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Sonntag, 01.12.2013

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Literatur

    Prager Begegnungen
    Mit Peter Schneider und Jindrich Mann
    Moderation: Sigried Wesener
    In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Prag

    Autobiografisches Erzählen im neuen Roman von Peter Schneider und im Erinnerungsbuch des Enkels von Heinrich Mann

    Peter Schneider hat in seinem stark autobiografisch gefärbten Roman "Die Lieben meiner Mutter" ein liebevoll-ironisches Porträt der Mutter gezeichnet, die Überlebenskünste im Nachkriegsdeutschland und das Erwachsenwerden der Ikone der 68er geschildert. Der Autor erzählt von einer Muttersuche, von den Verführungen und Versuchungen eines Jungen aus künstlerisch ambitioniertem Hause. Der autobiografische Hintergrund scheint auch im jüngsten Roman des tschechischen Schriftstellers Jindrich Mann: "Prag, poste restante . Eine unbekannte Geschichte der Familie Mann" durch. Leonie, die Tochter Heinrich Manns, flieht mit ihrer Mutter 1933 von München nach Prag. Aber schon bald sind sie auch dort vor den Nazis nicht mehr sicher. Maria Kanova stirbt 1947 an den Folgen der Haft im KZ Theresienstadt. Jindrich Mann erzählt von seiner Kindheit, die er im kommunistischen Regime der fünfziger Jahre verbringt. Nach dem blutigen Ende des Prager Frühlings flieht er nach Westeuropa. Die Fluchterfahrung setzt sich in seiner Familie fort. Jindrich Mann ist der 1948 geborene Enkel Heinrich Manns, seine Mutter Leonie war die einzige Tochter von Heinrich und Maria Mann. Sein Vater, der Schriftsteller Ludvik Askenazy, gehört zu den wichtigen tschechischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Erst nach 1989 kehrte er in seine ursprüngliche Heimat zurück.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    2254

    Nachtgespräche am Telefon
    0 08 00.22 54 22 54
    Die Liebe zu den Dingen - woran hängt Ihr Herz?
    Moderation: Joachim Scholl

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Lounge
    Moderation: Carsten Beyer

    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Tonart

    Lounge
    Moderation: Jürgen Liebing

    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • Kirche Jesu Christi

  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Glaube, Kirche, Arbeit
    Die Botschaft Adolph Kolpings für heute!
    Von Ralph Birkner
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Wochenrückblick
    u.a. Adventskalender
    "Erwischt"
    Von Anna Böhm
    Moderation: Tim Wiese

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • Es geschah in Berlin (Folge 368)
    Tresoreinbruch bei Hertie
    Von Werner Brink
    RIAS 1967
    Vorgestellt von Olaf Kosert und Horst Bosetzky

    In dieser Folge griff der RIAS den Einbruch in einer Filliale des Kaufhauses Hertie auf, bei dem die Täter knapp 500.000 Mark Lohngelder erbeuteten. Die Polizei fasste die zwei Täter schnell. Sie waren zwar geständig, rückten aber nicht damit heraus, wo sie das Geld aufbewahrten. Daraufhin lobte die Versicherung des Kaufhauses eine hohe Belohnung für Hinweise zum Geldversteck aus. Deshalb wurden in "Aus den Archiven" die Täter zum ersten und einzigen Mal mit ihren echten Namen geführt.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:20 Uhr
    Album der Woche

    ADVENTSKALENDER
    Rudolph The Red-Nosed Reindeer - BEATLES

    09:33 Uhr
    Buchkritik

    Adventskalender
    Hauck & Bauer, Man tut, was man kann: nix, Kunstmann, München, 2013

    09:55 Uhr
    Kalenderblatt

    Vor 150 Jahren: Der ägyptische Jurist und Frauenrechtler Qasim Amin geboren

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Bühne: "Der Divenbeschwörer": Wie der Physiker und Theaterregisseur Bernhard Mikeska die Zuschauer zu Akteuren macht

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:20 Uhr
    Tonart

    Maurice Jarres Musik zu "Prancer"

    11:40 Uhr
    Tonart

    Inside Llewyn Davis - ein Folksänger auf der Suche nach dem Erfolg im New Yorker Greenwich Village oder als Dylan noch Zimmermann hieß

