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Samstag, 03.12.2016

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Von falschen Freunden, echten Feinden und wahren Ereignissen
    Eine Lange Nacht über Geschichte im Film
    Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze
    Regie: Jan Tengeler

    Zwei Menschen lieben sich. Aber ihre Liebe hat keine Zukunft in einem Land, das an Machtpolitik und verlogenen Idealen scheitert. Das Schicksal der Familien Kupfer und Hausmann bildet die Folie für den Untergang der DDR. Regisseurin Annette Hess hat die Familiengeschichte in der Fernsehserie 'Weissensee' shakespearehaft in Szene gesetzt. Berlin, im Sommer 1941: Fünf Freunde feiern eine Abschiedsparty in der Hauptstadt, bevor sie sich trennen, weil sie als Soldaten an der Front oder als Krankenschwester im Lazarett ihrem Land dienen müssen. Sie sind fest davon überzeugt, sich schon bald wieder zu sehen. Ihr Schicksal steht stellvertretend für die Geschichte, die unsere Mütter, unsere Väter oder unsere Großeltern im Zweiten Weltkrieg erlebt haben könnten. Ob in der Serie 'Weissensee' oder dem Mehrteiler 'Unsere Mütter, unsere Väter' - das Interesse an der Darstellung historischer Ereignisse im Fernsehen ist ungebrochen. Viele Stoffe aus der Vergangenheit sind immer wieder verfilmt worden: der Zweite Weltkrieg, die deutsch-deutsche Teilung oder die Geschichte der RAF. Es gibt ein Verlangen nach Geschichte in Geschichten: Nichts verdeutlicht den Zustand der Welt so gut wie das Schicksal einzelner Menschen, eingesponnen in das Räderwerk kleiner und großer historischer Ereignisse. Wie viel Wahrheit ist nötig und wie viel Fiktion erlaubt, um Geschichte ins Fernsehen zu bringen? Wie hat sich die Erzählweise von Edgar Reitz’ 'Heimat'-Epos über Heinrich Breloers Dokudramen wie 'Die Manns - Ein Jahrhundertroman' oder 'Speer und Er' bis hin zu einem Mehrteiler wie 'Unsere Mütter, unsere Väter' verändert?

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Swashbuckler:

    Victor Young
    "Scaramouche"

    Erich Wolfgang Korngold
    "Captain Blood"

    Max Steiner
    "The Three Musketeers"
    Brandenburgische Philharmonie Potsdam
    Leitung: Richard Kaufman

    Wojciech Kilar
    "Warsaw to Hollywood"

    Filmmusiken für Filme von Andrzej Wajda, Francis Ford Coppola, Krzysztof Zanussi u.a.

    Alan Silvestri
    "Forrest Gump"

    Moderation: Birgit Kahle

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Mr. Tambourine Man (4/8)
    Eine Annäherung an Bob Dylan
    Von Siegfried Schmidt-Joos
    RIAS 1982
    Vorgestellt von Michael Groth
    (Teil 5 am 07.01.2017)

    25. Juli 1965: beim Newport Folk Festival spielt Dylan elektrisch verstärkte Rockmusik. Die Welt wird eine andere - zumindest für Dylan-Fans.
    Ein Jahr später, just zu dem Zeitpunkt, da sich die Texte des Künstlers vom konkret Politischen ins allgemein Menschliche und Gesellschaftliche verändern, verunglückt Dylan mit seinem Motorrad - der Anfang des Mystikers Dylan, dessen dunkle Gedanken sich fortan durch sein Werk bewegen.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:07 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:20 Uhr
    Kommentar der Woche

    Hacker-Angriff auf die Telekom
    Warnschuss für die digitale Gesellschaft
    Von Philip Banse

    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Frühkritik

    Christoph Marthaler "Die Wehleider" am Schauspielhaus Hamburg
    Von Alexander Kohlmann

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Was tun gegen die Kinderarmut in Deutschland?
    Claudia Held, Kinderschutzbeauftragte der Berliner Stadtmission
    Dr. Stefan Sell, Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz
    Moderation: Matthias Hanselmann

    Telefonnummer: 00800 2254 2254
    E-Mail: gespraech@deutschlandradiokultur.de
    sowie auf Facebook und Twitter

    Deutschland gehört zu den reichsten Ländern der Welt: Die Wirtschaft brummt, die Zahl der Arbeitslosen ist auf einem Rekordtief, wir gelten als Wachstumsmotor in Europa. Alles bestens - oder? Nein, denn trotz dieser Topwerte leisten wir uns eine hohe Armutsquote, besonders bei alten Menschen - und bei Kindern. Jedes siebte Kind in Deutschland, so neueste Zahlen der Bertelsmann-Stiftung, wächst in Armut auf. Besonders betroffen sind Kinder mit nur einem Elternteil oder zwei und mehr Geschwistern. Die Folgen sind fatal, denn aus armen Kindern werden allzu oft arme Erwachsene.
    Was tun gegen die Kinderarmut in Deutschland?

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Café Central, Grillo-Theater Essen
    Aufzeichnung vom 29.11.2016

    Toleranz, Liberalität, Freiheit
    Wie viel Erziehung brauchen Kinder?

    Axel Becker, ehemalige Lehrer:
    Die Toleranzfalle. Was grenzenlose Liberalität uns und unseren Kindern antut
    Beltz. Sept 2016

    Sefika Garibovic, Dozentin:
    Konsequent Grenzen setzen. Vom Umgang mit schwierigen Jugendlichen
    orell füssli Verlag. 2016

    Jens Dirksen, Kulturchef der WAZ

    Moderation: Maike Albath

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Miriam Rossius

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Heidrun Wimmersberg

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur

    Braucht Wahrheit immer eine Geschichte?
    Gespräch mit Prof. Dr. Konrad Liessmann, Wissenschaftlicher Leiter des Philosophicums Lech

    Hoch gelobt und kaum geklickt:
    Welche Bedeutung hat Datenjournalismus (noch)?
    Gespräch mit Marco Maas, Geschäftsführer von Open Data City

    Storytelling-Mechanismen bei Breitbart und Co
    Gespräch mit Christoph Kappes

    Netzkultur: Nie wieder betrunken Nachrichten verschicken
    Von Jochen Dreier

    Tinder für die Nase
    Das Smell Lab matcht Partner, die sich gut riechen können
    Von Anja Krieger

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation; Susanne Burg

    Fassbinder-Diven-Treffen für letzten Bodensee-Tatort
    Gespräch mit Eva Mattes, Hanna Schygulla und Aelrun Goette

    Vorgespult: "Salt and fire", "Elvis & Nixon" und "Safari"
    vorgestellt von Christian Berndt

    Hollywoods letzter Titan - 100 Jahre Kirk Douglas
    Gespräch mit Patrick Wellinski

    Heimkino: Post-Vietnam-Thrillerserie "Quarry"
    Von Marion Brasch

    Essen und Trinken gegen Liebeskummer in Hong Sangsoos "Right Now, Wrong Then"
    Von Anke Leweke

    Der kubanische Film nach Castros Tod
    Von Wolfgang Martin Hamdorf

    Top Five: Unter Wasser
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Alles öko?!
    Moderation: Katja Bigalke

    Kojoten vor New York
    Von Sonja Beeker

    Department of Seaweed
    Von Julia Lohmann

    Trüffelhaus und Landschaftsabdruck
    Von Julia Macher

    Das Problem mit dem Starkregen
    Von Matthias Finger

    Serie: Direktorenzimmer
    Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Miriam Rossius

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Gleiche Chancen? - Die Rechte von Menschen mit Behinderung
    Sigrid Arnade, Geschäftsführerin Interessengemeinschaft Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V.,
    stellt sich den Fragen von Susanne Führer

