Programm

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Montag, 16.11.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Haino Rindler

    In seiner Salzburger Zeit pflegte Konzertmeister Wolfgang Amadeus Mozart ausgiebig das Geigenspiel und komponierte eine Reihe von Violinkonzerten, die er als Solist selbst aufführte. Das Instrument, auf dem er das tat, liegt normalerweise fest verschlossen im Tresorraum des Mozarteums in Salzburg und wird nur unter strengen Sicherheitsvorkehrungen der Öffentlichkeit präsentiert. Der Geiger Christoph Koncz bekam als erster die Möglichkeit, mit Mozarts Violine alle Konzerte aufzunehmen. Welche Erfahrungen er dabei gemacht hat und inwiefern das Instrument als Inspirationsquelle taugt, darüber spricht der Wiener Philharmoniker in der Tonart Klassik.
    Vor 125 Jahren wurde Paul Hindemith geboren. Wir würdigen den berühmten Komponisten mit Tondokumenten aus der Nachkriegszeit, die seine besondere Beziehung zu Berlin widerspiegeln, darunter Aufnahmen mit dem Dirigenten Wilhelm Furtwängler, der Sopranistin Gloria Davy und dem RIAS Kammerchor.

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Ute Welty

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Regisseur und Drehbuchautor Lars Kraume im Gespräch mit Britta Bürger

    Lars Kraume hat schon viele historische Stoffe verfilmt, er dreht aber auch „Tatorte“ und Fernsehserien. Seinen Durchbruch hatte der Regisseur mit seinem Film über den Staatsanwalt Fritz Bauer. Seine jüngste Arbeit zum Thema Sterbehilfe ist durch das jüngste Gerichtsurteil hochaktuell.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Frank Meyer

    Tag des inhaftierten Schriftstellers
    Eritreische Autorin erzählt vom Gefängnis
    Gespräch mit Yirgalem Fisseha, Mebrahtu

    "Frau Wolle"
    Trilogie um eine Mary Poppins von heute
    Gespräch mit Jutta Richter, Kinderbuchautorin

    Kämpferische Lyrik auf Türkisch & Deutsch
    Porträt der Dichterin Dilek Mayatürk
    Von Etienne Roeder

    Straßenkritik:
    "Auf Erden sind wir kurz grandios" von Ocean Vuong
    Von Andi Hörmann

    Buchkritik:
    "Fremde Hochzeit" von Lisa Moore
    Rezensiert von Meike Feßmann

    Hörbuch:
    "Das neue Alphabet" von Alexander Kluge
    Von Tobias Wenzel

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Carsten Beyer

    Das ewige Enfant terrible
    Zum 125.Geburtstag von Paul Hindemith
    Von Elisabeth Hahn

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

    Start der Internationalen Tage Jüdischer Musik
    Gespräch mit Jascha Nemtsov, russischer Pianist und Musikwissenschaftler

    11:45 Uhr
    Rubrik: Jazz

    "A Gershwin Playground" - das Guy Mintus Trio
    Von Katrin Wilke

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ijoma Mangold, Die ZEIT
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Der etwas andere Weg
    Tübingen und sein Umgang mit Corona 
    Von Thomas Wagner

    Lesen im "LockdownLight"
    Berliner Bibliotheken sind geöffnet
    Von Daniela Siebert

    Bürostadt Mainhattan
    Welche Folgen hat Corona für die Frankfurter City?
    Von Ludger Fittkau

    Plötzlich umgesattelt
    Autoclub ADAC veröffentlicht Fahrradwege-Test
    Von Tobias Krone

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Popkulturmagazin
    Moderation: Timo Grampes

    Corona-Spot #BesondereHelden
    Die Knalldackeligkeit des deutschen Twitter
    Von Sascha Lobo

    Alte Autos
    Der Dokumentarfilm "Bewegungen eines nahen Berges"
    Gespräch mit dem Regisseur Sebastian Brameshuber

    Das Lesen der Andere:
    Revü - Flugblatt für Cinephilie
    Gespräch mit Carlotta Wachotsch

