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Samstag, 10.12.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Verwandte Stimmen
    Eine Lange Nacht des Streichquartetts
    Von Burkhard Laugwitz
    Regie: Rita Höhne
    (Wdh. v. 30.06./01.07.2012)

    Die Gattung des Streichquartetts gilt als die anspruchsvollste Gattung der Instrumentalmusik, als Königsklasse der Musik schlechthin, als besondere Herausforderung für Komponisten und für Interpreten. Für die Musiker eines Quartetts ist es nicht einfach, die Balance zu finden zwischen Individualismus und Gesamtklang. Während der Proben wird bei den Ensembles beinahe um jede Note und um jede musikalische Nuance gestritten. Vehement wird um die richtige, die vermeintlich einzige, die authentische Interpretation gerungen. Doch soll von diesen Auseinandersetzungen das Publikum möglichst nichts spüren. Auf der Bühne müssen sich die Musiker aufeinander verlassen können. Flexibel und anpassungsfähig im Spiel muss jeder auch spontan auf die Mitspieler reagieren können. Der indische Schriftsteller Vikram Seth hat in seinem Buch 'Verwandte Stimmen' den Alltag, die Probleme und die Hoffnungen praktizierender Musiker eindrucksvoll literarisch verarbeitet. Joseph Haydn, der heute als Vater des Streichquartetts gilt, hat 1755 seine ersten Streichquartette geschrieben. Seither haben sich zahlreiche berühmte Komponisten mit dieser besonderen Form auseinandergesetzt. Über die Schwierigkeiten im Miteinander, aber auch über das Gelingen jener unausweichlichen Viersamkeit, zum Teil über Jahrzehnte hinweg, erzählen Musiker des Amadeus-, des Kolisch-, des Guaneri und des Auryn Quartetts anhand vieler Musikbeispiele in dieser 'Langen Nacht'.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Vincent Neumann

    u.a. im Gespräch mit Hollywood-Legende James Newton Howard ("Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind")

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Es geschah in Berlin (Folgen 314/306)
    Kinder als Brandstifter /
    Der Räuber Männe
    Von Werner Brink
    RIAS 1963
    Vorgestellt von Michael Groth

    Kriminalfälle aus dem Alltag der Westberliner Polizei.

    Die RIAS Krimi-Reihe "Es geschah in Berlin" griff wahre Fälle aus den Protokollen der West-Berliner Polizei auf. Die Folgen "Kinder als Brandstifter" und "Der Räuber Männe" erzählen wahre Geschichten, wie fast immer in der Serie mit pädagogischem Hintersinn.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Kathrin Oxen
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    07:40 Uhr
    Interview

    Abschieben nach Griechenland? Das Revival von Dublin III
    Gespräch mit Karl Kopp, Europa-Beauftragter von Pro Asyl

    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    40 Jahre Berliner Werkstatt der Fotografie. Ausstellung c/o Berlin
    Von Barbara Wiegand

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Menschenrechte: Wie viel sind sie noch wert?
    Christoph Strässer, SPD-Politiker und ehemaliger Beauftragter für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe der Bundesregierung
    Markus M. Beeko, Generalsekretär von Amnesty International in Deutschland
    Moderation: Klaus Pokatzky
    Tel: 00800 2254 2254
    E-Mail unter gespraech@deutschlandradiokultur.de
    sowie auf Facebook und Twitter

    Am 10. Dezember ist der „Internationale Tag der Menschenrechte“.
    Politikerinnen und Politiker weltweit werden die Universalität und Bedeutung der Menschenrechte betonen; Nichtregierungsorganisationen werden die Verletzungen dieser Rechte beklagen. Denn allen Appellen und Bemühungen zum Trotz wurden im vergangenen Jahr in über 120 Ländern Menschen gefoltert und misshandelt, in mindestens 113 Ländern wurde die Presse- und Meinungsfreiheit eingeschränkt; weltweit wurden 158 Menschenrechtsverteidiger getötet.

