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Samstag, 02.12.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Zeitreisen vor wechselnder Kulisse
    Eine Lange Nacht über die Transsibirische Eisenbahn
    Von Christian Blees
    Regie: Rita Höhne

    Seit über 100 Jahren zieht die Transsibirische Eisenbahn Reisende aus aller Welt in ihren Bann - wie etwa den Polarforscher Fridtjof Nansen, den Schauspieler Hardy Krüger oder den Schriftsteller Paul Theroux. Der Durchbruch für den Bau der über 9000 Kilometer langen Verbindung zwischen Moskau und Wladiwostok erfolgte Ende 1892 auf Drängen des Unternehmers und damaligen russischen Finanzministers Sergej Witte. Um die einheimische Wirtschaft anzukurbeln und die Industrialisierung voranzutreiben, regte er seinerzeit mit Erfolg die Gründung des Komitees der Sibirischen Eisenbahn an. In dessen Auftrag waren später zu Spitzenzeiten über 100000 Arbeiter gleichzeitig mit dem Bau der Bahntrasse beschäftigt. Mit Inbetriebnahme der Amurbrücke bei Chabarowsk konnte am 18. Oktober 1916 schließlich die Vollendung der Strecke gefeiert werden. Ein Jahrhundert später sucht diese ‚Lange Nacht‘, die Faszination Transsib zu ergründen.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Mark Mancina
    The Haunted Mansion (Die Geistervilla)

    Russell Garcia
    Atlantis, the Lost Continent

    Miklós Rózsa
    The Power (Die sechs Verdächtigen)

    Moderation: Birgit Kahle

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • New Orleans - eine Stadt und ihre Musik (3/7)
    Bordelle in der Basin Street: von den Anfängen des Jazz
    Von Tiny Hagen
    RIAS Berlin 1981
    Vorgestellt von Michael Groth
    (Teil 4 am 06.01.2018)

    Der Jazz entstand aus einer Verbindung von Musik und sexueller Freizügigkeit. Im so genannten „Storyville“ von New Orleans trafen sich Bordellköniginnen und Barpianisten.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Katrin Heise

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastoralreferentin Maria-Anna Immerz
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Stürme, Hitze, Fluten - Wie können wir uns an den Klimawandel anpassen?
    Prof. Dr. Daniela Jacob, Meteorologin und Leiterin des Climate Service Center Germany (GERICS)
    Prof. Dr. Jörg Knieling, Professor für Stadtplanung und Regionalentwicklung an der HafenCity Universität Hamburg
    Moderation: Gisela Steinhauer

    Tel: 0800 2254 2254
    E-Mail unter gespraech@deutschlandfunkkultur.de
    sowie auf Facebook und Twitter

    Überschwemmungen, Hitzewellen und verheerende Stürme: der Klimawandel bringt immer mehr Wetterextreme mit sich. Flankierend zum Klimaschutz müssen Städte und Regionen Maßnahmen ergreifen, um sich den Veränderungen anzupassen - auch in Europa. Darum ging es auch bei der Weltklimakonferenz in Bonn.

    Was wird hierzulande getan, um uns vor Stürmen, Hitze und Überschwemmungen zu schützen?
    Welche Chancen, welche Probleme sind damit verbunden?

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Florian Felix Weyh

    Hans-Jügen Perrey:
    Emil Ludwig
    Eine Biographie
    Dittrich Verlag
    Gespräch mit dem Autor

    Irmgard Keun:
    Das Werk
    Wallstein Verlag
    Rezensentin: Bettina Baltschev

    Ronen Steinke:
    Der Muslim und die Jüdin
    Die Geschichte einer Rettung in Berlin
    Berlin Verlag
    Gespräch mit dem Autor


    Wolfgang Borchert:
    Draußen vor der Tür
    rororo
    Von Gunnar Lammert-Türk

    Adventskalender:
    "Jasper und sein Knecht" von Gerbrand Bakker
    Von Katharina Borchardt

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Julius Stucke

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur
    Moderation: Max von Malotki

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Susanne Burkhardt

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Patrick Wellinski

    Trauma und Traum in "Die Vierhändige"
    Gespräch mit dem Regisseur Oliver Kienle

    Vorgespult:
    "A Ghost Story", "Die Lebenden reparieren" und "Forget about Nick"
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Scharfe Geschenke: Die Vollbild-Adventsrolle
    Von Anke Leweke

    Im Wurmloch: Erste deutsche Netflix-Serie "Dark"
    Gespräch mit Anna Wollner

    See und Schicksal: Die 2.Staffel "Top of the Lake"
    Von Simone Schlosser

    Der erste Ötzifilm: "Der Mann aus dem Eis"
    Gespräch mit Felix Randau

    Top Five: Besuch aus dem Jenseits
    Vorgestellt von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Moderation: Mandy Schielke

    Das erste Mal Glatze
    Von Lydia Herms

    Das erste Mal Rock tragen
    Gespräch mit Christoph Möller

    Wie wichtig sind erste Male?
    Gespräch mit dem Psychologen Rene Träger

    Das erste Mal beichten
    Von Martin Böttcher

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Thomas Jaedicke

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Immer noch willkommen? - Zuwanderer in Deutschland
    Aydan Özoğuz, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration im Range einer Staatsministerin,
    stellt sich den Fragen von Marcus Pindur.

