Programm

Kalender
Mon
Tue
Wed
Thu
Fri
Sat
Sun

Donnerstag, 16.12.2021

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Neue Musik

    Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt
    Centralstation
    Aufzeichnung vom 08.08.2021

    Louise Bourgeois
    "Insomnia Drawing" (2021) für Klavier, Schlagzeug und Streichquartett

    Ryoko Akama
    "I see everything as a failure" (2019) für Klavier, Schlagzeug und Streichquartett

    Erika Bell
    "Saint-Girons" (2018) für Klavier, Schlagzeug, Streichquartett und Zuspiel

    Darya Zvezdina
    "Bird’s neck is a secret crystal valley turned towards the releasing ray" (2021) für Violoncello und Perkussion (Uraufführung)

    Jurga Šarapova
    "Songs of Meat" (2021) für Klavier/Keyboard, Perkussion, Streichquartett und Zuspiel (Uraufführung)

    Ensemble Apartment House

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Rock
    Moderation: Mathias Mauersberger

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pröpstin Christina-Maria Bammel, Berlin
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Forschung und Gesellschaft - Magazin

    Goldstandard oder Goldesel?
    Leitlinien in der Medizin
    Von Hellmuth Nordwig

    Ärztinnen und Ärzte sollen sich bei ihrer Behandlung an Leitlinien orientieren. Diese sind aber nicht immer unabhängig. Manchmal fließen Firmeninteressen ein.

    Wenn eine Ärztin einen Patienten behandelt, ist sie prinzipiell frei in ihrer therapeutischen Entscheidung. Damit ihr später kein Behandlungsfehler vorgeworfen wird, orientiert sie sich jedoch häufig an Leitlinien. Sie sollen eine optimale Diagnose und Behandlung sicherstellen. Es gibt sie für alle Bereiche der Medizin. Oft geht es darin um Fragen, bei denen viel Geld im Spiel ist: etwa die, welcher Cholesterinwert noch als normal gilt und ab wann ein Patient teure Medikamente braucht. Um das wissenschaftlich abgesichert zu beurteilen, geben medizinische Fachgesellschaften die Leitlinien heraus. Allerdings sind die Autorinnen und Autoren nicht immer frei von Verbindungen zu den Pharmafirmen, deren Produkte sie empfehlen. Sie erhalten von ihnen etwa Honorare für Vorträge. Leitlinien sind deshalb mitunter nicht so unabhängig, wie Ärzte und Patientinnen das erwarten.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus dem Auditorium des "Maison de la Radio", Paris

    Konzert zum 100. Todestag von Camille Saint-Saëns

    Camille Saint-Saëns
    Messe de Requiem op. 54
    Sinfonie c-Moll op. 78 ("Orgelsinfonie")

    Véronique Gens, Sopran
    Aliénor Feix, Alt
    Nicholas Phan, Tenor
    Nicolas Testé, Bariton
    Le Choeur de Radio France
    Olivier Latry, Orgel
    Orchestre National de France
    Leitung: Cristian Măcelaru

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Freispiel

    Die Revanche der Schlangenfrau
    Ein Klangcomic frei nach Unica Zürn
    Von Natascha Gangl, Maja Osojnik und Matija Schellander
    Regie: die Autor:innen
    Mit: den Autor:innen sowie Isabel Baloun, Raumschiff Engelmayr, Kristin Gruber, Lisa Kortschak, Klemens Lendl, Manu Mayr, Rania Moslam, Doris Müller, David Müller, Stephan Richter, Bernd Satzinger, Christian Schlechter, Christoph Stadler und Patrick Wurzwallner
    Komposition: Rdeča Raketa (Maja Osojnik und Matija Schellander)
    Mastering: Martin Leitner
    Produktion: Autor:innenproduktion im Auftrag des ORF Kunstradio 2020
    Länge: 52'47

    Bis 1970 schuf Unica Zürn einen einzigartigen künstlerischen Kosmos. Ein Hörstück als akustischer Trip durch Zürns Text- und Bildwelten und klangkünstlerische „Femmage“ an eine Ikone des Surrealismus.

    2020 jährte sich der Todestag von Unica Zürn (1916−1970) zum 50. Mal. Widerständen und Tragödien trotzend schuf sie ein höchst komplexes und konsequentes Oeuvre. Natascha Gangl, Maja Osojnik und Matija Schellander machen es in einem Klangkunstwerk mit einer fiktiven Biografie erfahrbar. Die Reduktion der Künstlerin auf ihre Biografie, ihr Musen-Dasein und das Stigma der psychischen Erkrankung, werden hier ad absurdum geführt und aufgelöst, die Künstlerin verwandelt sich stattdessen zur Superheldin des Klangcomics: der Schlangenfrau. Das Entstehen und Vergehen von Zürns Anagrammen wird zum akustischen Erlebnis, Worte werden zu Buchstaben, Buchstaben zu Rhythmus, Märchenhaftes wird essayistisch in Klangwelten zwischen Madrigal und Techno.

    Natascha Gangl,geboren 1986 in Bad Radkersburg (Österreich), schreibt Theatertexte, Prosa, Essays. Sie studierte Philosophie an der Uni Wien, Szenisches Schreiben am FORUM TEXT von uniT Graz und assistierte Christoph Schlingensief. Sie erarbeitet und performt in unterschiedlichen Kollektiven theatrale Installationen, Hörstücke oder Live-Klangcomics. Ihre Arbeit wurde u.a. mit dem Heimrad-Bäcker-Förderpreis und dem Preis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet.

    Maja Osojnik, geboren 1976 in Kranj (heute Slowenien), lebt und arbeitet als Sängerin, Komponistin, Flötistin und Klangkünstlerin in Wien. Sie komponiert Musik für Tanz, Theater, Film, Hörspiele, Toninstallationen, Ensembles sowie Orchester und gibt Workshops für improvisierte Musik. Sie erhielt u.a. das Österreichische Staatsstipendium für Komposition, das SKE-Jahresstipendium für Komposition und den Pasticcio-Preis (Ö1/ORF).

    Matija Schellander, geboren 1981 in Ludmannsdorf-Bilčovs (Österreich), ist Komponist, Kontrabassist und elektronischer Musiker für Musikensembles, Theaterstücke, zeitgenössische Tanzperformances und Filmmusik. Er studierte Kontrabass am Konservatorium Wien und absolvierte die Klasse Computermusik und Neue Medien (ELAK) an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er arbeitete an mehreren Theatern, darunter das Theater Neumarkt Zürich, das Theater Basel und das Schauspielhaus Wien.

    Das Hörspiel „WENDY PFERD TOD MEXIKO“ von Natascha Gangl, Maja Osojnik und Matija Schellander erhielt 2018 den 1. Preis des Berliner Hörspielfestivals. Maja Osojnik und Matija Schellander bilden das Elektroakustik-Duo Rdeča Raketa.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage