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Kalender
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Freitag, 30.12.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Calendario - Klänge für 12 Monate
    Von Stefano Giannotti
    Realisation: der Autor
    Mit: Andreas Friedrich Müller
    Weitere Stimmen: Robyn Ravlich, Mariola Krajczewska, Matilde Giannotti, Annalise Pace, Martin Wilkening, Pirkku Koskinen, Johanna Strohe, Mohsen Yousefi, Maria Soledad, Luce Simini
    Drehorgel: Alberto Bertolino
    Lochkartenstanzer: Marco Giannotti
    Autorenproduktion für DeutschlandRadio Berlin 2002
    Länge: 49'02
    (Wdh. v. 07.06.2002)

    Zeitzeugnisse und Lebenszyklen: von Verdis Geburtstag über die Bombe von Hiroshima bis hin zu ersten Schritten auf dem Mond.

    'Calendario' widmet sich der Zeit, den Zeitzeugnissen und den Lebenszyklen. "Die Protagonisten von Calendario könnten eigentlich die Überlebenden einer letzten Schlacht sein, die auf einem einsamen Berg Schutz gesucht haben und von dort aus der nachfolgenden Generation etwas hinterlassen wollen." (Stefano Giannotti) Auf musikalische Weise notiert der Klangkünstler Stefano Giannotti Ereignisse, die die Menschheit geprägt, schockiert oder erfreut haben: Verdis Geburtstag, die Bombe von Hiroshima, der erste Geburtstagskuchen, der erste Schritt auf dem Mond.

    Stefano Giannotti, geboren 1963 in Lucca, Italien, ist Radiokomponist. Für "Geologica" (Deutschlandradio Kultur 2007) erhielt er zum zweiten Mal den Karl-Sczuka-Preis. Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Bürotifulcrazy" (2014).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Kerstin Poppendieck

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Nana Brink

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastoralreferent Martin Wolf
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Alltag anders

    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
    Rotlichtviertel

    07:50 Uhr
    Interview

    Das Bankgeheimnis fällt - was wird aus der intimen Symbiose Mensch-Geld?
    Prof. Dr. Christoph Türcke, Autor des Buches „Mehr! Philosophie des Geldes“

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Kirche sollte ein Dialograum sein
    Susanne Führer im Gespräch mit Helmut Haug, Stadtdekan der katholischen Kirche Augsburg

    "Ist der Architekt katholisch?", wollte der erzkonservative Bischof Mixa als erstes wissen, als Pfarrer Helmut Haug ihm die Umbaupläne für die zweitälteste Kirche in Augsburg vorlegte. Haug und die Augsburger Kirchenreformer favorisierten einen Methodisten, den britischen Stararchitekten John Pawson; und sie setzten sich durch. Pawson, der Meister der reduzierten Ästhetik, der Konzentration auf das Wesentliche, gestaltete vier Jahre lang die mit Relikten verschiedenster Stilepochen vollgestopfte, dunkle Innenstadtkirche um. Entstanden ist eine spektakuläre Komposition in weiß, eine Kathedrale des Lichtes, ein modernes Gotteshaus, das nicht nur gläubige Katholiken anzieht. Die Zahl der Besucher habe sich seit der Modernisierung der St. Moritz Kirche verdoppelt, behaupten Beobachter. Wenn Haug predigt, bleibt kein Platz frei. Der 52-jährige ist inzwischen zum Stadtdekan der katholischen Kirche Augsburg aufgestiegen und verfolgt weiter seine Vision einer Kirche der Ökumene.

    Warum favorisierte er für die Umgestaltung der St. Moritz Kirche den Stararchitekten John Pawson , worin sieht er Gemeinsamkeiten zwischen Kirche und Kunst, hat er es jemals bereut, Priester zu sein und wieso ist ihm Ökumene so wichtig?

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:07 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Joachim Scholl

    Figuren des Flüchtigen: Klaus Reichert und Florian Illies über Wolken
    Gespräch mit Klaus Reichert, ehemals Präsident der Dt. Akademie für Sprache und Dichtung und
    Florian Illies, als Kunsthistoriker z.Zt. "Experte" bei der Villa Grisebach, ab Januar übernimmt er dort die Leitung.