    Die Themen Zuwanderung und Integration sind ein gesellschaftspolitischer Dauerbrenner. Nicht erst seit den vielen Flüchtlingen, die im Sommer 2015 zu uns kamen, steht das Thema hoch auf der politischen Agenda - und bei einigen auch sehr auch auf der politischen Erregungsskala. Legitime Sorgen mischen sich allzu oft mit dem Hass, den Populisten schüren und der das öffentliche Klima vergiftet.
    Wo muss Integration ansetzen? Was funktioniert, was hat sich nicht bewährt? Ist Deutschland ausreichend für die Aufgabe gewappnet?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Eine Liebe zu Schwarz
    Mein koloniales Innenleben, revisited
    Von Lorenz Rollhäuser
    Regie und Ton: der Autor
    Mit: Bernhard Schütz, Darling und dem Autor
    Produktion: NDR 2017
    Länge: 53'23

    Weißer Männertraum: auf dem Kongo durch die finstere Nacht ins Unbekannte.

    Seine Liebe zu Afrika und schwarzer Kultur beruht vor allem auf Projektionen. Es ist das Fremde, das vermeintlich ganz Andere, was den Autor Lorenz Rollhäuser immer wieder nach Afrika zieht. Im Dialog mit einer Freundin, die die Projektionen auf schwarze Menschen täglich am eigenen Leib erfährt, erinnert er sich, wie ihm Afrika in der Kindheit durch die Abbildungen nackter Körper begegnete und ihn später, bei seinen Reisen, der Mythos vom Herz der Finsternis lockte. Als weißer Mann, das wird dabei klar, ist er noch immer von der kolonialen Ära geprägt.

    "L: Auf dem Kongo durch die finstere Nacht ins Unbekannte. Das war, was ich unbedingt wollte. Schon ewig.
    D: Aber warum gerade der Kongo?
    L: Na, man pflegt halt seine Obsessionen. Folgt seinen Phantasmen.
    D: Weiße Männerträume?
    L: Ja, vielleicht. Ode r weiße Alte-Herren-Phantasien."

    Lorenz Rollhäuser, geboren 1953 in Marburg, schreibt Features, Hörspiele und Bücher. Auszeichnungen u.a.: Prix Europa für "Mutters Schatten" (NDR 2008) und Dokka-Preis für "Kreuzberg von Oben" (DKultur 2014). Zuletzt für Deutschlandfunk Kultur: "Das Haus der weißen Herren" (2017). Lebt in Berlin. Weitere Produktionen: "Tante Friedel" (NDR 2012), "Himmel oder Hölle" (SWR 2011), "Öl für 10 Tage" (SWR 2011), "Durch die Nacht" (SWR 2010), "Die Studios Kabako" (DLF 2010), "Wer lebt, der stört" (SWR 2009), "Perfect Body Tuning" (WDR 2007), "Khat" (WDR 2006), "Canabis" (EIG für DLR Berlin 2004), "Schattenwelten" (SWR 2003), "Havanna Invierno" (DLR Berlin 2001), "Erste Sehnsucht" (SWR/NDR 1995).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Bayreuther Festspiele
    Festspielhaus
    Aufzeichnung vom 27.07.2017

    Richard Wagner
    "Parsifal", Bühnenweihfestspiel in drei Aufzügen

    Ryan McKinny, Bassbariton - Amfortas
    Günther Groissböck, Bassbariton - Titurel
    Georg Zeppenfeld, Bass - Gurnemanz
    Andreas Schager, Tenor - Parsifal
    Elena Pankratova, Sopran - Kundry
    Tansel Akzeybek, Tenor- 1. Gralsritter
    Timo Riihonen, Bass- 2. Gralsritter
    Alexandra Steiner, Mareike Morr, Paul Kaufmann und Stefan Heibach - Knappen
    Wiebke Lehmkuhl - Eine Altstimme
    Chor der Bayreuther Festspiele
    Orchester der Bayreuther Festspiele
    Leitung: Hartmut Haenchen