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Shelly Kupferberg

    Kurz und kritisch: Und draußen weht ein fremder Wind
    Von Shelly Kupferberg

    Joan Didion: Sentimentale Reisen
    Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Mary Fran Gilbert, Karin Graf, Sabine Hedinger und Eike Schönfeld
    Ullstein Verlag
    Rezensiert von Bettina Baltschev

    Britt Ziolkowski im Gespräch über
    Die Aktivistinnen der Hamās
    Zur Rolle der Frauen in einer islamistischen Bewegung
    Klaus Schwarz Verlag

    Adventskalender: "Die Supernasen" von Lydia Möcklinghoff
    Rezensiert von Anne Kohlick

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Axel Flemming

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Sonja Gerth

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur
    Die Beeinflussbarkeit des Menschen
    Moderation: Vera Linß und Teresa Sickert

    Kosinskis Bombe. Oder Bömbchen?
    Von Jochen Dreier

    Welche Verantwortung haben die Unternehmen für Fakenews?
    Von Anja Krieger

    re:claim autonomy:
    Warum ist Überwachung keine Science Fiction?
    Gespräch mit Daniel Suarez, Softwareentwickler, Systemberater und Schriftsteller

    Podcastkritik - "Homecoming" - das neue Format von Gimlet Media
    Von Meike Laaff

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Patrick Wellinski

    Vorgespult: "Paula", "Austerlitz" und "Agonie"
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Achtsamkeitsethik in "Das unbekannte Mädchen"
    Gespräch mit den Filmregisseuren und Produzenten Jean-Pierre und Luc Dardenne

    Vor der Filmpreis-Verleihung:
    Gibt es ein europäisches Kino?
    Gespräch mit Jörg Taszman

    Von Jägern und Sammlern:
    Auf "Safari" mit Ulrich Seidl

    Spiel es nochmal:
    Hollywoods "Spin-Off"-Strategien
    Von Anna Wollner

    Top Five: Schnee im Film
    Vorgestellt von Hartwig Tegler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Mangel - über das, was fehlt
    Moderation: Matrin Böttcher

    Projekt Gardenbridge - warum den Londonern eine grüne Oase fehlt
    Von Ruth Rach

    Mode ohne Ikonen
    Von Gesine Kühne

    Verzicht als Luxus - Gedanken über inszenierten Mangel
    Von Gerd Brendel

    Serie: Das Direktorenzimmer (Folge 2)
    Bundeskunsthalle
    Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Axel Flemming

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Die EU ist unsere Zukunft

    Mladen Ivanic, Vorsitzender der Präsidentschaft von Bosnien und Herzegowina, stellt sich den Fragen von Burkhard Birke

    Anfang des Jahres stellte Bosnien und Herzegowina einen Mitgliedsantrag bei der EU. Die EU-Kommission prüft diesen Antrag und übermittelt dem Land in diesen Tagen einen umfangreichen Fragenkatalog. Welche Chance hat Bosnien und Herzegowina, sich zu reformieren und somit für die EU-Mitgliedschaft zu qualifizieren? Das Land scheint gespaltener denn je. Trotz Verbots durch das Verfassungsgericht wurde im serbischen Teil des Staates, der Republika Srbska, ein Referendum über den 9. Januar als Feiertag abgehalten. Eine große Mehrheit der serbischen Bevölkerung stimmte dafür. Am 9. Januar 1992 hatte sich die Republika Srbska für eigenständig erklärt - für viele war das der Auftakt ethnischer Säuberungen und eines Krieges, der über 100 000 Todesopfer forderte und erst mit dem Abkommen von Dayton beendet wurde.