    "Signor Hoffman" von Eduardo Halfon

    Straßenkritik: "Vertraue ohne Zweifel auf Allah" von Uğur Koşar
    Mops des Monats Dezember

    Ihr Buchhändler empfiehlt: Marga Schöller Bücherstube, Berlin

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:07 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Olga Hochweis

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht/ CD-Boxen

    Rückblick (4) 2016: Kaputte Popmusik für eine kaputte Welt?

    Heimspiel revisited (4) - Les Yeux d'la tête

    11:35 Uhr
    Tonart

    Das "Musikalische Forellenmenü" des Consortium Vocale Leipzig

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

    Moderation: Olga Hochweis

  • 12:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Mittag
    Moderation: Anke Schaefer

    13:00 Uhr
    Nachrichten
  • Querfeldein - Wer zuletzt lacht...
    Von Maximilian Klein, Michael Watzke, Henry Bernhard und Thilo Schmidt

    Noch einmal wenigstens, bevor dieses Jahr zu Ende geht, wollen wir leise lachen. Nicht über die Länder aber mit ihnen. Die Autoren dieser Sendung hatten die Wahl nach dem zu suchen, was das Jahr in der Republik so an Kuriositäten hinterlassen hat. Oder hinterlassen wird! Sie haben sich fast ausnahmslos dafür entschieden, lieber in die Zukunft zu schauen. 2017 ist bei uns also irgendwie heute schon. Und wenig verwunderlich - dass wir im Jahr, in dem die Fakten verschwanden, nicht mithilfe schnöder Jahresvorschauen seriöser Quellen arbeiten, sondern mit dem guten alten Horoskop.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:07 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Stephan Karkowsky

    Frage des Tages: Abschied vom CCC

    Das Lesen der anderen: sofrischsogut.com
    Gespräch mit Annekathrin Kohout

    Renaissance-Malerei zum Tanzen gebracht - "Silent Confrontation"

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Kakadus Jahresrückblick
    Von Lydia Heller
    Moderation: Tim Wiese

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Vivian Perkovic

    Zu Patti Smiths 70.: Altern im Pop, ohne sich neu erfinden zu müssen
    Gespräch mit Jenni Zylka

    Rum, Tango und Vinyl - Die urigen Bars von Medellin

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:07 Uhr

    Wortwechsel

    Fremde Freunde? - Deutsche und Türken in Zeiten politischer Unruhe

    Gesprächsgäste:
    - Ciğdem Toprak, Autorin und Journalistin
    - Reinhard Baumgarten, Türkei-Korrespondent für den ARD-Hörfunk
    - Ludwig Schulz, Politikwissenschaftler am Centrum für angewandte Politikforschung der LMU München
    - Yahya Kılıçaslan, Bauunternehmer

    Moderation: Susanne Führer

    Seit Jahrzehnten stellen Türken die größte Migrantengruppe in Deutschland. Nachkommen türkischer Einwanderer sind in nahezu allen gesellschaftlichen Positionen zu finden. Trotzdem fühlen sich viele türkeistämmige Menschen in Deutschland nicht anerkannt, und vielen Deutschen ist die türkische Kultur fremd geblieben. Der gescheiterte Putsch in der Türkei sowie das Vorgehen Erdogans gegen tatsächliche und vermeintliche Putschisten haben die Fremdheit noch verstärkt und alte Konflikte neu befeuert. Doch der politische Streit wird nicht nur zwischen Türken einerseits und Deutschen andererseits ausgetragen, sondern auch innerhalb dieser Gruppen.
    Welche Folgen hat der Putschversuch für die Gesellschaft in der Türkei und die türkeistämmige Gemeinschaft in Deutschland?
    Warum sehen viele Deutschtürken Erdogan als ihren Präsidenten?
    Warum scheint eine Auseinandersetzung zwischen Erdogan-Anhängern und - Gegnern kaum möglich?
    Und wer wäre in der Lage, neue Brücken zu bauen?

