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Samstag, 25.11.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    'Castles Made Of Sand'
    Eine Lange Nacht zum 75. Geburtstag von Jimi Hendrix
    Von Michael Frank
    Regie: Jan Tengeler

    Schon auf der ersten LP der Jimi Hendrix Experience 1967 gab es deutliche Jazz-Anklänge, eine traditionelle 12-taktige Blues-Nummer, Klangexperimente, wie sie damals nur im Studio zu realisieren waren, Hard-Rock und eine zart dahinfließende, ätherische Ballade. Einem Reporter erzählte Hendrix damals, ihre Musik sei „wie ein Glas voller Süßigkeiten, alles wild durcheinander. Eine Musik, die sich noch in der Entwicklung befindet, die gerade anfängt - die Musik der Zukunft. Wenn sie schon einen Namen tragen muss, wie wäre es mit ‚Free Feeling’?“ 1969 hatte ihm seine Fantasie dann den Begriff ‚Electric Church Music‘ zugeflüstert - Musik als eine Art Religion. Mit 24 Jahren schrieb er den Song ‚Castles Made Of Sand‘ über die Vergänglichkeit menschlichen Strebens und Fühlens. In dessen Fatalismus offenbarte sich aber auch die Hoffnung auf ein Wunder. Als Jimi Hendrix am 18. September 1970 im Alter von 27 Jahren starb, hatte er hunderte Konzerte gegeben, drei Studioalben, ein paar Singles und eine Liveplatte veröffentlicht. In dieser ‚Langen Nacht‘ werden die verschiedenen Seiten dieses Ausnahmemusikers hörbar: sein abenteuerlicher Umgang mit den Klangmöglichkeiten einer elektrisch verstärkten Gitarre, die Fantasie beim Erfinden von Klanggemälden im Studio, seine Individualität als Sänger und seine Sensibilität als Komponist und Textdichter. Jimi Hendrix wurde vor 75 Jahren, am 27. November 1942, in Seattle geboren.

    01:00 Uhr
    Nachrichten
    02:00 Uhr
    Nachrichten
  • 03:00 Uhr

    Nachrichten

  • 03:05 Uhr

    Tonart

    Filmmusik
    Moderation: Andreas Müller

    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • Brachte Stalingrad die Wende?
    Interpretationen einer Tragödie
    Von Philipp W. Fabry
    Deutschlandfunk 1968
    Vorgestellt von Michael Groth

    Die letzten Wochen der Schlacht, dargestellt u.a. mit Originaldokumenten. Trotz der großen Verluste und des Zusammenbruchs der Ostfront nach der Niederlage der 6. Armee kommt der Autor zum Schluss, dass der Zweite Weltkrieg auch nach Stalingrad noch nicht entschieden war.

  • 06:00 Uhr

    Nachrichten

  • 06:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Katrin Heise

    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pfarrerin Angelika Scholte-Reh
    Evangelische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • Frust im Job - Was kann man selber ändern?
    Madeleine Leitner, Psychologin und Karriereberaterin
    Moderation: Gisela Steinhauer

    Telefonnummer 008 00 22 54 22 54
    E-Mail unter gespraech@deutschlandfunkkultur.de
    sowie auf Facebook und Twitter

    Jeder fünfte Arbeitnehmer interessiert sich nicht mehr für seinen Job und tut nur noch das Nötigste, so das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) aus dem Jahr 2016. Die Hauptgründe liegen in der mangelnden Unternehmenskultur: Schwächen im Führungsverhalten, fehlende Mitbestimmung und Wertschätzung, ungelöste Konflikte, aber auch wachsende Arbeitsverdichtung, Zeit- und Konkurrenzdruck. Die Folge: Die Unzufriedenheit kann zu Depressionen führen, zu Sucht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Burnout. Schätzungen zufolge kostet die innere Kündigung allein in Deutschland bis zu 105 Milliarden Euro im Jahr.

