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Samstag, 17.12.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Untröstliche Meister
    Die Lange Nacht über russische Romanzen
    Von Uli Hufen
    Regie: Rita Höhne

    Im Kino mag es funktionieren, in romantischen Komödien vor allem: das Glück der jungen Liebe, der erste Kuss, die Zukunft. Doch für große Lieder gibt es kein besseres Thema als gebrochene Herzen. Das Glück muss wohl zerronnen sein, bevor ein gutes Lied daraus werden kann. Erst der Schmerz des Verlustes macht das Vergangene so unvergleichlich. Vielleicht ist der Schmerz sogar das eigentlich Schöne? Aljoscha Dimitriewitsch, Alexander Wertinskij und Wadim Kosin gehören zu den größten Sängern russischer Romanzen im 20. Jahrhundert. Ihre Hits sind für russische Ohren genauso unsterblich wie die von Edith Piaf oder Charles Aznavour für französische. Doch Dimitriewitsch, Wertinskij und Kosin brachen im Laufe des Lebens nicht nur verschiedenen Damen und Herren das Herz, sondern auch mit dem eigenen Vaterland. Das Ergebnis waren tragische Biografien - und große Kunst. Aljoscha Dimitriewitsch (1913-86) verließ Russland schon als Kind und kehrte nie zurück. Alexander Wertinskij (1889-1957) verbrachte mehr als 20 Jahre in Europa und litt wie ein Hund im Exil. 1943 gestattet Stalin ihm die Rückkehr in die Heimat. Wadim Kosin (1903-1994) war einer der größten Stars im Moskau der 30er-Jahre, landete dann im Gulag und zog es nach seiner Entlassung vor, den Rest seines Lebens im Fernen Osten zu verbringen, in Magadan am Pazifischen Ozean. Kosin konnte Mitte der 50er-Jahre nicht ahnen, dass er die Sowjetunion überdauern würde. Aljoscha Dimitriewitsch, Alexander Wertinskij, Wadim Kosin: drei große Stimmen, drei dramatische Biografien, Hunderte fabelhafter Lieder. Die 'Lange Nacht' der russischen Romanzen feiert drei untröstliche Meister.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Birgit Kahle

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Dresden - Stadtentwicklung, Wiederaufbau, Kulturleben
    RIAS 1963

    Wiedersehen mit Dresden - eine Reise in die Melancholie
    Von Angelika Grunenberg
    Deutschlandfunk 1981

    Impressionen vom Striezelmarkt
    Von Rolf-Horst Rasch
    Deutschlandfunk 1985

    Vorgestellt von Michael Groth

    Dreimal "Elbflorenz" - etwas andere Stadtbilder.

    Wer heute nach Dresden kommt, kann den Wiederaufbau der 1945 im Feuersturm zerstörten Kulturbauten bewundern. Ein Städtebild aus dem Jahr 1963 beobachtet vor allem die Architekturpläne der Sozialisten. Was Anfang der 60er-Jahre noch in Trümmern liegt, hat 18 Jahre später so manches Gesicht - beschrieben von einer Dresdnerin, die 1981 nach 28 Jahren ihre Heimat wiedersieht. Der Jahreszeit angemessen schließlich ein Gang über den berühmten Weihnachtsmarkt, den Striezelmarkt.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrer Christoph Stender
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche

    Aleppo, die Krokodilstränen und der nicht endende Krieg
    Von Kristin Helberg

    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Papst Franziskus wird 80
    Gespräch mit dem Vatikanexperten Marco Politi

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Die Baugrube" von Andrej Platonow
    Rezensiert von Wolfgang Schneider

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Hilfsbereitschaft: Wie wichtig ist sie für unser Miteinander?

    Dr. Tillmann Bendikowski, Historiker und Autor - und Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE)
    Tel: 00800 2254 2254
    E-Mail unter gespraech@deutschlandradiokultur.de, sowie auf Facebook und Twitter

    Sie engagieren sich in der Flüchtlingshilfe, der Altenpflege, im Rettungsdienst, in Stadteilzentren und Vereinen: Ohne die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer sähe es hierzulande düster aus. 31 Millionen, das sind mehr als 40 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren, engagieren sich ehrenamtlich. Hilfe ist aber auch in der Familie gefragt: mehr als Zweidrittel der Pflegebedürftigen werden zu Hause und dort meist von ihren Angehörigen versorgt. Und sie ist nicht zuletzt im Alltag wichtig, wenn jemand in einer Notsituation Unterstützung benötigt.

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Florian Felix Weyh

    Markus Friedrich: "Die Jesuiten"
    Piper Verlag
    Rezensiert von Thomas Brechenmacher

    Siegfried Bräuer, Günter Vogler:
    "Thomas Müntzer. Neu Ordnung machen in der Welt."
    Gütersloher Verlagshaus
    Rezensiert von Klaus-Rüdiger Mai

    Martin Luther im Comic
    Vorgestellt von Martin Jurgeit

    Adventskalender: Burt Glinn "Kuba 1959"
    Vorgestellt von Julia Riedhammer

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Axel Flemming

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Vera Linß

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur

    "Off the record - die Mauer des Schweigens“
    Von Christiane Mudra

    NSU, Geheimhaltung und die Vierte Gewalt
    Gespräch mit Christiane Mudra, Regisseurin und Schauspielerin

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    Abenteuer einer Pazifik-Prinzessin in Disneys "Vaiana"
    Gespräch mit den Regisseuren Ron Clements und John Musker

