Programm

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Freitag, 13.12.2013

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Akademie der Künste Berlin
    Aufzeichnung vom 07.12.2013
    Symphony 104 - The Berlin
    Von Musica Elettronica Viva
    Produktion: Berliner Künstlerprogramm des DAAD/Deutschlandradio Kultur 2013
    Länge: ca. 50’
    (Ursendung)

    Zum 75. Geburtstag des Komponisten und Klangkünstlers Alvin Curran: Ein seltener Auftritt des legendären Kollektivs Musica Elettronica Viva.

    Man schrieb das Jahr 1966 - der erste seriengefertigte Synthesizer war eben auf den Markt gekommen, und die frei improvisierte Musik hatte ihren ersten Höhepunkt erreicht. Eine Gruppe aus jungen Komponisten und Musikern erkannte die Zeichen der Zeit und brachte beide Strömungen zusammen: "Musica Elettronica Viva" wurde von Alvin Curran, Richard Teitelbaum, Frederic Rzewski u.a. in Rom gegründet. Seitdem steht das Kollektiv für akustische Innovation und Abenteuerlust. Selbst erfundene Instrumente, Publikumspartizipation, Musizierstrukturen für Laienensembles und neue Performance-Konzepte. M.E.V. hat die Entwicklung von Neuer, elektronischer und improvisierter Musik jahrzehntelang mitgeprägt. Zum 50. Jubiläum des Berliner Künstlerprogramms des DAAD gastiert die Gruppe - alle ehemals Gäste des Künstlerprogramms - mit einer Hommage an Joseph Haydn, John Cage und Elliott Carter in Berlin.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    2254

    Nachtgespräche am Telefon
    0 08 00.22 54 22 54
    "Mein Kampf" - soll man Adolf Hitlers Machwerk wiederveröffentlichen?
    Moderation: Joachim Scholl

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Club
    Moderation: Martin Risel

    Jahresrückschau? - Das machen jetzt schon viele andere. Die letzte Stunde steht dabei ganz im Zeichen des Soul - mit neuen Alben von "The Pepper Pots", "Nick Pride & The Pimptones" und dem "Bahama Soul Club". In der zweiten Stunde können Sie vor allem neue Elektrosounds hören, z. B. von deutschen Produzenten wie "Unmap" sowie "Paskal & Urban Absolutes", aber auch von französischen, russischen und britischen Künstlern. Auch in der ersten Stunde werden Musiker mit ganz internationalen Clubsounds zu hören sein: Aus Italien, Australien, Spanien, Großbritannien und Frankreich kommen ganz unterschiedliche Klänge - tanzbar sind sie alle. Zwischen Reggae und Dancehall angesiedelt ist z. B. der Sound von "Dactah Chando", der gerade von Teneriffa aus ein neues Album in die Welt gebracht hat.

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

    05:45 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 125 Jahren: Der Physiker Heinrich Hertz berichtet vor der Berliner Akademie der Wissenschaften über die von ihm entdeckten elektromagnetischen Wellen

    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:15 Uhr
    Länderreport

    Berlin: Wowereits Rückkehr ins Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden BER?
    Von Axel Flemming

    07:00 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Reportage

    1725 Betten im Berliner Schmuddelkiez
    Das Hotel ''Estrel'' baut aus
    Von Anja Nehls

    Es ist das größte Hotel Deutschlands und es will noch größer werden. Das Hotel Estrel in Berlin hat 2000 Betten, das reicht aber nicht. In einem 176 Meter hohen Turm sollen weitere 700 Zimmer untergebracht werden und gleichzeitig soll damit das höchste Gebäude Berlins entstehen. Großartig findet das Heinz Buschkowsky, der Bürgermeister Neuköllns, denn das gigantische Hotelarsenal befindet sich nicht etwa in der schicken Mitte Berlins, sondern im bekannten Berliner Schmuddelkiez, fernab aller Sehenswürdigkeiten. Warum es trotzdem immer voll ist? Anja Nehls war dort.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:20 Uhr
    Radiofeuilleton

    Box: Ry Cooder: Die frühen Jahre des Slideguitar-Genies

    09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 125 Jahren: Der Physiker Heinrich Hertz berichtet vor der Berliner Akademie der Wissenschaften über die von ihm entdeckten elektromagnetischen Wellen

    10:00 Uhr
    Nachrichten
    10:20 Uhr
    Radiofeuilleton

    CD Ray Charles & Betty Carter: "Dedicated To You"

    11:00 Uhr
    Nachrichten
    11:07 Uhr

    Digitalrenner Kurz-Book: kleine Übersicht über kurze Leseangebote
    Von Marten Hahn