    Lobsteropolis
    Als Roboter zum Galeriebesuch
    Von Gerd Brendel

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • 15:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Welche Bedeutung haben Drogen für den Pop?
    Gespräch mit Melanie Ptatscheck, Leuphana Universität Lüneburg

    Heute Abend Live im Funkhauskonzert: Bernadette La Hengst
    Gespräch mit der Künstlerin

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Retro
    Von Uwe Wohlmacher

    Soundscout: Nyle aus Hamburg
    Von Martin Risel

    Wochenvorschau
    Von Dirk Schneider

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Julius Stucke

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Katja Bigalke

    Machtwechsel in Oman 
    Das schwierige Erbe des Sultans
    Von Anne Allmeling

    Am 18. November ist Nationalfeiertag im Oman. Dieses Jahr wird er zum 50. Mal begangen. 50 Jahre, in denen fast die ganze Zeit Qaboos bin Said Al-Said an
    der Spitze des Sultanats Oman stand. Eine Herrschaftsspanne, die die aller anderen Herrscher im Nahen Osten übertrifft. Seinem Nachfolger, Sultan Haitham, hat Qaboos bin Said Al-Said allerdings ein schwieriges Erbe hinterlassen: Die Einnahmen aus der Erdölförderung reichen längst nicht mehr aus, um die üppigen Staatsausgaben zu finanzieren. Der neue Sultan muss Reformen durchführen, u.a. Bildungssystem, auf dem Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Helene Nikita Schreiner

    Einsamkeit im Alter
    Konzepte gegen das Alleinsein
    Von Natalie Pusche

    Waldbrände
    Paraguay und die deutschen Autobauer
    Von Alexander Bühler

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Auch Justitia kann irren
    Wenn Strafverfahren wieder aufgerollt werden
    Von Peggy Fiebig

    Fehler in der Justiz kommen vor - vermutlich nicht allzu häufig, aber doch immer wieder. Jährlich werden etwa 2.000 Anträge auf Wiederaufnahme strafrechtlicher Verfahren gestellt. Das heißt, obwohl ein rechtskräftiges Urteil ergangen ist, soll der Prozess aufgrund möglicher neuer Tatsachen und Beweise noch einmal neu aufgerollt werden. Und, so hoffen es die Betroffenen, die Unschuld des Verurteilten zeigen. Wie viele von den Wiederaufnahmeverfahren letztendlich erfolgreich sind - darüber gibt es leider keine Statistiken. Wie aber geht es einem Menschen, der jahrelang darauf hofft, dass die Justiz den Irrtum, den sie möglicherweise gemacht hat, korrigiert? Was treibt diejenigen an, die - oftmals aus dem Gefängnis heraus - nicht aufgeben, für ihre Rehabilitation zu kämpfen? Und wo finden sie Unterstützung für ihr Anliegen? Auch die Rechtswissenschaft widmet sich in jüngerer Zeit stärker den echten und vermeintlichen Fehlurteilen: So untersucht ein Projekt von Juristen und Psychologen derzeit, wie Fehler in Strafverfahren überhaupt entstehen können und wie die Möglichkeiten, dagegen vorzugehen, in der Praxis funktionieren.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    Funkhauskonzert
    Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur

    Bernadette La Hengst
    Songwriterpop abseits der Komfortzone

    Bernadette La Hengst, Gesang, Gitarre
    Ella Mae Hengst, Gesang
    Claudia Wiedemer, Violoncello, Gesang
    Nick Nuttall, Gesang, Synthesizer
    Sonja Beeh, Posaune
    Samantha Wright, Saxofon