    10:00 Uhr
    Nachrichten
  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Lesart

    Das politische Buch
    Moderation: Florian Felix Weyh

    Uwe Jean Heuser: "Kapitalismus inklusive"
    So können wir den Kampf gegen die Populisten gewinnen
    Edition Körber
    Gespräch mit dem Autor

    Michael Hudson: "Finanzimperialismus"
    Die USA und ihre Strategie des globalen Kapitalismus
    Verlag Klett-Cotta
    Vorgestellt von Nana Brink

    Christoph Wehner: "Die Versicherung der Atomgefahr"
    Wallstein Verlag
    Rezensiert von Michael Schornstheimer

    Nicolaus Heinen, Jan Mallien, Florian Toncar: "Alles auf Anfang"
    Warum der Euro scheitert - und wie ein Neustart gelingt
    Campus Verlag
    Gespräch mit Nicolaus Heinen

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • 12:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages  
    Moderation: Elke Durak

  • Der Wochenrückblick
    Moderation: Axel Rahmlow

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • 13:05 Uhr

    Breitband

    Medien und digitale Kultur
    Moderation: Vera Linss und Markus Richter

    "Lungerjournalismus" bei den Sondierungsgesprächen?
    Von Falk Steiner

    "Journalismus verpasst seine gesellschaftliche Aufgabe"
    Gespräch mit Wolfgang Harrer, Chief Digital Officer für Conde Nast International

    FCC läutet das Ende der Netzneutralität ein
    Gespräch mit Ulf Buermeyer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter b. Verfassungsgericht Berlin

    Die Telefonnummer als Werkzeug universeller Identifikation
    Von Jochen Dreier

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Rang 1

    Das Theatermagazin
    Moderation: Susanne Burkhardt

  • 14:30 Uhr

    Vollbild

    Das Filmmagazin
    Moderation: Susanne Burg

    Wie man reich und berühmt wird: Rosa von Praunheim wird 75
    Gespräch mit dem Filmregisseur

    Act-Up-Aktivisten in "120 BPM":
    Gastkritiker Rosa von Praunheim

    Vorgespult: Girls Trip, Whatever Happens, Señora Teresas Aufbruch...
    Vorgestellt von Christian Berndt

    Geschlechterkampf auf dem Tennisplatz: "Battle of the Sexes"
    Gesspräch mit Jonathan Dayton und Faris Valery, Filmregisseure

    Wie kann ein Neuanfang der Berlinale aussehen?
    Von Patrick Wellinski

    Lebende Roboter, lachende Skelette: Ein Besuch bei der Animationsschmide Pixar
    Gespräch mit Anna Wollner

    Amoralische Bilder: "Detroit" von Kathryn Bigelow
    Gespräch mit Anke Leweke

    Top Five: 80 Jahre Ridley Scott
    Von Hartwig Tegeler

    15:00 Uhr
    Nachrichten
  • 16:00 Uhr

    Nachrichten

  • 16:05 Uhr

    Echtzeit

    Das Magazin für Lebensart
    Moderation: Martin Böttcher

    Karriere, die zweite - das Comeback ist überall
    Von Christoph Reimann

    Wiedersehen in Schwarzweiß - vom Charme alter Amateurfotos
    Gespräch mit Jochen Raiß

    Walhoden und Sauerkraut - man fermentiert wieder
    Von Jürgen Stratmann

    Revival des Grauens - die Mode der Nuller Jahre ist zurück
    Von Matthias Finger

  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages mit Sport
    Moderation: Elke Durak

  • 17:30 Uhr

    Tacheles

    Aus der Traum vom unabhängigen Katalonien?
    Carles Puigdemont, abgesetzter Ministerpräsident von Katalonien, im Gespräch mit Burkhard Birke