    11:53 Uhr
    Buchkritik

    Inside Llewyn Davis - der neue Coen-Film

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages

  • 12:30 Uhr

    Lesart

    Das politische Buchmagazin
    Schrei nach Glück oder: Können Konsumenten Bürger sein?
    Prof. Jörn Lamla (Universität Kassel), Autor von „Verbraucherdemokratie. Politische Soziologie der Konsumgesellschaft“ (Suhrkamp Verlag) und
    Prof. Birger Priddat (Universität Witten-Herdecke) über „Schrei vor Glück: Zalando oder shoppen gehen war gestern" (orell füssli) von Hagen Seidel, Wirtschaftsjournalist
    Moderation: Claus Leggewie, Direktor Kulturwissenschaftliches Institut
    Aufzeichnung vom 26.11.2013 aus dem Café Central im Grillo-Theater Essen

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:30 Uhr

    Neonlicht

    Das Großstadtmagazin
    Der letzte Schrei

    Das Neonlicht stellt sich heute dem Thema „Trends“. Wir bestaunen New Yorker Hipster-Eltern, die ihre Kleinkinder in DJ-Kurse schicken, besuchen einen Taxidermy Kurs in London - dort ist nämlich das Ausstopfen toter Tiere gerade sehr angesagt. Und wir schauen uns den letzten Schrei in der Mode an: Es darf mal wieder „Ethno“ sein. Bleibt die Frage ob man eigentlich jeden Trend mitmachen muss?

    Taxidermy to go
    Taxidermy - das Ausstopfen von Tieren - ist in Großbritannien gerade sehr sehr angesagt. Das beweist nicht nur der rasante ErfolgLondoner Künstlerin und Taxidermistin Polly Morgan. Auch die Kurse an der Londoner Taxidermy Academy sind mittlerweile ständig ausgebucht. Jeder, der hip ist, will schließlich präparierte Mäuse, Füchse oder Krähen in der Wohnung haben. Oder nicht?
    Von Louise Brown

    Ethno-Schick
    Wer ein Interior-Magazin aufschlägt findet ziemlich schnell eine Ikat-Decke. Oder einen Navajo-Teppich. Oder ein rumänisches Stickkissen. Ethno ist bei den Inneneinrichtern schon länger schwer beliebt. Nun greift der Trend auch auf die Kleiderstangen über.
    Von Susanne Balthasar

    Disc Jockeys in Windeln
    Musikalische Früherziehung mit Tamburin und Triangel reicht New Yorks ehrgeizigen Eltern nicht mehr. Ihre Kleinkinder müssen schon mehr können: Mixen, Scratchen und Crossfaden zum Beispiel, damit für die Karriere als DJ schon so früh wie möglich die Weichen gestellt werden. Ein Secondhand-Laden in Brooklyn bietet DJ-Kurse für unter Dreijährige an, wo auch Windelträger schon richtig cool ins Mikrophon rappen können.
    Von Claudis Sarre

    Herausforderungen an einen Trendsetter
    Modedesigner beanspruchen gern den Status Künstler für sich. Sie sollten aber nicht vergessen, dass sie erst Erfolg haben, wenn ihre Mode auch verkauft wird. Ihre Mode sollte vielleicht nicht zu künstlerisch sein, sondern eher tragbar. Wie definiert man aber tragbare Mode? Modebloggerinnen haben da meist nur eine Chance: Alles was sie anziehen, muss per Definition tragbar sein.
    Von Gesine Kühne

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kakadu

    Hörspieltag für Kinder
    Das Märchen vom Schlaf
    Von Renate Görgen
    Ab 7 Jahren
    Regie: Rainer Clute
    Mit: Max-Volkert Martens, Gerry Wolff, Horst Bollmann, Uta Hallant, Wolfgang Condrus, Christian Rode, Nadja Engel, Jürgen Elbers und Sylvester Groth
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 1995
    Länge: 52'
    (Wdh. v. 13.04.2008)
    Moderation: Tim Wiese

    Angiolino ist der größte Schläfer in ganz Italien. Und er kann die wunderbarsten Träume erzählen.

