Programm

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Sonntag, 29.11.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Studio LCB

    Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2020
    Dokumentation des vom Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergebenen Wilhelm Raabe-Literaturpreises 2020
    Lesung und Gespräch mit der Preisträgerin Christine Wunnicke

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Dirk Schneider

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Martin Böttcher

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • Alles wie immer?
    Die Adventszeit einmal "anders" gestalten...
    Von Schwester Aurelia Spendel OP, Augsburg
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul?
    Vom Schenken und Geschenke kriegen
    Von Silke Wolfrum
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Moderation: Patricia Pantel

    Was für ein köstlicher Moment! Vor Reporterin Silke Wolfrum steht ein aufwendig eingepacktes Geschenk. Absender unbekannt. Was da wohl drin ist? Wird mit diesem Geschenk endlich ein geheimer Wunsch erfüllt? Oder ist da etwa eine himmelschreiende Scheußlichkeit eingewickelt wie neulich die von Tante Hedi? Was ist eigentlich ein wirklich gutes Geschenk? Warum schenkten die Heiligen drei Könige dem Jesuskind ausgerechnet Gold, Weihrauch und Myrrhe? Wären Windeln nicht sinnvoller gewesen? Warum bekam der ehemalige Bundeskanzler Helmut Kohl dauernd Elefanten geschenkt? Haben die ihm wirklich gefallen? Und wenn nicht: Hätte er sie weiterverschenken dürfen? Viele Fragen - kleine und große Geschenkexperten antworten.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Pizzicato Wundergeige
    Von Rusalka Reh nach ihrem gleichnamigen Roman
    Ab 7 Jahre
    Regie: Robert Schoen
    Komposition: b.deutung
    Geige: Florian Meyer
    Mit: Jeremy Kindel, Tim Daxelhofer, Nora Treptow, Lou Tillmanns, Christian Grashof, Annette Strasser, Joachim Kaps, Eva-Maria Kurz, Andreas Fröhlich, Susanne Bredehöft, Matti Krause, Shelly Kupferberg, Hilke Rusch, Gesine Treptow, Jacob Weigert, Santiago Ziesmer sowie die Klasse 4 a der Evangelischen Schule Berlin-Pankow und die Kleine Bühne Wilmersdorf
    Produktion: rbb 2016
    Moderation: Patricia Pantel

    Eine geheimnisvolle Wundergeige bei Geigenbaumeister Archinola beschert Heimkind Dariusch die spannendste Zeit, die er je erlebt hat und bringt ihm Glück für sein ganzes Leben!

    Dariusch ist ein Heimkind. Doch jetzt darf er die Projektwochen bei Geigenbaumeister Archinola verbringen. In einer Vitritne entdeckt er eine Geige, die immer wieder blau schimmert, ohne dass es jemand zu bemerken scheint. Heimlich untersucht er das Instrument genauer. Kann das sein? Verfügt die Geige über eine wundersame Kraft? Und was führen der seltsame Dr. Neidhardt und seine Mutter in der Villa im Schilde? Die nächsten zwei Wochen werden die spannendsten, die er je erlebt hat - und bringen Dariusch Glück für sein ganzes Leben.

    Rusalka Reh, geb. 1970 in Australien, studierte Heilpädagogik und Kunsttherapie in Köln und arbeitete einige Jahre im Kinderheim. Seit 2000 schreibt sie Lyrik und Prosa für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihre Bücher werden in viele Sprachen übersetzt und sie selbst übersetzt Literatur aus dem Englischen. Heute lebt sie in Leipzig und schreibt mit wachsender Begeisterung Geschichten fürs Radio.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Patricia Pantel
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

  • Mein Freund, der Terrorist
    Von Dominik Schottner und Christoph Cadenbach

    Knapp eine Million Menschen flüchten 2015 nach Deutschland. Einer davon ist Karim, der aus Syrien aufgebrochen ist. In einer Berliner Notunterkunft lernt er Jan kennen, einen ehrenamtlichen Helfer. Die beiden freunden sich an, ziehen zusammen und sind schnell wie Brüder füreinander - bis ein Spezialeinsatzkommando der Polizei sie auf der Straße überwältigt. Karim soll ein IS-Terrorist sein und einen Anschlag planen.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Simone Rosa Miller