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Transsexualität im Judentum
    Transsexuelle erfahren im Leben Ablehnung und Anfeindungen. Auch für viele Juden ist Transsexualität ein Problem.
    Von Gerald Beyrodt

    Theater Größenwahn
    Am 14. Dezember ist Dan Lahav gestorben. Der leidenschaftliche Theatermann gründete das deutsch-jüdische Theater Bimah, welches später zum Theater Größenwahn wurde. 
    Von Alice Lanzke
    (Wdh. v. 04.12.2015)

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    "Dann schlafe ich halt nicht"
    Rituale von Viellesern
    Von Astrid Mayerle

    Wie gehen Bookaholics mit ihrer Bücher- und Lesesucht um, deren Nebenwirkungen, bis auf den Schlafmangel, zum Glück gering sind?

    Im 18. Jahrhundert zählte das Lesen zu den gefährlichen Tätigkeiten - vor allem für Kinder und Frauen. Heute dagegen gilt sogar die Lesesucht als eine begrüßenswerte Rauscherfahrung, weil nur geringe Nebenwirkungen zu erwarten sind: etwa die Folgen freiwilligen Schlafentzugs. Wie glücklich müssen all jene sein, bei denen Droge und Profession in eins fallen, etwa Verleger, Lektoren, Buchhändler, Schriftsteller, Kritiker oder Literaturagenten? Also berufliche Bookaholics. Wie wählen sie ihren Stoff? Wie sortieren sie ihre Bücherstapel, legen sie Leselisten an, wie viele Bücher schaffen sie parallel? Wann, wo und wie kultivieren sie ihre Leidenschaft? Die Sendung erzählt von Leseritualen, komatösem Leserausch und findigen Tricks, die es ermöglichen, den Lesefluss möglichst lange nicht zu unterbrechen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Historische Aufnahmen
    "Ich höre nie auf zu suchen!"
    Ein Porträt des Dirigenten Frieder Weissmann

    Werke von
    Paul Abraham
    Giacomo Puccini
    Richard Wagner
    Carl Maria von Weber

    Gast: Rainer Bunz, Weissmann-Biograf
    Moderation: Stefan Lang

    Schallplattenpionier und seinerzeit wohl einer der produktivsten Schallplatten-Dirigenten Deutschlands - heute ein Vergessener.

    Frieder Weissmann war Hausdirigent der Berliner Lindström AG, des damals größten Plattenlabels in Europa. Er hat die erste Gesamteinspielung der Beethoven-Sinfonien dirigiert, arbeitete bis 1933 mit Lotte Lehmann, Meta Seinemeyer, Lauritz Melchior, Richard Tauber oder Emanuel Feuermann zusammen. 1933 dann der große Schnitt. Mit der Machtübernahme der Nazis war seine Karriere in Deutschland beendet. Aber Frieder Weissmann war bestens vernetzt und machte in der Fremde zum zweiten Mal Karriere, in Holland und Argentinien, später in Nord- und Lateinamerika. Aber auch dort wurde er infolge des Kriegsausbruchs ausgebremst. Seine Lebensleistung ist gewaltig, quantitativ und qualitativ. Weissmann hat vor dem Schalltrichter dirigiert und später digital aufgenommen, er hat für Kino, Radio und Fernsehen gearbeitet, er war in der Operette zu Hause und hat eine Brücke von der Klassik zur Seriellen Musik geschlagen, Jazz war ihm nicht fremd, er kannte die Popmusik der 80er-Jahre.

  • 22:00 Uhr

    Einstand

    Mit Musik in ein neues Leben
    "Sonidos Unidos", ein deutsch-peruanisches Musik-Sozialprojekt
    Von Jutta Petermann

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Postfaktische populistische Hate-Speech: Der Netzthemenjahresrückblick 2016

    Das Reden der Anderen: Das Syrian Expat Philharmonic Orchestra

    Kulturnachrichten

    Kulturpresseschau