    Angiolino ist der größte Schläfer in ganz Italien. Und er kann die wunderbarsten Träume erzählen. Luigi, sein Freund, und Lisa, seine Liebste, hören ihm gern zu. Aber Vater und Mutter haben keine Geduld mehr mit dem ewigen Schläfer, er muss aus dem Haus und soll für sich selbst sorgen. Da aber auch Angiolinos Braut nicht aus den Federn kommt, ist bald alles verschlafen, was die beiden besitzen. Doch Angiolino hat Glück, seine Träume sind Gold wert.

    Renate Görgen, geboren 1952, lebt als freie Autorin in Dannenberg bei Hamburg. Sie schreibt Texte für Film, Fernsehen und Rundfunk.

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Die "Brandenburgischen Konzerte" der Moderne
    Paul Hindemiths frühe Kammermusiken
    Gast: Dieter Rexroth
    Moderation: Michael Dasche

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages mit Sport

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Spielmacher im Hintergrund
    Der wechselvolle Alltag des Fußball-Ehrenamtlers Gerd Liesegang
    Von Ronny Blaschke

    Ohne das Ehrenamt wäre der Breitensport in Deutschland undenkbar. Fast neun Millionen Menschen engagieren sich in den mehr als 90.000 Vereinen. Laut dem Sportentwicklungsbericht beträgt ihr Beitrag zur volkswirtschaftlichen Wertschöpfung jährlich mehr als sechs Milliarden Euro. Eine Symbolfigur dieser Fleißarbeit ist Gerd Liesegang. Als Vizepräsident des Berliner Fußball-Verbandes entwirft er Konzepte gegen Gewalt und für Integration im Sport. Er organisiert Spiele im Jugendgefängnis, pflegt Partnerschaften mit Schulen. Eine Hommage ans Ehrenamt, den Motor des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Fundstücke

    "Parlez-moi d'amour"
    Die Chansonette Lucienne Boyer
    Moderation: Claus Fischer

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Fisch. Farce für den Film
    Von Ingmar Bergman
    Aus dem Schwedischen von Renate Bleibtreu
    Bearbeitung und Regie: Kai Grehn
    Komposition: Tilmann Fürstenau und Kai-Uwe Kohlschmidt
    Mit: Andreas Schmidt, Dieter Mann, Dagmar Manzel, Alexander Fehling, Karina Plachetka u.a.
    Ton: Daniel Senger
    Prodution: SWR/DKultur 2008
    Länge: 83’55
    (Wdh. v. 06.02.2009)

    Die lustig-surreale Geschichte über die letzten Monate im Leben Joakim Nakens, Regisseur und Schöpfer kinematografischer Bilder, entstand 1950.

    "Fisch. Farce für den Film" entstand im Spätherbst 1950. Ingmar Bergmans Situation war zu diesem Zeitpunkt prekär. Er war 32 Jahre alt, hatte zwei Ehen hinter sich und war auf dem besten Weg in eine dritte. Seine finanzielle Situation konnte wegen beträchtlicher Unterhaltszahlungen getrost als Katastrophe bezeichnet werden. In dieser Situation forderte ein Produzent Ingmar Bergman auf, etwas Lustiges zu schreiben. Es entstand ein abgrundtief komisches, zwischen Expressionismus und Surrealismus wandelndes Drehbuch, das die letzten Monate im Leben Joakim Nakens erzählt, des Regisseurs und Schöpfers kinematografischer Bilder.

    Ingmar Bergman (1918-2007), schwedischer Drehbuchautor, Film- und Theaterregisseur.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Philharmonie Berlin
    Aufzeichnung vom 22.11.2013

    Béla Bartók
    Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz 112

    ca. 20.50 Konzertpause mit Nachrichten

    Anton Bruckner
    Sinfonie Nr. 7 E-Dur

    Midori, Violine
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
    Leitung: Christoph Eschenbach

  • Ein vergessenes Klavier-Genie
    Zum 200. Geburtstag von Charles-Valentin Alkan
    Von Wolfgang Rathert

  • 22:30 Uhr

    Ortszeit

    Themen des Tages mit Sport

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage

    u.a.

    Jüdische Identitäten im Europa heute: Ein Projekt des Kunsthauses Dresden fragt "Vot ken you mach?" und eröffnet mit "Meschugge-Party" in Berlin

    Oper Dortmund: Kay Voges inszeniert Richard Wagners „Tannhäuser“, ML Gabriel Feltz