    "Ich bin bereit, in Brüssel mit Mariano Rajoy zu sprechen" - dieser Satz aus dem Exklusivinterview von Deutschlandfunk Kultur-Reporter Burkhard Birke mit Carles Puigdemont wurde in vielen spanischen Medien aufgegriffen.
    Seit mehr als drei Wochen hält sich der abgesetzte katalanische Regierungschef in Belgien auf. Puigdemont und vier weitere Mitglieder seiner entmachteten Regierung, die derzeit ebenfalls in Belgien leben, sollen nach dem Wunsch von Spaniens Justiz und Ministerpräsident Rajoy ausgeliefert werden. Sie werden wie die bereits inhaftierten Mitglieder der katalanischen Regierung in Spanien wegen Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung im Zuge der einseitigen Unabhängigkeits-Demarche strafrechtlich verfolgt. Puigdemont betrachtet sich aber noch immer als legitimen Präsidenten Kataloniens. Er stellt in Frage, dass er ein faires Verfahren bekommt, ist aber bereit sich der Verantwortung zu stellen.
    Mit Blick auf die Wahlen in Katalonien am 21.12. fordert Puigdemont, das Ergebnis zu respektieren, auch wenn die Separatisten die Mehrheit bekommen sollten, wie einige Umfragen nahelegen. Die Katalonienkrise sei ein politisches Problem und  müsse politisch und nicht juristisch gelöst werden, signalisierte Puigdemont seine Bereitschaft, mit Spanien eine Lösung jenseits der Unabhängigkeit zu finden.

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Feature

    Der Fälscher
    Wie ein Major der Staatssicherheit versuchte, die Welt zu verbessern
    Von Heike Tauch
    Regie: die Autorin
    Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2017
    Länge: ca. 54'
    (Ursendung)

    Die Dokumente aus seinem Fälscherbetrieb waren täuschend echt.

    1948, drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, kommt in Thüringen Günter Pelzl zur Welt und wird mit dem Leitsatz groß: ‚Nie wieder Krieg‘. Er könne dafür etwas tun, eröffnen ihm die Werber der Stasi. Noch als Schüler wird er inoffizieller, nach der Promotion in Chemie hauptamtlicher Mitarbeiter des MfS in der Abteilung Analyse und Reproduktion von Dokumenten. Pelzls Fälschungen waren täuschend echt. Das Feature gewährt Einblicke in die Interna eines Geheimdienstes und wirft politische und moralische Fragen auf, die nicht nur die ehemalige Staatssicherheit der DDR betreffen.

    "Wenn man, um das mal einfach zu sagen, Pässe fälscht, muss man sich damit auch beschäftigen: Wofür? Wer kriegt das? Wer setzt das ein? Das sind ja Dinge, die, na ja ich sage mal, auch eine moralische Dimension haben."

    Heike Tauch arbeitet seit 1992 als Autorin und Regisseurin fürs Radio mit Schwerpunkt Hörspiel und Feature. Zuletzt: "Metamorphosen" (DLF 2015, zusammen mit Florian Goldberg), "Bürger Zweiter Klasse - Eine neu-deutsche Familie" (DLF 2016) und "Mit den Augen eines Scharfschützen" (Feature, zusammen mit Herlinde Koelbl, DLF 2017). Überdies baute sie das Hörtheater von Deutschlandradio in Berlin auf, organisierte und moderierte es von 1996-2012.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • 19:05 Uhr

    Konzert

    Bayreuther Festspiele
    Festspielhaus
    Aufzeichnung vom 25.07.2017

    Richard Wagner
    "Die Meistersinger von Nürnberg", Oper in drei Aufzügen

    Michael Volle, Bariton - Hans Sachs
    Günther Groissböck, Bass - Veit Pogner
    Tansel Akseybek, Tenor - Kunz Vogelgesang
    Armin Kolarczyk, Bariton - Konrad Nachtigall
    Johannes Martin Kränzle, Bariton - Sixtus Beckmesser
    Daniel Schmutzhard, Bariton - Fritz Kothner
    Paul Kaufmann, Tenor - Balthasar Zorn
    Christopher Kaplan, Tenor - Ulrich Eisslinger
    Stefan Heibach, Tenor - Augustin Moser
    Raimund Nolte, Bass - Hermann Ortel
    Andreas Hörl, Bass - Hans Schwarz
    Timo Riihonen, Bass - Hans Foltz
    Klaus Florian Vogt, Tenor - Walther von Stolzing
    Daniel Behle, Tenor - David
    Anne Schwanewilms, Sopran - Eva
    Wiebke Lehmkuhl, Sopran - Magdalene
    Karl-Heinz Lehner, Bass - Ein Nachtwächter
    Chor der Bayreuther Festspiele
    Orchester der Bayreuther Festspiele
    Leitung: Philippe Jordan