    Form follows Endgerät? Die digitale Renaissance der kurzen Texte
    Sarah Khan und Chloe Zeegen, Autorinnen

    11:42 Uhr
    Radiofeuilleton

    Passenger - The iTunes Session - Hits im Akustiksound

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:07 Uhr

    Ortszeit

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Im Netz verfangen
    Streit um die Rettung der Schweinswale in Schleswig-Holstein
    Von Wibke Starck

    In Schleswig-Holstein streiten Naturschützer und Fischer um die Fangmethoden. Stellnetze der Ostsee-Fischer gefährden Tauchenten und den vom Aussterben bedrohten Schweinswal. Die Tiere verfangen sich in den Netzen und ertrinken. Naturschützer fordern ein Verbot dieser Art Netze, die Fischer sollen auf andere Methoden ausweichen und in Schutzzonen eigentlich gar nicht mehr fischen. Die Fischer fürchten um ihre ohnehin sinkenden Einnahmen. Grünen-Umweltminister Robert Habeck versucht, einen Kompromiss zu finden, mit dem alle leben können. Zumal es nicht allein die Stellnetze sind, die dem Schweinswal zu schaffen machen.

  • 13:30 Uhr

    Kakadu

    Quasseltag für Kinder
    u.a. Adventskalender
    "Das Fotoalbum"
    Von Lydia Heller
    Moderation: Patricia Pantel

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:42 Uhr
    Radiofeuilleton

    Adventskalender
    De Dannan spielt Hey Jude und Here comes the Sun

    15:00 Uhr
    Nachrichten
    15:07 Uhr

    Kaufleute, Kosmopoliten und Kunstmäzene - Was ist aus dem Großbürgertum des 19. Jahrhunderts geworden?
    Kristina Michaelis, Journalistin und Ulf Morgenstern, Historiker

    15:20 Uhr
    Radiofeuilleton

    CD Les Esprits Animaux: Transfiguations * Werke von Bach, Corrette, Geminiani...

    15:42 Uhr
    Radiofeuilleton

    Box: Ry Cooder: Die frühen Jahre des Slideguitar-Genies

    16:00 Uhr
    Nachrichten
    16:07 Uhr
    16:33 Uhr
    Buchkritik

    Adventskalender 2013
    Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war, Verlag Kiepenheuer und Witsch, München 2013

    16:42 Uhr
    Radiofeuilleton

    CD Little Richard: "The Fabulous Little Richard"

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:07 Uhr

    Ortszeit

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • Von der Wissenschaft des Judentums zur jüdischen Theologie
    Von Heinz-Peter Katlewski

    Ein Jahr Ulmer Synagoge
    Von Raphael Rauch

    Zum Schabbat hören Sie das sephardische „Gam Ki Hamelekh“ von Chekroun und Bestandji.

    Von der Wissenschaft des Judentums zur jüdischen Theologie
    Das Institut für Jüdische Theologie gehört der Philosophischen Fakultät der Universität Potsdam an und bietet nun einen konfessionell gebundenen akademischen Studiengang an. Es ist das erste Mal, dass an einer öffentlichen Universität nicht nur jüdische Studien oder Judaistik, sondern jüdische Theologie auf Augenhöhe mit der evangelischen und katholischen Theologie gelehrt wird. Ein Hintergrund zur jüdischen Theologie in Deutschland

    Ein Jahr Ulmer Synagoge
    Die Einweihung der Synagoge in Ulm vor einem Jahr sorgte vielerorts für Freude, zeugt das doch von einem aktiven jüdischen Leben. Doch nicht alle sind hellauf begeistert in der schwäbischen Stadt, denn der orthodoxe Ritus des lubawitscher Rabbiners Shneur Trebnik sorgt für Unmut in der Gemeinde.

  • 18:30 Uhr

    Da Capo

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:07 Uhr

    Wortwechsel

    Über den Berg oder noch im Tal
    Wo steht die Eurozone rund fünf Jahre nach Beginn der Schuldenkrise?
    Es diskutieren:
    Daniela Schwarzer, Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin
    Ralph Brinkhaus, Mitglied des Deutschen Bundestages (CDU)
    Marc Brost, Wochenzeitung „Die Zeit“
    Sven Giegold, Mitglied des Europaparlaments (Die Grünen)
    Moderation: Andre Zantow