    Jahrzehntelang galten Menschen mit Behinderung als Objekte der staatlichen Fürsorge. Spätestens mit Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 hat sich aber auch Deutschland dazu verpflichtet, Behinderte nicht mehr als Kranke zu betrachten, sondern als gleichberechtigte Menschen, die Anspruch auf die volle Verwirklichung aller Menschenrechte haben. In dieser Woche hat nun der Deutsche Bundestag das Bundesteilhabegesetz verabschiedet, das die staatlichen Leistungen für Menschen mit Behinderung neu regelt. Von einem "Systemwechsel“ spricht die Bundes-Sozialministerin Andrea Nahles, weg von der Sozialhilfe hin zum Leistungsrecht. Doch die Betroffenen äußern Kritik.

    Welche Verbesserungen bringt das neue Gesetz für Menschen mit Behinderung? Welche Verschlechterungen? Gewährt es gleiche Chancen und damit echte Teilhabe an der Gesellschaft? Wird es dazu beitragen, die existierenden Parallelgesellschaften von Menschen mit und ohne Behinderung aufzulösen? Und: Ist Mitgefühl immer falsch?

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Doppelherz
    Mein Bruder, sein Kunstherz (und ich)
    Von Martina Groß
    Regie: Martina Groß und Andreas Hagelüken
    Zitator: Thomas Magin
    Sprecherin: die Autorin
    Ton: Bernd Friebel
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Länge: 54'30
    (Ursendung)

    Die Autorin begleitet ihren Bruder in seinem neuen Leben mit einem Kunstherz.

    Etwa 1.200 sogenannte Kunstherzen werden Menschen mit terminaler Herzinsuffizienz pro Jahr in Deutschland eingesetzt. Eigentlich als Überbrückung bis zur Transplantation gedacht. Heute schon leben viele Patienten dauerhaft damit; zwei bis neun Jahre. Mein Bruder ist einer von ihnen. Eingeliefert ins Krankenhaus mit der Diagnose Herzinfarkt - es war sein zweiter -, gab es keine Alternative. Von nun an hängt sein Leben von einer Maschine ab. Ein Jahr lang habe ich ihn in seinem zweiten Leben begleitet.

    Martina Groß, 1963 in Berlin geboren, studierte Germanistik und Publizistik. Seit 1997 Feature-Autorin: "God save(d) the Queen" (DLR Berlin 2002). Ihre Sendung "Noch zehn Sekunden. Die amerikanische Radiopionierin Elsa Knight Thompson" (DLF 2010) wurde mit dem Juliane Bartel Medienpreis ausgezeichnet, "Lynne Stewart, eine amerikanische Geschichte" (DLF/NDR 2011) für den Liberty Award 2013 nominiert. Zuletzt: "Radikal leben. Die britischen Künstler Gee Vaucher und Penny Rimbaud" (DLF 2015).

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Bayreuther Festspiele
    Festspielhaus
    Aufzeichnung vom 31.07.2016

    Richard Wagner
    "Götterdämmerung"
    Dritter Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"

    Stefan Vinke, Tenor - Siegfried
    Markus Eiche, Bariton - Gunther
    Albert Dohmen, Bassbariton - Alberich
    Albert Pesendorfer, Bass - Hagen
    Catherine Foster, Sopran - Brünhilde
    Allison Oakes, Sopran - Gutrune
    Marina Prudenskaya, Mezzosopran - Waltraute
    Wiebke Lehmkuhl, Mezzosopran - 1. Norn
    Stephanie Houtzeel, Mezzosopran - 2. Norn
    Christiane Kohl, Sopran - 3. Norn
    Alexandra Steiner, Sopran - Woglinde
    Stephanie Houtzeel, Mezzosopran - Wellgunde
    Wiebke Lehmkuhl, Mezzosopran - Floßhilde
    Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele
    Leitung: Marek Janowski