroatien eine hitzige Debatte zum Thema Homo-Ehe geführt. Am 1. Dezember brachte ein Referendum das erwartete Ergebnis: Eine Zweidrittel-Mehrheit stimmte dafür, in der Verfassung das christliche Ehemodell zu verankern - die Ehe als Gemeinschaft allein zwischen Mann und Frau. Kritiker sprechen von einer rückwärtsgewandten Wertedebatte.

  • 18:30 Uhr

    Da Capo

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Fazit

    Wer sind die "10 bemerkenswerten Inszenierungen der vergangenen Saison"? Eine Einschätzung zur Auswahl für das Theatertreffen 2014

    Kulturnachrichten

    Steuerhinterziehung: Vom Kavaliersdelikt zum Verbrechen am Allgemeinwohl

    Kulturtipps

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Das politische Feature
    Warten auf Erfolg
    Europas Krisenländer und die Politik des Sparens
    Von Kristina Hille

    Kommt die Troika ins Land, geht es um Schulden, Hilfsgelder und vor allem ums Sparen. Das Kontrollgremium aus Vertretern der Europäischer Zentralbank, des Internationalem Währungsfonds und der EU arbeitet nach einem Konzept, das der IWF schon in anderen Regionen der Welt erprobt hat: Die Hilfe ist konditioniert, gekoppelt an sogenannte Strukturanpassungsprogramme. Durch eine gewaltige Senkung der Staatsausgaben sollen die öffentlichen Schulden reduziert werden. Die Wirtschaft soll wieder in Fahrt kommen. Doch bisher bleiben in der europäischen Peripherie überzeugende optimistische Signale aus. Das Heer der Erwerbslosen ist nach wie vor bedrohlich groß, die Wirtschaft liegt am Boden, die Gesundheitsversorgung ist in einigen Regionen katastrophal. Dennoch sparen die Krisenländer unverdrossen weiter. Wer profitiert davon? Brauchen die anderen nur noch ein wenig Geduld und der allgemeine Aufschwung kommt? Wissenschaft und Politik streiten darüber. Der US-Ökonom Michael Ash sieht die drastischen Sparauflagen als Krisenkatalysator und plädiert für eine völlige Kehrtwende der Politik.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Nikolaisaal, Potsdam
    Aufzeichnung vom 10.01.2014

    Vibratanghissimo:
    Juan Lucas Aisemberg, Viola
    Oli Bott, Vibrafon
    Tuyêt Pham, Klavier
    Arnulf Ballhorn, Kontrabass
    Moderation: Matthias Wegner

    Eine Mixtur der Extra-Klasse aus Jazz und Tango.

    Das international besetzte Ensemble „Vibratanghissimo“ um den Vibraphonisten Oli Boot kombiniert in seiner Musik Jazz und Tango in einer ganz besonderen Art und Weise. Die vier Ausnahmemusiker, die alle in Berlin leben und arbeiten, beherrschen das Spiel mit den unterschiedlichen Genres perfekt. Ob schmachtende Tangovariationen auf der Bratsche, spannende Jazzimprovisationen am Vibraphon, raffinierte Klavierklänge oder überraschende Kontrabass-Soli - das Quartett findet stets einen charaktervollen Zugang zu dieser aufregenden musikalischen Fusion. Jeder der vier Musiker darf sein virtuoses Können als Solist ausleben, doch das harmonische Zusammenspiel ist es, was den eigentlichen Zauber des Phänomens „Vibratanghissimo“ ausmacht. Im aktuellen Programm treffen Kompositionen von Gustavo Beytelmann, Oli Bott und Helmut Abel auf Piazzolla-Arrangements von Juan Lucas Aisemberg

  • 21:30 Uhr

    Nachrichten

  • Die Tote in der Emscher
    Von Hans van Ooyen
    Regie: Angeli Backhausen
    Mit: Nadja Bobyleva, Martin Brambach, Volker Risch u.v.a.
    Ton: Günther Kasper
    Produktion: WDR 2013
    Länge: 48‘10

    Eine Kasachstan-Deutsche wird tot aus dem Fluss gefischt. Viel Arbeit für die Polizei: Familienkonflikte, Integrationsprobleme, Spannungen mit Deutschen und Türken.

    Rundschau-Reporter Pit Gruber und Volontärin Viki Friesen sind unterwegs zum Ufer der Emscher, wo mit einem Festakt der Bau eines Kanals begonnen werden soll. Aber Arbeiter finden im Fluss eine tote Frau. Die Russland-Deutsche Viki erkennt ihre Cousine Albina. Erst gestern noch hatten die beiden mit der Familie die Silberhochzeit ihrer Tante gefeiert. Gruber erfährt von Kommissar Stretzel, dass das Mädchen von der Brücke gefallen und an den Verletzungen auch gestorben sei, am Hinterkopf aber eine Wunde habe, die nicht vom Sturz herrühre. Für Albinas Vater und Kommissar Stretzel ist ihr Freund Sascha verdächtig, er gilt als gewalttätig und muss vor Gericht, weil es Streit mit Türken gab.

    Hans van Ooyen, geboren 1954 in Duisburg, studierte Germanistik und Philosophie, war Buchlektor und Marketingmanager. Seit 2001 Schriftsteller und Fotokünstler. Für seine literarischen Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt: "Klarer Fall" (WDR 2010).

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Können Museen "urbanistische Probleme" lösen? Die Debatte über die Zukunft des Berliner Kulturforums wird fortgesetzt

    Tor Lapplands: die schwedische Kleinstadt Umea feiert sich als Kulturhauptstadt

    Die "10 bemerkenswerten Inszenierungen der vergangenen Saison" - die Auswahl für das Theatertreffen 2014

    Blut, Wein und Kaffeesatz als Farben: Der Grafiker Leo Maillet im Jüdischen Museum Frankfurt a. M.

    Freund der Moderne - Dirigent und Chorleiter Gerd Albrecht gestorben
    Rainer Pöllmann, Musikredakteur

    Aus den Feuilletons