    Moderation: Carsten Beyer

    Kaum eine deutsche Musikerin ist so vielfältig wie Bernadette La Hengst: Schon als 19-jährige Schülerin im beschaulichen Ostwestfalen veröffentlichte sie ihre ersten Songs auf Cassetten-Samplern beim legendären Fast Weltweit-Label. Später ging sie nach Hamburg und wurde mit der Band Die Braut haut ins Auge zum Prototyp des deutschen Rriot-Girls. Sie spielte bei den Mobylettes und der Zukunft, gründete eine eigene Booking- Agentur und engagierte sich für befreundete Musikerinnen und Musiker. Doch egal in welchem Format sie gerade auftritt, ihren Inhalten bleibt La Hengst immer treu: Sie engagiert sich für Geflüchtete und gegen Rechtsextremismus. Sie schreibt Songs, die die Komfortzone des Wohlfühl-Pops weit hinter sich lassen. 2017 hat sie „Die Vielen“ gegründet, einen gemeinnützigen Verein zur Beförderung internationaler Gesinnung und der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur.
    „Wir sind die Vielen“ heißt denn auch ihr aktuelles Album, aus dem Bernadette La Hengst bei ihrem Live-Funkhauskonzert Songs vorstellen wird. Darüber hinaus, so hat es die Sängerin angekündigt, werden auch ein paar alte Klassiker und ganz neue, unveröffentlichte Songs mit im Programm sein, die La Hengst in der Corona-Zeit geschrieben hat.

  • 21:30 Uhr

    Einstand

    Dmitrij Schostakowitsch
    Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier op. 40

    Friedrich Thiele, Violoncello
    Naoko Sonoda, Klavier

    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • Ich, Anna
    Nach dem Roman „Solo für Klarinette“ von Elsa Lewin
    Übersetzung aus dem Englischen: Susanne Baum
    Bearbeitung: Marion Kollbach
    Regie: Bernd Lau
    Mit: Marianne Weber-Riedel, Günter Lamprecht, Katharina Palm, Charles Wirths, Peter Fricke, Antje Hagen, Jörg Ratjen, Renate Grosser, Berth Wesselmann, Michael Quast, Friedrich von Bülow, Bernd Lau, Doris Wolters, Annette Weber-Diehl, Patrick Blank und Maria Majewski
    Technische Realisierung: Heike Weyh, Anne Anderer
    Produktion: SWF / NDR 1991
    Länge: 55'15 (gekürzte Fassung)

    Eigentlich hätte diese Nacht die Krönung einer geglückten Singleparty werden sollen. Doch der One-Night-Stand mit George nimmt für Anna eine ungeahnte Wendung. Krimi-Hörspiel über eine Single-Mutter in New York.

    Anna ist 50 Jahre alt. Sie ist geschieden, hat eine Tochter - und sie ist einsam. Auf einer Singleparty lernt sie George Stone kennen, einen abgefuckten Typen, Ende 40, der mit seinem Sohn in einer schmuddeligen Wohnung haust. Anna schläft mit ihm; auch um sich selbst ihre sexuelle Attraktivität unter Beweis zu stellen. Aber dieses Beisammensein führt zu einem Verbrechen, das nur mühsam in Annas Bewusstsein gelangt. Inspektor Bernstein von der Mordkommission, von seiner Frau vor die Tür gesetzt, in einem Hotelzimmer lebend, schaltet sich in die Ermittlungen ein. Die einzige Spur, ein gelber Regenschirm, führt ihn zu Anna. Er folgt ihr auf eine Singleparty, lernt sie kennen. Anna und Bernie: ein ideales Paar. Wäre da nicht das Wissen der beiden umeinander, voneinander.

    Elsa Lewin, Autorin und pensionierte Psychoanalytikerin, lebt in New York. 1984 erschien ihr Roman „I, Anna“, der gleich zweimal verfilmt wurde: Zunächst 1998 von Nico Hoffmann unter dem Titel „Solo für Klarinette“ mit Corinna Harfouch und Götz George sowie 2013 von Barnaby Southcombe mit Charlotte Rampling und Gabriel Byrne.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    "Die Kultur wird nicht vergessen"
    Die Berliner Festspiele im Zweiten Lockdown
    Gespräch mit Dr. Thomas Oberender, Intendant der Berliner Festspiele

    Von der Ausnahme zur Regel
    Nachhaltige Wissenschaft im online-Modus
    Von Christine Habermalz

    Wende, rechte Gewalt und Solidarität
    Kritische Bestandsaufnahme der Wendezeit
    Von Philipp Schnee

    Geschichte verkehrt: "Eroberung"
    Der neue Roman von Laurent Binet
    Von Tobias Wenzel