    Vorgespult: "Allied", "Schöne Bescherung" und "Nocturnal Animals"
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Jahresrückblick I: Im Zeichen der Käsereibe - Deutsches Kino 2016
    Gespräch mit dem Medienjournalisten Christoph Gröner

    Jahresrückblick II: Stars & Hollywood 2016
    Gespräch mit Wolfgang Stuflesser, Korrespondent Studio Los Angeles und der Autorin Anna Wollner

    Jahresrückblick III: Kino im Zeitalter von Trump & Co.
    Gespräch mit Anke Leweke

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Moderation: Mandy Schielke

    Endlich: Die Architektur entdeckt das Kraftwerk
    Von Katja Bigalke

    Esst mehr Kohle!
    Gespräch mit dem Koch Valentin Diem

    Live on Tape: Eine ganz persönliche Energiebilanz
    Von Christoph Reimann

    Weiß wie...Glückseeligkeit. Wearables in der Mode
    Von Matthias Finger

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Axel Flemming

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    „Das System der Massenmedien, wie wir es kennen, hört auf zu existieren“
    Der Medienwissenschaftler Bernd Gäbler über Journalismus im Zeitalter der sozialen Medien

    Hat Donald Trump die Präsidentschaftswahlen in den USA nur dank Twitter und Facebook gewonnen? Sind die sozialen Medien Schuld, dass Großbritannien aus der EU austritt? Verwischen im digitalen Zeitalter die Unterschiede zwischen Wahrheit und Lüge? Öffnen die großen Internetkonzerne gezielter Desinformation und Falschmeldungen Tür und Tor? Und warum wächst das Misstrauen gegenüber den etablierten Medien? Welche Zukunft hat aufklärerischer Journalismus noch?

    Bernd Gäbler, 1953 in Velbert geboren, hat Geschichte und Germanistik studiert, war Geschäftsführer des renommierten Adolf-Grimme-Instituts und lehrt seit 2013 Journalistik an der Fachhochschule des Mittelstands in Bielefeld.

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Jiyujin - Freier Mensch
    Von Andreas Hartmann
    Regie: der Autor
    Mit: Tino Mewes, Eva Eckbach, Gerd Wameling, Jonathan Kutzner, Marian Funk, Arnd Klawitter und Jörg Petzold
    Ton: Andreas Stoffels
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 54'25
    (Ursendung)

    Kei trifft eine Entscheidung. Er will frei sein.

    "Bevor ich nur lebe, um zu arbeiten, sterbe ich lieber." Mit 22 Jahren beschließt Kei, alles hinzuschmeißen. Er will frei sein, reißt von zu Hause aus und lebt als Jiyujin (freier Mensch) unter einer Brücke in Kyoto. Kei flüchtet sich in Traumwelten. Untermalt von Tschaikowskysinfonien aus seinem Discman, durchstreift er die Landschaften Kyotos auf der Suche nach Abenteuern. Doch je mehr Zeit vergeht, desto stärker prallt die fantasierte Freiheit auf die reale Unfreiheit. Kei muss sich der Realität stellen.

    Das Feature ist Teil der Sendereihe 18 plus! und in Kooperation mit der doku.klasse des Duisburger Festivals doxs! Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche und mit Unterstützung des Goethe-Instituts Kyoto "Villa Kamogawa" entstanden. Neben ZDF/3sat, der Grimme-Akademie und der FSF Berlin ist Deutschlandradio Kultur seit diesem Jahr Kooperationspartner der doku.klasse.

    Andreas Hartmann, geboren 1983 in Paderborn, absolvierte eine Ausbildung zum Mediengestalter und ein Diplom-Kamerastudium an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. 2014 war er Stipendiat des Goethe-Instituts als Artist-in-Residence in der Villa Kamogawa in Kyoto, Japan. Er lebt und arbeitet als Filmemacher und Kameramann in Berlin. Film: "My Buddha is Punk" (2015).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Reithalle München
    Aufzeichnung vom 04.11.2016

    Johanna Doderer
    "Liliom" (Uraufführung)
    Libretto: Josef E. Köplinger, frei nach dem Bühnenstück von Ferenc Molnár

    Daniel Prohaska - Liliom
    Camille Schnoor - Julie
    Cornelia Zink - Marie
    Angelika Kirchschlager - Frau Muskat
    Matija Meic- Ficsur
    Katerina Fridland - Luise
    Dagmar Hellberg - Frau Hollunder
    Christoph Filler - Wolf Beifeld/Dr. Reich (Der Gutgekleidete)
    Maximilian Mayer - Stephan Kadar (Der Ärmlichgekleidete)
    Holger Ohlmann - Der Drechsler
    Juan Carlos Falcón - Linzmann
    Christoph Seidl - Arzt
    Martin Hausberg - Ein alter Schutzmann
    Erwin Windegger - Polizeikonzipist
    Chor, Kinderchor und Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz
    Leitung: Michael Brandstätter

  • Nikos Skalkottas
    Petite Suite Nr. 1 für Violine und Klavier

    George Enescu
    Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 a-Moll op. 25 ("im rumänischen Volkston")

    Jonian-Ilias Kadesha, Violine
    Nicolas Rimmer, Klavier

    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Adventskalender: Burt Glinn "Kuba 1959"
    Von Julia Riedhammer

    Durch Bürgerproteste erhaltenes Jenaer-Theater feiert 25. Jubiläum
    Von Michael Laages

    Literatur gegen Trump: Der lesende Widerständler Jeff Bergman
    Von Geord Schwarte


    Ansichtssache. Potsdamer Einsteinforum widmet sich dem Sehen
    von Cornelius Wüllenkemper

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Arno Orzessek