    Corona-, Wirtschafts-, Klima-Krise
    Wie mit unserer Angst umgehen?
    Gespräch mit Bärbel Frischmann und Prof. Dr.med. Borin Bandelow, Universität Göttingen

    Geflüchteten Camp in Paris geräumt
    Wie weit reicht das Band unserer Zivilität?
    Von Prof. Dr. Robin Celikates, Freie Universität Berlin

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Anne Françoise Weber

    Nicht nur Maria
    Warum viele Religionen Jungfrauen so hoch schätzen
    Gespräch mit Birgit Heller

    Ideale Ehefrau im Patriarchat
    Die indische Göttin Sita prägt seit Jahrhunderten die Vorstellung der perfekten indischen Ehefrau
    Von Antje Stiebitz

    Beten wie die Männer
    Die Organisation Women of the Wall kämpft darum, dass auch Frauen an der Jerusalemer Klagemauer zum Gebet aus der Torah vorlesen dürfen
    Von Brigitte Jünger

    Der göttliche Geist ist überall
    In den USA sollen 3 bis 4 Millionen Menschen dem Wicca-Glauben angehören
    Von Arndt Peltner

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Hee-haw, hippety hop"
    Lieder von Benjamin Britten
    Moderation: André Mumot und Eckhard Roelcke

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Jörg Degenhardt

    Einwurf: Oh Diego!
    Von Florian Felix Weyh

    "Wir werden ewig leben, mein unglaubliches Jahr mit Union Berlin"
    Gespräch mit Thomas Jaedicke

    Amateursport in Corona-Zeiten in England
    Von Hendrik Buchheister

    Die Subkultur des Ringens in Indien
    Sport, Ernährung und Kultur
    Von Antje Stiebitz

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Von alter Kriegskunst bis zum Online-Kurs
    Karate zwischen Tradition und Moderne
    Von Anja Röbekamp

    Karate ist sehr viel mehr als der berühmte Handkantenschlag im Kino. Karate ist eine lebendige Kampfkunst, die mit der Zeit geht und sich verändert: von den Ursprüngen als Selbstverteidigung unbewaffneter Bauern gegen gut gerüstete Krieger bis hin zur olympischen Disziplin 2021. Die alte Kriegskunst bietet als moderner Sport vielfältige Möglichkeiten, die über Selbstverteidigung einerseits und sportlichen Wettkampf andererseits weit hinausgehen. So ist Karate als Gesundheitssport von der Weltgesundheitsorganisation WHO anerkannt und wird aktiv als Rehabilitations- und Therapiesport erforscht.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Zersplittert
    Von Alexandra Badea
    Übersetzung aus dem Französischen: Frank Weigand
    Regie: Anouschka Trocker
    Mit: Bettina Kurth, Martin Engler, Astrid Meyerfeldt, Oliver Urbanski und Rosi Knoden
    Komposition: Andrea Neumann
    Ton und Technik: Claudia Pitzer-Landeck, Claudia Peycke
    Produktion: SR 2014
    Länge: 74'52

    Geschichten von Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, dem Leben jenseits der Arbeit etwas abzugewinnen: die das Wünschen verlernt haben und denen persönliche Beziehungen abhandenkommen.