    Vor der Bundestagswahl waren sich viele Beobachter ganz sicher: Unmittelbar nach der Wahl würden die Deutschen mit der unangenehmen Wahrheit konfrontiert, weitere Milliarden für Griechenland, und möglicherweise auch für andere Mitgliedsländer der Eurozone, bereitstellen zu müssen. Wobei Deutschland dieses Mal nicht mit Bürgschaften davonkäme, sondern eine konkrete Summe unwiderruflich abfließen würde. Bislang ist dergleichen nicht geschehen: Griechenland geht es zwar nach wie vor schlecht, doch von neuen Hilfszahlungen ist (noch) keine Rede. Irland hat es jetzt sogar geschafft, den Rettungsschirm zu verlassen, Spanien folgt im Januar. Aus den anderen Krisenstaaten sind momentan keine weiteren Hiobsbotschaften zu hören. Haben die Pessimisten sich geirrt? Ist die Eurozone rund fünf Jahre nach Beginn der Schulden- bzw. Währungskrise bereits über den Berg? Oder steht Europa der big bang,der „große Knall“, erst noch bevor?

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus dem Konzerthaus Berlin

    Franz Schubert
    "Nachtgesang im Walde" für Männerchor und Hornquartett D 913
    Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589

    Igor Strawinsky
    "Zirkus-Polka für einen jungen Elefanten"

    ca. 21.05 Konzertpause mit Nachrichten
    "Isturnbull" - Der Perkussionist Joss Turnbull
    Von Petra Rieß

    Franz Schubert
    "Gesang der Geister über den Wassern" für Männerchor und Streicher D 714

    Igor Strawinsky
    "Le Sacre du Printemps"

    Vocalconsort Berlin
    Konzerthausorchester Berlin
    Leitung: Oleg Caetani

    Geisterlied und Frühlingszirkus - Oleg Caetani beim Konzerthausorchester Berlin
    Auf den ersten Blick wirkt es wie ein schlechter Witz - den Wiener Erzromantiker Franz Schubert und den russischen Provokateur Igor Strawinsky in ein Konzertprogramm zu pressen. Doch der Dirigent Oleg Caetani vermag zwischen den gegensätzlichsten Musikstücken klingende Verbindungen aufzuzeigen, und das auf eine überzeugende und zugleich unprätentiöse Art. Mit dem Konzerthausorchester und dem Vocalconsort Berlin stehen ihm zwei hervorragende Ensembles zur Verfügung, um die jeweils rauen und milden Seiten beider Komponisten hervorzukehren. Franz Schubert hat nicht nur schier unendlich viele und unbegreiflich schöne und zeitlose Klavierlieder geschrieben, sondern auch Chorstücke, die den Sologesängen in nichts an literarischer Kraft und musikalischem Tiefgang nachstehen. Zwei dieser Werke Schuberts stehen in diesem Konzert in Verbindung mit seiner sechsten Sinfonie: Im "Nachtgesang im Walde" bilden die menschlichen (hier: männlichen) Stimmen mit vier Hörnern eine schwebende Einheit. Der Goethesche "Gesang der Geister über den Wassern" wiederum ist ein geheimnisvolles Stück, in dem sich die Sänger (es sind wieder nur die männlichen Stimmen) auf die Klangflächen eines Streichorchesters stützen können.
    Für den rhythmisch-packenden und schelmenhaften Ausgleich sorgt im Berliner Konzerthaus Igor Strawinsky. In seiner "Zirkuspolka", die er einem jungen Elefanten (vielleicht) zur tänzerischen Begleitung gewidmet hat, stolpert die Musik nicht nur durch die Tanzgeschichte Europas, sondern liefert auch viele Anspielungen auf Themen großer Vorgänger, zum Beispiel auf den Militärmarsch Franz Schuberts.
    Weder Schubert noch Zirkuselefanten haben hingegen etwas in der Musik zu suchen, die vor hundert Jahren einen gehörigen Skandal verursachte, in Strawinskys Ballett "Das Frühlingsopfer". Diese Tanzmusik (richtig) zu spielen, stellt noch heute für jedes Orchester eine sportliche Herausforderung dar. Es sei denn, ein souveräner Dirigent, wie Oleg Caetani es ist, kann eine solche Sicherheit vermitteln, dass die Musiker sich voll und ganz auf den heidnisch-russischen Ausdruck konzentrieren können und nicht nur gerade und ungerade Takte zählen müssen. Der junge Zirkuselefant hätte seine Freude daran.

    Rhythmisch geprägt ist auch die Konzertpause - in einem Beitrag der Sendereihe "Einstand", die wir wegen des Live-Konzerts vorziehen, stellt Petra Rieß den Mannheimer Schlagzeuger Joss Turnbull vor.

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit