Programm

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Montag, 19.11.2018

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Freispiel

    Auch Deutsche unter den Opfern
    Hörspiel von Tuğsal Moğul
    Bearbeitung und Regie: Ralf Haarmann
    Mit: Marina Frenk, Carb Carl Beike, Christian Löber, Ernst August Schepmann, Thomas Anzenhofer, Carolin M. Wirth, An Kuohn, Tuğsal Moğul, Georg Bühren
    Komposition: Ralf Haarmann
    Ton: Alexander Buske
    Produktion: WDR 2017
    Länge: 52'26

    Der NSU-Prozess: Rechtsanwälte, Richter, Journalisten, Prozessbeobachter berichten.

    Für dieses Hörspiel hat der Autor den NSU-Strafprozess in München besucht und mit Rechtsanwälten, Journalisten und Prozessbeobachtern gesprochen. Sein Material, von vielen Stimmen getragen, kündet nicht nur von fatalen Ermittlungsfehlern, sondern auch von dem Eindruck, dass die rechtsextreme Szene in Deutschland weitaus größer ist, als der zähe NSU-Prozess vermittelt hat.

    Tuğsal Moğul, 1969 geboren, Schauspieler, Theatermacher, Anästhesist und Notarzt. Er studierte neun Jahre parallel Medizin sowie Schauspiel. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit in einem Lehrkrankenhaus in Münster spielte Moğul in diversen Filmen und Theaterstücken mit und arbeitet mittlerweile hauptsächlich als Autor und Regisseur.
    Sein Debüt "Halbstarke Halbgötter", in dem Ärzte zu Wort kommen, wurde 2011 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. In "Somnia" stehen Patienten auf einer Intensivstation im Mittelpunkt. 2013 schrieb er das Buch "Intensiv erleben - Menschen in klinischen Grenzsituationen", zusammen mit dem Medizinethiker Alfred Simon. Sein Stück "Die Deutsche Ayşe" war 2013 zum Festival "Made in Germany" in Stuttgart eingeladen sowie 2014 zum NRW-Theatertreffen, wo es den Publikumspreis und den Preis der Jugendjury gewann.

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Klassik
    Moderation: Haino Rindler

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Dieter Kassel

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 225 Jahren: Goethes Jugendfreundin Maximiliane Brentano gestorben

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Militärdekan Dirck Ackermann
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
    08:50 Uhr
    Buchkritik

    "Wer hat Angst vor Deutschland?" von Andreas Rödder
    Rezensiert von Edlegard Abenstein

  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Die Generation Golf in der Villa Grisebach
    Klaus Pokatzky im Gespräch mit Florian Illies, Autor und Kunsthändler
    (Wdh. v. 8.11.2017)

    Er drückte bei Gudrun Pausewang, der Autorin von "Die Wolke", die Schulbank und stieg später zu einem der profiliertesten Feuilletonisten auf. Mit seinem Buch "Generation Golf" setzte er den 80ern ein Denkmal. Derzeit leitet er noch das Kunstauktionshaus Villa Grisebach. Zum Neuen Jahr wird er als Verleger zu Rowohlt wechseln.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    Open Mike. Wer hat gewonnen? Wie war der Wettbewerb
    Gespräch mit Irene Binal

    Was bewegt Frankreich?
    Frauen, Migration und das Leben nach dem Terror
    Gespräch mit Dirk Fuhrig

    Buchkritik:
    "Spätdienst" von Martin Walser
    Gespräch mit Helmut Böttiger

    Straßenkritik: "Spinner" von Benedict Wells

    Hörbuch: "Der Absprung" von Paul Plamper
    Rezensiert von Georg Gruper

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Oliver Schwesig

    Mein Punk, dein Punk
    Funktioniert die Aneignung auf linker und rechter Seite?
    Gespräch mit Klaus Walter, Musikjournalist

    Zum Ende des Musiksenders Viva

    Das muss man gehört haben ... oder auch nicht: Weltmusik
    Von Olga Hochweis

    11:45 Uhr
    Rubrik: Jazz

    Ein deutscher Saxofonist reüssiert im Big Apple
    Gespräch mit Timo Vollbrecht

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Andres Veiel, Regisseur
    Moderation: Anke Schaefer

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Nana Brink

    Streit um Windkraftanlagen
    Brandenburg will das Bau-Privileg abschaffen
    Von Vanja Budde

    Kein Schutz für Kranke
    Soziale Träger fürchten Wohnungsverluste
    Von Anja Nehls

    Schwer zu bekommen
    Hilfen für DDR-Unrechtsopfer in Sachsen-Anhalt
    Von Christoph Richter

    Wohnen für Hilfe
    Wie Studenten durch Hausarbeit zu günstigen Zimmern kommen
    Von Thomas Wagner

    Act Green
    Klimawandel ist Unterrichtsthema in Koblenz
    Von Anke Petermann

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Shanli Anwar

    Nach Afd-Protest: Polizeiruf 110 retuschiert "FCK AfD"-Aufkleber
    Gespräch mit Angelina Maccarone, Regisseurin

