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Sonntag, 31.12.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Ein Augenblick im Leben des Entdeckers
    Eine Erinnerung an Nicolas Born
    Von Elke Heinemann
    (Wdh. v. 08.12.1998)

    Die andere Seite der Geschichte des Schriftstellers Nicolas Born.

    Am 31. Dezember wäre der Dichter und Schriftsteller Nicolas Born 80 Jahre alt geworden. Seine Romane, Erzählungen und Gedichte stehen für jene westdeutsche Literaturrichtung der 70er-Jahre, die zuerst Marcel Reich-Ranicki ‚Neue Subjektivität‘ nannte. Born wollte nicht auf den politischen Anspruch verzichten, der die Autoren des vorigen Jahrzehnts geprägt und teilweise auch gelähmt hatte, sondern einen Schritt weiter gehen. Er wollte Erfahrungshorizonte erweitern, nicht nur das Unerwünschte, sondern auch das Wünschenswerte beschreiben und das Utopische gerade in unscheinbaren Alltagsdetails auffinden. Der Hoffnungsträger der deutschen Literatur nach 1968 verstarb 1979 mit nur 42 Jahren an Krebs. Elke Heinemann widmet sich dem letzten Lebensmoment dieses so radikalen wie kompromisslosen Autors, dessen Werk heute mehr denn je lesenswert ist.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Wolfgang Meyering

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Kerstin Poppendieck

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Eckankar

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Mind the gap!"
    Über Übergänge
    Von Pfarrer Reinhold Truß-Trautwein
    Evangelische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Erzähltag
    Die Piratenamsel (1/2)
    Von Uwe Timm
    Ab 6 Jahren
    (Teil 2 am 01.01.2018)
    Moderation: Tim Wiese

    Wenn der Beo Padde loslegt, ist im Zoogeschäft von Herrn Schulte die Hölle los. Aber so lustig das Verwirrspiel auch ist, Padde braucht ein Zuhause.

    „Nein, ich bin keine Krähe. Ich bin ein Beo und heiße Padde.“ Der Beo Padde wurde aus seiner indischen Dschungelheimat verschleppt und landet in einer Tierhandlung. Dort lernt er den Papagei Störtebeker kennen, doch die beiden finden lange kein geeignetes Zuhause. In Schultes Tierhandlung verleiht ihm ein kleines Mädchen den Namen Piratenamsel, aber sie darf Padde nicht behalten. Kaufwillige Damen verschreckt er durch sein unflätiges Benehmen. Bevor er zum Ladenhüter wird, gibt man ihn dem Zoo. Doch dort bricht er kurz darauf aus und gerät in die Fänge eines Tierstimmenimitators und dessen gierigen Katers. Wieder flieht Padde, bis er auf einem Frachtschiff das kleine Mädchen wiedertrifft. Das komische Abenteuer eines Vogels.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag
    Peter Pan
    Von Judith Lorentz
    Nach dem Kinderbuch von James M. Barrie
    Ab 8 Jahren
    Regie: die Autorin
    Komposition: Henrik Albrecht
    Junge Süddeutsche Philharmonie Esslingen
    Leitung: Andreas Kraft
    Mit: Jens Wawrczeck, Laura Maire, Jürg Löw
    Produktion: NDR, BR, SWR, WDR, Deutschlandradio Kultur 2010
    Länge: 52'30
    Moderation: Tim Wiese

    Peter Pan lebt auf der Insel Nimmerland, wo die Regel gilt: „Bleibe in deinem Innersten immer ein Kind."

    Peter Pan lebt im Nimmerland und möchte immer ein Kind bleiben. Er ist Anführer der ‚Verlorenen Jungs‘ und wird stets unterstützt von der Fee Tinkerbell. Sein Gegenspieler ist Käptn Hook, der Anführer der Piraten, der durchaus blutrünstig ist, aber zugleich ein herrlich hirnloser Trottel. Das neugierige Mädchen Wendy ist Peter Pans Vorschlag gefolgt, einen Ausflug in seine Welt zu machen.

    James Barrie, (1860-1937) schottisch-englischer Dramatiker und Erzähler, sein Märchen- und Kinderstück ‚Peter Pan' wurde weltbekannt.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Rätselmagazin
    Entscheidungen
    Moderation: Uwe Golz
    sonntagmorgen@deutschlandfunkkultur.de

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • Spaziergänge mit Prominenten
    Olaf Kosert unterwegs mit dem Trompeter und Dirigenten Ludwig Güttler in Dresden

    Auch mit 74 Jahren ist sein Terminkalender noch immer dicht gefüllt, er weiß heute schon, wo er in einem Jahr ein Trompetenkonzert geben wird. „Zeit ist mein kostbarstes Gut“, sagt Ludwig Güttler. Menschen, die ihn warten lassen, mag er nicht. Wenn Moderator Olaf Kosert den ‚König der Trompete‘ in Dresden treffen wird, will er daher pünktlich sein. Mit dem Musiker soll es gleich ganz nach oben gehen, auf die Aussichtsplattform der Frauenkirche. Für den Wiederaufbau der großen Bürgerkirche hat sich Güttler stark gemacht. Sein Engagement brachte ihm zahlreiche Auszeichnungen ein, von Queen Elisabeth II. bekam Güttler den Orden ‚Officer of the Order of the British Empire‘.
    Geboren im Erzgebirge, will Ludwig Güttler zunächst Baumeister und Architekt werden, „was denn sonst?“ Später zieht es ihn an die Hochschule für Musik in Leipzig, er erhält in Dresden eine ordentliche Professur für Trompete und ist bereits zu DDR-Zeiten als Solist und Dirigent auch im Westen unterwegs. Als ihn Erich Honecker im Oktober 1989 zum 40. Jahrestag der DDR einlädt um den ‚Kleinen Trompeter‘ zu spielen, ist Güttler wenig erfreut. Dem Deutschlandfunk Kultur sein Dresden zu zeigen, das ist für ihn ein schöner Termin - wenn es pünktlich losgeht.

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Thorsten Jabs

  • Der gekaufte Winter 
    Die Technisierung der Alpen
    Von Günther Wessel

    Verschneite Berge, feiner, pulvriger Schnee, allein auf der Abfahrt: der Pistentraum. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus? Das Weiß stammt meist aus Schneekanonen, die per Computer angeworfen werden, wenn es kalt genug ist, das Wasser dafür aus künstlichen Speicherseen. Rohre, Strom und Datenleitungen liegen in Bergen, Pisten werden begradigt, und die Schneeraupen messen per GPS wo wieviel selbstgemachter Kunstschnee - für etwa vier Euro je Kubikmeter - liegt und verteilen ihn dieselqualmend auf der Piste. Das kostet. Ein Siebtel des Gemeindeetats gibt Pfronten in diesem Jahr zur infrastrukturelle Ertüchtigung seiner Skigebiete aus.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: René Aguigah

    Rauhnächte und Rituale - Leben zwischen den Zeiten
    Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Macho, Philosoph und Kulturwissenschaftler

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Die dunkle Macht: Schicksal, Mensch und Religionen
    Von Kirsten Dietrich
    Moderation: Anne Françoise Weber

    Fatum, Kismet, Fortuna, Karma - das Schicksal kommt mit vielen Namen und bleibt doch schwer fassbar. Jedes Leben ist schicksalhaft, angefangen mit dem Ort der Geburt. Und die Religionen gehen mit der Größe Schicksal ganz unterschiedlich um.

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Gipfel der "Contrastierungskunst"
    Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzerte KV 482 und KV 503
    Moderation: Hans Winking
    (Wdh. v. 12.07.2015)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Thorsten Jabs

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Thomas Jaedicke

    Pro und contra Videobeweis im Fußball
    Von Wolf-Sören Treusch und Thomas Wheeler

    Das Spritzen geht weiter - Dopingbilanz 2017
    Von Frank Ulbricht

    Fußball WM 2018 - Was plant die Streetfootballworld?
    Gespräch mit Johannes Axster

    Donald Trumps Leibesübungen 2018
    Von Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Schöne neue Sportwelt
    Die Digitalisierung verändert den Spitzensport
    Von Yannick Lowin

    Die digitale Revolution durchdringt und verändert alle Lebensbereiche; Wirtschaft, Medien, Bildung oder Mobilität. Der Spitzensport bildet da keine Ausnahme. Auch hier sind Daten zum neuen Rohstoff des Wissens geworden: Millionen von Leistungs- und Gesundheitsdaten werden erhoben und ausgewertet, neue Analyseverfahren und Trainingsmethoden entwickelt. Im Profi-Fußball ist der gläserne Spieler schon Realität, digitale Trainingsgeräte sollen die Kicker noch schneller in Kopf und Beinen machen. Die TSG Hoffenheim beispielsweise ist eine der Mannschaften an der Speerspitze der technischen Innovation. Doch auch andere Sportarten setzen auf die Modernisierungskräfte, die von der Digitalisierung ausgehen. Sie bitten das IAT Leipzig um Rat, wo für die Verbände des Deutschen Olympischen Sportbunds Analyse, Auswertung und Entwicklung betrieben wird, Softwares und Apps entstehen. Das Deutschlandfunk Kultur Sportfeature gibt einen Einblick in die ‚Schöne neue Sportwelt‘, zeigt auf, welche enormen Potenziale noch in der Digitalisierung liegen und thematisiert die Kritik an massenhafter Datensammlerei.

  • Johann Sebastian Bach
    Partita Nr. 6 e-Moll BWV 830

    Jana Obrovská
    Four Images of Japan

    Sofia Gubaidulina
    Serenade und Toccata               

    Alexandre Tansman
    Pièce en forme de Passacaille
    Mazurka

    Leonora Spangenberger, Gitarre

    Deutschlandfunk Kultur 2017

  • Der römische Dolch
    Von André Kannstein
    Regie: Cordula Dickmeiß
    Mit: Arnd Klawitter, Cathlen Gawlich, Wolf-Dietrich Sprenger, Roman Knižka, Uta Hallant, Steffen C. Jürgens, Gerd Grasse, Udo Kroschwald, Monika Oschek, Petra Wolf, Axel Wandtke, Adriana Altaras, Barbara Becker
    Ton: Alexander Brennecke
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2017
    Länge: 58'20
    (Wdh. v. 19.06.2017)

    Archäologe Sanchez stirbt im Hotel Qintus. Religionswissenschaftler Wax schmuggelt einen Pugio nach Deutschland.

    Dr. Robert Wax, Dozent für Religionswissenschaft, will in Rom über den Mithraskult der römischen Soldaten forschen. Als er in einer Trattoria den Archäologen Dr. Sanchez kennenlernt, nimmt sein sonst so ruhiges Leben Fahrt auf. Sanchez bittet ihn, ein Paket aufzubewahren. Am nächsten Tag ist der Archäologe tot, Wax wird niedergeschlagen und fortan gejagt. Nicht nur von einem üblen Typen namens Hammer, auch die reizende Diana Salomon taucht immer wieder auf. Auf die Idee, das Paket zu öffnen, muss ihn erst seine Mutter bringen.

    André Kannstein wuchs in den 1960er-Jahren in einem nordhessischen Dorf und im Ruhrgebiet auf. Heute lebt der Autor in Berlin und in der Mark Brandenburg. Seine Kriminalkomödie "Das Phantom des Louvre" wurde im Januar 2012 am Theater Baden-Baden uraufgeführt. "Rinaldo Rinaldini", eine Märchenkomödie nach Christian August Vulpius, erschien 2013.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:10 Uhr

    Konzert

    Komische Oper Berlin
    Aufzeichnung vom 17.12.2017

    Paul Abraham
    'Märchen im Grand-Hotel'
    Lustspieloperette in zwei Akten mit einem Vor- und Nachspiel
    Libretto: Alfred Grünwald und Fitz Löhner-Beda nach Alfred Savoir

    Talya Lieberman, Sopran - Die Infantin Isabella
    Johannes Dunz, Tenor - Prinz Andreas Stephan
    Tom Erik Lie, Bariton - Präsident Chamoix, Besitzer des Grand Hotels
    Max Hopp, Sprechrolle - Albert, Zimmerkellner
    Philipp Meierhöfer Bass - Sam Makintosh, ein Filmmagnat
    Sarah Bowden, Sprechrolle - Marylou, seine Tochter
    Lindenquintett Berlin
    Orchester der Komischen Oper Berlin
    Leitung: Adam Benzwi

    Ein tollpatschiger Kellner Albert, eigentlich der Sohn des Direktors, später in den Adelsstand der Muränier erhoben, und Marylou, Tochter des Produzenten Makintosh, auf der Suche nach abgefahrenen Filmstoffen: Beide treffen auf die spanische Infantin Isabella, die nach Abschaffung der Monarchie ins Grand- Hotel Palace in Cannes geflohen war. Isabella ist pleite, die Perlenkette der Königin von Navarra eine Fälschung, und nicht einmal die Hotelrechnung kann sie zahlen. Über die spanische Infantin wird ein Hollywood-Film gedreht - der nicht gezeigt werden soll, dann aber doch gezeigt wird. Das alles wird in diesem modernen (Anti)Märchen erzählt. Abrahams Musik ist brillant orchestriert - sie bietet Walzer, Tango, Jazz und ungarisches Kolorit. Das Ganze ist eine Mischung aus Hollywood, Hochadel und Hotel.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Anke Schaefer

    MeToo, Neurechts, Paradise-Papers:
    Die Debatten des Jahres 2017
    Von Hans von Trotha

    Aus Sicht einer Krimiautorin:
    Das Ende des UN-Tribunals in Den Haag
    Gespräch mit Jelena Volic

    Das Beste haben Sie nicht gesehen:
    Welche Filme 2017 nicht in die Kinos kamen
    Von Patrick Wellinski

    Wir werden sie vermissen:
    Die verstorbenen Kulturschaffenden des Jahres 2017
    Von Stefan Keim

    Zypern zieht Bilanz: Die Stadt Paphos war "Europäische Kulturhauptstadt 2017"
    Von Michael Laages

    La grande brutezza:
    In Roms Stadtrandvierteln entwickelt sich eine Kulturszene
    Von Thomas Migge

    Neues Torschreiber-Stipendium geht an syrische Autorin Rasha Habbal
    Gespräch mit der Schriftstellerin Rasha Habbal

    Davon will ich 2018 mehr hören - Eine persönliche Wunschliste
    Von Gerd Brendel

    Die fiktive Kulturpresseschau
    Von Klaus Pokatzky