Programm

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Sonntag, 01.11.2020

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Studio LCB

    Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
    Lesung: Marcel Beyer
    Gäste: Tobias Lehmkuhl, Marion Poschmann
    Moderation: Katharina Teutsch
    Produktion: Deutschlandfunk 2020

    Als Thomas Kling 2005 im Alter von 47 Jahren starb, hatte er mit einer Reihe von Gedichtbänden - von „geschmacksverstärker“ über „morsch“ bis „Auswertung der Flugdaten“ - einen neuen Sound in die deutsche Lyrik gebracht. Sein Interesse an historischen, prähistorischen und sprachhistorischen Themen und Gegenständen inspiriert die nachfolgenden Dichtergenerationen bis heute. „ich hab quick/ das silber/ geputzt, sprachsilber,/ schwer zur hand“, beginnt, einem Selbstporträt gleich, das nachgelassene Gedicht „platte“, das nun in der von seinem Kollegen Marcel Beyer gemeinsam mit Gabriele Wix, Frieder von Ammon und Peer Trilcke herausgegebenen vierbändigen Werkausgabe enthalten ist. Das bekannte, zu Lebzeiten erschienene Kling’sche Textkorpus an Gedichten und Essays wird darin um 850 Seiten erweitert - eine archivalische und editorische Meisterleistung. Inwieweit diese Ausgabe den Blick auf Kling und sein Werk verändert, darüber spricht Katharina Teutsch mit dem Herausgeber Beyer, mit der Dichterin Marion Poschmann und dem Kritiker und Kling-Freund Tobias Lehmkuhl.

  • 02:00 Uhr

    Nachrichten

  • 02:05 Uhr

    Tonart

    Chansons und Balladen
    Moderation: Jürgen Liebing

    03:00 Uhr
    Nachrichten
  • 04:00 Uhr

    Nachrichten

  • 04:05 Uhr

    Tonart

    Clublounge
    Moderation: Oliver Schwesig

    05:00 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
  • 07:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Ein deutscher Katholik kann niemals Nazi sein!"
    Zum 75. Todestag von Pater Rupert Mayer
    Von Christian Feldmann, Regensburg
    Katholische Kirche

  • 07:30 Uhr

    Kakadu

    Sami und Tom
    Von Sigrid Zeevaert
    Gelesen von Trystan Pütter
    Ab 6 Jahre
    Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016
    Moderation: Ulrike Jährling

    Sami und Tom sind eigentlich die besten Freunde. Bis zu dem Tag, an dem sie merken, dass sie beide ihre Klassenlehrerin besonders mögen.

    Sami blieb einen Augenblick stehen. Er holte Luft und sah Tom lieber nicht an. „Du …“, stammelte er, „… bist doch bestimmt in sie verliebt.“ Jetzt blieb auch Tom stehen. Empört stemmte er die Arme in die Hüften und rief: „Was soll ich sein?“ Er schnappte nach Luft. „Wenn schon einer in Frau Rosenbaum verliebt ist, dann doch wohl du! Merk dir das mal!“ „Ich? Ha!“ rief Sami laut. „Du bist ja plemplem.“
    Normalerweise gehen Sami und Tom nach der Schule zusammen nach Hause. Sie gehen auf Monsterjagd oder suchen nach geheimnisvollen Schätzen. Einmal hatten sie schon römische Münzen gefunden. Sami und Tom sind einfach die besten Freunde. Doch plötzlich ist alles anders. Denn sie finden beide ihre Klassenlehrerin Frau Rosenbaum ganz besonders nett.

  • 08:00 Uhr

    Nachrichten

  • 08:05 Uhr

    Kakadu

    Kinderhörspiel
    Ein Glücksstück
    Von Hans Zimmer
    Frei nach dem Märchen "Hans im Glück" der Brüder Grimm
    Ab 8 Jahre
    Regie: Stefanie Lazai
    Komposition: Wolfgang Loos
    Mit: Ilka Teichmüller, Markus Meyer, André Kudella, Claudia Hübbecker, Marko Bräutigam, Matthias Walter, Axel Strothmann, Boris Aljinovic, Ute Becker
    Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2001
    Länge: 48'20
    Moderation: Ulrike Jährling

    Hans gibt alles was er hat weg und wird dabei immer glücklicher.

    Bruno und Marie wollen ihr Glück machen. Sie sind verliebt, haben einen kleinen Kiosk und gleich daneben ein Haus. Da hören sie plötzlich einen Hilferuf aus dem Brunnen. Sie ziehen einen Mann heraus: Es ist Hans, der vor sieben Jahren in die Welt zog, um sein Glück zu machen. Und er erzählt den beiden von seiner Arbeit bei einem wunderbaren Meister, von seinem großen Klumpen Gold und von den vielen günstigen Tauschgeschäften. Die beiden staunen, wie dieser Hans alles weggibt und dabei immer glücklicher wird.

    Hans Zimmer, geboren 1946 in Hessen, studierte Germanistik und Politik, lebt als freier Autor und Regisseur in Hannover, schreibt Lyrik, Texte für Theater und Rundfunk.

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • 09:05 Uhr

    Kakadu

    Magazin
    Moderation: Ulrike Jährling
    08 00 22 54 22 54

  • Moderation: Ralf Bei der Kellen
    sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Plus Eins

    11:00 Uhr
    Nachrichten
  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • Wie meine Straße kämpft
    Ladensterben in den USA
    Von Nora Sobich

    In beinah jeder vierten Ladenfront hängt ein „For Lease“-Schild, „Zu Vermieten“. Über zwanzig Geschäfte haben seit dem Lockdown Mitte März allein auf Bostons berühmter alter Charles Street im historischen Viertel Beacon Hill aufgegeben. Für viele sind der Covid-Einbruch und die zunehmende Internet-Shopperei kaum mehr zu stemmen. Wo früher urbanes Leben blühte, geht jetzt die Angst um, es könnte noch schlimmer kommen. Ist das das Ende von Amerikas Tante-Emma-Läden? fragt sich nicht nur die Financial Times. Unsere Reporterin lebt seit Jahren in der Charles Street und nimmt uns mit in die Läden in ihrer Nachbarschaft, die noch da sind. Deren Betreiber kämpfen und hoffen, dass es nicht so schlimm kommt wie viele fürchten.

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Das Philosophiemagazin
    Moderation: Stephanie Rohde

    Katzenbild in der peruanischen Wüste
    Wie uns der Blick von oben befreien kann
    Von Wolfram Eilenberger

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Religionen

    Moderation: Thorsten Jabs

    Reform auf Wiedervorlage
    Die EKD-Synode berät über Zukunftsstrategien
    Gespräch mit Kirsten Dietrich

    Eine vergessene Geschichte des Christentums
    Das 1.Ökumenische Konzil
    Von Susanne Güsten

    Interreligiös gegen Korruption
    Die Vereinigung CENTINELAS in Guatemala
    Von Andreas Boueke

    Beten in Big Apple
    Die deutsche Pastorin Miriam Gross in New York
    Von Klaus Martin Höfer

  • 15:00 Uhr

    Nachrichten

  • Fülle der Emotionen
    Ludwig van Beethovens Klaviersonaten op. 31
    Moderation: Jürgen Otten
    (Wdh. v. 26.12.2011)

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Birgit Kolkmann

  • 17:30 Uhr

    Nachspiel

    Das Sportmagazin
    Moderation: Jörg Degenhardt

    Einmal um die Welt
    Segler Boris Herrmann vor Vendée Globe
    Von Knut Benzner

    Corona Praktisch 1
    Einwurf: Jeder Verein macht seins
    Von Heinz Schindler

    Corona Praktisch 2
    Mehrere Fälle stoppten Spielbetrieb bei TuS RW Koblenz

    Homosexualität im Eishockey
    Die Geschichte von John Lee-Olsen
    Von Martin Hyun

    18:00 Uhr
    Nachrichten
    18:05 Uhr
    Nachspiel

    Laufend Lernen
    Mit Schreibtischfahrrad und Laufband in Büro und Bibliothek
    Von Caroline Kuban

    Bewegung fördert die Gesundheit, das Wohlbefinden und die eigene Leistungsfähigkeit. Gerade in Universitätsbibliotheken und Büros bleibt diese jedoch oft auf der Strecke, da Lernen und Arbeiten mit langem Sitzen am Schreibtisch verbunden ist. Immer mehr Universitätsbibliotheken versuchen jetzt gegenzusteuern. Mitarbeiter und Lehrer denken sich neue Möglichkeiten aus, um Studierende in Bewegung zu bringen. Zum Beispiel mit einem Schreibtischfahrrad in der Bibliothek der Philologen der Freien Universität Berlin. Oder mit ein paar Laufbändern im Klassenzimmer einer Oberschule in Bremen.

  • 18:30 Uhr

    Hörspiel

    Malina (1/2)
    Nach dem gleichnamigen Roman von Ingeborg Bachmann
    Bearbeitung und Regie: Bernadette Sonnenbichler
    Mit: Nina Kunzendorf, Christoph Luser
    Komposition: Martina Eisenreich
    Ton und Technik: Josuel Theegarten, Roland Grosch, Christian Bader und Julia Kümmel
    Produktion: hr 2020/Der Audio Verlag
    Länge: 75'40
    (Teil 2 am 08.11.2020 22.03 Uhr)

    Der rätselhafte Liebesroman von Ingeborg Bachmann erzählt von einer ungewöhnlichen Dreiecksgeschichte. Ein vielschichtiges Hörspiel in Monologen, Briefen, Telefonaten, Märchen und fiktiven Dialogen.

    Das weibliche, namenlose Ich lebt zusammen mit ihrem Mann Malina, liebt aber Ivan - der diese Liebe nicht gleichermaßen erwidert. Ivan wird zum heiligen Fluchtpunkt, und das Telefon, oft das einzige Mittel zur Kommunikation mit der Außenwelt, wird zum quälenden Altar ihrer taumelnden Sehnsucht. Unter dem Einfluss von Tabletten, Angstzuständen und Schlaflosigkeit vermischt sich ihr Erleben mit zahlreichen (Alb-)träumen - eine omnipotente Vaterfigur taucht darin auf, die in wechselnden Kostümen als KZ-Schlächter und Tochtermörder das weibliche Ich immerzu vernichten will. Innere Schauplätze verschmelzen zunehmend mit äußeren Erscheinungen; ein Vexierspiel aus Missbrauch, historischer Schuld und seelischer Zerstörung entsteht. Bis heute ist Malina eine leidenschaftliche Beschwörung der Unmöglichkeit der Liebe und ein Zeugnis weiblicher Identitätssuche in der Beziehung zu Männern. Nicht umsonst schrieb Elfriede Jelinek, Ingeborg Bachmann sei die erste Frau, die mit „radikal poetischen Mitteln das Weiterwirken des Krieges, der Folter, der Vernichtung in der Gesellschaft, in den Beziehungen zwischen Mann und Frau beschrieben hat“.

    Ingeborg Bachmann (1926-1973) war 1951 bis 1953 Rundfunkredakteurin in Wien und lebte danach als freie Schriftstellerin in Italien, München und Zürich. Sie schrieb Lyrik, Prosa, Libretti, Essays, Hörspiele und arbeitete als Übersetzerin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

    Bernadette Sonnenbichler arbeitet als Regisseurin u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Frankfurt, Berliner Ensemble, Schauspiel Stuttgart und für den BR, hr, NDR und SWR. Ausgezeichnungen u.a.: Hörspiel des Monats und Deutscher Hörbuchpreis.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Hörprobe
    Konzertreihe mit deutschen Musikhochschulen
    Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
    Aufzeichnung vom 27.10.2020, Epiphaniaskirche Mannheim

    Ludwig van Beethoven
    Presto agitato aus: Klaviersonate cis-Moll op. 27 “Mondscheinsonate”
    Kaan Baysaal, Klavier

    Ludwig van Beethoven
    Allegro aus: Oktett Es-Dur op. 103
    (Arrangement für Fagottensemble von Kristian Oma Rønnes)
    Wolfgang Amadeus Mozart
    Allegro aus Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
    (Arrangement von Kristian Oma Rønnes)
    Fagottenensemble:
    Arek Adamczyk / Ambroise Dojat / Francesco Muratori / Daniel Handsworth / Alexandre Molina Solís / Ecem Baltaci / Ole Kristian Dahl / Chia-Chi Wen / Seunghoon Baik
    Guglielmo Martignon (Kontrafagott)
    Simone Cipriano (Kontrafagott)

    Aaron Copland
    "12 Poems of Emily Dickinson“ (Ausschnitte)
    Johanna Beier, Sopran
    Kazuki Suzuki, Klavier

    Jon Schmieding & Watarua Mukai
    „Embed“ für Sopran, Violoncello und Zuspiel
    Ana Šipka, Sopran
    Ragnar Jonsson, Violoncello
    Jonathan T. Schmieding, Klangregie

    Franz Schubert (arr.: Wolfgang Dietrich)
    Moment musical op. 94 Nr. 1
    Camille Saint Saëns (arr.: Luca Rodrigues)
    "Marche royale du Lion" und "Fossiles" aus "Le Carnaval des Animaux"
    Ralph Vaughan Williams (arr.: Björn Zimmermann)
    "Quick Dance" aus "Charterhouse Suite" für Streicher
    David Waldeyer (arr.: Hermann Pallhuber)
    "Weird Moves" (Uraufführung)
    Stipendiaten der Orchesterakademie Rhein-Neckar:
    Taihei Wada, Viola
    Shih-Ying Huang, Oboe
    Sang Hyun Jo, Horn
    Arved von Hagen, Posaune
    Haopeng Wang, Schlagzeug

    Ludwig van Beethoven
    Klaviersonate cis-Moll op. 27 Nr. 2 “Mondscheinsonate” (Ausschnitt)
    György Kurtág
    “Szólj hát” aus “Attila-Joszef-Fragmente”
    Ludwig van Beethoven
    “Ich liebe dich” WoO 123
    Wilhelm Killmayer
    “Ein Jüngling liebt ein Mädchen” aus Heine-Lieder
    Ludwig van Beethoven
    “Aus Goethes Faust” op. 75 Nr. 3
    Richard Strauss
    Langsam aus “Enoch Arden” op. 38, Teil 2
    “Frau, stört mich nicht” (Ausschnitt)
    Catalina Geyer, Gesang
    Marc Lohse, Klavier

    Victor Young
    "Stella by Starlight"
    Kristina Shamgunova
    "Duality"
    Kristina Shamgunova, Altsaxofon
    Philipp Weyand, Klavier
    Mario Angelov, Bass (

    Moderation: Miriam Stolzenwald

  • 22:00 Uhr

    Nachrichten

  • 22:03 Uhr

    Literatur

    Das Erdbeben von Lissabon
    Der unterirdische Wagen der Zerstörung und des Glücks
    Von Eveline Passet und Raimund Petschner
    (Wdh. v. 30.10.2005)

    Eine Welt wird zerstört im Erdbeben von Lissabon 1755. Warum lässt ER es geschehen? Können wir uns auf diesen Gott noch verlassen?

    Am 1. November 1755 bebte in Lissabon die Erde. Die viertgrößte Stadt Europas wurde zum Ruinenfeld. In der Flutwelle, die die gesamte Unterstadt mit ihren Kirchen und prachtvollen Bürgerhäusern unter sich begrub, starben Zehntausende Menschen. Reichtum und Macht der Handelsmetropole wurden mit einem Mal ausgelöscht. Vor allem aber wurde eine Welt zerstört: die des festen Glaubens an Gott und der in seinem Namen gesicherten Existenz. Die Menschen begannen, Zweifel an IHM zu hegen oder verloren gleich den Glauben an IHN und die Vorsehung. Die Katastrophe erschütterte die Grundlagen der Gesellschaft. In Religion, Philosophie und Literatur wurden die Fragen der Existenz neu beantwortet - die Pfeiler eines neuen Weltverständnisses tauchen aus den Gräbern und den Ruinen Lissabons auf. Bis heute ist die Katastrophe ein Wendepunkt der Menschheitsgeschichte. Voltaire, Heinrich von Kleist und Reinhold Schneider, Günter Eich, António Lobo Antunes. Peter Sloterdijk und viele andere gehören zu den Autoren, die mit dem einst Unvorstellbaren rangen.

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Marietta Schwarz

    #sangundklanglos
    Münchner Philharmoniker rufen zu Stille auf
    Gespräch mit Beate Springorum

    EU 2020
    Festival zum Stand der Freiheit in Europa
    Von Eberhard Spreng

    "Erwin" und "Lift like a girl"
    Deutsche Preisträger bei Dok Leipzig
    Von Matthias Dell

    Gerechtigkeitsfragen in Kultur und Theater
    Abschlußbericht Burning Issues Hamburg
    Von Natalja Joselewitsch