    Digital Imaginaries - Africas in Production
    Ausstellung in Karlsruhe
    Gespräch mit Julien McHardy, Kurator

    "Permanente Beunruhigung"
    10 Jahre postmigrantisches Theater Ballhaus Naunynstraße
    Gespräch mit dem künstlerischen Leiter Wagner Carvalho
    und der Filmemacherin Tanisha Vicky Germain

    Top Five:
    Schuldig! Nicht schuldig! - Gerichtsfilme
    Von Hartwig Tegeler

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Infotag

    Moderation: Ulrike Jährling

    Warum ist es nicht überall gleich spät?
    Von Annette Bäßler

    Schleim ist garnicht schleimig
    Von Marie Inga Ramcke

    Popeln
    Von Tina Küchenmeiser

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Studiogast:
    Israel Nash, US-amerikanischer Musiker

    "Merrie Land"
    Neues Album von The Good the Bad and the Queen
    Gespräch mit Andreas Müller

    Das muss man gehört haben... oder auch nicht: Weltmusik
    Von Olga Hochweis

    Soundscout:
    Hannes Dunker Trio aus Braunschweig, Berlin und Hannover
    Von Martin Risel

    Mein Punk, dein Punk
    Funktioniert die Aneignung auf linker und rechter Seite?
    Von Klaus Walter

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Nicole Dittmer

    18:00 Uhr
    Nachrichten
  • 18:30 Uhr

    Weltzeit

    Moderation: Isabella Kolar

    Kritische Koexistenz
    Frankreich und seine Überseegebiete
    Gespräch mit Jürgen König

    Gold satt, Bäume platt
    Der Kampf gegen eine Mine in Französisch-Guayana
    Von Bettina Kaps

    Das französische Überseedepartement Guyana ist vielen nur aufgrund des Weltraumbahnhofs in Kourou bekannt, wo die Raketen des europäischen Raumtransportunternehmens Arianespace starten. Neuerdings macht die europäische Region in Südamerika aber auch wegen ihrer immensen Goldschätze Schlagzeilen. Anders als in Afrika wurde der wertvolle Rohstoff in Französisch-Guyana bisher kaum angerührt. Ein russisch-kanadisches Firmenkonsortium will nun die erste industrielle Goldmine im französischen Amazonas-Regenwald bauen. Umweltschützer im In- und Ausland laufen Sturm. Bis zum 7. Dezember solle eine Entscheidung fallen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Zeitfragen

    Magazin
    Moderation: Gerhard Schröder

    Schreck der Investoren
    Ein Berliner Baustadtrat kämpft um billigen Wohnraum
    Von Philip Banse

    Verkauf landeseigener Wohnungen - Katastrophe für Mieter
    Von Tobias Krone

    19:30 Uhr
    Zeitfragen

    Aggressionen in der Familie
    Wenn sich die Gewalt der Kinder gegen ihre Eltern richtet
    Von Claudia Schiely

    Sie beschimpfen, sie drohen, sie schlagen. Gewalt in der Familie geht nicht nur von Erwachsenen, sondern nicht selten auch von Kindern aus. In acht bis 15 Prozent der Familien ist das der Fall, sagen Schätzungen. Vieles davon wird gar nicht bekannt - aus Scham und Ohnmacht. Wie kommt es dazu? Wie werden aus liebevollen Kindern plötzlich Furien? Und was können Eltern dagegen tun? Claudia Schiely ist in ihrem Feature diesen Fragen nachgegangen. Sie hat mit Betroffenen geredet, einen Ausbildungsworkshop für Therapeuten und Sozialarbeiter begleitet und war bei einer Eltern-Gruppentherapie, die auf der klinischen Arbeit vom israelischen Psychologen Haim Omer basiert und den Müttern und Vätern Werkzeuge gibt, um das verlorengegangene Gleichgewicht in ihrer Familie wiederherzustellen.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    In Concert

    28. Rudolstadt-Festival
    Aufzeichnung vom 08.07.2018

    Faber und Band
    Die punkig-poetischen Brachialsongs des Schweizer Liedermachers
    Moderation: Holger Beythien

    Faber ist Punk. Vielleicht weniger in seiner Musik, als in seinen Texten. Verstörend zuweilen und nicht jedermanns Sache, wie der junge Liedermacher aus Zürich einen (vermeintlichen oder tatsächlichen) Tabubruch nach dem anderen begeht. Und wer dann anfängt, die provokanten Wortspiele, Floskeln und Sprachbilder auf ihren Bezug zur Realität abzuklopfen, der kommt schnell unter die Räder des fauchenden Faber-Zuges. Er wolle mit seinen Texten nicht einfach klare Gefühle abrufen, sagte er einmal in einem Interview mit dem ‚Tagesanzeiger’ aus Zürich. „Mir macht es Spaß, Sachen andersrum zu drehen. Klar ist es schön zu sagen: ‚Wenn Du gefallen bist, helfe ich dir auf die Beine.’ Aber meistens ist es doch so, dass jemand, der am Boden ist, erstmal am Boden bleibt. Und weil das so ist, muss man es eben auch aushalten, dass genau das auch gesagt wird. Allerdings mag es bei mir dann wiederum in die andere Richtung gelogen sein. Denn ganz so schlimm, wie es manchmal in meinen Stücken klingt, ist es dann auch nicht."

