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Freitag, 17.12.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Portraits de Voix
    Von Alessandro Bosetti
    Mit: Neue Vocalsolisten
    Produktion: GMEM, CNMM Marseille
    In Koproduktion von Deutschlandfunk Kultur, Neue Vocalsolisten/Musik der Jahrhunderte,
    Le nouveau théâtre de Montreuil − Centre dramatique national, La Soufflerie
    Länge: 50'
    (Ursendung)

    Stimmen sind auch nur Menschen. Sie führen ein Eigenleben jenseits der Personen, zu denen sie gehören. Dieses Eigenleben zeichnet der Radiomacher Alessandro Bosetti nach: Er porträtiert vier Stimmen und lotet die Beziehungen zwischen ihnen aus.

    „Ich möchte Deine Stimme portraitieren.
    Also malst Du ein Bild von mir?
    Nein. Du und Deine Stimme, das ist nicht dasselbe.“

    Der Klangkünstler und Komponist Alessandro Bosetti zeichnet eine Reihe von Stimmportraits aufgrund von Recherchen und Gesprächen während eines Sommers in Italien. Er hat vier Stimmen aus drei Generationen gesammelt und von ihrer biografischen Identität befreit. Solche Stimmen haben keinen Körper. Jede ist Mutter, Vater, Tochter, Sohn, Bruder und Schwester für die anderen. Ihr Gruppenbild entsteht in einem akustischen Universum zwischen Spätrenaissance-Madrigal, mikrotonaler Textur und Familientratsch.
    Der Portraitmaler führt selbst durch das vokale Labyrinth, zieht Verbindungslinien und löscht sie wieder aus.

    Alessandro Bosetti, 1973 in Mailand geboren, lebt als Radioautor, Komponist und Klangkünstler in Marseille. Für Deutschlandradio Kultur entstanden zahlreiche Stücke: 2007 „Gesualdo Translations“, 2009 „arcoparlante"‚ 2011 „Spinoza und der Fisch“, 2012 „Wörterberge“, 2013 „Der Lügendetektor“, „Minigolf“ (2014−2016). Zuletzt: „Regula Measures“ (2017−2018).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Thorsten Bednarz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pröpstin Christina-Maria Bammel, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Alltag anders

    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag

    11:45 Uhr
    Unsere ROC-Ensembles
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Literatur
    Magischer Raum mit E-Piano und Kühlschrank
    Poesiefilme
    Von Astrid Mayerle

    Filme, die von Gedichten inspiriert sind, sind inzwischen so attraktiv, dass sich Festivals diesem Genre widmen.

    Die ersten Poesiefilme dauerten oft zehn bis zwölf Minuten, was der Länge der frühen Filmrollen entspricht. So auch „Manhatta” von 1920/21, das erste filmische Großstadtporträt und eine Liebeserklärung an New York, seine Wolkenkratzer und das moderne Leben überhaupt. Die Montage aus bewegten Filmstills ist überblendet mit Zeilen des US-amerikanischen Dichters Walt Whitman.
    Filme, von Gedichten inspiriert, sind ein interessanter Hybrid. Gerade in den letzten Jahrzehnten wurden sie für viele Lyrikerinnen, Lyriker und angehende Filmmachende so attraktiv, dass sich mittlerweile bald zwei Dutzend internationale Festivals - von Oslo über Berlin und Kiew bis Neu-Delhi und Montreal - allein diesem Genre widmen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus der Philharmonie Berlin

    Gustav Mahler
    Sinfonie Nr. 3 d-Moll

    Okka von der Damerau, Mezzosopran
    Damen des Rundfunkchors Berlin
    Knaben des Staats- und Domchors Berlin
    Berliner Philharmoniker
    Leitung: Zubin Mehta

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • „Er hat ein mächtiges Werk hinterlassen...“
    Der Musikwissenschaftler und Essayist Carl Dahlhaus
    Von Richard Schroetter
    (Wdh. v. 09.03.2014)

    Tausende Seiten an Aufsätzen, Vorlesungen und Rundfunk-Manuskripten hat der Musikwissenschaftler Carl Dahlhaus hinterlassen. Er zählt zu den wenigen Musikforschern des 20. Jahrhunderts, die Weltgeltung erlangt haben und in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Zehn Bände seiner Gesammelten Schriften sind vor einigen Jahren im Laaber-Verlag als Erstausgabe erschienen. Sein Institut für Musikwissenschaft an der Technischen Universität Berlin zog viele Jahre lang auch junge Komponisten an, die den Austausch mit ihm suchten.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage