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Freitag, 17.11.2017

  • 00:00 Uhr

    Nachrichten

  • 00:05 Uhr

    Klangkunst

    Moving Homes
    Von Thomas Meadowcroft
    Komposition und Realisation: der Autor
    Sprecher: Michael Rotschopf, Thomas Meadowcroft
    Musiker:
    Anthony Burr (Bassklarinette)
    Robin Hayward (Tuba)
    Hilary Jeffery (Posaune)
    Anthea Caddy (Cello)
    Boris Meinhold (E-Gitarre)
    Ton und Technik: Andreas Stoffels und Eugenie Kleesattel
    Produktion: Deutschlandradio Kultur/ABC 2015
    Länge: 45'23
    (Wdh. v. 13.05.2016)

    Zyklone können die Welt gehörig durcheinanderbringen. Thomas Meadowcroft bietet musikalischen Trost.

    ‚Moving Homes‘ ist die musikalische Reflexion über den Verlust von Zuhause nach einem tropischen Wirbelsturm. Ein Zyklon verwüstet materielle Gegenstände: das Sofa, das Dach, das ganze Haus. Er kann auch die symbolische Ordnung zerstören: Zugehörigkeit, Recht und Gesetz. ‚Moving Homes‘ möchte diesen Schmerz lindern, erstens indem es alternative Konzepte von Zuhause anbietet und zweitens indem es in Zeiten der Krise den Radiohörer begleitet und beruhigt.

    Thomas Meadowcroft, 1972 in Canberra, Australien, geboren, ist Musiker und Komponist. Seit 1998 lebt er in Berlin. Weltweit Konzerte und Aufführungen unter anderem von BBC Symphony Orchestra, ensemble Mosaik, Klangforum Wien, Tocotronic und Yarn/Wire (NYC). Zuletzt für Deutschlandradio Kultur: "Song Buslines" (2013).

  • 01:00 Uhr

    Nachrichten

  • 01:05 Uhr

    Tonart

    Weltmusik
    Moderation: Thorsten Bednarz

    02:00 Uhr
    Nachrichten
    03:00 Uhr
    Nachrichten
    04:00 Uhr
    Nachrichten
  • 05:00 Uhr

    Nachrichten

  • 05:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Morgen
    Moderation: Christine Watty

    u.a. Kalenderblatt
    Vor 100 Jahren: Der französische Bildhauer Auguste Rodin gestorben

    05:30 Uhr
    Nachrichten
    06:00 Uhr
    Nachrichten
    06:20 Uhr
    Wort zum Tage

    Pastoralreferent Hans-Joachim Ditz
    Katholische Kirche

    06:30 Uhr
    Nachrichten
    07:00 Uhr
    Nachrichten
    07:30 Uhr
    Nachrichten
    08:00 Uhr
    Nachrichten
    08:20 Uhr
    Neue Krimis

    "Kaltes Land" von Norbert Horst
    Rezensiert von Thomas Wörtche

    08:30 Uhr
    Nachrichten
  • 09:00 Uhr

    Nachrichten

  • "Manchmal bin ich eine Blume"
    Susanne Führer im Gespräch mit der Schauspielerin Martina Gedeck
    (Wdh. v. 30.01.2017)

    Sie wirkt immer anders, lässt sich nicht auf einen bestimmten Typus festlegen: Martina Gedeck ist hierzulande eine der gefragtesten Schauspielerinnen. Die Wandelbarkeit zeichnet sie aus. "Ich könnte wahrscheinlich nicht unbedingt einen Essay schreiben über diese Figur vorher, aber ich habe ein genaues Gespür für sie", beschreibt sie ihre Herangehensweise. "Ich verwandele mich in andere Dinge, nicht nur in Menschen, wenn ich spiele. Manchmal bin ich auch eine Blume, ich bin ein Wind, ein Hauch oder so was. Die Umrisse lösen sich auf."
    Wobei ihre Wandlungsfähigkeit auch unerwartete Folgen haben kann. "Früher hat man mich oft nicht erkannt", erinnert sie sich, und so fragten nach ihrem Auftritt als Italienerin im Film "Rossini" manche, wer denn diese talentierte italienische Nachwuchsschauspielerin sei. Einerseits scheint sie allgegenwärtig zu sein, doch sie wirkt immer wieder anders, lässt sich nicht festlegen auf einen bestimmten Typus.
    Dabei übernimmt sie nicht jede Rolle: Ulrike Meinhof hat sie gespielt im "Baader-Meinhof-Komplex", als Magda Goebbels, die Frau des NS-Chefpropagandisten, würde sie nicht vor die Kamera treten. Das ist für sie eine Frage ihrer gesellschaftlichen Verantwortung als Prominente: "Wenn ich mit der Bekanntheit, in der ich mich bewege, auftrete, dann hat das ein Gewicht, ob ich jetzt eine Nazi-Frau spiele oder nicht."
    Und sie spielt auch gern Rollen, in denen man sie nicht sieht - in Hörspielen fürs Radio, wo es nur um die Stimme geht: "Dass man zuhört und den Anderen wirklich nur hört, das ist der Zauber."
    Im Gespräch mit Susanne Führer erzählt sie, wie sie sich die Verwandlung für ihre Rollen erarbeitet.

  • 10:00 Uhr

    Nachrichten

  • 10:05 Uhr

    Lesart

    Das Literaturmagazin
    Moderation: Andrea Gerk

    "Die Hauptstadt" in der Hauptstadt
    Von Jochen Stöckmann

    Meisterhafte Lakonie
    Der Kleist-Preis 2017 geht an Ralf Rothmann
    Gespräch mit dem Autor

    Buchkritik:
    "Tarkowskis Pferde" von Pia Tafdrup
    Rezensiert von Nico Bleutge

    Straßenkritik:
    "Als ich ein kleiner Junge war" von Erich Kästner
    Von Claas Christophersen

    Ihr Buchhändler empfiehlt:
    Botnanger Buchladen, Baden-Württemberg
    Gespräch mit Uscha Kloke

  • 11:00 Uhr

    Nachrichten

  • 11:05 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Vormittag
    Moderation: Mascha Drost

    Musikkongress im Senegal: "Kooperation zwischen Afrika und Europa hilft beiden"
    Panafrikanische Musikkonferenz, Dakar 17.-18.11.2017
    Gespräch mit Jens Cording, Siemens Stiftung

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - der musikalische Wochenrückblick
    Von Laf Überland

    Britten und Poulenc - Brüder im Geiste
    Konzert am 24.11.2017 im Kammermusiksaal Berlin
    Ruth Jarre im Gespräch mit Joachim Buhrmann, Tenor im RIAS Kammerchor

  • 12:00 Uhr

    Nachrichten

  • Caroline Fetscher, Tagesspiegel Berlin
    Moderation: Korbinian Frenzel

  • 13:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: André Hatting

    Berlin führt "Anonymen Krankenschein" ein
    Von Manfred Götzke

    Gelungene Integration
    Geflüchtete Syrerin studiert in Sachsen-Anhalt
    Von Christoph D. Richter

    Refugee Teachers Program
    Flüchtlinge als Hilfslehrer in Brandenburg
    Von Rebecca Hillauer

    Im Rahmen des Pilotprojekts Refugee Teachers Program bildet die Universität Potsdam seit fast zwei Jahren rund 50 junge syrische Flüchtlinge zu Assistenz-Lehrkräften aus. Voraussetzung: Sie sollen bereits in ihrer Heimat unterrichtet haben. Ziel ist es, diesen geflüchteten Nachwuchslehrern Perspektiven für Tätigkeiten im deutschen Bildungswesen zu eröffnen.

  • 14:00 Uhr

    Nachrichten

  • 14:05 Uhr

    Kompressor

    Das Kulturmagazin
    Moderation: Gesa Ufer

    Kaputt und erfolgreich: Cloudrapper im Drogenrausch
    Gespräch mit dem Popkritiker Jens Balzer

    Powered by Red Bull
    Wie ein Getränk eine ganze Kultur mitfinanziert
    Gespräch mit Azadê Peşmen

    Baku - Berlin
    Gespräch mit Jamal Ali, geflüchteter Musiker und Journalist

    "Brodecks Bericht" von Philippe Claudel als Graphic Novel
    Gespräch mit Ulrich Pröfrock, Comic-Übersetzer

  • 15:00 Uhr

    Kakadu

    15:05 Uhr
    Kakadu

    Rechts, links oder geradeaus
    Wie funktioniert unsere Orientierung?
    Von Corinna Thaon
    Moderation: Patricia Pantel

    Wo geht es zum Supermarkt? Über die Ampel, geradeaus und bei der Kreuzung rechts. Ist doch ganz einfach! Zum Orientieren kombinieren wir alle unsere Sinne. Heute helfen ja auch noch Stadtpläne und Navigationsgeräte. Bloß, wie war das früher? Und wie findet man auf dem Meer oder in der Wüste seinen Weg? Bei der Orientierung mit unseren Sinnen sind wir vielen Tieren unterlegen. Fledermäuse wissen zum Beispiel mit Hilfe von Schallwellen, wohin es geht, oder es gibt Fische, die sich an den elektromagnetischen Feldern der Erde orientieren.

  • 15:30 Uhr

    Tonart

    Das Musikmagazin am Nachmittag
    Moderation: Martin Böttcher

    Pionier der elektronischen Musik
    Morton Subotnick zu Gast

    Mit politischen Themen um die Welt
    Neues Album des britischen Sängers Morrissey
    Gespräch mit Elissa Hiersemann

    Das muss man gehört haben - oder auch nicht
    Von Oliver Schwesig

    Zurückgespult - der musikalische Wochenrückblick
    Von Laf Überland

    16:00 Uhr
    Nachrichten
  • 17:00 Uhr

    Nachrichten

  • 17:05 Uhr

    Studio 9

    Kultur und Politik am Abend
    Moderation: Vladimir Balzer und Axel Rahmlow

  • 18:00 Uhr

    Nachrichten

  • 18:05 Uhr

    Wortwechsel

    Forum Frauenkirche
    Sprengstoff (politische) Bildung. Wir müssen besser werden!
    Podiumsdiskussion:
    Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung
    Hans Vorländer, Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte, Technische Universität Dresden
    Michael Kretschmer, Generalsekretär des CDU-Landesverbandes Sachsen
    Simone Fleischmann, Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands
    Moderation: Alexandra Gerlach, Deutschlandfunk Kultur
    Aufzeichnung vom 16.11.2017 aus der Dresdner Frauenkirche

    Bildung ist unser wichtigstes Werkzeug für die Zukunft Deutschlands. Diese Binsenwahrheit wird seit Jahrzehnten in Reden und Diskussion beschworen, aber es scheint nichts zu passieren. Die Schulen sind nach wie vor schlecht ausgerüstet, die Lehrer überlastet und die Chancengleichheit ein fernes Ziel. Bildung, und besonders auch die politische Bildung, ist aber für eine Demokratie existenziell wichtig. Deutschland braucht gut ausgebildete Arbeitnehmer. Aber ebenso Menschen, die für die Grundwerte unseres Landes einstehen, die Demokratie argumentativ stärken und Vielfalt begründen.

  • 19:00 Uhr

    Nachrichten

  • Moderation: Miron Tenenberg

    Desintegriert euch!
    Radikale Jüdische Kulturtage im Berliner Maxim Gorki Theater
    Von Carsten Dippel

    Meet Fred! Mut zur Versöhnungg
    Das Jüdische Museum Rendsburg veranstaltet ein Programm, durch das die gesellschaftliche Integration für junge Geflüchtete gefördert werden soll.
    Von Thomas Klatt

    Zum klingenden Schabbat: Pijjut 'Magen Avot'
    Kantor Azi Schwartz, begleitet von einem Kammerorchester, Leitung von Adrian Werum

  • 19:30 Uhr

    Zeitfragen

    Aufbruch und Abkehr
    Das Gehen in der Literatur
    Von Stefan Berkholz
    (Wdh. v. 13.05.2016)

    Aufbruch aus dem alten Trott oder die Abkehr von einer immer hektischer werdenden Zivilisation - es gibt viele Gründe, um sich auf den Weg zu machen.

    Aufbruch aus dem alten Trott, nach Krankheiten oder Lebenskrisen, das kann ein Beweggrund sein, um das Gehen in der Natur wieder zu entdecken. Ein anderer: die Abkehr von einer Zivilisation, die immer hektischer und anonymer wird. Dahinter steckt der Traum, unterwegs ein anderer Mensch zu werden, und die Gewissheit, dass der lärmende Überfluss nicht das Maß aller Dinge sein kann. Selbstfindung also. Der Vergänglichkeit trotzen, Freiheit erlangen, Ängste überwinden. Für Schriftsteller ist das Gehen eine ideale Ergänzung zum Sitzen am Schreibtisch. Und so machen sie sich immer wieder Gedanken über die natürliche Fortbewegung des Menschen. Zu Wort kommen Edo Popovic und Tomas Espedal, Ilija Trojanow und David Grossman. Und mit Honoré de Balzac, Patrick Leigh Fermor, Jean-Jacques Rousseau, Robert Louis Stevenson, Henry David Thoreau und anderen wird in die Literaturgeschichte geblickt.

  • 20:00 Uhr

    Nachrichten

  • 20:03 Uhr

    Konzert

    Live aus dem Staatstheater Cottbus

    Darius Milhaud
    "Kentuckiana" für Orchester op. 287

    Steffen Wick
    "Autobiography" für Orchester
    Auftragswerk des Staatstheaters - Uraufführung

    Darius Milhaud
    "Saudades do Brasil" für Orchester op. 67 b

    ca. 20.50 Konzertpause:
    "Lebendiges Erbe" - Das Internationale Kurt-Masur-Institut in Leipzig öffnet seine Pforten
    Von Silvia Lauppe

    Timo Andres
    "The Blind Banister" für Klavier und Kammerorchester

    Darius Milhaud
    "Suite provençale" für Orchester op. 152 b

    Timo Andres, Klavier
    Philharmonisches Orchester des Staatstheaters Cottbus
    Leitung: Evan Alexis Christ

  • 22:30 Uhr

    Studio 9

    Themen des Tages
    Moderation: Oliver Thoma

  • 23:00 Uhr

    Nachrichten

  • 23:05 Uhr

    Fazit

    Kultur vom Tage
    Moderation: Britta Bürger

    Politische Dimensionen von Sex
    Mette Ingvartsens "21 pornographies" im PACT Zollverein Essen
    Gespräch mit Elisabeth Nehring

    Displacements
    Ayse Erkmen und Mona Hatoum stellen gemeinsam aus
    Museum der Bildenden Künste in Leipzig (18.11.2017 - 18.02.2018)

    Kulturpresseschau
    Von Adelheid Wedel