    Dabei ist der 1983 in Zürich als Sohn des sizilianischen Cantatore Pippo Pollina geborene Julian Pollina ein ungemein ernst zu nehmender Musiker und Texter. Einer, der von vornherein wusste, dass er nach der Schule (einem Musikgymnasium) Musiker werden wollte. Der sich zunächst nicht zu fein war, in italienischen Restaurants und auf Festen mit nachgesungen italienischen Evergreens und Stimmungsmusik aufzutreten. Der das große Glück hatte, 2013 von Sophie Hunger, sozusagen vom Fleck weg, als Support einer größeren Tournee mitgenommen zu werden, sich seitdem Faber nennt und selbst nicht weiß, warum. Spätestens seit dem 2017 erschienen Debütalbum „Sei ein Faber im Wind“ avancierte der widerspenstige Wuschelkopf nicht nur zum Liebling des Feuilletons - er eroberte auch mit seinen keinem Klischee entsprechenden Liedern die deutschsprachige Popmusik- und Liederwelt quasi über Nacht. Ein hellwacher Querdenker, der sich einen Teufel darum schert, ob seine Songs nun nach Leonard Cohen, Tom Waits oder Element of Crime klingen, ob sie sich bei Klezmer, Balkanbeat, Rock oder Folk bedienen. Unverwechselbar und überraschend sind Fabers Songs allemal, und man muss sie nicht mögen. Aber zumindest einmal anhören sollte man sie sich schon.

  • Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert (3/3)
    Das Paradies der Schriftsteller
    Kriminalhörspiel nach dem Roman von Joël Dicker
    Übersetzung: Carina von Enzenberg
    Bearbeitung und Regie: Leonhard Koppelmann
    Mit: Hans Löw, Gerd Wameling, Christian Redl, Laura Maire, Wolf-Dietrich Sprenger, Hille Darjes, Klaus Dittmann, Markus Graf, Markus John, Stefan Kaminski, Peter Kirchberger, Hedi Kriegeskotte, Marie Löcker, Matthias Leja, Peter Rühring, Beate Rysopp, Kai Magnus Sting, Christoph Tomanek, Maria Magdalena Wardzinska, Michael Wittenborn, Lucy Winter
    Komposition: Peter Harrsch
    Ton: Peter Kretschmann, Corinna Gathmann, Sebastian Ohm
    Produktion: NDR 2015
    Länge: 53'50

    Goldmans Rettungsversuch wird ein literarischer Erfolg. Und der fordert schon bald seinen Tribut.

    Welche moralische Verantwortung tragen Schriftsteller für die von ihnen geschriebenen Seiten? Um die Unschuld seines Mentors zu beweisen, lässt sich der junge Autor Marcus Goldman überreden, aus seinen Ermittlungen zum Fall Harry Quebert ein Buch zu machen - das glatt ein Kassenschlager wird. Alle stürzen sich sensationslüstern auf diese Geschichte, die von der Liebe zwischen einem berühmten Schriftsteller und einem 15-jährigen Mädchen handelt, dessen Leiche 20 Jahre nach ihrem Verschwinden gefunden wird.

    Joël Dicker, 1985 in Genf geboren, studierter Jurist, lebt in Paris. Nach seinem Debüt mit der Novelle "Le tigre" (2005) veröffentlicht Dicker 2010 seinen ersten Roman, "Die letzten Tage unserer Väter", in dem er über den französischen Widerstand während des Zweiten Weltkriegs schreibt. Mit "La Vérité sur l’ Affaire Harry Quebert" ("Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert") wird er einem großen Publikum bekannt und erhält mehrere Literaturpreise, u.a. den Grand Prix du Roman der Académie Française. Das bei dem kleinen Verlag "Édition de Fallois" erschienene Buch wurde in Frankreich zur literarischen Sensation des Jahres 2012, inzwischen ist es in mehr als 40 Sprachen übersetzt. 2016 erschien sein Roman "Le Livre des Baltimore" ("Die Geschichte der Baltimores"), mit dem er an seine Erfolge anknüpfen konnte.

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Oliver Thoma

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Vladimir Balzer

    "Schadet dem Ansehen"
    Deutschland ignoriert Raubkunst in Privatbesitz
    Gespräch mit Dr. Willi Korte, Historiker und Provenienzforscher

    Vorauseilender Gehorsam - ein entfernter Anti-AfD-Aufkleber im Polizeiruf
    Gespräch mit Dr. Christian Scherz, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Medienrecht

    Geld gegen Hörigkeit?
    Neues Kulturförderungsgesetz in Israel
    Von Tim Aßmann

    Rettet die Museumsdepots!
    Bündnis 'Kunst auf Lager' stellt Ergebnisse vor
    Gespräch mit Martin Hoernes, Kunsthistoriker

    200 Jahre Museo del Prado in Madrid
    Das Museum blickt auf seine Geschichte zurück
    Von Gregor Ziolkowski

    Kulturpresseschau
    Von Hans von Trotha