    Lyon, Shanghai, Dakar, Bukarest: Alexandra Badea lässt vier Menschen von ihrem Arbeitsleben erzählen. Die chinesische Fabrikarbeiterin berichtet vom ungeheuren Druck, quälender Müdigkeit, die unzählige Stunden am Fließband mit sich bringen. Der französische Außendienstmitarbeiter weiß morgens nicht, wo er aufwacht - auch egal, abends wird er ohnehin in eine andere Stadt geflogen sein. Der Gruppenleiter einer Telefon-Hotline in Dakar versucht mit absurden Mitteln, seinen Mitarbeitern die Nähe zum französischen Auftraggeber zu vermitteln. Eine rumänische Forschungsingenieurin setzt alles daran, den Karrieresprung auf die internationale Ebene zu schaffen. Menschliche Beziehungen bleiben in diesem Hörspiel, das sich mit den Bedürfnissen des globalisierten Arbeitslebens beschäftigt, auf der Strecke. Wenn jemand von dieser fortschreitenden Selbstentfremdung profitiert, dann sind es jedenfalls nicht die Arbeitnehmer.

    Alexandra Badea, geboren 1980 in Rumänien, lebt seit 2003 in Paris. Die Autorin, Regisseurin und Bühnenbildnerin nahm u.a. am Stückemarkt des Berliner Theatertreffens und am Internationalen Theaterfestival in Hermannstadt teil. Ihr erfolgreichstes Stück, „Pulverisés“ („Zersplittert“ 2012), wurde mit dem Grand Prix de Littérature Dramatique 2013 ausgezeichnet, von France Culture gesendet und europaweit inszeniert.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus dem Kulturpalast Dresden
    150 Jahre Dresdner Philharmonie

    Richard Strauss
    „Der Bürger als Edelmann“, Orchestersuite aus der Musik zur Komödie von Molière (1915-1920)

    Konzertpause
    Wem dient die Musik?
    Gespräch mit Thomas de Maizière, Bundesminister a. D., MdB, und Frauke Roth, Intendantin des Kulturpalastes und der Dresdner Philharmonie

    Franz Schubert
    Sinfonie C-Dur D944, "Die Große"

    Dresdner Philharmonie
    Leitung: Marek Janowski

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Vom wunderlichen Hang zu 1.000 Seiten plus
    Die ganze Welt in einem Buch
    Von Florian Felix Weyh

    Mit Shakespeare rufen viele: Lasst dicke Bücher um mich sein! Warum nur?

    Jeder mag den dicken Roman. Autoren, weil sie endlich alles sagen können; Leser, weil ihr Vergnügen lange währt; Verlage, weil sich damit etwas verdienen lässt. Keiner mag die schwere Schwarte: Kritiker, weil sich die Lektüre hinzieht; Lektoren, weil sie den Überblick verlieren; Buchhändler, weil der Platz knapp wird. Ob mit elitärer Feder oder als leichte Unterhaltungsliteratur geschrieben - dicke Romane sind eine Konstante der Literaturgeschichte. Wie passen sie in unsere durchgetaktete Welt? Welche praktischen, ästhetischen und ökonomischen Probleme bergen diese 1.000 und mehr Seiten umfassenden Projekte? Ein dicker Roman ist jedenfalls nicht einfach eine überdehnte Geschichte; er ist ein Werk, dessen Schöpfer glaubt, es könne ohne Substanzverlust nicht kürzer sein. Irren die Autoren? Strafen die Leser sie mit Verweigerung? Zumindest verlängert ein achtgebietender Umfang die Verweildauer des Buches im Regal: Ob „Mann ohne Eigenschaften“ oder „Krieg und Frieden“ - in den Regalen schubst Dickes das Dünne regelmäßig vom Brett: Weil man es noch nicht gelesen hat, doch irgendwann ganz sicher lesen will.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Die Verkörperung des Bösen
    Darth Vader-Darsteller David Prowse ist tot
    Gespräch mit Dr. Marcus Stiglegger, Universität Siegen

    "In der Familie"
    Dominik Grafs Jubiläums-Tatort
    Gespräch mit Matthias Dell

    Weibliche Selbstermächtigung
    Megan Thee Stallion mischt den HipHop auf
    Gespräch mit Azadê Peşmen

    "Und so etwas steht in Gelsenkirchen"
    Buch über Kulturbauten im Ruhrgebiet
    Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Technische Universität Dortmund

    Wie Nachlässe ans Museum kommen
    Ein Beispiel aus der Hamburger Kunsthalle
    Von Anette Schneider