    Droht Bosnien und Herzegowina auseinanderzubrechen? Oder kann die ethnische Teilung überwunden und ein umfassender Reformprozess eingeleitet werden?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Wer Ohren hat zu lesen - über stumme und sprechende Buchstaben
    Eine Alphabetisierungskampagne
    Von Jochen Meißner
    Regie: der Autor
    Mit: Britta Steffenhagen, Wolfgang Condrus, Christian Find
    Ton: Christiane Neumann
    Produktion: SWR 2015
    Länge: 54'22

    Eine Reise zu den Anfängen der Schrift.

    Um das Jahr 1000 v. Chr. kamen die Phönizier auf den Dreh, aus einem piktografischen Symbol einen Buchstaben zu machen und erfanden die Alphabetschrift. Heute untersucht die Designerin Cornelia Fränz mittels gestrickter Buchstabenkleider das Alphabet auf seine Tragfähigkeit, Frieder Butzmann macht mit einem Grimassenalphabet seine gestisch-lautliche Universalität hörbar und die Typografin Yuliana Gorkorov hat lateinische, hebräische, arabische und kyrillische Buchstaben in einem globalen Alphabet vereint.

    Jochen Meißner, geboren 1966, Hörspielkritiker und Feature-Autor, betreibt die Website Hoerspielkritik.de. Bert-Donnepp-Preis für Medienpublizistik 2014 (Besondere Erwähnung). Deutschlandradio Kultur sendete auch: "Das Auge liest mit - Über Schrift und Schriften" (SWR 2014). Zuletzt: "Ein Hektar turkmenischer Wüste - Lothar Trolle und sein Hörspiel DSHAN" (SWR 2016).

  • 19:00 Uhr

    Konzert

    Live aus der Metropolitan Opera New York

    Kaija Saariaho
    "L’Amour de loin"
    Oper in fünf Akten
    Libretto: Amin Maalouf

    Eric Owens, Bariton - Jaufré Rudel
    Susanna Phillips, Sopran - Clémence
    Tamara Mumford, Mezzosopran - Der Pilger
    Chor und Orchester der Metropolitan Opera New York
    Leitung: Susanna Mälkki

  • Nuri el-Ruheybani
    Kleine Suite für Violoncello solo (Auszüge)

    Shalan Alhamwy
    "Jasmin" für Violoncello solo

    Suhaib al-Samman
    "Sarab" (Fata Morgana) für Violoncello solo

    Dia Succari
    "Danses syriennes" für Violine und Klavier (Auszüge)
    "Image d'antiquité" für Violoncello und Klavier

    Rawan al-Kurdi, Violine
    Athil Hamdan, Violoncello
    Alexandra Schmiedel, Klavier

    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016

    Einen Querschnitt durch die zeitgenössische klassische Musikszene Syriens bieten die Werke, die der Cellist Athil Hamdan, die Geigerin Rawan al-Kurdi und die Pianistin Alexandra Schmiedel im Studio Britz aufgenommen haben. Neben zwei Duostücken des modernen Klassikers Dia Succari, eines Schülers von Olivier Messiaen, sind in diesem Kammermusikprogramm Werke syrischer Komponisten unserer Tage zu hören. Nuri el-Ruheybani wohnt seit Jahrzehnten in Lüchow im Wendland, Suhaib al-Samman lebt und arbeitet in Damaskus, während Shalan Alhamwy nach Europa emigriert ist - wie auch die beiden Interpreten. Die musikalische Tradition Syriens ist trotz allem lebendig, reich und unverwechselbar - das wird an dieser kleinen Werkauswahl deutlich.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    "Mord und Totschlag" - Abschiedsbuch für Claus Peymann
    Von André Mumot

    Preisverleihung Europäischer Filmpreis in Breslau (Wroclaw)
    Von Jenni Zylka

    Literaturnobelpreisverleihung ohne Dylan: Bericht aus Stockholm
    Von Carsten Schmiester

    Adventskalender: "Die Supernasen" von Lydia Möcklinghoff
    Von Anne Kohlick

    Kulturpresseschau - Wochenrückblick
    Von Tobias Wenzel